DE82214C - - Google Patents
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- DE82214C DE82214C DENDAT82214D DE82214DA DE82214C DE 82214 C DE82214 C DE 82214C DE NDAT82214 D DENDAT82214 D DE NDAT82214D DE 82214D A DE82214D A DE 82214DA DE 82214 C DE82214 C DE 82214C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F11/00—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
- G07F11/46—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports
- G07F11/50—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports the storage containers or supports being rotatably mounted
- G07F11/54—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports the storage containers or supports being rotatably mounted about vertical axes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein selbstkassirender Waarenverkäufer, welcher sich
von den bereits bekannten Verkäufern mit cylindrischer Waarentrommel dadurch unterscheidet,
dafs die Kammern nicht die ganze Waarentrommel ausfüllen, sondern zum bequemen
Herausnehmen der Gegenstände einen Theil des Kreisquerschnittes frei lassen, und
bei dem ferner die einzelnen Kammern so eingerichtet sind, dafs jede einzelne die vorhergehende
abschliefst bezw. mit ihrer Rückenwand den Boden der vorhergehenden Kammer bildet.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch die Waarenkammern,
Fig. 2 ein solcher durch die Abtheilung mit dem Mechanismus,
Fig. 3 ein Längsschnitt durch den Apparat.
Der ganze Verkäufer besteht somit aus drei Haupttheilen:
1. den die Waaren enthaltenden Kammern a,
2. dem Mechanismus zur Bethätigung dieser Kammern und
3. der die Auslösung bewirkenden Einrichtung. Die letztere kann eine der bisher gebräuchlichen
Einrichtungen zeigen und ist daher auf den beiliegenden Zeichnungen nicht besonders
dargestellt.
α sind die Kammern, welche zur Aufnahme der Waaren bestimmt sind. Sie liegen innerhalb
eines cylindrischen Gehäuses f und sind so eingerichtet, dafs jede einzelne durch die
folgende geschlossen wird. Sie besitzen also sämmtlich nur eine radiale Rückenfläche und
eine kurze, einen Theil des Cylindermantels bildende Kopffläche. Sie sind auf einer Mittelachse
i derart angeordnet, dafs sie um dieselbe' innerhalb des Gehäuses/ gedreht bezw. durch
einen Hebel / weiter geschoben werden können. Jede dieser Kammern ist mit einem seitlichen
Stift b versehen. Diese Stifte b ragen in den Raum hinein, welchen der Mechanismus einnimmt,
und werden in diesem Raum zwischen vorspringenden Zähnen e gehalten. Diese
Zähne e sind im Kreise in einer auf der unbeweglichen Achse i drehbar sitzenden Scheibe r
gelagert und werden durch Schraubenfedern stets nach aufsen gedrückt. Es ist somit der
Rahmen r, in welchem die Zähne e gelagert sind, durch diese Zähne e und die dazwischen
liegenden Stifte b mit den Kammern gekuppelt, und es ist ohne Weiteres ersichtlich, dafs, sobald
durch Niederdrücken der Zähne e ein Kammerstift b frei wird, auch die Verkuppelung
zwischen dieser Kammer und der Scheibe r gelöst ist.
Wie bereits vorher auseinandergesetzt, füllen die gesammten Kammern nicht den ganzen
Kreisquerschnitt des Cylinders f aus, sondern lassen einen Theil 0 in demselben frei, welcher
als Entleerungsraum des Verkäufers dient.
Wenn wir nun die in Fig. 1 mit a1 bezeichnete
Kammer von der Scheibe r, wie vorher beschrieben, lösen und zugleich alle
die Zähne e, welche innerhalb des Raumes 0 liegen, niederdrücken, so wird diese Kammer a1
durch den Raum 0 niederfallen. Zugleich mit ihr fällt der Inhalt der folgenden Kammer
nieder und kann dann von dem Rückentheil der gefallenen Kammer dem Raum ο entnommen
werden.
Zugleich mit dem Niederfallen der einen Kammer mufs jedoch ein Weiterschieben aller
übrigen Kammern um eine Kammergröfse erfolgen. Es hätte somit das Bethätigungswerk
des Verkäufers zwei verschiedene Arbeiten zu verrichten:
Es hat i. eine Kammer zum. Fallen auszulösen und
2. alle übrigen Kammern um eine Kammergröfse weiter zu schieben.
Die Kammer wird auf folgende Weise ausgelöst: Der auf der Achse i lose sitzende
Hebel I wird in der Pfeilrichtung gedreht und bewegt bei dieser Drehung ein Druckstück g,
welches über einer der Gröfse des Raumes ο entsprechenden Anzahl von Zähnen e liegt,
nieder. Die Zähne e werden dadurch niedergedrückt und die erste Kammer a1 kann durch
den freien Raum ο alsdann in ungehinderter Weise niederfallen. Die Federn t bezw. \
bringen den Hebel Z und das Druckstück g wieder in ihre alte Lage zurück. Mit der
Zahnscheibe r ist ein Sperrrad q u fest verbunden, welches gegen eigenmächtiges Zurückdrehen
durch eine Sperrklinke c gesichert ist. . Wird dieses Sperrrad q u in der Pfeilrichtung
gedreht, so müssen die Kammern α seiner Drehung folgen. An dem Hebel I sitzt nun
ein Klinkzahn d, welcher auf dem Sperrzahn c aufliegt, in der Längsrichtung des Hebels /
verschiebbar ist und durch eine Sprungfeder dl stets gegen das Sperrrad q ic gedrückt wird.
Bei der in Fig. 2 gezeichneten Lage befindet sich d mit dem Sperrrad q u aufser Eingriff.
Wird jedoch der Hebel in 'der Pfeilrichtung bewegt, so nähert sich der Zahn d, auf der
Klinke c gleitend, allmälig den Zähnen des Sperrrades, und zwar- greift er in dieselben
ein, sobald der Hebel / von seinem tiefsten Punkt nur noch so weit entfernt ist, dafs bei
der vollständigen Niederbewegung des Hebels die gesammten Kammern nur um eine Kammergröfse
weiter geschoben werden. Auf diese Weise werden die Hebelbewegungen vermindert.
Um die Feder ^ zu unterstützen oder auch um sie zu ersetzen, kann ein Gegengewicht G
angewendet werden.
Die Entleerungskammer 0 ist durch eine Schiebethür ν verschlossen und wird bei entsprechender
Bewegung des Hebels / geöffnet. Am bequemsten wäre es, den Hebel I durch
Münzeneinwurf freizugeben.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Waarenausgeber mit cylindrischer Fächertrommel, dadurch gekennzeichnet, dafs die durch seitliche Stifte (b) zwischen federnden Zähnen (e) gehaltenen Fächer (Kammern) a nicht den ganzen Raum der Trommel ausfüllen, sondern behufs bequemer Entnahme der Gegenstände einen Theil desselben freilassen.
- 2. Der unter 1. gekennzeichnete Waarenausgeber mit einer Einrichtung der Fächer derart, dafs der radiale Rückentheil ' des einen Faches das vorhergehende abschliefst. :
- 3. Der unter 1. gekennzeichnete Waarenausgeber mit einer Einrichtung zum Auslösen und Fortschieben der Fächer, gekennzeichnet durch einen von Hand zu bewegenden und durch Geldeinwurf freiwerdenden Hebel /, welcher ein Druckstück g zum Niederdrücken der die einzelnen Kammern haltenden Zähne (e) bethätigt und mit einem in seiner Längsrichtung verschiebbaren Zahn (d) zur Bethätigung eines Sperrrades (q u) derartig versehen ist, dafs erst bei einer bestimmten Hebeisteilung ein Eingriff zwischen Zahn (d) und Sperrrad (q u) erfolgt, und zwar zu dem Zwecke, trotz der grofsen vom. Hebel / zu durchlaufenden Strecke ein Weiterschieben der Kammern (a) um nur ieine Kammergröfse zu ermöglichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE82214C true DE82214C (de) |
Family
ID=354632
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT82214D Active DE82214C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE82214C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2582766A (en) * | 1952-01-15 | burggrabe |
-
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- DE DENDAT82214D patent/DE82214C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2582766A (en) * | 1952-01-15 | burggrabe |
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