DE821074C - Regelvorrichtung fuer Bogenlampen, insbesondere fuer Hochintensitaets-Bogenlampen mit Motorvorschub - Google Patents

Regelvorrichtung fuer Bogenlampen, insbesondere fuer Hochintensitaets-Bogenlampen mit Motorvorschub

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DE821074C
DE821074C DED3826A DED0003826A DE821074C DE 821074 C DE821074 C DE 821074C DE D3826 A DED3826 A DE D3826A DE D0003826 A DED0003826 A DE D0003826A DE 821074 C DE821074 C DE 821074C
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DED3826A
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Bernhard Deltschaft
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps

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  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Regelvorrichtung für Bogenlampen, insbesondere für Hochintensitäts-Bogenlampen mit Motorvorschub Nach dem Einschalten einer selbsttätig geregelten Bogenlampe ist es erforderlich, zunächst zwischen den Elektroden den Lichtbogen zu bilden, ehe das Regelwerk seine eigentliche Funktion, nämlich das Konstanthalten der Stromstärke und der Lichtbogenspannung, übernehmen kann. Vor und während der Lichtbogenbildung treten am Regelwerk anomale Stromstärken und Spannungen auf, die bei der Bemessung derRegelwerkspulen berücksichtigt werden müssen. Abgesehen davon kann bei manchen Bogenlampenarten das Regelwerk die Lichtbogenbildung gar nicht ohne weiteres übernehmen, wenn nicht zusätzliche Vorrichtungen zur Lichtbogenbildung (Bogenbildner) vorgesehen sind. leas gilt besonders bei Hochintensitätsbogenlampen mit einem zum Kohlevorschub dienenden Elektromotor, der von einem auf Stromstärke und Lichtbogenspannung ansprechenden Differentialrelais gesteuert ist. Bei solchen Bogenlampen kann der Vorschubmotor die Kohleelektroden zwar zusammenführen, aber nicht mehr zur Bildung des Lichtbogens auseinanderfahren, da die Klemmenspannung am Vorschubmotor zusammenbricht, wenn sich die Elektroden berühren, was ja praktisch einem Kurzschluß gleichkommt. Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß es in baulicher und betrieblicher Hinsicht wesentliche Vorteile bietet, wenn man die Lichtbogenbildung unabhängig vom Regelwerk durch einen mechanischen Eingriff bewirkt, z. B. durch Einschwenken einer Zündelektrode oder durch eine vorzugsweise von Hand eingeleitete Zündbewegung einer oder beider Elektroden. Dabei ist es jedoch wesentlich, daß das Regelwerk erst dann an Spannung gelegt wird, wenn der Lichtbogen gebildet ist. Man kann dann durch Einschalten der Bogenlampe deren Zündbereitschaft herstellen, ohne daß das Regelwerk an Spannung liegt und belastet ist. Die Lichtbogenbildung kann auch nach längerer Zündbereitschaft plötzlich und im geeigneten Moment erfolgen.
  • Die Bogenlampe besitzt demnach erfindungsgemäß einen mit dem Lichtbogen in Reihe geschalteten Hauptstromschalter, durch den nach einer durch mechanischen Eingriff erfolgten Lichtbogenbildung ein das Regelwerk einschaltender Kontakt betätigt wird.
  • Bei Hochintensitätsbogenlampen derobengenannten Art kann durch den vom Hauptstromschalter betätigten Kontakt sowohl der Vorschubmotor als auch das Differentialrelais an die Betriebsspannung angeschaltet werden. Zweckmäßigerweisewird der bei solchen Bogenlampen übliche Rotationsantrieb für die positive Kohle auch erst nach erfolgter Lichtbogenbildung durch den Hauptstromschalter eingeschaltet.
  • Die Erfindung ist im folgenden an einem als Ausführungsbeispiel zu betrachtenden Schaltungsschema näher erläutert.
  • Die negative Elektrode i ist in Reihe mit der Stromspule 2 eines Differentialrelais 3 und der Spule .f eines Hauptstromschalters 5 an die - -Klemme 6 angeschaltet. Die positive Elektrode 7 ist mit der --Klemme 8 verbunden. Die Spannungsspule 9 des Differentialrelais 3 und ein Elektromotor io, der auf nicht dargestellte Weise die Rotationsvorrichtung für die positive Elektrode 7 antreibt, sind einerseits an die + -Klemme 8, andererseits an den festen Kontakt i i des Hauptstromschalters 5 angeschlossen. Mit der Spannungsspule 9 ist dabei ein Regulierwiderstand 12 in Reihe geschaltet. Ein Vorschubmotor 13, der die nicht dargestellte Vorschubvorrichtung für die Elektroden i, 7 antreibt, ist in seiner Drehrichtung umkehrbar. Seine mittlere Klemme 14 liegt ebenfalls am Hauptstromschalterkontakt i i an, während die äußeren Klemmen 15, 16 zu entsprechenden Kontakten 17, 18 des Differentialrelais 3 geführt sind. Der Ankerkontakt i9 des Differentialrelais 3 ist mit der +-Klemme 8 verbunden. Der bewegliche Kontakt 2o des Hauptstromschalters 5 liegt an der --Klemme 6 an. Wird bei der beschriebenen Anordnung zwischen den Klemmen 6 und 8 die Spannung angelegt, so sind alle Organe des Regelwerks, nämlich die Spulen 2 und 9 des Differentialrelais 3, die Motoren io und 13, die Spule q des Hauptstromschalters 5 und die Kontakte 11, 20 und 17, 18, i9 noch ohne Spannung bzw. Strom. Trotzdem ist die Lampe zündbereit und kann in diesem eingeschalteten Zustand ohne Belastung des Regelwerks so lange bleiben, bis das Licht z. B. bei Filmaufnahmen gebrauchtwird. Durch eine mechanische Verschiebung der negativen Elektrode i kann diese nun mit der positiven Elektrode 7 kurz in Berührung gebracht und sofort zurückgelassen werden, wodurch plötzlich der Lichtbogen gebildet wird. Erst jetzt fließt Strom durch die Spulen 2 und .4. Die Spule q. zieht ihren Anker an und schließt nun nach erfolgter Lichtbogenbildung den Kontakt ii, 20 und legt damit die Spannungsspule g und den Motor io sowie auch über die Kontakte 17, 18, 19 den Motor 13 an Spannung. Der '1\Iofor io beginnt also erst unmittelbar nach der Lichtbogenbildung zu laufen. Das Differentialrelais 3 kann nun durch die Relaiskontakte 17, 18, i9 den Motor 13 vor-oder rückwärts laufen lassen und damit in bekannter Weise durch Zusammenführen oder Auseinanderfahren der Elektroden i. 7 die Stromstärke und Lichtbogenspannung auf einen am Widerstand 12 einstellbaren Wert konstant halten. Sobald der Lichtbogen erlischt, öffnet der Hauptstromschalter 5 den Kontakt i i, 20, wodurch das Regelwerk wieder abgeschaltet ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Regelvorrichtung für Bogenlampen, insbesondere für Hochintensitäts-Bogenlampen, gekennzeichnet durch einen mit dem Lichtbogen in Reihe geschalteten Hauptstrotnschalter (5), durch den nach einer durch mechanischen Eingriff erfolgten Lichtbogenbildung ein das Regelwerk einschaltender Kontakt (1i, 20) betätigt wird.
  2. 2. Regelvorrichtung für Hochintensitäts-Bogenlampen nach Anspruch i mit einem zum Kohlevorschub dienenden Elektromotor, der von einem auf Stromstärke und Lichtbogenspannung ansprechenden Differentialrelais gesteuert ist, dadurch gekennzeichnet, daß durch den vom Hauptstromschalter (5) betätigten Kontakt (1i, 20) sowohl der Vorschubmotor (i3) als auch das Differentialrelais (3) an die Betriebsspannung angeschaltet wird.
  3. 3. Regelvorrichtung für Hochintensitätslampen nach Anspruch 2 mit einem Elektromotor zum Rotationsantrieb der positiven Kohle, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationsmotor (io) durch den Hauptstromschalter (5) an die Betriebsspannung angeschaltet wird.
DED3826A 1950-06-20 1950-06-20 Regelvorrichtung fuer Bogenlampen, insbesondere fuer Hochintensitaets-Bogenlampen mit Motorvorschub Expired DE821074C (de)

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