DE820729C - Gemeinsamer Antrieb fuer ein aus Haupt- und Hilfsverschluss bestehendes Verschlussorgan von Wasserbauanlagen, beispielsweise fuer ein Schleusentor mit eingebautem Schuetz - Google Patents

Gemeinsamer Antrieb fuer ein aus Haupt- und Hilfsverschluss bestehendes Verschlussorgan von Wasserbauanlagen, beispielsweise fuer ein Schleusentor mit eingebautem Schuetz

Info

Publication number
DE820729C
DE820729C DEA1543A DEA0001543A DE820729C DE 820729 C DE820729 C DE 820729C DE A1543 A DEA1543 A DE A1543A DE A0001543 A DEA0001543 A DE A0001543A DE 820729 C DE820729 C DE 820729C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gate
drive
contactor
lock
built
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA1543A
Other languages
English (en)
Inventor
Walther Dipl-Ing Volk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ARDELTWERKE GmbH
Original Assignee
ARDELTWERKE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ARDELTWERKE GmbH filed Critical ARDELTWERKE GmbH
Priority to DEA1543A priority Critical patent/DE820729C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE820729C publication Critical patent/DE820729C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/40Swinging or turning gates
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/52Equipment preventing vibration of gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Gates (AREA)

Description

  • Gemeinsamer Antrieb für ein aus Haupt- und Hilfsverschluß bestehendes Verschlußorgan von Wasserbauanlagen, beispielsweise für ein Schleusentor mit eingebautem Schütz Bekannt sind Stemmtore für Schleusen mit eingebauten Schützen, die als Segment-, Kulissen-, Planschütze oder ähnliche Schütze ausgebildet werden. Bekannt ist ferner, diese Schütze über Hebel, Gestänge usw. in der Weise anzutreiben, daß der Angriffspunkt der Antriebsstange am Tor gleichzeitig Bewegungsorgan für das eingebaute oder mit dem Tor in direkter Verbindung stehende Schütz ist, so daß diese gemeinsame Antriebsstange gleichzeitig das Tor und das Schütz bewegt. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß die Reihenfolge der Bewegungen lediglich abhängig ist von den Tor- und Schützwiderständen. Wird auch zum Öffnen der Schützen gegen einen Überstau der Schützwiderstand geringer sein als der Torwiderstand, so daß das Schütz zuerst geöffnet wird, so wird andererseits beim Schließen des geöffneten Tores meist das Schütz zuerst geschlossen, da es infolge seines Eigengewichtes meist dieses Bestreben hat und seine Bewegungswiderstände geringer als die Torwiderstände sind. Der damit verbundene Nachteil ist, daß die Torfläche während der Bewegung um den Durchlußquerschnitt vergrößert und damit der Bewegungswiderstand vergrößert wird.
  • Der Hauptnachteil einer derartigen Anordnung ist jedoch, daß eine Wellenbeaufschlagung des Tores dieses der Antriebsbewegung voreilen lassen kann. Diese Bewegung ist möglich in den Grenzen, die durch die Bewegung des Schützantriebsmittels, an dem die Antriebsstange angreift, entsprechend dem Schützhub gegeben sind. Das Tor kann also eine pendelnde Bewegung ausführen.
  • In Fällen, in denen eine derartige Bewegung nicht eintreten, also die Torbewegung in einer unveränderlichen Abhängigkeit von der Torantriebsbewegung stehen soll, hat man daher getrennte Antriebe für Tor und Schütz gewählt. Die Anordnung dieser getrennten Antriebe, bei denen auch die Torbewegung sich nicht auf die Schützstellung auswirken soll, bedingte Maßnahmen, die den Antrieb kompliziert machen und verteuern. Als solche Maßnahmen kamen nämlich Rückdrehgetriebe, Einschalten von Planetengetrieben usw., zur Anwendung.
  • Der vorliegende Erfindungsgegenstand vermeidet nun die Nachteile der beiden bekannten Ausbildungen, und zwar das Pendeln des Tores einerseits und anderseits die Notwendigkeit, zusätzliche Einrichtungen vorsehen zu müssen. Hingegen weist diese Anordnung den Vorteil auf, daß bei langsamer Offnungsgeschwindigkeit des Schützes und schneller öffnungsgeschwindigkeit des Tores das Schütz jederzeit für sich oder auch gemeinsam mit dem Tor mit der größten Torgeschwindigkeit geschlossen werden kann.
  • Der Erfindungsgegenstand kann nun seine Anwendung bei Stemmtoren und auch anderen Toren, wie z. B. Schiebetoren oder auch bei Wehren und Schützen, die z. B. aus Wehrkörper und Aufsatz bestehen können, finden. Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird nachstehend ein Stemmtor mit eingebautem Segmentschütz beschrieben, bei dem das Schütz mittels Hubstangen bewegt wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel für den Erfindungsgegenstand ist als Antriebsmittel sowohl für den Hauptverschluß (das Stemmtor) als auch für den Hilfsverschluß (das Schütz) ein Kurbelantrieb gewählt, aber auch mit andern Antriebsmitteln kann der. Erfindungsgedanke durch entsprechende Anordnung der Teile verwirklicht werden.
  • Die Zeichnung zeigt in Abb.I einen Schnitt durch das geschlossene Tor bei geöffnetem Schütz nach erfolgter Verriegelung, in Abb. I1 die Draufsicht auf das geschlossene Tor mit geschlossenem Schütz, in Abb.III die Draufsicht auf das geöffnete Tor mit geöffnetem Schütz.
  • Die grundsätzliche Ausbildung und Arbeitsweise ist nun folgende: In dem Tor i ist ein Schütz gelagert, dessen Bewegung durch eine senkrechte Antriebsstange 2 erfolgt. Diese Antriebsstange greift beispielsweise an dem als Kurbel 3 ausgebildeten Ende einer waagerechtem Antriebswelle 4 an, die dem Kurbelausschlag entsprechend über eine Kegelradübersetzung 5 . von dem Antriebshebel 6 bewegt wird. An diesem Hebel 6 greift die Antriebsstange 7 an, die somit den Hebel 6 mit dem angetriebenen Triebstocksegment 8 verbindet. Das Triebstocksegment 8 wird durch ein Ritzel 9 angetrieben. An dem Tor i liegt der Angriffspunkt io so, daß bei geöffnetem Schütz und noch geschlossenem Tor die Mitten der Angriffspunkte der Antriebsstangen 7 und i i an dem Antriebshebel 6 bzw. dem Angriffspunkt io am Tor fluchtend übereinanderliegen. Die Torantriebsstange i i, von der gleichen Länge wie die Schützantriebsstange 7, greift an einer Schwinge 12 an. Diese Schwinge 12 hat eine gemeinsame Drehachse 13 mit dem Triebstocksegment B. Die Angriffspunkte der Antriebsstangen 7 und i i an dem "1'riebstocksegment 8 bzw. der Schwinge 12 liegen auf dem gleichen Radius um die gemeinsame Drehachse 13. Bei geschlossenem Tor und geschlossenem Schütz liegen die vorstehend genannten Teile in der in Abb. 1I dargestellten Lage. Dabei ist der Angriffspunkt der Antriebsstange i i an der Schwinge 12 über die Totlage hinausgefahren, wobei die Schwinge sich gegen den Anschlag 14 legt, so daß die in der Antriebsstange i i liegende Feder 15 infolge des an der Schwinge ausgeübten Moments um die Drehachse 13 die Schwinge 12 stets an den Anschlag 14 drückt. Zum öffnen des Schützes drückt die Antriebsstange 7 den Antriebshebel 6 so weit herum, bis die Mitte des Angriffspunktes zwischen 6 und 7 über dem Angriffspunkt io der Torantriebsstange i i liegt. Dann liegt auch der Angriffspunkt von 7 an 8 über dem Angriffspunkt von i i an 12. Ein Mitnehmeranschlag 16 am Triebstocksegment 8 legt sich gegen die Schwinge 12. Im Fundament unter der Schwinge 12 liegt eine Auflaufschiene 17. Die Schwinge 12 trägt einen Riegel 18, der senkrecht oder horizontal, je nach Anordnung der Auflaufschiene 17 angeordnet ist. In entsprechender Anordnung trägt das Triebstocksegment 8 eine Falle i9 zur Aufnahme des Riegels 18. Wird nun nach Anlage des Anschlages 16 an der Schwinge 12 das Triebstocksegment weitergedreht, so wird die Schwinge mitgenommen, wobei sie unter Zusammendrückung der Federn 15 in den Antriebsstangen 7 und i i erst in die Totlage kommt. Auf diesem Weg, auf dem immer noch die Federn 15 das Segment gegen den Anschlag 16 pressen, wird der Riegel 18 durch die Auflauffläche 17 in die Falle i9 eingeführt, wobei die Feder 2o zusammengedrückt wird. Ist die Totlage erreicht, so ist auch die Verriegelung zwischen der Schwinge 12 und dem Triebstocksegment 8 beendet. Der Riegel kann in geeigneter Weise durch einen Schnapphebel in seiner Lage gehalten werden oder auch durch Weiterführen der Auflaufschiene. Statt der Auflaufschiene besteht auch die Möglichkeit, eine zwangsläufige Nutenführung anzuordnen. Tor und Schütz laufen gemeinsam bis in die Endstellung. Auch die Schließbewegung bis zur Totlage wird in verriegeltem Zustand gemeinsam ausgeführt. Bei Überfahren der Totlage wird durch die fallende Auflauffläche dem Riegel die Möglichkeit zum Austreten aus der Falle gegeben. Der Schnapphebel wird durch einen Auslöser gelöst, die Feder 20 drückt den Riegel 18 aus der Falle i9 heraus, bzw. wird bei zwangsläufiger Riegelführung der Riegel herausgezogen. Bei Beendigung dieses Vorganges ist die Schwinge 12 zur Anlage an den Anschlag 14 gekommen. Die Federn 15 an der Antriebsstange t t legen die Schwinge fest. Die weitere Bewegung des Triebstocksegments 8 hat ein Schwingen des Antriebshebels 6 und damit Schließen des Schützes zur Folge. Der Anfang dieser Bewegung kann zusätzlich zum Verriegeln der Schwinge 12 im Fundament mittels des Riegels 18 benutzt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gemeinsamer Antrieb für ein aus Haupt-und Hilfsverschluß bestehendes Verschlußorgan von Wasserbauanlagen, beispielsweise für ein Schleusentor mit eingebautem Schütz, dadurch gekennzeichnet, daß beide Verschlußteile eigene Antriebsmittel erhalten, die für den gemeinsam auszuführenden Weg miteinander gekuppelt werden.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsmittel des den gesamten Weg zurücklegenden Teilverschlusses stets im Eingriff mit dem Triebwerk steht, während das Antriebsmittel des anderen Verschlußteiles durch geeignete Mittel in seiner Ausgangsstellung gehalten wird.
  3. 3. Antrieb nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der beiden getrennten Antriebsteile zur gemeinsamen Bewegung *der beiden Verschlußteile durch eine Verriegelung erfolgt, die zwangsläufig durch die Bewegung des einen oder beider Antriebsteile gesteuert wird.
DEA1543A 1950-04-29 1950-04-29 Gemeinsamer Antrieb fuer ein aus Haupt- und Hilfsverschluss bestehendes Verschlussorgan von Wasserbauanlagen, beispielsweise fuer ein Schleusentor mit eingebautem Schuetz Expired DE820729C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA1543A DE820729C (de) 1950-04-29 1950-04-29 Gemeinsamer Antrieb fuer ein aus Haupt- und Hilfsverschluss bestehendes Verschlussorgan von Wasserbauanlagen, beispielsweise fuer ein Schleusentor mit eingebautem Schuetz

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA1543A DE820729C (de) 1950-04-29 1950-04-29 Gemeinsamer Antrieb fuer ein aus Haupt- und Hilfsverschluss bestehendes Verschlussorgan von Wasserbauanlagen, beispielsweise fuer ein Schleusentor mit eingebautem Schuetz

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE820729C true DE820729C (de) 1951-11-12

Family

ID=6919628

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA1543A Expired DE820729C (de) 1950-04-29 1950-04-29 Gemeinsamer Antrieb fuer ein aus Haupt- und Hilfsverschluss bestehendes Verschlussorgan von Wasserbauanlagen, beispielsweise fuer ein Schleusentor mit eingebautem Schuetz

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE820729C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3908183C5 (de) Kraftfahrzeug-Türverschluß
DE820729C (de) Gemeinsamer Antrieb fuer ein aus Haupt- und Hilfsverschluss bestehendes Verschlussorgan von Wasserbauanlagen, beispielsweise fuer ein Schleusentor mit eingebautem Schuetz
DE3831963A1 (de) Falttuer mit mehreren fluegelpaaren
DE835722C (de) Tuerschliesser
DE821772C (de) Tuerschliesser mit hydraulischer Bremse
DE1037317B (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen OEffnen und Schliessen der Fluegel von Tueren
DE1904825A1 (de) Mit Schliessbeschleunigung arbeitender Tuerschliesser
DEA0001543MA (de) Gemeinsamer Antrieb für ein aus Haupt- und Hilfsverschluß bestehendes Verschlußorgan von Wasserbauanlagen, beispielsweise für ein Schleusentor mit einbebauten Schütz
DE2900907A1 (de) Antriebvorrichtung fuer schiebetuerfluegel oder schwenkschiebetuerfluegel von fahrzeugtueren
DE1291650B (de) Treibstangenverschluss
DE1196538B (de) Stellgetriebe fuer zwei aufeinanderfolgende Schiebebewegungen zweier parallel an ein Antriebsglied angeschlossener Abtriebsglieder, insbesondere zum Entriegeln und Ausstellen der Fluegel von Fenstern, Tueren od. dgl.
DE697546C (de) Oberlichtfensterverschluss
DE938020C (de) Zahnstangenantrieb fuer durch Schwenken bewegte Koerper, insbesondere Klappbruecken,Schleusentore, Wehrverschluesse u. dgl.
DE812399C (de) Einlassbaskuel fuer Fenster und Tueren
DE3215028A1 (de) Geradfuehrungs-gelenkmechanismus zur erzeugung von grossen weg- und geschwindigkeitsuebersetzungen
DE673219C (de) Vorrichtung zum Schliessen und OEffnen von Schiebetueren
AT201810B (de) Sicherheitseinrichtung an zweiflügeligen Türen von Aufzugschächten
DE965888C (de) Verriegelung fuer Aufzugtueren, insbesondere fuer schlosslose Aufzugtueren
AT218902B (de) Stellvorrichtung für die Flügel von Fenstern
DE501756C (de) Bewegungsvorrichtung mit Fluessigkeitsgetriebe
DE3015284A1 (de) Antriebsmechanismus fuer schranke
DE666820C (de) Vorrichtung zur Ausloesung von zeitweise in Offenstellung gesperrten, unter der Wirkung eines Tuerschliessers stehenden Tueren, Toren u. dgl.
DE631397C (de) Hydraulischer Schlagzylinder fuer Tiefbohrungen
DE319760C (de) Kohlenschurre fuer Einzelkessel
DE218752C (de)