DE820960C - Eisenbetonrippendecke - Google Patents

Eisenbetonrippendecke

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DE820960C
DE820960C DEG3239A DEG0003239A DE820960C DE 820960 C DE820960 C DE 820960C DE G3239 A DEG3239 A DE G3239A DE G0003239 A DEG0003239 A DE G0003239A DE 820960 C DE820960 C DE 820960C
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DE
Germany
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ceiling
reinforced concrete
panels
iron
bracket
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DEG3239A
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English (en)
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Erich Grundt
Ursula Kolbe
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/02Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units
    • E04B5/04Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units with beams or slabs of concrete or other stone-like material, e.g. asbestos cement
    • E04B5/046Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units with beams or slabs of concrete or other stone-like material, e.g. asbestos cement with beams placed with distance from another
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
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    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/02Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units
    • E04B5/04Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units with beams or slabs of concrete or other stone-like material, e.g. asbestos cement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Eisenbetonrippendecke Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine weitere Ausgestaltiung des Patents 815400. Nach diesem wird eine Ei'senbetonrippendecke dadurch hergestellt, daß der Betonkern den inneren Raum zwischen den beiden Balkenprofilschenkeln nicht ganz ausfüllt, sondern im Balken im Bereich der neutralen Zone desselben einen Hohlraum bestehen läßt.
  • Diese Bauweise wird im wesentlichen erfindungsgemäß zusätzlich dadurch verbessert, daß der Hohlraum des Balkens im Querschnitt konisch ausgestaltet wird, wodurch die Ausschalung der Balken bei der Fabrikation derselben erleichtert wird. Im übrigen wird ebenso wie bei dem Bestand des Hauptpatents auch bei der vorliegenden Erfindung auf die im Querschnitt schwanzförmige Ausbildung des Betonkerns Wert gelegt, die durch die abgeschrägten Endkanten der Deckenplatten entsteht.
  • Durch die Sc)hwalbenschwanzform,des über dem Hohlraum nachträglich auszubetonierenden Betonkerns entsteht eine feste unverschiebbare Verbindung zwischen den Deckenbalken und Deckenplattenbauteilen, falls durch Verunreinigungen im Trümmersplitt Materiallockerungen eintreten sollten.
  • Die möglichst aus Baustahlgewebe hergestellten gebogenen Bügelkörbe können zweckmäßig auch aus zwei Teilen bestehen, einem Bügelkorb für den mittleren Balkenteil und je einem Bügelkorb für den Bereich der Balkenenden, wobei bei den letzteren Bügelkörben unter angenäherter Berücksichtigung der veränderlichen horizontalen Schubbeanspruchungen die Enfernung der Bügel voneinander nur halb so groß ist als der bei dem mittleren Bügelkorb vorgesehene Abstand. Dieser kurze Abstand läßt sieh an den Enden auch erreichen, indem man dort zusätzlich zwei Bügelkorbteile des mittleren Baustahlgewebes einsetzt, die dann gegeneinander um einen halben Bügelabstand verschoben werden.
  • Über jeder Innenkante der nach oben offenen Balkenschenkel werden dann in Balkenrichtung zwei an den Bügelkörben angeschweißte Ankereisen angeordnet, auf welche die in den Rinnen zwischen den Deckenplatten einbetonierten Rundeisen aufgelegt und letztere dann mit den oberen Enden der gebogenen Bügelkörbe sich gegenseitig kreuzend in dem über der neutralen Faser liegenden Hohlraum der Balken eingelagert worden.
  • Die Enden der in den Deckenplatten einbetonierten Baustahlgewebe werden zu Haken bzw. Rundeisen umgebogen und miteinander verbunden, wodurch nebendirekten Zugübertragungen gleichzeitig eine unerwünschte Verschiebung der Deckenplatten vermieden wird. Durch die aus den oberen Balkenprofilkanten herausragenden Eisenbügel wird ebenfalls eine unerwünschte Lage der Deckenplattenstirnkanten begrenzt und eine unrechte Verschiebung derselben während ihrer Montage auf den Deckenbalken verhindert.
  • Neben den an den Enden der Bügeleisenkörbe vorgesehenen Ankereisen soll die Eisenbewehrung an jeder Bügelseite im Bereich der Balkenprofilverstärkungen je ein Trageisen erhalten.
  • Die oberen, gegeneinander umgebogenen Bügelenden stehen so weit auseinander, daß durch ihren Zwischenraum eine den Balkenhohlraum abdeckende und den Boden des Betonkerns bildende dünne Platte eingeschoben werden kann.
  • Es soll nun freigestellt sein, den DecJkenbalken entweder aus einem Einheits-U-Profil-Querschnitt herzustellen oder den Balkenträger durch lotrechte Trennung des unteren Fußquerschnitts unter Aufrechterhaltung des mittleren Hohlraums in zwei seitliche, voneinander getrennte Profilhälften zu teilen. Im ersteren Fall erhalten die zusammengeschlossenen U-förmigen Bügeleisen an jeder unteren Eckumbiegung je ein stärkeres Trageisen.
  • Bei geteilten Balkenträgern sollen an den in der Mitte ihrer Querverbindungen durchgeschnittenen Bügelkörben an ihren Eckumbiegungen zusätzliche dünne Trageisen vorgesehen werden. Sowohl in dem ungeteilten als auch in dem geteilten Balkenprofil sollen die unteren Trageisen vorgespannt sein können.
  • Nachdem die Auflagen der im letzteren Fall gewichtsleichteren beiden Balkenhälften in besonderen, in den Gebäudewänden eingemauerten Spezialformsteinen paßrecht eingelegt und ausgerichtet sind, werden auf die rechteckig ausgeformten, unten aneinandergesetzten beiden Balkenfüße möglichst fabrikmäßig hergestellte Trageisenmatten aufgelegt, die sich in vorgesehene Hohlfugenräume der Balkenfüße einfügen.
  • Die Längsseiten der Balken sollen dann in bestimmten Entfernungen Lochöffnungen für durchzusteckende Schraubbolzen erhalten, mit denen die beiden Balkenprofile zusammengepreßt werden. Nach dem Zusammenbau der Balkenteile zu einem gemeinsamenV-Balken-Profilwird indem nach oben offenen Balkenhohlraum von oben Vergußbeton auf die eingelegten Trageisenmatten aufgeschüttet.
  • An den in der Längsrichtung der V-Deckenbal'ken in bestimmten Entfernungen voneinander angeordneten Schraubbolzen sollen parallelogrammartige Halteklötze befestigt werden, deren beide Seitengrenzlinien an der einen unteren Ecke des Halteklotzes einen spitzen Winkel und an der anderen unteren Ecke einen stumpfen Winkel mit der Untersichtsplattenrichtung bilden.
  • Zwecks Ersparung von Deckenputzarbeiten soll nun als Untersichtsplatten leichtes Kunststoffmaterial verwendet «erden, wobei die Platten an ihren Seitenkanten vorn bzw. hinten itn Querschnitt rechteckige Verstärkungsleisten mit abgeschrägten Enden erhalten, die sich in die analog spitzwinklig bzw. stumpfwinklig abgeschrägten Seitenkanten der Halteklötze paßrecht einfügen. Auf diese Weisewerden Nuteneinkerbungen gebildet, die in die dann als Feder wirkenden unteren, spitzwinklig ausgeformten Ecken der Halteklötze hineingedrückt werden.
  • Der gegenseitige Stoß der Untersichtsplatten soll nicht lotrecht unter der Befestigungsbolzenmitte der Halteklötze liegen, sondern seitlich in Richtung der spitzwinkligen Ecken der Halteklötze über denselben hinaus verschoben werden, so daß die Stoßfuge der Untersichtsplatten zwischen dein durch die spitzwinklige Ecke und die Stirnkante der Untersichtsplatte gebildeten Vorsprung horizontal und vertikal unverschiebbar eingeklemmt wird.
  • Die Vorrichtung der Untersicbtsanordnung kann sowohl für Kassettendecken als auch für glatte Untersichtsdeckenflächen verwendet werden.
  • Der Fuß der Deckenbalken kann dann einen Putzaufschlag erhalten, wodurch der Seitenanschluß der Untersichtsplattenkantern an die Deckenbalken dicht geschlossen und abgestützt wird.
  • Auf die Untersichtsplatten kann Steinwolle, Glaswolle, Schilfrohr oder ähnlic'hesIsoliermaterial aufgeschüttet werden.
  • Die Profilkonstruktion der V-Balken kann auch als Dachdeckenträger verNvendet werden, wobei als Auflage für Dachziegel Querträgerstangen aus Moniereisen eingebaut werden.
  • Bezüglich der Schalldämmung unterscheidet man zwischen einer Schallübertragung durch die Wände einerseits, durch die Decken andererseits. Bei den Decken kommt hauptsächlich eine Schalleitung durch das Baumaterial irr Frage. je luftdichter der zu durchdringende Raum ist, um so stärker ist der Raum gegen die Übertragung von Luftschall gesichert. Völlig abgeschlossene innere Hohlräume der Deckenbalken sind also für die Schalldämmung günstig. Desgleichen schwächen die Lufträume zwischen den Deckenbalken. deren Boden noch dazu mit stark schallschluckender Glaswolle oder Schlackenwolle bedeckt ist, die Luftschallübertragung stark ab. Die Fortpflanzung des Schalles im Mauerwerk dagegen ist um so geringer, je kleiner die Schalleitfähigkeit der Baustoffe ist. Dieser Körperschall überträgt sieh in einem Bauwerk um so stärker, je dichter das Material und je inniger die Decken mit dein N-Iauerwerk verbunden sind. Die Ausbreitung des Körperschalles bei Deckenkonstruktionen entste9it dadurch, daß ein schwingender Körper seine Schwingungen auf einen anderen Körper überträgt. Eine Unterbindung der Körperschallühertragung von der Decke zur tragenden Wand erreicht inan dadurch, daß man die Decken im Mauerwerk der Wand nicht fest einspannt, außerdem sie nach Möglichkeit noch durch schalldämpfende Zwischenschicht isoliert.
  • Bei der erfindungsgemäßen V-Decke werden deshall) für die Auflage der Deckenbalken besondere, nach der äußeren Form des Balkenquerschnitts ausgebildete Spezialsteine in die Wand gemauert, und die. Balken werden in diesen Zwischensteinen nicht fest eingeklemmt, sondern noch durch Zwischenlagerung poröser Platten von diesen Auflagersteinen getrennt.
  • «'eiterhin sollen auch die Deckenplatten durch vertikale Dämmplattenleisten gegen die Mauerwände abgetrennt werden, und der ohne Dämmplatten aufgesetzte Fußbodenbelag soll unter der Scheuerleiste bis an die vertikalen Dämmplattenleisten herangeführt werden.
  • Unter Berücksichtigung der Isolierungswirkung der V-I)eckenkonstruktion wird auf die Anordnung einer besonderen Dämmplatte unter dem Fußbodenbelag verzicitet.
  • In der zeichnerischen Darstellung der Erfindung zeigt Fig. I einen Querschnitt des Deckenbalkens mit zwei geteilten Profilhälften, Fig. 1I einen Längsschnitt zwischen zwei Deckenbalken, Fig. 11 1 einen Querschnitt zwischen zwei Deckenbalken, die in ganzer U-Form ungeteilt geblieben sind: Fig. IV und V zeigen im Längsschnitt eine Aufsicht auf die Untersichtsplattenein'klemmung, Fig. VI einen entsprechenden Querschnitt dazu; in Fig. VII ist die Auflage der Deckenbalken in Sonderformsteinen dargestellt in Fig. VIII die Verwendung der V-Balken als Deckenkonstruktion ; Fig. IX zeigt einen Querschnitt durch einen Kontinuitätsstoß; in Fig. \. XI, XII, XIII und XIV wird im Längsschnitt die Anordnung der Eisenbewehrung gezeigt. In den Abbildungen bedeuten i die Anordnung des Vergußbetons in dem zwischen Deckenbalken und Deckenplatten entstehenden Hohlraum, 2 di: Profilschenkel der Deckenbalken, 3 den inneren Hohlraum derselben, 4 die Eisenbügel mit dem angeschweißten Ankereisen 5. Auf den Rinnen 6 filier den Seitenkanten derDeckenplatten 7 liegt die Querbewehrung B. Die Deckenplatten werden durch Rundeisen 9 verstärkt, die durch Haken io und Üson i i miteinander verbunden sind. Auf den Fuß der Deckenbalken 2 werden Trageisenmatten 12 und 13 aufgelegt. Die Bügeleisen4 erhalten oben Trageisen 14. Der innere Hohlraum 3 der Deckenbalken 2 wird oben durch eine dünne Platte 15 abgeschlossen. Die gegenseitige Entfernung der Eisenbügel 4 im mittleren Balkenteil 16 ist größer als an den Emden 17.
  • Bei einem Kontinuitätsstoß von zwei Deckenbalken 1ß und i9 werden in den, Hohlraum 3 BeweIhrungseisen 2o eingelegt, die später in Vergußbeton 21 eingebettet werden. Auf in die Mauerwand eingebaute Sonderformsteine 22 werden schalldämpfende Zwischenschichten 23 eingelegt. Der untere Fuß 24 der Deckenbalken soll auch durch Trennung in zwei Profilhälften 25 und 26 geteilt werden können. In diesem Fall erhalten die Bügel 4 an der unteren Eckumbiegung ein zusätzlichesTrageisen 27. In den Deckenbalken 2 werden Lochöffnungen 28 vorgesehen. an welche durch Schraubbolzen 29 Halteklötze 3 i befestigt werden. Durch Vergußbeton 30 auf die Tragmatten 12 und 13 werden auch diese Schraubbolzen 29 mit festbetoniert.
  • Die Seitengrenzlinien 32, 33 der Halteklötze 31 bilden spitze bzw. stumpfe Winkel mit der Untersichtsplattenrichtung 34. Auf den Untersichtsplatten 34 werden Verstärkungsleisten 35 aufgesetzt, welche mit den Untersichtsplatten 34 Nuteneinkerbungen 36 bilden. Die Stoßfugen 37 der Untersichtsplatten 34 liegen nicht lotrecht unter den Halteklotzmitten 3i.
  • Statt einer Kassettenanordnung 34 lassen sich die Untersichtsplatten auch als eineglatte ebeneDeckenfläche 38 verlegen. Zur Schall- und Wärmedämmung kann man Glaswolle 39 verwenden oder auf Spanndrähte 4o Glaswollenmatten 4i auflegen, wodurch neue Hohlräume 42 und 43 entstehen.
  • Die V-Decken kann man auch als Dachdeckenträger 44 mit aufgelegten Dachziegeln 45 auf Moniereisen 46 verwenden. Dämmplattenleisten 47 als Seitenbegrenzung von Fußbodenbelägen 48 werden vertikal hinter Scheuerleisten 49 angeordnet.
  • Die Deckenbalkenfüße 24 erhalten bis zur Unte;-sichtsplatte 34 einen Putzaufschlag 5o.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Eisenbetonrigpendecke aus fertigen Hohlbalkenund,Platten und-einemschwalbenschwanzförmigen Betonkern, der in dem Hohlraum des Balkens und dem darüber befindlichen Zwischenraum der Deckenplatten vorgesehen ist nach Patent 8i5 400, dadurch gekennzeichnet, daß der Ha'hlraum des Balkens (3) im Querschnitt konisch .ausgestaltet ist.
  2. 2. Eisenhetonrippendeckenach Anspruch i, dadurch gekeiiiizeichnet, daß über jeder Innenkante der nach oben offenen Balkenschenkel (2) in Balkenlängsrichtung zwei an den Bügelkörben angeschweißte Ankereisen (5) angeordnet sind, auf welche die in den Rinnen (6) zwischen den Deckenplatten (7) einbetonierten Rundeisen (8) aufgelegt und letztere (8) dann mit den oberen Enden der gebogenen Bügelkörbe (4) sich gegenseitig kreuzemd in den über der neutralen Faser liegenden oberen Hohlraum (i) der Balken (2) eingelagert sind.
  3. 3. Eisenbetonrippendecke nach Anspruch, i und, 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der in den Deckenplatten (7) einbetonierten Bausta'hlgewebe (9) zu Haken (io) bzw. zu Rundösen (i i) umgebogen und innerhalb des oberen Betonkerns (i) miteinander verbunden sind.
  4. 4. Eisenbetonrippendecke nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Eisenbewehrung der Balkenprofile (2) einerseits aus gebogenen zusammengeschweißten Bügelkörben (4) besteht, die im Bereich der oberen Balkenprofilverstärkungen an jeder Bügelseite ein Trageisen (14) und an den oberen Bügeleiden je ein Ankereisen (5) besitzt, deren gegenseitige Entfernung am oberen Kopfende so weit auseinander steht, daß durch ihren Zwischenraum vor Auflegen .der Deckenplatten (7) die den Balkenhohlraum (3) abdeckende und den Boden des Betonkerns (i) bildende dünne Platte (15) einschiebbar ist, andererseits die Eisenbewehrung der Balken aus zwei zusammengeschweißten Trageisenmatten (12 und 13) besteht, von denen die untere, auf die gebogenen Bügelkörbe (4) aufgelegte Tragmatte (12) über die ganze Balkenlänge (2) angeordnet ist, während die darüber liegende Trageisenmatte (13) sich nur im Bereich der mittleren Balkenausdehnung (2) befindet.
  5. 5. Eisenbetonrippendedke nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die als Baustahlgewebe hergestellten gebogenen Bügelkörbe (4) zweckmäßig aus zwei Teilen bestehen, einem Bügelkorb für den mittleren Balkenteil (16) und je einem Bügelkorb (17) für .den Bereich der Balkerrendien, wobei bei den letzteren Bügelkörben (17) unter Berücksichtigung der veränderlichen horizontalen Schubbeanspruchungen die Entfernung der Bügel voneinander nur halb so groß ist als der bei deren mittleren Bügelkorb (16) vorgesehene Abstand.
  6. 6. Eisenbetonrippendecke nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß für die Auflage der Deckenbalken besondere, nach der äußeren Form des Balkenquerschnitts ausgebildete Steine (22) in die Wand gemauert sind und die Baliken im Mauerwerk nicht fest eingespannt, sondern durch schalldämpfende Zwischenschichten (23) von diesen Auflagesteinen (22) getrennt sind.
  7. 7. Eisenbetonrippendecke nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckenbalken (2) durch lotrechte Trennung des unteren Fußquerschnitts (24) unter Aufrechterhaltung des mittleren Hohlraums (3) in zwei seitliche Profilhälften (25 und 26), die gegebenenfalls durch Schraubung (29) gegeneinander gehalten sind, geteilt ist und die unten in der Mitte ihrer Querverbindungen durchgeschnittenen Bügelkörbe (4) an ihren Eckumbiegungen zusätzliche Trageisen (27) aufweisen, die vorzugsweise vorgespannt sind. B.
  8. Eisenbetonrippendecke nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den V-Deckenbalken (2) in ihrer Längsrichtung in bestimmten Entfernungen voneinander durch Schraubbolzen (29) parallelogramtnartige Halteklötze (3i) befestigt sind, deren beide Seitengrenzlinien (32, 33) an der einen unteren Ecke des Halteklotzes (3i) einen spitzen Winkel und an der anderen unteren Ecke einen stumpfen Winkel mit der Untersichtsplattenrichtung (34) bilden.
  9. 9. Eisenbetonrippendecke nach einem der Ansprüche i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Untersichtsplatten (34) vorzugsweise aus Kunststoffmaterial an ihren Seitenkanten vorn bzw. hinten im Querschnitt rechteckige Verstärkungsleisten (36) mit abgeschrägten Enden aufweisen, die sich in die analog spitzwinklig (32, 34) bzw. stumpfwinklig (33, 3-k) abgeschrägten Seitenkanten der Halteklötze (31) paßrecht einfügen. io.
  10. Eisenbetonrippendecke nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenseitige Stoß (37) der Untersichtsplatten (35) nicht lotrecht unter der Befestigungsbolzenmitte der Halteklötze (3i) angeordnet ist, sondern seitlich in Richtung der spitzwinkligen Ecken (32, 34) der Halteklötze (31) über dieselben hinaus verschoben ist. i i.
  11. Eisenbetonrippendecke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die V-Balken auch als Dachdeckenträger (44) verwendbar sind, wobei als Auflage für Dachziegel (45) Querträgerstangen aus Moniereisen (46) eingebaut sind.
  12. 12. Eisenbetonrippendecke nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß die Deckenplatten (7) durch vertikale Dämmplattenleisten (47) gegen die Mauerwände abgetrennt sind und der ohne Dämmplatten aufgesetzte Fußbodenbelag (48) unter der Scheuerleiste (49) bis an dievertikale Dämmplattenleiste (47) herangeführt ist.
  13. 13. Eisenbetonrippendecke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß (25, 26) der Deckenbanken (2 bzw. 24) einen Putzaufschlag (5o) erhält.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912499C (de) * 1951-11-22 1954-05-31 Leopold Perplies Schalungslos herzustellende Stahlbetonrippendecke
DE921355C (de) * 1953-01-08 1954-12-16 Leopold Perplies Schalungslos herzustellende Stahlbetonrippendecke
DE943905C (de) * 1952-01-22 1956-06-01 Reinhold Glatz Dipl Ing Stahlbetonplattendecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE912499C (de) * 1951-11-22 1954-05-31 Leopold Perplies Schalungslos herzustellende Stahlbetonrippendecke
DE943905C (de) * 1952-01-22 1956-06-01 Reinhold Glatz Dipl Ing Stahlbetonplattendecke
DE921355C (de) * 1953-01-08 1954-12-16 Leopold Perplies Schalungslos herzustellende Stahlbetonrippendecke

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