DE82407C - - Google Patents

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DE82407C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L7/00Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements
    • G01L7/18Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements using liquid as the pressure-sensitive medium, e.g. liquid-column gauges

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Die in neuerer Zeit bei Thermometern bekannt gewordenen Kapillarfedern mit Quecksilberfüllung hat man bisher bei Manometern aus dem Grunde nicht anwenden können, weil infolge des Hineindrückens des Quecksilbers in den Kapillarspalt durch den Dampfdruck auch Dampf oder Wasser Eingang in den Kapillarspalt finden und letzterer somit leicht verschmutzt werden würde.
Durch die vorliegende Erfindung wird nun ermöglicht, die vorerwähnte Kapillarfeder mit Quecksilberfüllung auch bei Manometern anwenden zu können, und zwar liegt da's Eigenthümliche der Erfindung darin, dafs an das offene Ende der Kapillarfeder ein Quecksilberbehälter angeschlossen ist, mittelst dessen Inhalts der Druck übertragen wird. Dadurch wird dann die Kapillarfeder stets vollkommen mit Quecksilber gefüllt erhalten, und es kann demnach weder Dampf oder Wasser in den Kapillarspalt eindringen noch Schmutz sich demselben vorlagern, so dafs also der Spalt in bester Weise gegen Verschmutzung gesichert ist.
Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausfuhrungsform bezeichnet a die spiralförmig gewickelte Kapillarfeder, welche an ihrem geschlossenen Ende den Zeiger b trägt und mit ihrem offenen Ende mittelst eines Kanales an den Behälter c angeschlossen ist, welcher eine entsprechende, naturgemäfs nur kleine Menge Quecksilber enthält. Die Mündung des Dampfzuführungskanales d ist über der Oberfläche des Quecksilbers erhöht, derart, dafs letzteres niemals (auch nicht bei geneigter oder horizontaler Lage des Manometers) in den Dampfkanal d hinübergelangeri kann.
Es ist ersichtlich, dafs der Druck nur mittelst dieses Reservequecksilbers auf die Kapillarfeder bezw. auf das in dieser enthaltene Quecksilber übertragen "werden kann, und dafs die Feder stets vollkommen mit Quecksilber gefüllt bleibt, womit, wie oben dargelegt, der erstrebte Zweck erreicht ist.
Schliefslich wird von dem Erfinder noch darauf besonders hingewiesen, dafs bei der mit Quecksilber gefüllten Kapillarfeder des Manometers die Kapillarkraft in anderer Weise wie bei einem Thermometer nutzbar gemacht wird. Während nämlich die Kapillaröffnung bei Thermometerfedern nur dazu dient, deren- Inhalt gegenüber dem Inhalt des die thermometrische Flüssigkeit enthaltenden Behälters möglichst zu verringern, soll bei den Manometerfedern die Kapillaröffnung dazu dienen, durch ihre Kapillarkraft das Verbleiben einer Flüssigkeit im Innern als Schutzmittel gegen Rost zu bewirken. Es wird also somit ermöglicht, Quecksilber in die auf einer Seite offene Manometerfeder ohne besonderes Verschlufsstück einzuschliefsen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Manometer mit einer mit Quecksilber gefüllten Kapillarfeder, deren offenes Ende in den unteren Theil eines Quecksilberbehälters mündet, während der Dampf über dem Quecksilber eintritt.
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