DE825497C - Fahrradnabe mit eingebauter elektrischer Lichtmaschine - Google Patents

Fahrradnabe mit eingebauter elektrischer Lichtmaschine

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DE825497C
DE825497C DESCH1448A DESC001448A DE825497C DE 825497 C DE825497 C DE 825497C DE SCH1448 A DESCH1448 A DE SCH1448A DE SC001448 A DESC001448 A DE SC001448A DE 825497 C DE825497 C DE 825497C
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DE
Germany
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gear
bicycle hub
disengageable
built
wheel
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Expired
Application number
DESCH1448A
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English (en)
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DE1621719U (de
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Ewald Schultze
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EWALD SCHULTZE
Original Assignee
EWALD SCHULTZE
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J6/00Arrangement of optical signalling or lighting devices on cycles; Mounting or supporting thereof; Circuits therefor
    • B62J6/06Arrangement of lighting dynamos or drives therefor
    • B62J6/12Dynamos arranged in the wheel hub

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Ewald Schultze, Mascherode über Braunschweig Die Erfindung betriitt eine Fahrradnabe mit eingebauter elektrischer Lichtmaschine und ausrückbarem Chersetzungsgetriebe zwischen NabenNcand undLichtmaschine. Erfindungsgemäß werden solche Fahrradnahen dahin verbessert, daß beim Einriicketi des L'bersetzutigsgetriebes das eingerückte Zwischenrad automatisch verriegelt wird, wodurch die Handhabung der Heleuclitungsanlage vereinfacht und ihre Betriebssicherheit erhöht wird. In Weiterentwicklung dieses Erfindungsgedankens wird die .lnlage baulich verbessert durch Unterbringung des Vbersetzungsgetriebes und seiner Ausrückeinrichtung oder von Teilen derselben in einer Kapsel.
  • Die l?rtindung läl3t :ich auf mancherlei Weise konstruktiv durchführen, die Zeichnung ceranschauliclit lediglich eine als Beispiel anzusehende praktische Ausführung, die im wesentlichen der Erläuterung des Erfindungsgedankens dienen soll. In dieser Zeichnung zeigt Fig. t einen senkrechten Achsenschnitt durch die Vorderradnabe mit eingebautem Dynamo und Fig. 2 die Stirnansicht einer das übersetzungsgetriebe tragenden Abschlußscheibe für den eingebauten Dynamo; Fig. 3 zeigt im Aufriß ein Handstellmittel zum Ein- und Auschalten des Dynamos; Fig. 4. zeigt in einer der Fig. 2 entsprechenden Darstellung ein anderes, für Schnellfahrer bestimmtes Übersetzungsgetriebe.
  • Die Vorderradnabe eines Fahr- oder Nfotorrades wird durch ein beispielsweise stufig abgesetztes Zylindergehäuse i, 2 gebildet, das an seinem Umfang gelochte Kränze 26 und 27 zum Einhängen der Nahe in die Radspeichen besitzt.. Die Stirnenden der Nabe werden durch ringförmige Staubkappen 3 und 4 abgeschlossen, an deren inneren lZändern sich dieLaufringe vonKugellagern5und6 abstützen. Die stillstehenden Gegenringe dieser Kugellager werden von zwei gleichachsigen Zapfen 7 und 8 getragen, die mit Außengewinde zum Festspannen beider Zapfen vermittels je einer Klemmutter an den Schenkelenden der bekannten Radgabel versehen sind. Auf diese Weise ist, wie an sich bekannt, die Lagerung des Vorderrades in der Radgabel erreicht.
  • In die Nabe 1, 2 ist ein Dynamo eingebaut, der beim Umlauf des Vorderrades den elektrischen Strom für eine geeignete Fahrradbeleuchtung liefert. Im gezeichneten Beispiel ist zu diesem Zweck das zylindrische oder glockenförmige Dynamogehäuse 9 gleichachsig zum Nabengehäuse 1, 2 in dieses eingebaut und mit seinem geschlossenen Stirnende an, dem Achszapfen 8 befestigt. In dem Dynamogehäuse 9, das die Feldwicklungen i i trägt, ist auf Kugellagern 28, 29 die Welle 3o des Dynamoankers io gelagert, der sich zwischen den Wicklungen i i dreht. Das eine Kugellager 29 ruht in einer Ausdrehung der Glockenstirnwand, das andere 28 wird von einer Abdeckscheibe 12 getragen, die das offene Stirnende des Dynamogehäuses 9 abschließt, indem sie z. B. mit Hilfe eines Gewindestutzens 31 in das Gehäuse 9 eingeschraubt ist.
  • Die Abdeck- oder Abschlußscheibe 12 bildet zugleich den Träger für ein Übersetzungsgetriebe, durch das die Ankerwelle 30 von der umlaufenden Nabe 1, 2 aus mit Übersetzung ins Schnelle angetrieben wird. Im gezeichneten Beispiel ragt die Ankerwelle 3o durch eine mittlere Bohrung der Scheibe 12 hindurch und trägt auf deren Außenseite ein Antriebsritzel 16 (Fig, i und 2). Dieses Ritzel steht, wie Fig. 2 zeigt, über Zwischenräder 17 bis 23, deren Drehzapfen auf der Scheibe 12 sitzen, mit einem fliegend auf einem Winkelhebel 25 gelagerten Zahnrad 24 in Bewegungszusammenhang, das mit einem Innenzahnkranz 32 der Nabe 1. 2 in Eingriff gebracht bzw. von ihm gelöst werden kann. Hierzu dient im gezeichneten Beispiel ein Hubdaumen 33, der auf einer in einer axialen Bohrung des Achszapfens 7 gelagerten und auf der Außenseite mit Handgriff 34 versehenen Welle 35 befestigt ist. Gemäß Fig. 2 hat dieser Hubdaumen 33 den Winkelhebel 25 entgegen dem Zug einer Feder 36 ausgeschwenkt, um den Zapfen 3 7 gedreht, und das fliegende Zahnrad 24 mit der Nabeninnenzähnung 32 in Eingriff gesetzt. Demzufolge wird über das Übersetzungsgetriebe 17 bis 24 von der Nabe 1, 2 aus der Dynamo mit der gewünschten, leicht zu ermittelnden Geschwindigkeit angetrieben und der so erzeugte Strom z. B. über eine durch den hohlen Achszapfen 8 gezogene Leitung 38 der irgendwie und irgendwo am Rade angeordneten Lampe zugeführt.
  • Zum Ausschalten des Dynamos genügt das Drehen des Handgriffes 34 um etwa 9o°, wobei der Hubdaumen 33 den Winkelhebel 25 freigibt, der von der Feder 36 im Sinne der Loskupplung des fliegenden Rades 24 von der Nabeninnenzähnung 32 ausgeschwenkt wird.
  • Im gezeichneten Beispiel ist das l'1>ersetzungsgetriebe 17 bis 2.4 von einer Haube 39 abgedeckt, die über den Rand der Tragscheibe 12 greift und die einen Ausschnitt 4o für den Durchtritt des fliegend gelagerten Zwischenzahnrades 24 trägt. In eine mittlere Bohrung dieser Kappe oder Haube 39. die zugleich auch zum Mittragen der dienen kann, ist das innere Ende des Achszapfens 7 eingesetzt, z. B. eingenietet.
  • Das Getriebe nach Fig. 2 mit seiner großen Übersetzung ins Schnelle eignet sich besonders zum Einbau in Räder für Langsamfahren; demgegenüber empfiehlt sich das Getriebe nach Fig.4 in erster Linie zum Einbau in normale Fahrräder, weil dieses Getriebe eine wesentlich kleinere Vbersetzung ergibt. Der das fliegende Getrieberad 24 tragende Hebel 2,s lehnt sich unter dem Einfluß einer Blattfeder 41 an einen entsprechend ausgebildeten Hubdaumen 33, der ihn bei der Drehung im Sinne des Pfeiles x abdrängt, d. h. um den Zapfen 37 schwenkt, wodurch das Getrieberad 24 mit der Nabeninnenzähnung32 zumEingriff gebracht wird. Beim Zurückdrehen des Daumens 33 in die gezeichnete Lage wird der Hebel 25 durch die Blattfeder 41 in die Lage nach Fig. 4 zurückgeschwenkt und damit das Rad 24 ausgerückt.
  • Das Nabengehäuse 1, 2 kann aus einzelnen Zylindern und Ringen zusammengesetzt sein, es kann auch in einem Stück nach dem Ziehverfahren hergestellt sein. An Stelle des Zahnrades 24 könnte unter Umständen auch ein Reibrad treten, das gegen die Innenfläche des Nabengehäuses i gedrückt wird.

Claims (4)

  1. PATEN TANSPRC-CI1E: 1. Fahrradnabe mit eingebauter elektrischer Lichtmaschine und ausrückbarem C''hersetzungsgetriebe zwischen N abenwand und Lichtmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß ein Getriebezwischenrad, z. B. das in eine Nahenzähnung (32) eingreifende Zahnrad (24), auf einem durch eine Handhabe (34) bewegbaren Hubgliede (33) abgestützt ist, durch das das Zwischenrad (24) in der Einrücklage verriegelt wird.
  2. 2. Fahrradnabe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das ausrückbare Zwischenrad (24) im Scheitel eines M"inkelhebels (23) gelagert ist, der mit seinem einen Ende um eine Getriebezwischenradachse (37) schwingt und sich mit seinem anderen Ende gegen einen von Hand drehbaren Hubkörper (33) lehnt, zweckmäßigerweise unter dem Einfluß einer Zug- oder Druckfeder (36 bzw. 41).
  3. 3. Fahrradnabe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Betätigen des Hubgliedes (33) ein mit Handhabe (37) versehenes Stellglied (Welle 35) dient, das in einer Längsbohrung des einen Achsteiles (7) gelagert und auf dem das I-lubglieil (beispielsweise ein Hubdaumen oder eine Stelze 33) befestigt ist. .
  4. 4. Fahrradnabe nach einem der Ansprüche t bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsgetriebe in einer von einer Nabeninnenzähnung (32) gleichachsig umschlossenen, die Achsen des Übersetzungsgetriebes abstützenden Kapsel (12, 39) angeordnet ist, die an ihrem Mantel einen Ausschnitt (40) für das ausrückbare Getriebezwischenrad (24) aufweist und deren eine Wand (39) an dem dem Stellglied (35) als Lager dienenden Achsteil (7) abgestützt ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 454022, 6267'I.
DESCH1448A 1950-03-11 1950-03-11 Fahrradnabe mit eingebauter elektrischer Lichtmaschine Expired DE825497C (de)

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DE825497C true DE825497C (de) 1951-12-20

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE454022C (de) * 1926-07-01 1927-12-24 Schweinfurter Praez S Kugel La Fahrzeugnabe mit im Innern eingebauter Lichtmaschine fuer elektrische Fahrzeugbeleuchtungen
DE626711C (de) * 1933-09-25 1936-03-02 Josef Lustenberger Fahrradnabe mit im Innern eingebauter Lichtmaschine

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE454022C (de) * 1926-07-01 1927-12-24 Schweinfurter Praez S Kugel La Fahrzeugnabe mit im Innern eingebauter Lichtmaschine fuer elektrische Fahrzeugbeleuchtungen
DE626711C (de) * 1933-09-25 1936-03-02 Josef Lustenberger Fahrradnabe mit im Innern eingebauter Lichtmaschine

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