DE822663C - Zerlegbares Boot - Google Patents

Zerlegbares Boot

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DE822663C
DE822663C DEW1009A DEW0001009A DE822663C DE 822663 C DE822663 C DE 822663C DE W1009 A DEW1009 A DE W1009A DE W0001009 A DEW0001009 A DE W0001009A DE 822663 C DE822663 C DE 822663C
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DE
Germany
Prior art keywords
boat
dismountable
connections
dismantled
parts
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Expired
Application number
DEW1009A
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English (en)
Other versions
DE1608885U (de
Inventor
Dipl-Ing Wilhelm Wenzek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILHELM WENZEK DIPL ING
Original Assignee
WILHELM WENZEK DIPL ING
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Publication date
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B7/00—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels
    • B63B7/06—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels having parts of non-rigid material
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B7/00—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels
    • B63B7/02—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels comprising only rigid parts
    • B63B7/04—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels comprising only rigid parts sectionalised

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Zerlegbares Boot hie Irrfindung betritit ein zerlegbares Boot, dessen Bootskörper in Schalenbauweise ohne Verwendung von besonderen Spanten oder Holmen ausgebildet ist, wobei Bauelemente vorgesehen sind, die die Beanspruchungen durch die zu transportierende Last in i wesentlichen nur über die Seitenwände auf das Boot übertragen. Gemäß der Erfindung wird ein solches Boot als zerlegbares Boot dadurch ausgebildet, claß der Rumpfteil des Bootskörpers in einzelne Teilschalen zerlegbar ist, daß liegesteife Verschlußmittel zum Zusammenspannen von einzelnen "feilen des Bootskörpers und fernerhin bewehrte Dichtungsstreifen an den Trennstellen dieser einzelnen Teile vorgesehen sind, vorzugsweise in Nuten der aneinanderstoßenden Teilschalen, die eine größere Tiefe als Höhe aufweisen.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der ErtIndnng in einigen _\ttsfiiltrttitgsfornieti beispielsweise dargestellt. Die Fig. i und 2 zeigen ein zerlegbares Boot im Aufriß und Grundriß, ohne Sitz und mehr schematisch gehalten; in Fig.3 ist eine Teilschale und in Fig.4 das gesamte Boot in zusammengelegtem "Zustande schaubildlich dargestellt; Fig.5 zeigt, ebenfalls schaubildlich, den Sitz in seiner Verbindung mit dem Boot; Fig. 6, 7 und 8 geben Einzelheiten der Verbindungsstellen wieder; Fig. 9 zeigt ein biegesteifes Verschlußmittel; Fig. io und t i stellen besondere Dichtungsstreifen dar; in Fig. 12 ist das Verschlußmittel nach Fig.9 und in Fig. 13 eine andere Ausführungsform eines derartigen Verschlußmittels schaubildlich wiedergegeben.
  • Wie man aus Fig. i und 2 ersieht, ist der Rumpfteil in vier im wesentlichen gleich ausgebildete Teilschalen i zerlegbar; bei zerlegtem Boot können dann die einzelnen vier Teilschalen i ineinandergeschachtelt werden, in deren Hohlraum dann die weiterhin ineinandergesteckten beiden Bug- und Heckteile 2 Platz finden (Fig. 4). Das gesamte Boot kann also zerlegt und ineinandergeschachtelt zu einem handlichen Paket verpackt und dann einfach transportiert werden. Durch Zwischenschalten von zwei, vier usw. im wesentlichen gleichen zylindrischen Teilschalen i kann das Bootsdeplacement und die Bootslänge beliebig vergrößert werden, wie sich aus Fig. 14 und 15 ersehen läßt.
  • In Fig. 5 ist dargestellt, wie die in Fig. i mit 2 bezeichnete Quertrennstelle ausgebildet ist und auf welche Weise die einzelnen Teile durch besondere Spannverbindungen zusammengehalten werden. Die Spannverbindungen weisen Verbindungsteile nach Art von Ankerschrauben 4 auf, die vom Bootsinnern her mittels Muttern 5 oder nicht dargestellten Schnellverschlüssen mit dem Ankerkopf gegen die Außenwandung der Bootshaut über zwischengelegte Dichtungsmittel 6, 7, z. B. nach Fig. i i, angepreßt werden (Fig. 6 und 7). Weiterhin besitzen diese besonderen Spannverbindungen an den zu verbindenden Teilen Konussegmente 8, die durch einen konusförmigen Ring 9, der insbesondere an den Seitenverbindungen mit dem Sitzrahmen ein Stück ist, mittels der genannten Ankerschrauben 4 zusammenspannbar sind. Wie man aus Fig. 5 bis 7 erkennt, verspannen die im Kiel angeordneten besonderen Spannverbindungen nach Fig. 6 bloß die dort zusammenstoßenden vier Teilschalen i, wo hingegen die seitlich angeordneten solchen Verbindungen gemäß Fig. 7 auch den in Form einer Rahmenbrücke ausgebildeten, ein oder mehrteiligen Sitz i i an den Bootskörper fest anordnen. Die Übertragung der Belastung erfolgt dann vom Sitz i i vermittels der beiden seitlichen Spannverbindungen nach Fig. 7 über Versteifungslaschen 12, 13 auf das Boot. Der Sitz ist hier zweiteilig ausgebildet, die beiden Hälften sind bei 14 ineinander steckbar. Durch Splinte 15 werden diese Teile in der zusammengesetzten Lage gesichert. Mit 16 sind die Griffe des Sitzes benannt, 17 ist die Lehne.
  • Die biegesteifen Verschlußmittel zum Zusammenspannen der einzelnen Teilschalen sind insbesondere in Fig.9, 12 und 13 veranschaulicht. Diese Verschlußmittel sind im wesentlichen in Form von Kniehebelverbindungen ausgebildet, die im gespannten Zustande satt aneinanderliegende Abstützflächen 21 zur Übertragung von Biegespannungen aufweisen. Mit 22 ist jeweils der Spannbügel benannt. Die Spannverbindung nach Fig. 13 ist deshalb besonders vorteilhaft, weil hier der Spannbügel 22 durch das Zusammenwirken der Abstützflächen 21 nahezu in seiner Totlage (Lage der größten Spannung) festgehalten wird.
  • In Fig.9 ist eine solche Stoßstelle im Schnitt veranschaulicht. Die Versteifungslaschen 13 sind mit der Bootshaut 23 verbunden. Die Laschen sind an der Stoßstelle so ausgenommen, daß sich zu jeder Seite zwei tiefe Nuten ergeben, in die ein bewehrter Dichtungsstreifen gemäß Fig. io eingelegt ist. Der Dichtungsstreifen ist hier aus einer Metallseele 31 gebildet, die mit einem Gummimantel 32 umhüllt ist, der mittels eines dünnwandigen umgefalzten Bleches 33 in dieser Lage verklemmt gehalten wird. :1m Boden der Nuten sind hier noch zusätzliche Dichtungswülste vorgesehen. Die Dichtungsstreifen, insbesondere wie sie in Fig.6 und 7 angedeutet sind, können vorzugsweise auch aus einer Metallseele 31 mit einem Überzug aus Gummi 32 gehildet sein, wobei der Gummi in Ausnehmungen 34 der metallenen Seele 31 verankert ist, wie Fig. i i zeigt.
  • Das Auseinandernehmen und Zusammensetzen des Bootes ist nach dem Obengesagten von selbst verständlich. Nach dem Lösen der Flügelmutter 5 der Spannverbindungen nach Fig.7 werden die beiden seitlichen schwenkbaren Bügel 24 an den oberen Lagerstellen des in Form einer Rahmenbrücke ausgebildeten Sitzes i i an der Bordkante geöffnet. Der Sitz kann dann aus dem Boot entfernt werden. Nunmehr löst man die Spannverbindung nach Fig. 6 am Kiel und hierauf die verschiedenen Spannbügel 22 der biegesteifen Verschlußmittel. Die Teilschalen können dann gemäß Fig.4 zusammengesteckt und zusammen mit dem Sitz, der auch selbst noch zerlegbar ist, transportiert werden.
  • Beim Zusammensetzen des Bootes geht man in entsprechend umgekehrter l@eihenfolge vor.
  • Es sei noch kurz darauf hingewiesen, daß durch den auftretenden Wasserdruck auf den Boden des Bootes die Dichtung im Bereich des Kieles noch vergrößert wird.
  • Der Kiel selbst kann an der Unterseite durch das Anbringen einer besonderen Versteifungsleiste z. B. gegen das Auffahren auf Grund besonders widerstandsfähig gemacht werden.

Claims (9)

  1. PATEN TANSYRi`c1iE: i. Zerlegbares Boot, dadurch gekennzeichnet, daß das Boot in Schalenbauweise ausgeführt und der Rumpfteil des Bootskörpers in einzelne Teilschalen (i) zerlegbar ist, claß biegesteife Verschlußmittel (Fig. 12, 13) zum Zusammenspannen von einzelnen Teilen des Bootskörpers und daß fernerhin bewehrte Dichtungsstreifen (Fig. io, i i) an den Trennstellen dieser einzelnen Teile vorgesehen sind, vorzugsweise in Nuten der aneinanderstoßenden Teilschalen, die eine größere Tiefe als Höhe aufweisen.
  2. 2. Zerlegbares Boot nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rumpfteil in vier im wesentlichen gleich ausgebildete Teilschalen (i) zerlegbar ist (Fig. 1, 2), derart, daß bei zerlegtem Boot die vier Teilschalen (i) ineinandergeschachtelt werden können, die dann die weiterhin ineinandergesteckten beiden Bug- und Heckteile (2) aufnehmen (Fig. 4).
  3. 3. Zerlegbares Boot nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Bootsdeplacement und die Bootslänge durch Zwischenschalten von zwei, vier usw. im wesentlichen gleichen zylindrischen Teilschalen (i) beliebig vergrößert werden kann (Fig. 14 und i;).
  4. 4. Zerlegbares Boot flach den .Alisprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Quertrennstellen (3) des Rumpfteiles besondere Spannverbindungen (Fig. 6, 7) vorgesehen sind.
  5. 5. Zerlegbares Boot nach den Ansprüchen i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß bei den Spannverbindungen Verbindungsteile nach Art von Ankerschrauben (4) vorgesehen sind, die vom Bootsinnern mittels Muttern (5) oder Schnellverschlüssen mit dem Ankerkopf gegen die Außenwandung der Bootshaut über zwischengelegte Dichtungsmittel (6, 7) angepreßt werden.
  6. 6. Zerlegbares Boot nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannverbindungen (Fig.6,7) an den zu verbindenden Teilen Konussegmente (8) aufweisen, die durch einen konusförmigen Ring (9) z. B. mittels der genannten Verbindungsteile nach Art von Ankerschrauben (4) zusammenspannbar sind.
  7. 7. Zerlegbares Boot nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die im Kiel angeordneten Spannverbindungen (Fig.6) bloß die dort zusammenstoßenden vier Teilschalen (i) verspannen, wo hingegen die seitlich angeordneten Spannverbindungen (Fig.7) auch den in Form einer Rahmenbrücke ausgebildeten ein- oder mehrteiligen Sitz (ii) an dem Bootskörper fest anordnen. B.
  8. Zerlegbares Boot nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich angeordneten Spannverbindungen (Fig. 7) durch die starre Rahmenbrücke des Sitzes (ii) oder durch ähnliche Querverbindungen festgehalten sind, so daß der Wasserauftriebsdruck auf den gekielten Boden des Bootes in den Bodenteilen Druckspannungen hervorruft, die im Sinne einer Erhöhung der Dichtung an den Stoßstellen wirken.
  9. 9. Zerlegbares Boot nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die biegesteifen Verschlußmittel (Fig. 12, 13) im wesentlichen in Form von Kniehebelverbindungen ausgebildet sind, die im gespannten Zustande satt aneinanderliegende Abstützflächen (2i) zur Übertragung von Biegespannungen aufweisen. io. Zerlegbares Boot nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die bewehrten Dichtungsstreifen (Fig. io, i i) aus einer ebenen oder entsprechend geknickten Metallseele (31) gebildet sind, die mit einem Gummimantel (32) umhüllt ist, der mittels eines dünnwandigen umgefalzten Bleches (33) in dieser Lage verklemmt gehalten wird (Fig. 1o). i i. Zerlegbares Boot nach den Ansprüchen i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die bewehrten Dichtungsstreifen (Fig. io, ii) vorzugsweise aus einer Metallseele (31) mit einem Überzug aus Gummi (32) gebildet sind, wobei der Gummi in Ausnehmungen (34) der metallenen Seele verankert ist (Fig. i i).
DEW1009A 1949-02-01 1950-02-01 Zerlegbares Boot Expired DE822663C (de)

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AT822663X 1949-02-01

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DE822663C true DE822663C (de) 1951-11-26

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ID=3681625

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW1009A Expired DE822663C (de) 1949-02-01 1950-02-01 Zerlegbares Boot

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