DE820558C - Aus einer aus einzelnen miteinander vernaehten Lederbahnen bestehende Huelle und einer von dieser umschlossenen Luftblase bestehender Ball - Google Patents

Aus einer aus einzelnen miteinander vernaehten Lederbahnen bestehende Huelle und einer von dieser umschlossenen Luftblase bestehender Ball

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DE820558C
DE820558C DEM2438A DEM0002438A DE820558C DE 820558 C DE820558 C DE 820558C DE M2438 A DEM2438 A DE M2438A DE M0002438 A DEM0002438 A DE M0002438A DE 820558 C DE820558 C DE 820558C
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DE
Germany
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holes
seam
ball according
ball
cord
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Expired
Application number
DEM2438A
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English (en)
Inventor
Eugen Mueller
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B41/00Hollow inflatable balls
    • A63B41/08Ball covers; Closures therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
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    • A63B41/00Hollow inflatable balls
    • A63B41/12Tools or devices for blowing up or closing balls

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Aus einer aus einzelnen miteinander vernähten Lederbahnen bestehende Hülle und einer von dieser umschlossenen Luftblase bestehender Ball Die Erfindung bezieht sich auf Bälle, beispielsweise Fuß- oder Handbälle, die in bekannter Weise aus einer aus einzelnen miteinander vernähten Bahnen aus Leder o. dgl. bestehenden Hülle (Mantel) und einer von dieser umschlossenen Luftblase bestehen. Bei diesen Bällen muß die Hülle an einer Stelle eine verschließbare Öffnung besitzen, durch welche die Blase eingeführt und aufgeblasen werden kann. Dabei ist zu unterscheiden zwischen sog. Ventilblasen, die mit einem Rückschlagventil versehen sind ähnlich wie die Luftreifen von Fahrzeugen, und Schlauchblasen, bei welchen an die Blasenöffnung ein Schlauch angeschlossen ist, der nach dem Aufblasen abgebunden wird. Bei allen bekannten Bällen wird die Öffnung durch einen Schlitz gebildet, welcher durch eine der Lederbahnen der Hülle geführt ist und dessen Ränder mit Löchern versehen sind, durch die eine Schnur, ein Pechfaden o. dgl. gezogen wird.
  • Bei den sog. Patentbällen tritt an Stelle des Schlitzes eine Rundöffnung, wobei nur eine Blase mit Rückschlagventil verwendet werden kann.
  • Das öffnen und Schließen dieser Hüllen ist ziemlich umständlich. Ferner wird durch den Verschluß die gleichmäßige Rundung des Balles an dieser Stelle unterbrochen; es entstehen ungleichmäßige harte Stellen, die beim Auftreffen auf den menschlichen Körper einen starken Schlag und unter Umständen empfindliche Schädigungen verursachen können. Auch reißen die Schnurlöcher leicht auf.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Ball, bei welchem im Gegensatz zu den bekannten Ausführungsformen die zum Einführen und Aufblasen der Blase dienende Öffnung in der Nahtstelle zweier Mantelbahnen liegt, die je mit den zum VerschluB dienenden Teilen aus einem Stück gestanzt sind. Als Verschlußteile dienen aus der normalen Umrißlinie der beiden Bahnen vorstehende Lappen, die um die Berührungslinien der beiden zusammengesetzten Bahnen umgeklappt und nahe ihrem äußeren Rande mit der zugehörigen Bahn vernäht werden, wogegen sie an der Nahtlinie mit zwei Reihen von Löchern versehen sind, durch welche die Verschlußschnur geführt wird. Dabei liegt die innere Lochreihe jeweils unmittelbar in der Brechungskante, so daß die Schnur nicht senkrecht zur Mantelfläche geführt werden muß, sondern quer zur Naht durch die inneren Lochreihen und parallel zur Naht durch die äußeren Lochreihen geführt werden kann. Dank dieser Anordnung ist es möglich, die Verschnürung bei sog. Ventilblasen vollständig verdeckt zu legen, so daß sie an keiner Stelle über die Mantelfläche vorsteht. Der Ball kann mit der Ventilblase vor dem Aufpumpen fertig geschnürt werden, wodurch eine sehr feste, satte Schnürung erreicht wird. Auch kann die Verschnürung mit doppeltem Zug, also auf Zug und Gegenzug erfolgen, wodurch gleichfalls ein viel zuverlässigerer Verschluß mit geringer Mühe erzielt und auch bei starkem Luftdruck ein Auseinanderziehen der Öffnung verhindert werden kann. Diese Art der Verschnürung gleicht einer Sattlerhandnaht. Bei Verwendung von Schlauchblasen kann die Schnürung oben auf beiden Seiten der Naht entlang geführt werden.
  • Das Deckleder, durch welches der Ventilanschluß oder der Luftschlauch nach außen tritt, wird zweckmäßig durch die gleiche Naht mit dem Mantel vernäht, mit welcher der umgeklappte Verbindungslappen an dieser angenäht wird. Dadurch wird jede Verschiebung der Blase innerhalb des Mantels verhindert.
  • Da die Naht in ihrer ursprünglichen Richtung ununterbrochen weiterläuft, wird die Rundung auch an der Verschlußstelle einwandfrei erhalten.
  • Der neue Ball kann in gleich vorteilhafter Weise für Ventilblasen und Schlauchblasen verwendet werden. Das Einsetzen, Füllen und Herausnehmen der Blase ist dabei sehr einfach.
  • In der Zeichnung ist in schematischer Form ein Ausführungsbeispiel für die Gestaltung der Verschlußöffnung eines Balls nach der Erfindung gezeigt.
  • Fig. i zeigt eine Abwinklung einer der beiden an der Öffnung zusammenstoßenden Mantelbahnen, Fig. 2 die Verschlußstelle von außen, Fig. 3 die gleiche Stelle von innen gesehen, wobei der größeren Deutlichkeit wegen das Deckleder aufgeklappt gezeigt ist, Fig.4 ist ein Querschnitt durch die Verschlußnaht mit angeschlossener Ventilblase.
  • Die an einer normalen Nahtstelle zusammenstoßenden beiden Bahnen i sind je aus einem Stück mit einem auf der Seite der Naht vorstehenden Lappen 2 gestanzt, der um die im Zuge der Nahtlinie liegende Kante 3 umgeklappt werden kann. jeder dieser beiden Lappen weist längs der Umklappkante eine Lochreihe .4 und in einigem Abstand von dieser eine weitere Lochreihe 5 auf. Die Löcher 4 der beiden aneinanderstoßenden Bahnen stehen sich nach dem Umklappen der Lappen unmittelbar gegenüber, so daß beide Teile durch eine unmittelbar senkrecht zur Nahtlinie hindurchgeführte Schnur verbunden werden können. Die Schnur wird dann jeweils im Zug und Gegenzug von den inneren Löchern nach den äußeren Lochreihen und zwischen diesen tangential längs der Lederbahn geführt, wobei sie wie beim Vernähen von Hand gezogen werden kann und . ein Einstechen der Schnurahle von außen nach innen mit seinen Gefahren für die Blase nicht erforderlich ist. Nahe ihrem äußeren Rand sind die beiden Lappen durch eine Naht 6 mit dem zugehörigen Mantelteil verbunden. Mit Hilfe der gleichen Naht wird auch das innerhalb der Öffnungsstelle liegende Deckleder 7 aufgenäht, das eine mittlere Öffnung zum Durchstecken des Ventilanschlusses g der Luftblase 9 besitzt.
  • In Fortsetzung der Öffnungsnaht sind die beiden Mantelteile i in bekannter Weise durch eine längs eines größten Kreises der Kugel verlaufende Naht io miteinander vernäht.
  • In der Mitte der Öffnungsnaht ist aus den beiden aneinanderstoßenden Bahnen je ein Loch i i ausgespart, wodurch beim Zusammensetzen eine kleine runde Öffnung zum Durchstecken des Luftschlauches gebildet wird. Durch eine Randnaht 12, die so gelegt ist, daß die Schnurahle beiderseits ungestört durch die Löcher geführt werden kann, wird das Einführungsloch entsprechend verstärkt und durch Leder gegen ein Einreißen gesichert.
  • Dadurch, daß die umgebogenen Lappen 2 zugleich als Unterlage für das Mantelleder i an der Öffnungsstelle dienen, wird diese wirksam verstärkt und gegen ein Ausschlitzen gesichert, ohne daß hierbei Ungleichmäßigkeiten in der Rundung des Balls auftreten.
  • Der Ball kann vor dem Aufpumpen der Blase fertig geschnürt werden, wodurch, wie erwähnt, eine Schnürung auf Gegenzug möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus einer aus einzelnen miteinander vernähten Lederbahnen bestehenden Hülle und einer von dieser umschlossenen Luftblase bestehender Ball, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Einführen und Aufblasen der Blase (y) dienende Öffnung in der NTahtstelle (i o) zweier Mantelbahnen (i) liegt, die mit den Verschlußteilen aus einem Stück gestanzt sind. z. Ball nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Verschlußteile umklappbare Lappen der Mantelbahnen (i) dienen, die nahe ihrem äußeren Rande mit der zugehörigen Bahn vernäht und an der Stoßstelle mit je zwei Reihen von Löchern (4 bzw. 5) versehen sind, durch welche die Verschlußschnur geführt ist. 3. Ball nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Lochung (I) in der Brechungskante (3) liegt und die Verschlußschnur quer zur Nahtlinie durch die inneren Lochreihen (:f) und parallel zur Nahtlinie durch die äußeren Lochreihen (5) geführt wird. .4. Ball nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckl--der (7) mit der gleichen Naht (6) an der Hülle festgenäht wird, mit welcher die umgebogenen Lappen (2) mit ihren Mantelbahnen (i) verbunden sind. 5. Ball nach den Ansprüchen i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschnürung mit zwei Enden auf Zug und Gegenzug erfolgt. 6. Ball nach den Ansprüchen t his 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnur versenkt liegt. 7. Ball nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilloch (i i) beiderseits durch eine Naht verstärkt ist, die so gelagert ist, daß sie das Durchstechen der benachbarten Verschlußlöcher nicht beeinträchtigt. B. Ball nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die gleiche Lederhülle sowohl in Verbindung mit Ventilblasen als auch mit Schlauchblasen verwendet wird.
DEM2438A 1950-03-21 1950-03-21 Aus einer aus einzelnen miteinander vernaehten Lederbahnen bestehende Huelle und einer von dieser umschlossenen Luftblase bestehender Ball Expired DE820558C (de)

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