DE823645C - Haartrockenhaube - Google Patents

Haartrockenhaube

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Publication number
DE823645C
DE823645C DEB821A DEB0000821A DE823645C DE 823645 C DE823645 C DE 823645C DE B821 A DEB821 A DE B821A DE B0000821 A DEB0000821 A DE B0000821A DE 823645 C DE823645 C DE 823645C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hollow body
hair
drying
hair dryer
dryer hood
Prior art date
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Expired
Application number
DEB821A
Other languages
English (en)
Inventor
Jakob Bruder
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Individual
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Application granted granted Critical
Publication of DE823645C publication Critical patent/DE823645C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D20/00Hair drying devices; Accessories therefor
    • A45D20/22Helmets with hot air supply or ventilating means, e.g. electrically heated air current

Landscapes

  • Cleaning And Drying Hair (AREA)

Description

  • Haartrockenhaube Die Erfindttng betrifft eine Haartrockenhaube, wie sie von Friseuren zur Haartrocknung bei ihren Kundinnen verwandt werden. Sie bringt wesentliche technische Neuerungen, die sowohl für die hriseure wie auch deren Kundinnen von Bedeutung sind.
  • 1-laartrockenhauben sind bereits bekannt. Ihre Nachteile sind folgende: t. 1>ie unter ihr sitzende Friseurkundin wird durch den vorderen "Feil des Hohlkörpers, der als Trockenraum dient, in ihrem Blickfeld mehr oder weniger stark behindert. Der untere Rand dieses Teiles reicht nämlich bis in die Stirn-, teils sogar bis zur Augenpartie. Infolgedessen ist vom Innern des Hohlkörpers her ein uneingeschränkter, freier Atisblick, vor allem nach aufwärts und zuden Seiten lein, nicht gegeben. Dieser Umstand bringt es mit sich, dalß viele Friseurkundinnen sich unter solchen Ilaartrockenhauben unangenehm beengt fühlen. herzkranke und sensible Frauen werden sogar leicht von Angst- und Beklemmungsgefühlen befallen.
  • 2. Der rückwärtige Teil des Hohlkörpers besteht bei den bekannten Haartrockenhauben aus einem Stück, oder er ist in sich festgefügt, d. h. er kann in seiner Form nicht bewegt, also nicht verändert Nverden. Daher kann der Friseur die oft langen und dichten Haare der Hinterkopfpartie seiner Kundinnen vielfach nur mit Schwierigkeiten und in manchen Fällen gar nicht in dem Hohlkörper zur Trocknung unterbringen.
  • Darüber hinaus trocknet das Haar, wenn es lang und (licht über den Nacken hängt, dort am längsten. Ist diese Haarpartie trocken, so weiß der Friseur. daß die Trocknung ganz durchgeführt ist und er somit die Haartrockenhaube abschalten und endgültig von der Kundin fortnehmen kann. Daher überprüft der Friseur während der Trocknung wiederholt die hintere Haarpartie der Kundin, muß dazu aber jedesmal die Haartrockenhaube von dem Kopf der Kundin fortnehmen, nur weil der rückwärtige Teil des Hohlkörpers festgefügt und in sich nicht beweglich ist.
  • Durch die Erfindung werden die vorgenannten Übelstände abgestellt. Der oben bemängelte Hohlkörper wird in seinem vorderen und rückwärtigen Teil technisch nunmehr grundlegend so verändert; daß sowohl ein völlig ungehinderter Ausblick vom Innern des Hohlkörpers her nach vorn in jeder Richtung gewährleistet und ein Öffnen des rückwärtigen, bisher festen Teils des Hohlkörpers ermöglicht ist. Der untere Rand des vorderen Teils des Hohlkörpers reicht der Erfindung gemäß kaum noch bis zum Haaransatz oberhalb der Stirn, viel weniger denn über die Stirn- oder gar bis zur Augenpartie. Die Friseurkundin ist somit in keiner Weise mehr in ihrem Blickfeld behindert, so daß selbst bei Kranken oder sonst empfindlichen Frauen Angst-und Beklemmungsgefühle ausgeschlossen sind. Außerdem kann die Friseurkundin nunmehr während der Haartrocknung, da von jeglicher Behinderung des Blickfeldes befreit, lesen, Handarbeiten verrichten oder sich ähnlich beschäftigen und ablenken.
  • Der rückwärtige, bisher unbeweglich festgefugte Teil des als Trockenraum dienenden Hohlkörpers aber ist durch die Erfindung in sich beweglich gestaltet. Er kann nunmehr vom Friseur sowohl während, wie außerhalb des Betriebs-der Haartrockenhaube beliebig oft und bequem geöffnet und wieder geschlossen werden. Damit also erhält er jetzt die Möglichkeit sowohl die langen und dichten Haare des Hinterkopfes seiner Kundinnen ohne jede Schwierigkeit zur Trocknung in den Hohlkörper unterzubringen und auch den Stand der Trocknung an dieser Haarpartie laufend leicht zu prüfen.
  • Durch die Erfindung ist es auf mehrfache Art möglich, den rückwärtigen Teil des besagten Hohlkörpers in sich beweglich zu gestalten. Er kann sowohl nach verschiedenen Richtungen schiebbar als auch klappbar konstruiert werden. Zu diesem Zweck wird der Teil aus mehreren Stücken hergestellt, die so miteinander verbunden werden, daß sich einzelne Stücke übereinanderschieben oder aber wie Klappen öffnen und schließen lassen. In jedem Falle wird der rückwärtige Teil des Hohlkörpers zum Zwecke der bequemen Unterbringung der Hinterkopfhaare und ihrer Überprüfung während der Trocknung genügend weit geöffnet. In der Zeichnung ist lediglich je eine schieb- und klappbare Ausführung veranschaulicht, obwohl weitere ähnliche Möglichkeiten durch die Erfindung gegeben sind.
  • Die Zeichnungen zeigen den Erfindungsgegenstand in Ausführungsbeispielen.
  • Bild i in Seitenansicht stellt die durch die Erfindung zweckverbesserte neue Linienführung beim vorderen Teil des sonst in bekannter Form wiedergegebenen Hohlkörpers a dar. Der durch die Linienführung b erreichte völlig ungehinderte Ausblick vom Innern des Hohlkörpers a her ist aus dem Bild zu erkennen.
  • Bild 2 in Vorderansicht zeigt ebenfalls die neue Linienführung b beim vorderen Teil des Hohlkörpers a.
  • Bild 3 in Seitenansicht gibt neben der zweckverbesserten neuen Linienführung b die bisher bekannten zwei Ausführungen c beim vorderen Teil des Hohlkörpers a wieder. Durch die größere Länge bei den Ausführungen c wird der Ausblick vom Innern des Hohlkörpers her stark eingeengt.
  • Alle drei Bilder zeigen den rückwärtigen Teil d des Hohlkörpers a noch in bekannter festgefugter und in sich nicht schieb- oder klappbarer Ausführung.
  • Bild 4 und 5 in Seitenansicht lassen neben der neuen Linienführung b die Aufteilung des rückwärtigen Teils d des Hohlkörpers a und die Schiebbarkeit des Stückes e dieses Teils d erkennen. In Bild 4 ist das Stück e in der \orinalstellung dargestellt. So ist der Hohlkörper a zur "Trocknung geschlossen. Bei Bild 5 dagegen ist das Stück e hochgeschoben, so daß der Hohlkörper a ausreichend geöffnet ist, um lange Hinterkopfhaare in dem Hohlkörper a zur Trocknung ohne Schwierigkeiten unterbringen und um den Stand der Trocknung dieser am schwersten zu trocknenden Haarpartie während des Betriebs der Trockenhaube bequem überprüfen zu können.
  • Bild 6 und 7 in Seitenansicht zeigen ebenfalls neben der neuen Linienführung b die Aufteilung des rückwärtigen Teiles d des I loh lkörl>ers a und statt der in Bild 4 und 5 dargestellten Schiebbarkeit eine klappbare Anordnung des Stückes e, das bei dieser Konstruktion in seiner rückwärtigen Mitte nochmal in vertikaler Richtung aufgeteilt und so mit je einer Hälfte nach rechts und links klappbar ist. Während Bild 6 wieder die zur Trocknung erforderliche geschlossene Form des Hohlkörpers a zeigt, ist in Bild 7 die geöffnete Form dargestellt, bei der Unterbringung und llberprüfung des Standes der Trocknung von langem und dichtem Hinterkopfhaar leicht möglich ist.
  • Bei der Konstruktion in Bild 4 und 5 wird der rückwärtige Teil d des Hohlkörpers a in ein festes und ein schiebbares Stück aufgeteilt, dagegen in Bild 6 und 7 ein festes und zwei klappbare Stücke. Eine weitere Aufteilung oder anderweitige Anordnung der Schieb- oder Klappbarkeit des rückwärtigen Teiles d des Hohlkörpers a ist durch die Erfindung möglich gemacht.
  • Als Material für den durch die Erfindung wesentlich zweckverbesserten Hohlkörper sind sowohl Metalle, Kunststoff als auch durchsichtige Stoffe wie Glas oder ähnliche Kunststoffe verwendbar. Der vordere Rand des Hohlkörpers wird mit elastischem Material überzogen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Haartrockenhaube, dadurch gekennzeichnet, daß der als Trockenraum dienende, aus Metall, Kunststoff oder sonstigem geeignetem Material bestehende Hohlkörper (a) in seinem vorderen Teil zur Freigabe des Ausblickes vom Innern des Hohlkörpers her nach vorn in jede Richtung abgeschnitten ausgebildet und in seinem rückwärtigen unteren Teil (d) aus zwei oder mehreren Stücken hergestellt ist, die schieb-, klappbar oder sonst beweglich ausgeführt sind.
DEB821A 1949-11-26 1949-11-26 Haartrockenhaube Expired DE823645C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB821A DE823645C (de) 1949-11-26 1949-11-26 Haartrockenhaube

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DEB821A DE823645C (de) 1949-11-26 1949-11-26 Haartrockenhaube

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE823645C true DE823645C (de) 1951-12-06

Family

ID=6952030

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB821A Expired DE823645C (de) 1949-11-26 1949-11-26 Haartrockenhaube

Country Status (1)

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DE (1) DE823645C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183640B (de) * 1960-06-27 1964-12-17 Herbert Gustav Andresen Haartrockenhaube

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183640B (de) * 1960-06-27 1964-12-17 Herbert Gustav Andresen Haartrockenhaube

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