DE821971C - Messbruecke fuer Induktivitaeten - Google Patents

Messbruecke fuer Induktivitaeten

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Publication number
DE821971C
DE821971C DEP36637A DEP0036637A DE821971C DE 821971 C DE821971 C DE 821971C DE P36637 A DEP36637 A DE P36637A DE P0036637 A DEP0036637 A DE P0036637A DE 821971 C DE821971 C DE 821971C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resistance
taps
measuring bridge
adjustment
potentiometer
Prior art date
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Expired
Application number
DEP36637A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Kuehnemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R17/00Measuring arrangements involving comparison with a reference value, e.g. bridge

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)
  • Measuring Instrument Details And Bridges, And Automatic Balancing Devices (AREA)

Description

  • Meßbrücke für Induktivitäten In der Spulentechnik ist es üblich, die Verluste der Spule durch einen Wirkwiderstand R, auszudrücken, der in Reihe zur Induktivität Lx liegt. Zweckmäßig ist daher auch das Meßgerät zur Spulenmessung so auszubilden, daß Induktivität und Wirkwiderstand unmittelbar abgelesen werden können.
  • In Fig. I ist das Schema einer Maxwellbrücke dargestellt, die diese Forderungen erfüllt. Es ist ein getrennter Abgleich f Induktivität und Wirkwiderstand möglich. Mit den Bezeichnungen der Fig. ergeben sich folgende Beziehungen: Lx = R1 . R2 CN, Rx = R1. R2 R3 Die Schaltung ist verwendbar von rein induktiven bis zu Ohmschen Widerständen, wenn, wie dargestellt, die Kapazität CN zum Induktivitätsabgleich und der Widerstand R3 zum Widerstandsabgleich benutzt werden. Sie erfordert jedoch bei hinreichender Genauigkeit für die vielstufige Änderung von CN einen ganz erheblichen Aufwand.
  • Gemäß der Erfindung ist der Ohmsche Widerstand einer die Vergleichskapazität nicht enthaltenden Brückenseite als Vielfachpotentiometer ausgebildet, derart, daß der Abgleich nach Induktivität und Wirkwiderstand durch getrennte Einstellung an diesem Potentiometer vorgenommen werden kann.
  • Dieses Potentiometer kann zum Teil durch eine an sich bekannte vielfädige Drossel gebildet sein.
  • Ein Brückenschema hierzu zeigt die Fig. 2. Es gelten für den Abgleich die Bezeichnungen R1 . R2" Lx = R1 . R2' . CN, RX = R3 .
  • Bei der praktischen Ausführung wird man die Brückenseite mehrfach unterteilen, so daß für den In- duktivitäts- und Wirkwiderstandsabgleich getrennte Abgriffe vorhanden sind. Ein Ausführungsbeispiel zeigt schematisch die Fig. 3. Bei diesem Beispiel ist der Brückenwiderstand R2 in elf gleiche Teilwiderstände unterteilt. Links sind die Abgriffe o bis II für den Wirkwiderstandsabgleich, rechts für den Induktivitätsabgleich dargestellt.
  • Für den Induktivitätsabgleich ist eine weitere Unterteilung unter Anwendung einer bei Brückenmeßschaltungen an sich bekannten streuungsarmen vielfädigen Drossel vorgesehen, an der der Normalkondensator C1 abgreift. Der jeweilige Teilwiderstand der ersten Widerstandsstufe ist dabei durch die parallel schaltbare Drossel elektrisch so unterteilt, als ob er selbst mechanisch unterteilt werde. Der Gleichstromv,iderstand der Drossel ist gleich dem Widerstand des Teilwiderstandes zu wählen. Benutzt ist beispielsweise eine aus einer elffädigen Litze gebildete Drossel. Man erhält so elf Abgriffe 1' bis II', durch die der Teilwiderstand in zehn gleiche Teilwerte aufgeteilt wird. Ein weiterer Teilwert von 111o des Teilwiderstandes schließt sich zwischen den Abgriffen o' und I' an. Man hat so die Möglichkeit, die Anfangskapazitäten der Brückenseite BD auszugleichen und kann die Stufen und den für den Feinabgleich zwischen die Brückeneckpunkte B und D geschalteten Drehkondensator Cs von o an beschriften. Der ersten Drossel können zur weiteren Unterteilung noch eine oder mehrere weitere Drosseln nachgeschaltet werden, die in der gleichen Weise zweipolig an benachbarten Abgriffen der vorhergehenden Drossel abgreifen. Man hat auch die Möglichkeit, weitere Abgriffe an einem Drosselteiler dadurch zu schaffen, daß eine weitere Drossel von der vorhergehenden Stufe und einem Bruchteil des diesem benachbarten Teilwiderstandes zweipolig abgreift.
  • In der Fig. 4 ist als Variante der Fall gezeichnet, daß statt der parallel schaltbaren Drossel ein weiteres Stufenpotentiometer mit den Teilwiderständen R1Z, R2Z ... R9Z, RloZ zweipolig an dem ersten Stufenpotentiometer abgreift und der jeweilige Teilwiderstand R dann abgeschaltet wird. Auch hierbei kann z. B. durch Verwendung einer zusätzlichen einfachen Drossel Dr zwischen den Abgriffen o, I, 2 eine Erweiterung der Dekade um 1lio R erreicht werden.
  • Für den Wirkwiderstandsabgleich sind die Widerstände R3,, R3", R3"' vorgesehen, die an verschiedenen Abgriffen des Stufenpotentiometers abgreifen. Es ist dabei insbesondere R3, = IO R," = IOO R3"' zu wählen; der Widerstand R3, ist im Beispiel für den Feinabgleich vorgesehen. Bei einer derartigen Wahl der Widerstände kann der Wirkwiderstandswert an den Abgriffen unmittelbar abgelesen werden.
  • In Fig. 5 ist das Schema für den Wirkwiderstandsabgleich besonders herausgezeichnet. Der Widerstand R2 ist durch die verschiedenen Abgriffe von R3,, R3" und R3"' in die Teilwiderstände R21,, K,,", R22, R22 und R,', R23" aufgeteilt gedacht. Rechnet man die einzelnen Sterne R3,, R21,, R21" usw. in Dreiecke um und führt statt der Widerstände R3', R3", R3"' die entsprechenden Leitwerte G3,, G3", G3"' ein, so erhält man für den Wirkwiderstandsabgleich bei R2< R3 die Bezeichnung: PATENTANSPRÜCHB: 1. Brückenschaltung zur Messung von Induktivitäten durch Vergleich mit Kapazitäten und parallel dazu liegenden Widerständen zum Abgleich der Wirkkomponente, dadurch gekennzeicnet, daß der Ohmsche Widerstand einer die Vergleichskapazität nicht enthaltenden Brückenseite als Vielfachpotentiometer ausgebildet ist, derart, daß der Abgleich nach Induktivität und Wirkwiderstand durch getrennte Einstellung an diesem Potentiometer vorgenommen werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Meßbrücke nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß für den Induktivitätsabgleich vorzugsweise dekadisch unterteilte Drosseln zur weiteren Unterteilung der Potentiometerwiderstände vorgesehen sind, die zweipolig an zwei benachbarten Abgriffen der vorhergehenden Stufe abgreifen und so bemessen sind, daß ihr Gleichstromwiderstand gleich dem Teilwiderstand zwischen den beiden benachbarten Abgriffen ist.
    3. Meßbrücke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für den Induktivitätsfeinabgleich zusätzlich eine variable Kapazität zwischen die beiden dem Meßobjekt nicht benachbarten Brück eneckpunkt e geschaltet ist.
    4. Meßbrücke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für den Wirkwiderstandsabgleich mehrere vorzugsweise dekadisch gestufte Widerstände an verschiedene Abgriffe des Stufenpotentiometers geführt sind.
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