DE82158C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE82158C DE82158C DE189582158D DE82158DD DE82158C DE 82158 C DE82158 C DE 82158C DE 189582158 D DE189582158 D DE 189582158D DE 82158D D DE82158D D DE 82158DD DE 82158 C DE82158 C DE 82158C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- joint
- parts
- ruler
- piece
- stop
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims 1
- 210000001503 joint Anatomy 0.000 description 6
- 210000002414 leg Anatomy 0.000 description 6
- 210000003414 extremity Anatomy 0.000 description 3
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 2
- PCTMTFRHKVHKIS-BMFZQQSSSA-N (1s,3r,4e,6e,8e,10e,12e,14e,16e,18s,19r,20r,21s,25r,27r,30r,31r,33s,35r,37s,38r)-3-[(2r,3s,4s,5s,6r)-4-amino-3,5-dihydroxy-6-methyloxan-2-yl]oxy-19,25,27,30,31,33,35,37-octahydroxy-18,20,21-trimethyl-23-oxo-22,39-dioxabicyclo[33.3.1]nonatriaconta-4,6,8,10 Chemical group C1C=C2C[C@@H](OS(O)(=O)=O)CC[C@]2(C)[C@@H]2[C@@H]1[C@@H]1CC[C@H]([C@H](C)CCCC(C)C)[C@@]1(C)CC2.O[C@H]1[C@@H](N)[C@H](O)[C@@H](C)O[C@H]1O[C@H]1/C=C/C=C/C=C/C=C/C=C/C=C/C=C/[C@H](C)[C@@H](O)[C@@H](C)[C@H](C)OC(=O)C[C@H](O)C[C@H](O)CC[C@@H](O)[C@H](O)C[C@H](O)C[C@](O)(C[C@H](O)[C@H]2C(O)=O)O[C@H]2C1 PCTMTFRHKVHKIS-BMFZQQSSSA-N 0.000 description 1
- 230000002035 prolonged effect Effects 0.000 description 1
- 210000002435 tendon Anatomy 0.000 description 1
- 210000000689 upper leg Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B3/00—Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
- G01B3/02—Rulers with scales or marks for direct reading
- G01B3/04—Rulers with scales or marks for direct reading rigid
- G01B3/06—Rulers with scales or marks for direct reading rigid folding
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Drawing Aids And Blackboards (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1895 ab.
Zweck der Erfindung ist die Einrichtung
eines zusammenlegbaren Mafsstabes oder Lineals in der Weise, dafs es ausgebreitet an keiner
Seite oder Kante vortretende Gelenktheile zeigt. Für die Verwendung des Lineals als Mafsstab
wird zur Vermeidung von Irrthümern beim Messen ungerader Einheiten, z. B. englischer
Fufse und Zolle, die Eintheilung derart gewählt, dafs sie 1 bis 12 Zoll angiebt und alsdann
wiederum mit 1 beginnt, so dafs die Gelenkmitte als Nullpunkt gilt.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι ein Verticalschnitt durch das Lineal,
Fig. 2 eine Seitenansicht mit der Mafseintheilung,
Fig. ι ein Verticalschnitt durch das Lineal,
Fig. 2 eine Seitenansicht mit der Mafseintheilung,
Fig. 3 die Darstellung eines Mittelgelenkes,
Fig. 4 die Kantenansicht des Lineals mit der Ausbauchung des Kopfgelenkes und dem Endtheil eines Mittelgelenkes. ■
Fig. 4 die Kantenansicht des Lineals mit der Ausbauchung des Kopfgelenkes und dem Endtheil eines Mittelgelenkes. ■
Fig. 5 zeigt perspectivische Darstellungen der Theile eines Kopfgelenkes und
Fig. 6 die eines Mittelgelenkes.
Die Theile ABCD bilden das sogen. Kopfgelenk; die Theile B C drehen sich dabei um verschiedene Zapfen und sind mit concaven Aussparungen versehen, die mit den Gelenkzapfen concentrisch sind und von der Ausbauchung bis nahe an die Rückseite der Linealschenkel reichen. Diese Schenkelglieder -B und C werden durch das Glied A zusammengehalten, das zu diesem Zwecke entsprechend convexe Krümmungen an den Enden hat, welche mit den convexen Aussparungen in den Theilen B und C übereinstimmen. Die concaven und convexen Krümmungen haben dabei die Drehzapfen von B und C zu Krümmungsmittelpunkten und laufen oben oder an der Ausbauchung des Gliedes A in der Mitte zwischen den Drehzapfen zusammen, so dafs dadurch bei zusammengelegtem Lineal oder Mafsstab die Schenkel dicht an einander gebracht werden, während die concaven Aussparungen in B und C über die Kanten des oberen Theiles des Gliedes A gleiten und sich in der Mitte treffen. Das Stück D pafst in den Boden oder Hintertheil des Gliedes A und bildet einen Anschlag für die ausgebreiteten Schenkel.
Fig. 6 die eines Mittelgelenkes.
Die Theile ABCD bilden das sogen. Kopfgelenk; die Theile B C drehen sich dabei um verschiedene Zapfen und sind mit concaven Aussparungen versehen, die mit den Gelenkzapfen concentrisch sind und von der Ausbauchung bis nahe an die Rückseite der Linealschenkel reichen. Diese Schenkelglieder -B und C werden durch das Glied A zusammengehalten, das zu diesem Zwecke entsprechend convexe Krümmungen an den Enden hat, welche mit den convexen Aussparungen in den Theilen B und C übereinstimmen. Die concaven und convexen Krümmungen haben dabei die Drehzapfen von B und C zu Krümmungsmittelpunkten und laufen oben oder an der Ausbauchung des Gliedes A in der Mitte zwischen den Drehzapfen zusammen, so dafs dadurch bei zusammengelegtem Lineal oder Mafsstab die Schenkel dicht an einander gebracht werden, während die concaven Aussparungen in B und C über die Kanten des oberen Theiles des Gliedes A gleiten und sich in der Mitte treffen. Das Stück D pafst in den Boden oder Hintertheil des Gliedes A und bildet einen Anschlag für die ausgebreiteten Schenkel.
Die Theile B und C sind aufserdem mit convexen Federlippen versehen, welche in den
concaven Seitentheilen des Stückes D gleiten und die sonst offene Oeffhung bei zusammengelegtem
Lineal gegen Eindringen von Staub u. s. w. abschliefsen und gleichzeitig ein Gelenk
bilden, das stets steif bleibt, selbst wenn das Lineal bereits längere Zeit in Gebrauch ist.
Das Gelenk wird zweckmäfsig mit Seitenplatten E ausgestattet, die in die Seitenflächen
der Schenkel eingelassen sind. Diese Platten erhalten an den Enden concave Ausschnitte,
welche mit den concaven Aussparungen in B und C übereinstimmen und welche auf die
convexen Ansätze des Mittelstückes A passen, so dafs in dieser Weise ein geschlossenes festes
und keine Vorsprünge zeigendes Gelenk bei aus einander geschlagenem Lineal (Fig. 2 und 4)
hergestellt wird.
Die Theile F, G und H bilden ein sogen.
Mittelgelenk. Dieses besteht aus den paarweisen Theilen HH, die derart ausgebildet
sind, dafs sie sich um verschiedene Drehzapfen drehen und in den Schuhtheil G hineinpassen,
in welchen auch das Kernstück F pafst. Die beiden Glieder F G erhalten convexe Krümmungen
an ihren gegenüberliegenden Seiten, die mit den Drehzapfen von H concentrisch
sind und concayen Ausschnitten der anstofsenden Glieder des Lineals und dem Beschläge
an den Schenkelkanten entsprechen. Ein Anschlag ist unten an den Theilen F und G vorgesehen,
um zu verhindern, dafs ein Auseinanderschlagen des Lineals über die geradlinig gestreckte Stellung hinaus möglich ist.
Dieser Anschlag ist ausreichend breit in F und G hergestellt, so dafs die unteren Krümmungen
in HH beim Zusammenlegen die Begrenzungen der Aussparungen, in die sie
hineinpassen, nicht verlassen und auf diese Weise ein vollkommen staubdichtes, geschlossenes
Gelenk bilden. Die Seitentheile des Gliedes G werden (vor dem Zusammenpassen) über
die Lage hinaus eingebogen, welche sie einzunehmen haben, wenn sie zusammengesetzt
werden, und die so geschaffene Federkraft der Theile ist Veranlassung, dafs auch nach längerem
Gebrauch des Lineals dieses Gelenk stets dicht und steif bleibt.
Die Kopf- und Mittelgelenke können gegen einander ausgetauscht werden.
Bei dieser Einrichtung der Gelenke gestattet jeder Gelenkstift nur eine Vierteldrehung, worauf
eine Feststellung stattfindet. Man kann demnach durch Drehung eines Schenkels um seinen
Zapfen einen rechten Winkel gegen den anderen Schenkel mit zum Scheitel scharf zusammenlaufenden
Kanten herstellen und das Lineal danach als Zeichenwinkel benutzen.
Es ist auch zu bemerken, dafs die Gleitcurven der einschliefsenden Hülsentheile A
und G jedes Gelenks bei Vervollständigung zu vollen Kreisen sich schneiden bezw. über einander
greifen würden. Die über einander greifenden Bogen der Theile HH in den
kleineren Gelenken sind beseitigt und die Anschläge unten und hinten von diesen Gelenken
verlängert, so dafs die durch die Beseitigung der Bogen gebildeten Sehnen die Enden der Anschläge
bei zusammengelegtem Lineal nicht ganz erreichen und dadurch die Gelenke geschlossen
und gegen das Eindringen von Staub gesichert werden.
Claims (2)
1. Ein zusammenlegbares Lineal oder Mafsstab, bei welchem zur Vermeidung vortretender
Gelenktheile an den Kopfgelenken die um verschiedene Gelenkstifte nur um 90 °
drehbaren Schenkeltheile Beschlagstücke (B und C) erhalten, die mit zu den Gelenkstiften
concentrischen concaven Ausschnitten versehen sind und sich in einem entsprechend
convex begrenzten Hülsenstück (A) bewegen, dem die Beschlagschienen (E) angepafst sind, während die
Abdichtung und Versteifung des Gelenks gegen ein gleichzeitig als Anschlag dienendes
Einsatzstück (D) mit bogenförmigen Seitentheilen durch Federstege der Beschlagtheile
(B C) bewirkt wird.
2. Bei dem unter 1. genannten zusammenlegbaren Lineal die Herstellung der Mittelgelenke
aus auf verschiedenen Gelenkstiften drehbaren, bogenförmig begrenzten Schienenpaaren
(H H), die mit einem Schuhtheil (G) verbunden sind, der mit bogenförmigen
Lappen versehen und zur Aufnahme eines Stückes (F) eingerichtet ist, welches gemeinsam
mit dem Schuhtheil den Anschlag für die ausgebreiteten Linealschenkel bildet und das Gelenk abdichtet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE82158T | 1895-01-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE82158C true DE82158C (de) | 1895-07-09 |
Family
ID=33557841
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189582158D Expired DE82158C (de) | 1895-01-09 | 1895-01-09 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE82158C (de) |
-
1895
- 1895-01-09 DE DE189582158D patent/DE82158C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE576917C (de) | Gliederfigur fuer Spielzeug-, Reklame-, Filmtrick- und aehnliche Zwecke | |
| DE896575C (de) | Federndes Zieh- und Gelenkband, insbesondere Uhrarmband | |
| DE389898C (de) | Schaukelstuhl | |
| DE82158C (de) | ||
| DE1196028B (de) | Kettenverbindungsglied aus zwei einander gleichen, loesbar miteinander verbundenen Haelften | |
| DE2220845A1 (de) | Knieprothese | |
| DE358826C (de) | Zusammenklappbares Korbmoebel | |
| DE2933603A1 (de) | Wuerstchengrill | |
| DE566193C (de) | Doppelmesser fuer Fleischwoelfe | |
| DE603099C (de) | Kratzerfoerderer | |
| DE390948C (de) | Zusammenlegbares Stativ | |
| DE913867C (de) | Fallreep | |
| AT128806B (de) | In einen Sitz verwandelbarer Jagd- oder Touristenstock. | |
| DE580538C (de) | Schrank zum haengenden Aufbewahren von Zeichnungen | |
| DE2407826C3 (de) | Befestigung von Bechern eines Becherförderers | |
| DE645191C (de) | Sitzstock mit herunterklappbarem oberem Stockteil | |
| AT227038B (de) | Gelenkzahnstange zum Antrieb von beweglichen Brücken, Schleusentoren, Wehrverschlüssen u. dgl. | |
| DE1229751B (de) | Zweifach zusammenfaltbares Brillengestell | |
| DE454591C (de) | Taschenkamm aus gelenkig verbundenen Haelften | |
| DE361020C (de) | Puppe mit auf gelenkig verbundene Skelettstaebe zentrisch zum Gelenk aufgesetzten Scheiben | |
| DE802509C (de) | Nachgiebiges Gelenk fuer den Streckenausbau | |
| DE725409C (de) | Gleitverschluss fuer Schuhe, Gamaschen u. dgl. | |
| DE121989C (de) | ||
| DE384549C (de) | Als zusammenklappbares Scharnier ausgebildeter Fensterfeststeller | |
| DE366933C (de) | Geraet zum Zeichnen von Kegelschnitten |