DE822833C - Vorrichtung zum Bedrucken von Warenbaendern, insbesondere Textilien im Schablonendruck, vornehmlich Filmschablonendruck - Google Patents

Vorrichtung zum Bedrucken von Warenbaendern, insbesondere Textilien im Schablonendruck, vornehmlich Filmschablonendruck

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Publication number
DE822833C
DE822833C DEM3716A DEM0003716A DE822833C DE 822833 C DE822833 C DE 822833C DE M3716 A DEM3716 A DE M3716A DE M0003716 A DEM0003716 A DE M0003716A DE 822833 C DE822833 C DE 822833C
Authority
DE
Germany
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printing
frame
goods
jack
framework
Prior art date
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Expired
Application number
DEM3716A
Other languages
English (en)
Inventor
Engelbert Birmes
Walter Meincke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ENGELBERT BIRMES
WALTER MEINCKE
Original Assignee
ENGELBERT BIRMES
WALTER MEINCKE
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Filing date
Publication date
Application filed by ENGELBERT BIRMES, WALTER MEINCKE filed Critical ENGELBERT BIRMES
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Application granted granted Critical
Publication of DE822833C publication Critical patent/DE822833C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F15/00Screen printers
    • B41F15/08Machines
    • B41F15/0831Machines for printing webs
    • B41F15/0845Machines for printing webs with flat screens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Bedrucken von Warenbändern, insbesondere Textilien im Schablonendruck, vornehmlich Filmschablonendruck Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Bedrucken von Warenbändern, insbesondere Textilien, im Schablonendruck, vornehmlich Filmschablonendruck, und bezweckt die Schaffung einer Vorrichtung, die einfach im Aufbau und in ihrer Anwendung ein schnelleres Drucken unter Vermeiden langer Drucktische zuläßt.
  • Das Bedrucken von Textilbahnen mittels Filmdruckschablonen erfolgt meistens auf langen Tischen, über welche die Ware gespannt ist, wobei der Druckrahmen für jede Farbe in Rapporten über di@ ganze Tischlänge weitergesetzt wird, um nach dem Rapport die Farbe mit dem Rakel durch die Schablone zu streichen. Wird in mehreren Farben gedruckt, so müssen so viel Schablonen nacheinander in Rapporten auf dem Tisch weitergesetzt werden, wie Farben vorhanden sind. Dieses Drucken ist nicht nur sehr zeitraubend, sondern erfordert neben langen Drucktischen auch lange Arbeitshallen.
  • Nach der Erfindung ist oberhalb des Drucktisches zu beiden Seiten der Druckstelle auf gemeinsamer Welle über Speichen je ein Rahmen in gleichseitiger Vielecksform mit zwischen ihnen liegenden und in den sich gegenüberliegenden Rahmeneckpunkten mit ihrer Mittelachse gelagerten Druckrahmen schrittweise dreh- sowie heb- und senkbar angeordmet, Hierdurch ist erreicht, daß der Drucktisch nur kurz zu sein braucht, weil das Drucken stets an der gleichen Stelle erfolgt, und außerdem das Drucken viel schneller vor sich geht, da der Wechsel der Druckrahmen sich maschinell abspielt. Der Aufbau der Vorrichtung ist sehr einfach, so daß die Vorrichtung verhältnismäßig billig ist. Sie kann mit Trägerrahmen von hoher Eckenzahl ausgerüstet sein, wodurch sich mit der Vorrichtung entsprechend der Zahl der in ihr befindlichen Druckrahmen in vielen Farben drucken läßt.
  • Zweckmäßig ist das drehbare Trägerrahmenwerk mit den Druckrahmen in Querlage zum Druckstück vorgesehen. Bei dieser Anordnung ist die Oberfläche des Drucktisches frei und wird jeweils nur die Druckstelle durch den Druckrahmen überdeckt. DieVornahme desDruckvorganges erfolgt dadurch, daß der Drucker zwischen den Speichen des Trägerrahmenwerks hindurchgreift und in üblicher Weise mit dem Ra'kel die Farbe durch die Schablone streicht.
  • Die Waagerechtlage der Druckschablonen kann in jeder geeigneten Weise aufrechterhalten werden, so z. B. durch außerhalb der Schablonenmittelachse an den Stirnseiten der Druckschablonen angreifende Lenker, die auf der Welle des Trägerrahmenwerks gelagert sind. Vorzuziehen ist jedoch die Anordnung von Gewichten in der Mittelachse der Druckrahmen an deren Stirnenden. Die Ge--,vichte haben das Bestreben, stets lotrecht zu hängen und bewirken hierdurch die waagerechte Lage der Druckrahmen. Durch sie werden zusätzliche den freien Raum sperrende Hebel vermieden.
  • Die Welle des Rahmenwerks weist eine Senkrechtfiihrung auf. Hierbei ist ein Motorheber zum Anheben und Absenken des Rahmenwerks vorgesehen. Naturgemäß braucht die Welle nicht unmittelbar in Senkrechtführungen gelagert zu sein. Es genügt eine Anordnung derart, daß, sie sich beim Heben und Senken in der Lotrechten auf und ab bewegen läßt. Auch der Ersatz des lMotorhebers durch eine von Hand zu betätigende Vorrichtung. z. B. in Gestängeform, ist möglich.
  • Es empfiehlt sich, zur Weiterschaltung des 'Crägerrahmenwerks um einen Drehschnitt und zur Betätigung des Hebers einen für beide gemeinsamen Steuermechanismus vorzusehen. Dies bietet den Vorteil, daß mit der Betätigung des Hebers bzw. unmittelbar an seine Betätigung anschließend die Drehung des Rahmenwerks durch eine einzige Steuerbewegung erfolgen kann. Die Steuerung kann beispielsweise als Fußsteuerung ausgebildet sein.
  • Zur Vermeidung eines Ineinanderlaufens der Druckfarben beim Drucken mit einer nächsten Schablone ist dieDruckstelle von unten beheizt.
  • Die Anordnung kann hierbei so getroffen sein, daß unterhalb des -Drucktisches die Trockenkammer für die bedruckte Ware vorgesehen und die Druckstelle durch eine poröse Platte gebildet ist. Die Folge hiervon ist, daß,der sonst für eine Trockenmansarde erforderliche zusätzliche Raum in Fortfall kommt und die Beheizung der Trockenkammer gleichzeitig zur Beheizung der Druckstelle ausgenutzt wird. Als poröse Platte läßt sich z. B. eine gelochte Holzplatte mit einer Auflage aus Metallgaze vorsehen.
  • Es ist von Vorteil, wenn unmittelbar vor der Druckrahmenquerleiste auf der Ablaufseite der Ware die Ware durch eine Durchbrechung des Drucktisches auf dessen Unterseite und damit in
    die Trockenkammer geführt ist; denn (lies verliiitct
    ein Abschmieren der Farben beim Rapporti_r-,ii
    des Warenbandes.
    Die Zeichnung veranschaulicht schematisch ei»
    Ausführungsbeispiel der Erfindung.
    Oberhalb des Drucktisches i ist auf jeder Seit
    der Druckstelle ein Rahmen 2 von gleichseiti-"^r
    Vielecksform vorgesehen. Die Rahmen sind ü1) @;-
    Speichen 3 auf der Welle 15 gelagert und zusainin°;i
    mit dieser drehbar. Zwischen den lZalim°ti 2 sind
    die Druckrahmen q mit der Filmdruckschablon;° an-
    geordnet. Die Rahmen sind über in ihrer Mittl-
    achse liegende Zapfen in sich gegenül;@rlie@:nden
    Eckpunkten der Rahmen 2 drehbar gelagert. Ge-
    wichte 5, die an den Stirnseiten der Druckrahni=u
    in deren Mittelachse angreifen, gewährleisten ein'
    stets waagerechte Lage der Druckrahmen. Natur-
    gemäß ist die Anordnung so, daß sich die Gewichte:
    in der Tiefststellung eines Eckpunktes seitlich des
    Drucktisches befinden.
    Die Welle 15 ist bei dem :'lttsfiihrutigsheispiel iti
    einem durch das U-Stück 6 gebildeten Senkrecht-
    schlitz 7 gelagert und in diesem Schlitz heb- und
    senkbar sowie drehbar. An ihr greift ein Motor-
    heber 8 an.
    Die Druckstelle 9 ist von unten beheizt. Die Pie-
    heizung erfolgt durch den Trockenraum io, der
    sich unterhalb tdes Drucktisches befindet. Zum
    Durchlaß der Wärme zu der Ware besteht die
    Druckplatte aus einer porösen Platte i i.
    Unmittelbar vor der Druckrahmenquerleiste auf
    der Ablaufseite der Ware weist der Drucktisch
    einen Durchlaß 12 auf, durch welchen die bedruckte
    Ware auf die Unterseite des Drucktisches und da-
    mit in die Trockenkammer geführt wird.
    Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
    Das zu bedruckende Warenband 13 wird rapport-
    weise von der Rolle 1q ab und über die Druck-
    stelle 9 gezogen. An der Druckstelle wird ein
    Druckrahmen auf die Bahn abgesenkt, indem das
    die Druckrahmen tragende Rahmenwerk gesenkt
    wird. Nachdem in bekannter Weise der Druck mit
    dem Rakel vorgenommen worden ist, wird das
    Rahmenwerk mit der Druckschablone gehoben und
    gedreht, so daß die nächste Druckschablone über
    die Druckstelle gelangt, um nach erneutem Absen-
    ken des Rahmenwerks mit dieser Schablone zu
    drucken. Wenn mit allen Schablonen in dieser
    Weise gedruckt worden ist, wird das Warenband
    um eine Rapportbreite weiterbewegt.

Claims (7)

  1. PATEVTANSPRICI1E: i. Vorrichtung zum Bedrucken von Warenbändern, insbesondere Textilien, im Schablog: ndruck, vornehmlich Filmschablonendruck, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Drucktisches zu beiden Seiten der Druckstelle auf gemeinsamer Welle über Speichen je ein Rahmen in gleichseitiger Vielec'ksform mit zwisch°.@ ihnen liegenden und in den sich gegenüberliegenden Rahmeneckpunkten mit ihrer Mittelachse drehbar gelagerten Druckrahmen schrittweise dreh- sowie lieb- und senkbar angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerrahnienwerk mit den Druckrahmen in nuerlage zum 1)rucktiscli vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Achse der Druckrahmen an deren Stirnenden Gewichte angreifen, welche -die Waagerechtlage vier Druckrahmen aufrechterhalten. q.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle des Rahmenwerks eine Senkrechtführung aufweist und ein Heber, insbesondere Motorheber, zum Anheben und Absenken des lZaliinenwerks vorgesehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch d. dadurch gekennzeichnet, daß zur Weiterschaltung des Rahmenwerks um einen Drehschritt und zur lietätigung des Hebers ein für beide gemeinsamer Steuermechanismus vorgesehen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstelle von unten beheizt ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Drucktisches ,die Trockenkammer für die gedruckte Ware vorgesehen und die Druckstelle durch eine poröse Platte gebildet ist. B. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar vor der Druckrahmenquerleiste auf der Ablaufseite der Ware .die Ware durch einen Durchlaß des Drucktisches auf dessen Unterseite geführt ist.
DEM3716A 1950-06-02 1950-06-02 Vorrichtung zum Bedrucken von Warenbaendern, insbesondere Textilien im Schablonendruck, vornehmlich Filmschablonendruck Expired DE822833C (de)

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DEM3716A DE822833C (de) 1950-06-02 1950-06-02 Vorrichtung zum Bedrucken von Warenbaendern, insbesondere Textilien im Schablonendruck, vornehmlich Filmschablonendruck

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DE822833C true DE822833C (de) 1951-11-29

Family

ID=7292309

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DEM3716A Expired DE822833C (de) 1950-06-02 1950-06-02 Vorrichtung zum Bedrucken von Warenbaendern, insbesondere Textilien im Schablonendruck, vornehmlich Filmschablonendruck

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE822833C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952076C (de) * 1953-08-26 1956-11-08 Fischer O H G M Verfahren und Einrichtung zum Aufbringen versteifender Mittel auf textiel Einzelstuecke
DE953336C (de) * 1952-07-21 1956-11-29 Stoffel & Co Verfahren zum Bedrucken von Bahnen aus Stoff, Papier od. dgl. mittels Schablonen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE953336C (de) * 1952-07-21 1956-11-29 Stoffel & Co Verfahren zum Bedrucken von Bahnen aus Stoff, Papier od. dgl. mittels Schablonen
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