DE824704C - Einrichtung zum automatischen Wechseln von Schallplatten - Google Patents

Einrichtung zum automatischen Wechseln von Schallplatten

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DE824704C
DE824704C DEP36278A DEP0036278A DE824704C DE 824704 C DE824704 C DE 824704C DE P36278 A DEP36278 A DE P36278A DE P0036278 A DEP0036278 A DE P0036278A DE 824704 C DE824704 C DE 824704C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axis
turntable
supports
stack
tabs
Prior art date
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Expired
Application number
DEP36278A
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Gabor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Blaupunkt Werke GmbH
Original Assignee
Blaupunkt Werke GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Blaupunkt Werke GmbH filed Critical Blaupunkt Werke GmbH
Priority to DEP36278A priority Critical patent/DE824704C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE824704C publication Critical patent/DE824704C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/08Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records
    • G11B17/12Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records with axial transfer to the turntable from a stack with a vertical axis
    • G11B17/16Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records with axial transfer to the turntable from a stack with a vertical axis by mechanism in stationary centre post, e.g. with stepped post, using fingers on post

Landscapes

  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

  • Einrichtung zum automatischen Wechseln von Schallplatten Es sind Einrichtungen bekannt, um bei Schallplattenapparaturen nacheinander eine größere Anzahl von Platten abspielen zu können, die automatisch aufeinander folgen. Die Vorrichtungen hierfür sind in der verschiedensten Weise ausgebildet. Besondere Beachtung finden diejenigen, bei denen Mittel zum Halten der Platten in der Plattentellerachse oder ihrer Verlängerung liegen, sei es, <laß der ganze Plattenstapel auf Stützgliedern lagert, die aus der Plattentellerachse herausbewegt werden, sei es, daß nur während der Herabbewegung einer neuen Platte der Plattenstapel vorübergehend festgehalten werden muß.
  • So ist z. B. eine Vorrichtung vorgeschlagen worden, bei der aus der Plattentellerachse drei Stifte oder Schieber heraustreten, welche die Auflage für den Plattenstapel darstellen. Beim Wechseln schwenken dieselben in die Achse hinein, während gleichzeitig drei ähnliche Stifte oder auch Federn sich zwischen die unterste Platte und den restlichen Plattenstapel schieben und die Halterung desselben übernehmen. Inzwischen wird die unterste Platte frei und fällt auf den Plattenteller.
  • Diese an sich vorteilhaften Einrichtungen haben aber einen Nachteil, der die Ausführung der Stifte oder Federn betrifft, die sich zwischen die Platten schieben müssen. Diese können, um den Vorgang möglich zu machen, nur sehr dünn sein und werden durch das große Gewicht des Plattenstapels bis an die Grenze des Zulässigen beansprucht. Außerdem sind erhebliche Reibungskräfte zu überwinden, um diese dünnen Stifte zwischen die Platten zu pressen, muß man doch dabei das Gewicht des darüberliegenden Stapels überwinden.
  • Ein weiterer Nachteil aber ist folgender: Diese Einrichtungen fußen darauf, daß die Schallplatten nicht plan, sondern uneben sind, so daß zwischen ihnen etwas Luft entsteht, wenn sie übereinanderliegen. Dies wird am ungünstigsten, wenn viele Platten vorhanden sind, wie dies zu Anfang der Fall ist. Das Gewicht des Stapels gleicht die Unebenheiten mehr oder weniger aus, der Zwischenraum wird sehr klein oder verschwindet. Entscheidend beeinflußt wird die Funktion dieser Art von Plattenwechslern durch dieTatsache, daß nach den neuesten Festlegungen in den deutschen Industrienormen die Stärke der Platten um 0,5 mm differieren kann. Es liegt auf der Hand, daß demzufolge die Stifte oder Federn bei ungünstigen Toleranzen sich nicht zwischen zwei Platten schieben können; sie werden entweder gegen die Innenwandung der unteren oder die der oberen Platte gepreßt, und die Einrichtung kann nicht arbeiten. Zwischen diesen beiden Grenzfällen tritt meistens der Fall ein, daß die Stifte gerade noch Platz finden, wobei die aufgeklebten Papieretiketten in sehr unschöner Weise zerfranst werden.
  • In der Ruhelage wird der Plattenstapel beim Erfindungsgegenstand durch beliebige Mittel über dem Plattenteller festgehalten. Es können z. B. zwei oder drei seitliche Stützen zur Halterung des Stapels vorgesehen sein, wie dies an sich bekannt ist. Besonders vorteilhaft ist jedoch eine Anordnung, bei der beispielsweise drei Arme oder Hebel aus der Plattentellerachse herausgedrückt oder geschwenkt werden, die den Plattenstapel tragen. Beim Wechselvorgang wird nun die unterste Platte freigegeben, während die restlichen Platten festgehalten werden müssen. Die Erfindung beschäftigt sich insbesondere mit den Mitteln zum vorübergehenden Festhalten der Platten.
  • Bei einer Einrichtung zum automatischen Wechseln von Schallplatten aus einem über dem Plattenteller liegenden Stapel, bei der den Stapel während des Plattenwechsels haltende Mittel im Innern der Plattentellerachse liegen, wird gemäß der Erfindung der Plattenstapel durch gegen die Innenkante des Loches der Schallplatte drückende Klemmglieder festgehalten, die vom Innern der Plattentellerachse betätigt werden. Zu diesem Zweck kann die Plattentellerachse geschlitzt sein, so daß aus ihrer Wandung zwei oder drei Lappen oder Federn herausgeschnitten sind, die durch einen Druck nach außen gegen die Innenkante des Loches gedrückt werden können. Es können auch aus dem Innern der Plattentellerachse herausbewegte Klemmglieder vorgesehen sein. Die Klemmglieder können mit kleinen Vorsprüngen, Zähnen oder anderen, die Reibung erhöhenden Mitteln, versehen sein. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Haltemittel für den Stapel werden die Nachteile der bekannten Einrichtungen vermieden; auch größere Toleranzen der Plattenstärke können in Kauf genommen werden. Darüber hinaus _ kann die Einrichtung wesentlich massiver gestaltet werden. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Schnitt in stark vergrößertem Maßstab, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i und Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie C-D der Fig. i.
  • Die Plattentellerachse besteht nach Fig. i aus dem Rohr 2, in dem sich eine Achse i befindet, die drehbar gelagert ist. In einem Absatz der Achse sind drei Bohrungen 3 angebracht, an denen die unteren Achsstummel der drei Hebel 4 gelagert sind. Die obere Lagerung wird durch einen Ring vorgenommen, der starr mit der Achse verbunden ist. Auf den Hebeln ,4 liegen die Schallplatten 6 bis 13. Die Hebel .4 können durch eine Drehung der Achse in das Innere des Rohres 2 zurückgedreht werden, so daß die unterste Schallplatte auf der Achse nach unten gleitet. Gleichzeitig werden die darüber befindlichen Schallplatten durch die Klemmvorrichtung festgehalten. Diese besteht aus drei Lappen 14, welche aus der Rohrwandung herausgeschnitten sind, so daß sie nur mit ihrem einen Ende mit dem Rohr in Verbindung bleiben.
  • Das untere Ende dieser Lappen reicht unter Berücksichtigung der Stärketoleranz der Schallplatten bis zur unteren Kante der zweiten Schallplatte oder etwas darüber. Gegen die Innenwandung der Lappen liegen die Federn 15, die durch eine Kurvenscheibe 16 nach außen bewegt werden können. Bei der Drehung der Achse werden diese drei Lappen nach außen gedrückt, so daß die zweite und die darüberliegende Platte festgehalten wird, während die unterste Platte frei abfallen kann.
  • Die Federn 15 sind vorgesehen, um ein Verklemmen der Kurvenscheibe zu vermeiden. Sie können auch durch nach innen eingedrückte Sicken ersetzt werden, die direkt aus dem Material der drei Lappen herausgearbeitet sind.
  • Um die Sicherheit dieser Einrichtung noch weiter zu erhöhen, kann man das Rohr an der Stelle hinterdrehen, an der sich die drei Federn oder Lappen befinden, wobei man die Hinterdrehung am Ende der Federn wieder in den Außendurchmesser übergehen läßt. Dadurch entsteht an den Federn ein kleiner messerscharfer Vorsprung von nur o,io bis o,i5 mm, der mit absoluter Sicherheit ein etwaiges Rutschen der Platten verhindert. An Stelle der Lappen der rohrförmigen Plattentellerachse können bei einer anderen Ausführung auch rechteckige :\usse'hnitte in der Rohrwandung angebracht werden, in denen federnde Klemmstücke angebracht werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum automatischen Wechseln von Schallplatten aus einem über dem Plattenteller liegenden Stapel, bei der den Stapel während des Plattenwechsels haltende Mittel im Innern der Plattentellerachse liegen, dadurch gekennzeichnet, daß eine gegen die Innenseite der Plattenlöcher druckende Klemmvorrichtung, die vom Innern der Plattentellerachse betätigt wird, den Plattenstapel festhält.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Teile der rohrförmigen Plattentellerachse (2) als bewegliche Klemmbecken ausgebildet sind, die von einer im Innern der Achse liegenden drehbaren oder verschraubbaren Achse (i) betätigt werden.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr mehrere, vorzugsweise drei gleichmäßig auf den Umfang verteilte und an drei Seiten freigeschnittene Lappen (14) besitzt, deren größte Ausdehnung in Richtung der Längsachse liegt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen quer zur Längsrichtung verlaufende Stützen besitzen, die in das Innere des Rohres hineinragen.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Federn (15) an der Innenwandung der Lappen liegen; die in einem geineinsamen Ring befestigt sind.
  6. 6. Einrichtung nach :@ttspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, claß hinter den Stützen bzw. Federn eine Kurvenscheibe (i6) läuft, die finit der Betätigungsachse (i) der Klemmvorrichtung verbunden ist.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wandung der rohrförmigen Plattentellerachse (i) rechteckige Ausschnitte angebracht sind, in denen Klemmstücke federnd angebracht sind, die vom Innern der Plattentellerachse betätigt werden. B. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (i) Lagerungen für mehrere, vorzugsweise drei Schieber oder Stützen (4) trägt, die beim Drehen oder lieben aus der rohrförmigen Plattentellerachse (2) heraustreten. g. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, ,daß die Stützen als oben und unten gelagerte Flügel ausgebildet sind.
DEP36278A 1949-03-10 1949-03-10 Einrichtung zum automatischen Wechseln von Schallplatten Expired DE824704C (de)

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