DE821943C - Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen - Google Patents

Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen

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DE821943C
DE821943C DEL3224A DEL0003224A DE821943C DE 821943 C DE821943 C DE 821943C DE L3224 A DEL3224 A DE L3224A DE L0003224 A DEL0003224 A DE L0003224A DE 821943 C DE821943 C DE 821943C
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DE
Germany
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lever
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drive
type lever
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Expired
Application number
DEL3224A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Ludwig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL LUDWIG DIPL ING
Original Assignee
KARL LUDWIG DIPL ING
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J7/00—Type-selecting or type-actuating mechanisms
    • B41J7/02—Type-lever actuating mechanisms

Landscapes

  • Handling Of Cut Paper (AREA)

Description

  • Typenhebelantrieb für Sdireibmasdiinen Die Erfindung betrifft den, Hebelantrieb an Büromaschinen, insbesondere jene Art von Typenhebelantrieben, in denen zwei Hebel miteinander mittels eines Schlitzes und einer in ihm geführten. Rolle gekoppelt sind.
  • Eine solche bekannte Schlitzführung mit Laufrolle soll ein möglichst reibungsloses und, abnutzungsfreies Hebelspiel vermitteln. Das ist jedoch besonders bei Schriellbetrieb illusorisch bzw. unmöglich, weil die Rolle innerhalb desSchlitzes einen Flanhenspielraum haben muß, dernztifolge sie von Flanke zu . Flanke geschleudert werden und infolge dieses Flankenwechselns nicht ihre Drehrichtung beibehalten kann. Sie wird dabei jäh gebremst und zu entgegengesetztem Umlaufen gezwungen. Diese Störungen werden nicht zum wenigsten durch Schwingungen und Erschütterungen der Hebel verursacht und treffen zusammen mit den schädlichen Einflüssen, die auf die zwar kristalllinisch feine, aber doch vorhandene Rauheit der einander beaufschla-genden Flächen der Rolle und der Schlitzbahnen. zurückzuführen sind. Einer solchen Einzelrolle ergeht es also nicht viel anders wie einem am zugehörigen Hebel unbeweglich hefestigten Klotz gleichen Durchmessers.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden., werden an Stelle eines Schlitzes und seiner Laufrolle nach der Erfindung einander gegenüber zwei die beiden von ihnen umfaßten Arbeitsflanken des die Leitkurve verkörpernden Gliedes, beispielsweise eines Zwischenhebels, befahrende Laufrollen am antreibenden Tastenhebel befestigt. Infolge dieser Maßnahme ist für jede Laufrolle eine besondiere Laufbahn vorhanden, eine Außenflanke des mit ihr zusamnienarbeitenden Gliedes. Die Rollen werden während eines ein,sinnigen Schwenk-ens des Gliedes nicht zu Umkehrbewegungen, gezwungen.
  • Dadurch, daß die beiden Laufrollen also den Schenkel beispielsweise des Zwischenhebels zwischen sich halten und' außerdem vom Tastetilic-bel infolge ihres unterschiedlichen Abstandes von dessen Drehpunkt auf zwei verschieden gestalteten Kurven geführt sind, ist es nach der Erfindung zweckmäßig, daß die Arbeitsflanken entsprechend einem für sämtliche Typenhebel leistun.-smäßig übereinstimmenden Beschleunigungsverlauf besonders ausgebildet sind.
  • Demzufolge kann das Arbeitsflankenpaar, je nach den Verhältnissen des Getriebes, konvergierende, divergierende oder andersartig gepaarte Leitflächen aufweisen, die fern-er zum Beispiel auch davon abhängig sind, an welcher Stelle im Tastenfeld der Maschine sich das betroffene Hebelspiel befindet. Die Ausbildung fin-det an jedem Glied bzw. Zwischenhebei eine Wirkungssteigerung dadurch, daß es nach der Erfindung an dem während der Anschlagstellung des Typenhebels von, den Rollen umfaßten Teil seiner Länge schmaler ist als der durch die Schwenklage des Tastenhebels und die des Gliedes gegebene lichte Abstand der Rollen. Mit dieser Maßnahme ist während der Anschlagstellung ein Spielraum vorhanden, der es dein Typenhebel gestattet, frei zu schwingen und die in ihm aufgespeicherte Energie restlos gegen die Papierwalze zu entladen, zugunsten einer großen Durchschlagswirkung.
  • Die beschriebenen. Maßnahmen werden zugunsten einer angenehmen Bedienbarkeit der Tasten nach der Erfindung vollendet durch eine sich während eines zunehmenden Anschlagwinkels des Typenliebels auf selbsttätig abnehmen& Abstände gegenüber den ortsfesten Drehpunkten des Tastenhebels und des Gliedes einstellende Zugfeder zwischen dem Glied bzw. Zwischenbebel und dem Tastenliebel. Daduich bleiben trotz des beim Niedergang einer Taste hervorgerufenen Anwachsens der Spannung dieser Feder die von ihr auf den Tastenhebel und das Glied bzw. den Zwischenhebel ausgeübten Drehmomente bei jeder Schwenklage unverändert. Infolgedessen drückt die den Typenhebelanschlag herbeiführende Laufroll-e ständig m.it praktisch unveränderlicher Kraft gegen ihre Laufbahn, sie rollt ruhig. Es könnte sogar aus diesem Anlaß die zweite Rolle fortfallen, die aber beibehalten werden, muß, weil sie, infolge ihrer dafür günstigen Lage zum Drehpunkt des Gliedes (Zwischenhebel), einen besonders schnellen Rückgang des Typenhebels vermittelt.
  • Die beschriebenen Maßnahmen bewirken zusammengefaßt folgende Vorteile: Kraftschlüssigkeit, ungesteigerten Tastenwiderstand im Betrieb, schnellen und kräftigen Typenhebelanschlag, schnellen Typenlit:belrückgang, Kraftspeicherung, Schwingungskreiswirkung, ferner Selbsthemmung in der Rulielage.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einern Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar mit einem Querschni#tt durch das einer Schreibmaschine.
  • Der Typenhebel i iSt alli 2 uni die Qu##rachse 3 in bekannter scli#N-Liikl)ar gelagert, und ein Lenker 4 verbindet suili",i unt..-ren Arm i c mit einem sichelförmigen 7-,viscli.,iihel)el 5. Dieser ist um int crtsf#,#ste #clise 6 # arn Querbalken 7 der Schreibmaschin-. drehbar. Fcnier kann der ebenfalls bekannte Tastünhebel 8 um dic in -einem Oti2rbalk-,.-ii io der Maschine gelagerte Achse 9 gedreht wurden.
  • An einem dritten 'Arm des Tastenlitbels 8 sind zwei Laufrollen ii und 12. um angenietete Achsbolzen drehbar, angeordnet. Sie umfassen den Schenkel des Z\N-i,;clic'iiliebels 5 und berühren ihn an Laufbahnen 13 und 14, Welche dem vorgeschriebenen 13,c-,#clil,eiiiii,-ruiigs\-organ,- entsprechend gestaltet sind. Der Tastenhebel 8 und der Zwischenhebe! 5 sind mituinander durch eine Zug,-feder 15 verbunden. deren Enden an Punkten angreifen, deren gegenseitilge La'-,- derart gewählt .ist, daß die Abstände eitiz2r durch die Punkte -elegten geraden Linie von den 6 und 9 um so kleiner werden, je mehr der Schwenkwinkel des zur Papierwalze getriebenen i vergrößert wird. Infolge der Abstaiidsverringerung bei gleichzeitig a,1,wachsendcr Spälinung der Feder 15 bleiben die um die Achsen 6 und 9 wirksamen Drehmornente unverändert.
  • Beim Abwärtsgang des Tastenhebels 8 wird der Typenhebel i aus seinern Ruhelager 17 nach oben herumgeschwenkt. Währenddessen schwenkt der Zwischenhebel 5 nach seiner Stellung 5a, welche der Stellung ja des Typenhebels entspricht. Gleichzeitig sind die Laufrollen ii Und 12 in den Stellungen i ja und 12a ei"getrofiell. liel der damit erreichten Lage beginnt an der vorlier ständig von der Rolle 12 berührten, jetzt nach unten gerichteten Laufbahn 14 gegenüber dieser Rolle eine kleine Aussparung im Zwischenhe4el nach dessen bei 6 gelagert-en Ende hin, deren Z-,-,-eck es ist, dem Schenkel des Zwischenhebels für den kleinen W.eg Spielraum zu geberi, der benötigt ist, den Typenhehel von ja nach lb frei schwingen zu lassen. Der Zwischenhebel kann also dein von der Rolle i i gegen die Laufbahn 12 ausgeübten Antriebsstoß nachgeben und den Freilauf des Typenhebels begünstigen, ferner Kraftüberschuß in der Feder 15 aufspeichern helfen.
  • Den Hauptbeitrag für das Zurückholen des Typenhebels zur Ruhelage leistet die Rolle 12.

Claims (2)

  1. PATEN TANSPB ("' CH E; i, Typenhebelantrieb für Schreibmaschinen mit eine Leitkurve verkörperndem Glied, beispielsweise einem Zwischen'hebel, gekennzeichnet durch zwei einander gegenüber befestigte, die beiden von ihnen uinfaßten Arbeitsflanken des Gliedes befahrende Laufrollen am antreibenden Tastenhebel.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch i, mit der Maßnahm.e, daß jede Leitkurve bzw. das an jedem Glied vorhandene Arl>eitsfl.inkenpaar einem für s:imtliche T#.1)eiilicl).el untereinander leistungsmäßi- übereinstimmenden Beschleunigungsver-Ialif entspreclund 1- hesonders ausgebildet ist. 3. -\ritrieb nach Anspruch i und 2. dadurch g -e 1 (laß das - Glied bzw. der Zwischenhübel an dz2iii %\'#lireiid der Anschlagst(#lluii.#', des Typenliehuls von den Rollen unifaßten Tei! seiner Länge schmaler ist als der (hirch die 1 Schwenk-Iage g des Tastenliebels und der des G!iedes gegebene lichte Abstand der Rollen. 4. Antrieb nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch eine sich während eines zunehmenden Anschlagwinkels des Typenhebels auf selbsttätig abnehmende Abstände gegenüber den ortsfesten Dr-ehpunkten des Tastenheb,-ls und des Gliedes einstellende Zugfeder zwischen dern Glied bzw. Zxvischenhebel und dem Tastenh-ebel.
DEL3224A 1950-07-30 1950-07-30 Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen Expired DE821943C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024986B (de) * 1955-02-26 1958-02-27 Olympia Werke Ag Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1024986B (de) * 1955-02-26 1958-02-27 Olympia Werke Ag Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen

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