DE82171C - - Google Patents
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- DE82171C DE82171C DENDAT82171D DE82171DA DE82171C DE 82171 C DE82171 C DE 82171C DE NDAT82171 D DENDAT82171 D DE NDAT82171D DE 82171D A DE82171D A DE 82171DA DE 82171 C DE82171 C DE 82171C
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- hollow cylinder
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67C—CLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
- B67C3/00—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
- B67C3/30—Filling of barrels or casks
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Θ4: Schankgeräthschaften.
Zusatz zum Patente JU 78171 vom 4. März 1894.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. April 1894 ab.
Längste Dauer: 3. März 1909.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Ausführungsform des durch das Haupt-Patent
Nr. 78171 geschützten, sich selbstthätig schliefsenden
Abfüllhahnes. Dieselbe ist in beiliegender Zeichnung zur Darstellung gebracht, und zwar
zeigt
Fig. ι einen Verticalschnitl durch den Abfüllhahn,
Fig. 2 und 3 veranschaulichen Einzelteile, und
Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach x-x der Fig. 1.
In einem Dreifufs a, welcher der Form des Fasses entsprechend gebogen und mit Spitzen αλ
zum Befestigen auf dem Fasse versehen ist, ist das Hahngehäuse b eingeschraubt. Dasselbe
ist unten zu einem cylindrischen Ausflufs b1
verlängert, welcher in das zu füllende Gefäfs hineinreicht, und wird oben durch ein Kopfstück
c verschlossen. In diesem Kopfstück, welches noch einen Aufsatz e trägt, wird das
Hahnküken d geführt. Der Ansatz e besitzt zwei Drehpunkte /' und g1. Um f1 schwingt
eine schwere Klinke /, welche in eine Aussparung d1 des Kükens eingreift und in dieser
Stellung von einem um g1 schwingenden Hebel g gehalten wird. Dieser wiederum wird
durch Verbindung mit einer am entgegengesetzten Ende angreifenden Schnur- oder Drahtverbindung m gegen die Klinke/gedrückt.
Die Schnur m ist unten mit Bügel i verbunden, an dessen Zapfen i1 der Schwimmer k angehängt
ist. Der Schwimmer besteht aus einem Hohlcylinder, welcher auf dem Rohre bl gleitet
und aus leichtem Metall hergestellt wird. Nach aufsen hin wird derselbe durch ein an einem
Gewindeansatz der Platte α befestigtes Rohr / verdeckt.
Ueber dem Ansatz e mit Klinke / und Hebel g kann auch noch eine Schutzkapsel η
geschraubt werden. Die Klinke / und der Hebel g sind so dimensionirt und ausbalancirt,
dafs lediglich das Gewicht des Schwimmers k genügt, um den Hebel g gegen die Klinke /
und diese in der Aussparung d1 des Kükens zu halten und so dasselbe zu arretiren. Wird der
Schwimmer dagegen ganz in der Flüssigkeit schwimmen, also der Zug an der Schnur um
das Gewicht des vom Schwimmer verdrängten Wasservolumens geringer, so wird der Hebel g
entlastet und die Klinke/fällt durch ihr Eigengewicht herunter und giebt das Küken frei,
welches nun ebenfalls nach unten fällt und die Oeffnung h und somit den Zuflufs schliefst.
Soll der Hahn benutzt werden, so zieht man das Küken d hoch und die Klinke /
schaltet sich durch das Gewicht des Schwimmers k selbstthätig ein. Nachdem nun durch die Zuflufsöffnung
h bezw. Z1 das Fafs ziemlich gefüllt ist, wird die Flüssigkeit immer höher
am Schwimmer emporsteigen, bis die Klinke/ sich auslöst und das Küken d freigiebt, worauf
der Hahn selbstthätig geschlossen wird.
Man ersieht leicht, dafs dieser Abfüllhahn keine Aufsicht benöthigt, sondern vollkommen
selbstständig und sicher arbeitet, so dafs der
die Flüssigkeit abzapfende Arbeiter nur den in Verbindung mit dem Hauptfasse stehenden
Hahn in das Fafs einsetzen und während der übrigen Zeit des Füllens die leeren Fässer
heranschaffen, die vollen zur Seite bringen kann, wodurch z. B. in Brauereien, Brennereien
und dergl. ca. 50 pCt. Arbeitskraft gespart werden.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Eine Ausführungsform des durch Haupt-Patent Nr. 78171 geschützten Abfüllhahnes, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier das Küken oder Ventil arretirender Klinkenhebel derart, dafs der untere, als ungleicher Hebel ausgebildete, infolge Belastung seines längeren Armes durch einen als Hohlcylinder ausgebildeten Schwimmer, mit seinem kurzen Ende gegen den gleichzeitig als Contregewicht wirkenden Sperrzahn drückt, bei Auftrieb der Flüssigkeit aber, indem der lange Hebelarm infolge Gegendruckes des Sperrzahnes auf den unteren kurzen Hebelarm entlastet wird, sich anhebt und den Sperrzahn ausklinkt.
Eine Ausführungsform des unter 1. beanspruchten selbstthä'tigen Abfüllhahnes, gekennzeichnet durch einen den Hohlcylinder umgebenden Mantel, welcher an dem Hahngehäuse durch einen Dreifufs befestigt ist, so dafs der mit dem Abfüllgefäfs durch Schlauch verbundene transportable Abfüllhahn auf das zu füllende Gefäfs gestellt und mit seinem Abflufsrohr und Schwimmer in dasselbe gesenkt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE82171C true DE82171C (de) |
Family
ID=354592
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT82171D Active DE82171C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE82171C (de) |
-
0
- DE DENDAT82171D patent/DE82171C/de active Active
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