DE825743C - Dachrinne - Google Patents

Dachrinne

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DE825743C
DE825743C DER1814A DER0001814A DE825743C DE 825743 C DE825743 C DE 825743C DE R1814 A DER1814 A DE R1814A DE R0001814 A DER0001814 A DE R0001814A DE 825743 C DE825743 C DE 825743C
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DE
Germany
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gutter
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tiles
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DER1814A
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Thomas Reimel
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THOMAS REIMEL
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THOMAS REIMEL
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
    • E04D1/30—Special roof-covering elements, e.g. ridge tiles, gutter tiles, gable tiles, ventilation tiles
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
    • E04D1/29—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements
    • E04D1/2907—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections
    • E04D1/2956—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections having tongues and grooves
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00—Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/04—Roof drainage; Drainage fittings in flat roofs, balconies or the like
    • E04D13/064—Gutters
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
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    • E04D2001/301—Special roof-covering elements, e.g. ridge tiles, gutter tiles, gable tiles, ventilation tiles at roof edges, e.g. intersections with walls
    • E04D2001/303—Eave tiles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

  • Dachrinne Die hohen Anschaffungskosten und Mängel der bisher allgemein gebräuchlichen Zinkblechdachrinnen führten zur Konstruktion der untenstehend beschriebenen Ziegeldachrinnen. Die Überlegungen, die zur Konstruktion dieser für den Bausektor ,ehr einschneidenden -Neuerung führten, waren folgende: Die bisher verwendeten Blechdachrinnen nehmen sowohl in der Kostenberechnung bei Hausneubauten als auch bei der laufenden Hausinstandsetzung eineu beachtlichen Platz ein. Die dafür aufzuwendenden Mittel werden in keiner Weise den geringen Anforderungen, die ja lediglich im Auffangen und Ableiten von Regenwasser bestehen, gerecht. Zieht man ferner in Betracht, daß die Dachrinnen alle 15 bis 20 Jahre erneuert werden müssen, daß die Lebensdauer von Blechdachrinnen also nur etwa ein Drittel der eines normalen Ziegeldaches entspricht, so liegt die Unrentabilität der bisher verwendeten Dachrinnen klar auf der Hand.
  • Die hier beschriebene Neuerung, deren genaue Konstruktionseinzelheiten der Zeichnung zu entnehmen sind, sieht eine Dachrinne vor, die aus dem gleichen Material wie die Dachabdeckung, z. B. aus Ton, besteht. Gemäß der Erfindung wird daher die unterste Dachziegelreihe zu einer Dachrinne ausgebildet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Abb.r den Teil einer Dacheindeckung mit Rinne in der Draufsicht, Abb. 2 die Draufsicht auf den Rinnenziegel, Abb. 3 die Seitenansicht des rinnenförmig ausgebildeten Dachziegels, Abb.4 die Ansicht gegen den Rinnenziegel, Abb. 5 die Seitenansicht des Rinnenziegels in vergrößertem Maßstab mit der Dachlattung, Abb.6 den Längsschnitt durch die Dachrinne gemäß Linie A-B der Abb. 2, Abb.7 den unteren Teil des rinnenförmigen Ziegels mit Anschlußstutzen, Abb. 8 den unteren Teil eines Endziegels mit lotrechter Abschlußwand.
  • Gemäß der Erfindung sind die Dachziegel der untersten Reihe in ihrem unteren Teile rinnenförmig ausgebuchtet (Abb. i und 3). Jeder einzelne Rinnenziegel ist so konstruiert, daß er an seinem oberen Ende wie jeder normale Dachziegel an der Dachlatte eingehängt werden kann (Abb. 5) und an seinem unteren Ende mit den nebenliegenden Ziegeln eine fortlaufende Rinne bildet. Der Binnenziegel wird zu diesem Zwecke an beiden Seiten des ausgebuchteten Teiles mit Nut und Feder versehen, so daß das gleitmäßige und fugenlose Zusammenführen der einzelnen Ziegel zu einer Rinne gewährleistet ist (Abb.6). Die noch bestehenbleibenden kleinen Ritzen und Vertiefungen werden mit einer Dichtungsmasse ausgefüllt, die in ihrer Wirkung etwa mit der Dachreiterdichtung zu vergleichen ist, und hinterher mit Dachteer ausgegossen.
  • Die beschriebene Ziegeldachrinne vermag also alle an sie gestellten Aufgaben in der gleichen Weise wie die bisher verwendete Blechdachrinne zu erfüllen. Darüber hinaus bietet die Verwendung der Ziegeldachrinne große Vorteile, so z. B. die Möglichkeit, einzelne Binnenziegel ohne Schwierigkeit auswechseln zu können, während ein noch so kleiner Riß oder die geringsten Undichtigkeiten bei der Blechdachrinne unweigerlich zu umfangreichen und kostspieligen Reparaturen, wenn nicht zum Verlust der gesamten Dachrinne führen. Die Blechdachrinne wird bei Verschmutzung durch Staub, Ruß, Laub usw. sehr schnell beschädigt, der Ziegeldachrinne vermögen hingegen Ablagerungen obiger Art nichts anzuhaben, da ja jede Möglichkeit zur Rostbildung von vornherein fehlt.
  • Der entscheidende Faktor jedoch, der die Ausführung der Ziegeldachrinne so zwingend erscheinen läßt, liegt in der Wirtschaftlichkeit.
  • Die Gründe hierfür seien kurz angeführt: Der Preis für einen normalen Dachziegel guter Qualität beträgt 0,25 DM. Ein Binnenziegel kostet etwa 0,50 D'1. Bei einer Verwendungsdichte von 5 Platten pro laufende Meter kostet also die Herstellung der Ziegeldachrinne im laufenden Meter 2,5o DM. Hiervon kommt bei Fortfall der untersten Dachziegelplattenreihe, die ja durch die Binnenplatten ersetzt wird, noch ein Betrag von 5 mal 0,25 = 1,25 DM pro laufenden Meter in Abzug, so daß die reinen Gestehungskosten bei einer Neuanschaffung etwa bei 1,25 DM liegen. Hierzu kommt, daß die Ziegeldachrinne die Blechdachrinne in ihrer Lebensdauer um das 2- bis 3fache übertrifft und bei ihr keine Unterhaltungskosten durch Schutzanstrich anfallen.
  • Eine als vorsichtig zu bezeichnende Kalkulation ergibt demnach bei Verwendung einer Ziegeldachrinne eine reine wirtschaftliche Ersparnis gegenüber der Blechrinne von etwa 8o %.
  • Bei einem Hausneubau kommt der Posten für Spenglerarbeiten im Außenbau somit praktisch in Fortfall, da die Dachrinnen im Zuge der Dachdeckung als unterste Ziegelreihe vom Dachdecker mit eingehängt werden.
  • Da die Lebensdauer der Ziegeldachrinne genau der des übrigen Ziegeldaches entspricht, kommt eine Erneuerung vor einer allgemeinen Dachneudeckung ebenfalls in Fortfall und kann dann wiederum vom Dachdecker mit übernommen werden.
  • Ferner kommt noch ein anderer im Rahmen der allgemeinen Wirtschaft als ganz entscheidend anzusehender Faktor hinzu: Für Dachrinnen werden jährlich hochwertige Zink- und Bleibleche sowie verzinkte Binneneisen in großen '-sengen verarbeitet. Dies bedingt eine Einfuhr von Materialien aus dem Auslande gegen wertvolle Devisen. Der hier beschriebene Tondachziegel kann in allen Teilen Deutschlands billig gewonnen und gebrannt werden. Das bedeutet, daß die freiwerdenden Devisen besseren Zwecken zugeführt werden können und das wertvolle Blech und Eisen für wichtigere "Zwecke frei wird.
  • Durch die geringen Gestehungs- und Unterhaltungskosten der Binnenziegel 'ist es in Zukunft auch möglich, jeden Lagerschuppen, jede Stallung und jeden Stadel mit einer Dachrinne zu versehen, so daß Zerstörungen an den Wänden bzw. an den untergestellten Materialien durch Spritzwasser vermieden werden können.
  • Erwähnt sei ferner noch die 'Möglichkeit, die einzelnen Binnenziegel in ihrer jeweiligen Ausführung den Fabrikationsvoraussetzungen der verschiedenen Ziegeleien anzupassen.

Claims (5)

1'ATUNT.rvsPIIC(A1E: i. Dachrinne für Dächer mit einer aus Dachsteinen, z. B. Ton- oder Zementziegeln o. dgl., bestehenden Dacheindeckung, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachrinne durch die unteren rinnenförmig ausgebildeten Enden der dicht an dicht verlegten Dachsteine der untersten Reihe gebildet ist.
2. Dachrinne nach :\nspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die rinnenförinig ausgebildeten Enden der Dachsteine mittels Nut und Feder ineinandergreifeti (_\b1). 3, 5, 6).
3. Dachrinne nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Binnensteine zur Ableitung des Wassers, z. B. in durch Tonrohre gebildete Fallrohre, mit einem Anschlußstutzen versehen sind (Abb. 7).
4. Dachrinne nach einem der Ansprüche i bis 3, gekennzeichnet durch mit einer Abschlußwand versehene Endsteine (Abb. 8).
5. Binnenstein für eine Dachrinne nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er in dem rinnenförmig ausgebildeten Teil mit äußeren Versteifungsrippen versehen ist (Abb. 2 bis 5).
DER1814A 1950-05-23 1950-05-23 Dachrinne Expired DE825743C (de)

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DER1814A DE825743C (de) 1950-05-23 1950-05-23 Dachrinne

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19604321A1 (de) * 1996-02-07 1997-08-14 Andreas Leipold Dacheindeckungselement mit integriertem Traufsystem
DE19925036B4 (de) * 1998-06-04 2009-11-12 Manfred Rennings Dachpfanne
DE102015113003A1 (de) * 2015-08-07 2017-02-09 Helmut Derlich Dachziegel

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DE19925036B4 (de) * 1998-06-04 2009-11-12 Manfred Rennings Dachpfanne
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