DE826079C - Schaltung fuer eine durch Lochkarten gesteuerte Multiplikationsmaschine - Google Patents

Schaltung fuer eine durch Lochkarten gesteuerte Multiplikationsmaschine

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DE826079C
DE826079C DEP45246A DEP0045246A DE826079C DE 826079 C DE826079 C DE 826079C DE P45246 A DEP45246 A DE P45246A DE P0045246 A DEP0045246 A DE P0045246A DE 826079 C DE826079 C DE 826079C
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DE
Germany
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relay
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circuit
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DEP45246A
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English (en)
Inventor
Ulrich Koelm
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IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
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Publication date
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F7/00Methods or arrangements for processing data by operating upon the order or content of the data handled
    • G06F7/38Methods or arrangements for performing computations using exclusively denominational number representation, e.g. using binary, ternary, decimal representation
    • G06F7/46Methods or arrangements for performing computations using exclusively denominational number representation, e.g. using binary, ternary, decimal representation using electromechanical counter-type accumulators
    • G06F7/462Multiplying; dividing
    • G06F7/465Multiplying; dividing by partial product forming (with electric multiplication table)

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Description

  • Schaltung für eine durch Lochkarten gesteuerte Multiplikationsmaschine Die durch Lochkarten gesteuerten Multiplikationsmaschinen sind bereits derart vervollkommnet worden, daß ein aus zwei Faktoren A und B gebildetes Produkt in einem Arbeitsgang mit einer weiteren Zahl additiv oder subtraktiv vereinigt werden kann. Es sind auch schon Schaltungen bekannt, mit denen zwei verschiedene Produkte P i = A - B und P 2 = C - D, ebenfalls in demselben Arbeitsgang, getrennt ermittelt und dann addiert werden. Sofern P i größer ist als P 2, läßt sich auch eine Subtraktion durchführen.
  • Bei gewissen wissenschaftlichen und technischen Rechnungen tritt nun das Bedürfnis auf, aus Faktoren beliebiger Vorzeichen entstandene Produkte ohne Einschränkung additiv oder subtraktiv vereinigen zu können, also auch dann, wenn infolge von wechselnden Vorzeichen der einzelnen Faktoren A, B, C, D die Produkte P i und P 2 oder eins von beiden keine positiven Werte darstellen. Diese Summe oder Differenz soll dann in der ausgewerteten Lochkarte durch weitere Lochung unter Beachtung des sich ergebenden Vorzeichens festgehalten werden. Ein solcher Fall ist z. B. gegeben bei der allgemeinen Auflösung linearer Gleichungen der Form aii x, +a12 X2 = b" a21 x, + a22 x2 = b2 , worin die Werte a und b beliebige positive oder negative Zahlen sein können. Die Auflösung dieser Gleichungen lautet bekanntlich In diesen Ausdrücken sind die Zähler und Nenner durch Determinanten zweiten Grades dargestellt, also ist. Kann man also die Determinanten D, Dl, D2 berechnen, dann ist damit auch die Ermittlung der Werte von x1 bzw. x., also die Auflösung der Gleichungen sofort gegeben.
  • Die vorliegende Erfindung löst nun die Aufgabe der selbsttätigen Ermittlung des Vorzeichens eines Produktes dadurch, daß die je durch ein Steuerloch gekennzeichneten Vorzeichen der einzelnen Faktoren auf besondere Vorzeichenrelais I ... IV einwirken, über deren Kontakte der Stromkreis für ein weiteres Relais V bzw. VI verläuft, durch dessen Erregungszustand das Vorzeichen des Produktes gekennzeichnet wird. Das so erhaltene Vorzeichen des Produktes kann zusammen mit dem errechneten Zahlenwert in der ausgewerteten Lochkarte festgelegt werden, um bei der weiteren Verarbeitung in einem weiteren Rechenvorgang entsprechend wirksam werden zu können.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung erfolgt nun die additive oder subtraktive Vereinigung zweier auf diese Weise gewonnener Produkte beliebig wechselnden positiven oder negativen Wertes dadurch, daß beide Zahlenwerte in bekannter Weise einem Zähler zugeführt werden, der die rein rechnerische Auswertung vornimmt und bei Subtraktion unter der bekannten Wirkung eines Umsteuerrelais auf komplementäre Addition eines Wertes umgeschaltet wird, während die Vorzeichenbestimmung für die Summe bzw. Differenz der Produkte sowohl von dem Erregungszustand der die Vorzeichen der Einzelprodukte bestimmenden Schaltorgane als auch davon abhängt, ob der die Summe oder Differenz bildende Zähler bei negativer Vereinigung der beiden Produkte überzogen wird oder nicht.
  • Weitere Merkmale des Erfindungsgegenstandes, die sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles ergeben, sind in den Patentansprüchen zusammengefaßt. Dieses Beispiel betrifft die Schaltung einer bekannten, durch Lochkarten gesteuerten Multiplikationsmaschine, wie sie in der Fig. i dargestellt ist, soweit die einzelnen Schaltelemente zur Erläuterung der Erfindung notwendig erscheinen. B sind die Abfühlbürsten, welche die Kontaktwalze TV mit den entsprechenden Aufnahmemagneten M der Zählwerke Z 2 und Z 3 verbinden. Die Kontaktsegmente der Summenwerke SW der Zähler Z i ... Z 5 sind über weitere noch zu erläuternde Recheneinrichtungen an die Aufnahmemagnete M der anderen Zähler geschaltet. Schließlich ist eine Lochsteuervorrichtung K1. vorgesehen, die es unter Wirkung entsprechender Lochstempelauswählmagnete WM o bis WM 9 und WM ii ermöglicht in die ausgewertete Lochkarte das Ergebnis der durchgeführten Rechnung zu lochen.
  • Es sei nun als Beispiel für die Erfindung beschrieben, in welcher Weise innerhalb einer Lochkarten auswertung aus den Faktoren A und B ein Produkt P i und aus den Faktoren C, D ein weiteres Produkt P 2 ''. errechnet und schließlich die Differenz P i bis P 2 der so erhaltenen Produkte gewonnen und auf der Lochkarte vorzeichenrichtig durch Lochung festgehalten wird. In diesem Beispiel sollen die Magnete 4 I bis .7 bzw. 8 bis i i des Zählers Z 3 zur Aufnahme der Multiplikanden A bzw. C, die Magnete 5 bis 8 bzw. g bis 1i des Zählers Z 2 zur Aufnahme der Multiplikatoren B bzw. D aus der Karte bestimmt sein.
  • Beim Abfühlen der gelochten Faktoren durch die entsprechenden Bürsten B werden die Magnete 4 bis il des Zählwerks Z 3 und die Magnete 5 bis ii des Zählwerks Z 2 in bekannter Weise über einen Kartenirnpulsbegrenzer J erregt. Die Karten enthalten die Lochungen für die Ziffern o bis 9 in verschiedenen Zeilen der einzelnen Spalten. Ein positives Vorzeichen der Faktoren ist nicht besonders kenntlich gemacht ein negatives durch ein Steuerloch in der Zeile li je einer bestimmten Spalte für jeden Faktor.
  • Die Fig. 4 zeigt ein Kontaktzeitdiagramm der im Schaltbild angegebenen, für den Erfindungsgegenstand wesentlichsten Nockenkontakte. Die Zahlen 9 ... o, 1i, 12 geben die Zeilen der Lochkarte an, in der Zeit -entsprechend den Zahlen 13 bis 16 findet keine Kartenabfühlung statt. Nur während der Abfühlung der Kartenzeile il sind die Nockenkontakte T i ... T 4 im Stromkreis der für die Aufnahme der Vorzeichen bestimmten Relais I ... IV (Fig. 2) geschlossen. Es sprechen also diejenigen Relais I ... IV an, die den Faktoren mit einem negativen Vorzeichen entsprechen, d. h. deren Zahlenwerte in der Lochkarte mit einem zusätzlichen Steuerloch in der Zeile il versehen sind. Diese Vorzeichenspeicherrelais halten sich mittels ihrer Haltekontakte a über den Nocken koritakt T 6 entsprechend dem Diagramm der Fig. 4 bis nach der Abfühlung der nächsten Karte erregt.
  • Die reinen Zahlenwerte der vier Faktoren werden gemäß Fig. i in bekannter Weise mit Hilfe der Einer-und Zehnerproduktrelais PRE, PRZ multipliziert. Dabei werden den Kontaktsegmenten 4 bis 7 und 8 bis il des Summenwerks SW 3 des Zählers Z 3 die beiden Einerteilprodukte und die beiden Zehnerteilprodukte entnommen. Diese werden dann durch eine Stellenverschiebungsvorrichtung, StVE für die Einer und StVZ für die Zehner, stellenrichtig auf das entsprechende Zählwerk geleitet, und zwar gelangen die Einerteilprodukte für P i in die Stellen i bis 8 des Zählers Z i, für P 2 in die Stellen 9 bis ii von Z i und i bis 4 von Z 2. Die Zehnerteilprodukte für das Produkt P i w,-rden den Stellen i bis 8 des Zählwerks Z 4, diejenigen des Produktes P 2 den Stellen 9 bis il von Z 4 und i bis 3 von 7. 3 zugeführt. Durch Querübertragung mittels der Schaltvorrichtung Ü werden nun die Einer- und Zehnerteilprodukte vereinigt, so daß das Gesamtprodukt P i in den Stellen i bis 8 des Zählers Z i, das Gesamtprodukt P 2 in den Stellen 9 bis ii von Z i und i bis 4 von Z 2 auftritt. Die Steuerung der Multiplikation erfolgt durch bekannte, vom Multiplikatorzähler Z 2 abhängige Multiplikations- und Produktrelais MR bzw. PR.
  • In derselben Zeit findet nun auch die automatische Auswertung und Berechnung der Vorzeichen dieser Produkte statt. Bei gleichen Vorzeichen der Faktoren müssen die Vorzeichen der Produkte positiv, bei ungleichen negativ werden. Diese Ermittlung erfolgt über die b-Kontakte der bereits oben erwähnten Speicherrelais I ... IV (Fig. 2). Haben z. B. die den beiden Faktoren A, B des Produktes P i entsprechenden Relais I und II angesprochen, dann bleibt der Stromweg über ihre b-Kontakte wie im Ruhezustand unterbrochen. Ein Stromdurchgang findet statt, wenn nur eines der Relais erregt ist, also die beiden Faktoren A und B ungleiche Vorzeichen haben. Dann wird auf dem Wege: -, Kontakt Ib, Kontakt Hb, Relais V, Kontakt T 6, -+- ein Stromkreis für das Minuszeichen-Speicherrelais V geschlossen. Für die Auswertung der Vorzeichen für die Faktoren C, D des zweiten Produktes P 2 ist ein entsprechender Stromkreis für das zweite Minliszeichen-Speicherrelais 1'I vorgesehen.
  • Die zahlenmäßige subtraktive bzw. additive Vereinigung der beiden Produkte P i und P 2 erfolgt laut Fig. i im Zählwerk Z 5, dem die beiden Produktwarte aus den entsprechenden Summenwerksstellen der Zähler Z i und Z 2 über Steuerapparatkontakte StA 11 bzw. StA I nacheinander zugeführt werden. Legt man, dem Wesen einer Determinante entsprechend, eine grundsätzliche Subtraktion von P i und P 2 zugrunde, dann muß in diesem Zählwerk bei gleichen Vorzeichen von P i und P 2 eine wirkliche Subtraktion vorgenommen werden, während bei unterschiedlichen Vorzeichen eine additive Vereinigung zu erfolgen hat.
  • Zur selbsttätigen Feststellung dieser Operation werden entsprechend Fig. 2 die mit a bezeichneten Kontakte der obenerwähnten Relais V und VI benutzt, indem bei gleicher Kontaktstellung, also bei gleichen Vorzeichen der beiden Produkte, ein Stromkreis A für die Umkehrrelais U i und U 2 geschlossen wird. Dieser Stromkreis verläuft über einen in dem betreffenden Maschinengang geschlossenen Relaiskontakt G von - über die Kontakte G, Va, VI a, .Relais U i und U2, +. Bei ungleichen Vorzeichen bleiben die Relais U i lind U 2 wegen der Umschaltung des einen der Kontakte Va bzw. VIa in Ruhe, so daß die Übertragung der Produktwerte von P i und P 2 in gleicher Weise nur durch die Steuerapparate StA II und I gesteuert wird, also mit regulären Werten, d. h. additiv erfolgt. Wenn aber bei gleichen Produktvorzeichen der genannte Stromkreis geschlossen ist und die Umkehrrelais erregt sind, erfolgt die Übertragung des zweiten Produktes P 2 komplementär, ergibt also eine Subtraktion. Der Stromverlauf für die Aufnahme des Produktes P 2 in den Zähler 5 ist also folgender: -, Additionsmagnete M des Zählers Z 5, Steuerapparatkontakte SIA I, einerseits von den Kontakten i bis 7 über die Stellen 9 bis ii des Summenwerks SWivon Z i und die Stellen i bis 4 des Summenwerks SW 2 von Z 2, U i- und U 2-Kontakte, Umsehalter S, Kontakte J 9 bis J o, -+- andererseits von den parallel geschalteten SIA I-Kontakten 8 bis ii über Kontakt U 2a, Stromstoßkontakt J 9, +. Darch den Kontakt 19 erhalten bei komplementärer Übertragung, also bei Subtraktion, die nicht unmittelbar aus den Summenwerksstellen (das sind 9 bis ii von Zi und i bis 4 von Z2) beschickten höheren Zählwerksstellen 8 bis i i von Z 5 den zu o komplementären Wert 9. Das Produkt Pi wird also, unabhängig von seinem Vorzeichen, dem Zähler Z 5 in beiden Fällen als regulärer Wert zugeführt.
  • Bei der Addition ist nun das Vorzeichen der sich ergebenden Produktsumme gleich dem der beiden Summanden. Bei der Subtraktion dagegen entspricht das Vorzeichen der Differenz dem resultierendenVorzeichen des jeweils größeren Produktes; es sind demnach die folgenden beiden Fälle möglich i. Das Differenzvorzeichen entspricht dem des Minuenden P i, wenn dieser größer ist als der Subtrahend P 2 und infolgedessen das Subtraktionszählwerk Z 5 einen regulären Differenzwert, also in der höchsten Stelle ii eine o enthält, d. h. bei der Addition des komplementären Subtrahenden in der elften Stelle von 9 auf o überzogen wird.
  • 2. Das Differenzvorzeichen ist entgegengesetzt dem ursprünglichen Vorzeichen des Subtrahenden P2, wenn dieser den Minuenden P i überwiegt, also der Zähler Z 5 einen komplementären Differenzwert und damit die höchste Stelle eine 9 enthält, d. h. bei der komplementären Addition von P2 nicht auf o überzogen wird.
  • Dieses Überziehen des Zählers Z 5 im ersten Fall, d. h. der Übergang seiner höchsten elften Stelle vom Wert 9 nach o infolge eines durchlaufenden Zehnerübertrags im Anschluß an die Subtraktion, stellt demnach ein Kriterium dafür dar, daß der Minuend P2 größer als der Subtrahend P2 und für das Differenzvorzeichen maßgeblich ist. Dieses Kriterium wird geliefert von einem beim Überziehen der höchsten Zählerstelle durch den Zehnerübertraghebel geschlossenen Übertragkontakt K, der im Stromkreis B der Fig. 3 dargestellt ist. Mittels dieses Kontaktes wird die Vorzeichensteuerung in dem erwähnten Fall i des überzogenen Zählwerks eingeleitet durch Erregung eines weiteren Relais VII in folgendem Stromkreis: -, VII, Kontakt K, L, --+-. Das Relais VII hält sich über T 6 und Kontakt VIIa.
  • Der Kontakt VII b wird nun im Stromkreis C der Fig. 2 mit den Kontakten Vb und VIb so kombiniert, daß in der Ruhestellung des Relais VII, wenn also kein Überziehen des Zählers Z 5 stattgefunden hat, ein weiteres Relais R 16 über den in Ruhestellung geschlossenen Kontakt VIb erregt wird. Ein Ansprechen dieses Relais R 16 findet aber nicht statt, wenn zwar das Relais VII, nicht aber gleichzeitig das Relais V erregt ist. R 16 ist maßgebend für das Vorzeichen des aus den Werten Pi bis P2 sich ergebenden Resultats. Im erregten Zustand ist das Vorzeichen negativ; das muß bei dem nun folgenden Lochvorgang durch Hinzufügen eines entsprechenden Steuerloches über dem zu lochenden Zahlenergebnis zum Ausdruck kommen.
  • Nachstehend sind alle bei der Subtraktion der beiden Produkte Pi und P2 möglicherweise auftretenden Fälle zusammengefaßt i. Das Produkt Pi ist größer als P2: a) Sind beideProdukte positiv, dann findet eine einfache Subtraktion zweier positiver Zahlen statt, und es muß sich ein positives Resultat ergeben. In diesem Fall sprechen die Umschaltrelais U i und U 2 an, welche P2 in komplementärer Form dem Zähler Z 5 zuführen, wodurch die Subtraktion sichergestellt ist. Der Zähler Z 5 wird dabei überzogen, also das Relais VII erregt. Infolgedessen wird bei der Lochung des positiven Resultats der Steuerlochstempel nicht betätigt.
  • b) Ist PI positiv, P2 aber negativ, dann ergibt die Differenz Pi bis P2 eine einfache Addition zweier positiver Werte. Das U-Relais darf nicht ansprechen, was durch Ansprechen des Relais VI und Umschalten des Kontaktes VIa im Stromkreis A sichergestellt ist. Im Zähler 5 findet eine einfache Addition der Zahlenwerte von Pi und P2, also keine Erregung des Relais VII über den Kontakt K statt, und das Gesamtresultat ist positiv, der Steuerlochstempel bleibt wegen des geöffneten Kontaktes VI b im Stromkreis C in Ruhe.
  • c) Wenn Pi negativ und P2 positiv ist, dann wird das Resultat negativ, weil wegen der Subtraktion von P2 zwei negative Werte addiert werden müssen. Dem Zähler Z 5 werden die Zahlen wie bei der Addition positiver Werte ohne Umkehrung zugeführt, so daß er nicht überzogen wird. Im Stromkreis C wird daher über die in Ruhestellung befindlichen Kontakte VIb und VIIb das Relais 16 erregt und damit bei der Lochung auch der Stempel für das Steuerloch ii betätigt.
  • d) Sind P i und P 2 negativ, dann muß bei der Subtraktion der beiden Größen wegen des Überwiegens des größeren Wertes von Pi ein negatives Resultat entstehen. Infolge Ansprechens der Relais V und VI worden im Stromkreis A die Relais U i und U 2 erregt. Da rein zahlenwertmäßig eine Subtraktion der kleineren Zahl P2 von der größeren Zahl P i erfolgt, wird der Zähler überzogen, dadurch sein Kontakt K und das Relais VII betätigt. Im Stromkreis C wird dann über die Kontakte Vb und VIIb das Relais R 16 erregt und damit eine Betätigung des Lochstempels für das Steuerloch sichergestellt.
  • 2. Das Produkt Pi ist kleiner als P2: a) Sind beide Faktoren positiv, dann überwiegt die von Pi abzuziehende Zahl. Die Relais U i und U 2 werden erregt, damit der Wert von P2 komplementär zugeführt werden kann; der Zähler wird komplementär, also nicht überzogen, so daß der Kontakt K und das Relais VII in Ruhe bleiben. Im Stromkreis C spricht also über Kontakte VI b und VII b das Relais R 16 an, was dieBetätigung desLochstempels für das Steuerloch ii gewährleistet.
  • b) Ist P1 positiv, P2 negativ, dann findet wegen der Differenz Pi bis P2 eine Addition zweier positiver Werte statt. Die Umschaltrelais können wegen des umgeschalteten Kontaktes VIa nicht erregt werden. Auch im Stromkreis C kann daher das Relais R 16 nicht ansprechen, ein Steuerloch kann also nicht hergestellt werden. Der Zähler Z 5 zeigt die einfache Summe der beiden Pi und P2 entsprechenden Zahlenwerte an.
  • c) Ist P i negativ und P2 positiv, dann erfolgt praktisch die Addition zweier negativer Zahlen. Auch in diesem Falle werden die Umschaltrelais nicht erregt, da der Kontakt Va umgeschaltet ist. Die Erregung des Relais R 16 über die Kontakte VIb lind VIIb im Stromkreis C bereitet die spätere Erregung des Lochmagneten für das Steuerloch ii vor.
  • d) Sind Pi und P2 negativ, dann ist praktisch die kleinere negative Zahl P i von dem größeren durch die vorgeschriebene Subtraktion positiv gewordenen Wert P2 in Abzug zu bringen. Wegen der Umschaltung beider Kontakte Va und VIa sprechen die Umschaltrelais U an und bewirken die Zuführung des komplementären Wertes von P2. Der Zähler ,7- @ enthält danach einen komplementären Differenzwert, wird also nicht überzogen, d. h. das Relais VII spricht nicht an. Da der Kontakt VI b geöffnet ist, kann im Stromkreis C keine Erregung des Relais R 16 stattfinden, so daß also der Lochmagnet für das Steuerloch ii nicht betätigt wird, weil ja ein positiver Gesamtwert entstanden ist.
  • Der durch den Zähler Z 5 ausgerechnete Wert der Produktdifferenz Pi bis P2 wird also vorzeichenrichtig über die Lochvorrichtung in freien Spalten der ausgewerteten Lochkarte festgelegt. Damit ist der Wert der Determinante zweiten Grades ermittelt.
  • Die Lochung geschieht mittels eines Stromkreises, der über die in der Regel 8ostellige Kontaktleiste KL verläuft, deren Anschlüsse entsprechend den dafür in der Lochkarte vorgesehenen Spalten mit den Kontaktsegmenten des Summenwerks SW 5 verbunden sind: -, Kontaktleiste KZ, Kontaktsegmente von SW 5, Kontakte des Relais U 5, Umschalter S, Lochwählmagnete WM 9 bis WM o, Widerstand W, +. Wenn in der einen Spalte gleichzeitig mit der betreffenden Ziffer das einem negativen Wert des Resultats entsprechende Steuerloch ii zu stanzen ist, wird infolge Ansprechens des Relais R 16 der Kontakt R 16a geschlossen, über den ein Stromkreis für ein weiteres Relais R17 entsteht, dessen Kontakte R17a und Rieb den Lochwählmagnet W 1l ii parallel zu WM 9 bis WM o einschalten, durch dessen Betätigung das fier Loch eingestanzt wird.
  • Nach beendetem Lochvorgang findet in bekannter Weise die Löschung aller Zählwerke und damit die Vorbereitung der Maschine für die Verarbeitung der nachfolgenden Lochkarte statt.
  • Bei der Auflösung linearer Gleichungen mit zwei Unbekannten muß der Quotient von zwei D°terminanten und gebildet werden, was entweder manuell oder ebenfalls durch Ausworten der auf zwei getrennten Lochkarten enthaltenen Werte für Dl und D bzw. D2 und D mittels einer an sich bekannten Divisionseinrichtung vor sich gehen kann.
  • Jede Determinante höheren Grades läßt sich leicht auf eine solche nächst niederen Grades zurückführen. So z. B. ist oder abgekürzt D3 = aii D" + azi Dzi + a, Dsi Die Berechnung einer solchen Determinante erfolgt nach dem oben beschriebenen Beispiel mit Hilfe von drei verschiedenen Lochkarten, auf denen je die einzelnenFaktoren der Determinanten zweiten Gradesenthalten sind und nach Durchführung der Multiplikation und Subtraktion das Ergebnis vorzeichenrichtig abgelocht ist. Wenn man also auf die betreffende Lochkarte der ersten Unterdeterminante noch den Wert für den weiteren Faktor aii durch Lochung festgelegt hat, auf der Lochkarte für die zweite Unterdeterminante den Wert für a21 und auf der dritten Karte den Wert für a3,, dann kann man durch Auswertung der drei Lochkarten in einem zweiten Arbeitsgang auf jeder einzelnen die Produkte a11 D11, a2, D21, aal Dar bilden und diese Produkte dann in bekannter Weise vorzeichenrichtig zum Gesamtergebnis der Determinante dritten Grades addieren.
  • Die Vorgänge bei der Berechnung einer solchen Determinante dritten Grades sind im einzelnen folgende: Zunächst wird der im ersten Arbeitsgang errechnete Wert der Determinante D11 aus der Karte über die Abfühlbürsten als Multiplikand in die Stellen 4 bis ii des Zählwerks Z 3, der Faktor a1, als Multiplikator in die Stellen 5 bis ii des Zählwerks Z 2 eingeführt. Dann erfolgt die Bildung des Einerteilproduktes EP in den Stellen i bis ii des Zählw;rks Z i und gleichzeitig d;e des Zehnerteilproduktes ZP in den Stellen i bis ii des Zählwerks Z 4. Beide Teilprodukte werden dann über die Schaltvorrichtung U im Zählwerk Z i zum vollständigen Produkt a11 * D" additiv vereinigt.
  • Die Ermittlung des Vorzeichens erfolgt mit Hilfe der jetzt den Steuerlochspalten der beiden Faktoren a" und I)" zugeordneten Vorzeichenspeicherrelais IundII und ihrer Kontaktkombination I b, II b. Diese erregt bei resultierendem negativen Produktvorzeichen das Speicherrelais V, das mit seinem Kontakt Vb über die Arbeitsseite des in diesem Fall durch besondere Schaltverbindung (Stöpselverbindung oder Schalter) ständig umgeschalteten Kontaktes VIIb während des Lochvorganges in der oben beschriebenen Weise mittels der Relais R 16 und R 17 die Steuerlochstellung durch den Wählmagneten WM ii steuert.
  • Danach wird nun die Zusammenfassung der drei Produkte a,1 D,1, a2, D2, und a3, D31 eingeleitet durch die den Vorzeichen entsprechende additive oder subtraktive Übertragung des ersten Produktes aus den elf Stellen des Summenwerks Z i über elf Steuerapparatkontakte SIA 11 in das eistellige Subtraktionszählwerk Z 5. Diese Übertragung wird gegebenenfalls komplementär gesteuert durch das Umkehrrelais U i, das über den Kontakt Va anspricht, wenn dafür gesorgt wird, daß der Relaiskontakt VIa sich ständig in Arbeitsstellung befindet.
  • Hierauf findet die Lochung des Produktes a", D11 aus dem Summenwerk SW i statt, das jetzt außerdem über einen weiteren Steuerapparat, z. B. StA I, mit den den gewünschten Kartenspalten entsprechenden Buchsen der Locherkontaktleiste KL verbunden ist. Gleichzeitig wird, wie bereits erläutert, gegebenenfalls ein negatives Produktvorzeichen durcheinSteuerloch i i festgelegt. Nach der Lochung werden alle Zählwerke mit Ausnahme von Z 5 gelöscht und sind dann zur Verarbeitung der nächsten Lochkarte bereit.
  • An Hand der aus der zweiten Lochkarte entnommenen Faktoren a2, I)2, wird der zweite Summand der Determinante dritten Grades in entsprechender Weise berechnet, vorzeichenrichtig mit dem bereits im Summenwerk von Z 5 gespeicherten ersten Summanden vereinigt und gegebenenfalls mit negativem Vorzeichen in derselben Karte gelocht.
  • In entsprechender Weise ergibt sich aus der dritten Lochkarte der letzte Summand der Determinante D3, der ebenfalls vorzeichenrichtig in das Speicherwerk Z 5 übertragen wird, so daß Z 5 daraufhin den hinsichtlich seines Vorzeichens durch eine bekannte Vorrichtung überwachten Wert dir vollständigen Determinante D3 enthält.
  • Es ist nun zweckmäßig, diese dritte Lochkarte, die den letzten Summanden der Determinante D3 enthält, durch ein besonderes Steuerloch zu kennzeichnen, unter dessen Wirkung zusätzlich die Lochung der Produktsumme, also des Determinantenwertes, aus dem Zählwerk Z 5 veranlaßt wird, und zwar gleichzeitig mit der Lochung des letzten Einzelproduktes a31 D31. Dazu kann ein Speicherrelais dienen, z. B. III, dessen Kontakt III b in der Arbeitsstellung einen weiteren, vom Lochvorgang abhängig gemachten nicht dargestellten Steuerapparat betätigt, über dessen Kontakte das Snmmenw°-k Z 5 mit den gewünschten Kartenspalten zugeordneten Ans@hlüss2n der Kontaktleiste KL verbunden ist. Mittels des gleichen Speicherrelais III wird anschließend auch die Löschung des Zählers Z 5 neben der aller übrigen Zählwerke eingeleitet.
  • Bei der Auflösung linearer Gleichungen dritten Grades mit Hilfe von Determinanten entstehen vier Determinanten dritten Grades, zu deren Berechnung nach dem Vorhergesagten je drei Lochkarten, insgesamt also zwölf Lochkarten erforderlich sind. Jede Gruppe von drei Lochkarten, deren letzte, wie vorstehend erläutert, durch ein besonderes Steuerloch gekennzeichnet ist, wird einzeln ausgewertet und zugleich im Speicherwerk T. 5 zusammengefaßt, aus dem dann in der letzten Karte jeder Gruppe nacheinander die mit den Determinantenwerten identischen Produktsummen gelocht werden.
  • In einem dritten Arbeitsgang ergeben sich schließlich aus den vier aussortierten dritten Karten jeder Lochkartengruppe, entweder ebenfalls maschinell mit Hilfe bekannter Divisionsvorrichtungen oder manuell, z. B. mittels Rechenschieber, durch Division die gesuchten Unbekannten als Quotienten der Form Wenn man die Summatiop der drei Produkte jeder Determinante dritten Grades in einem besonderen Arbeitsvorgang durchführt, dann werden aus jeder Karte lediglich die im zweiten Arbeitsgang aus den Faktoren a11 bzw. a2, bzw. aal mit den betreffenden Unterdeterminanten gewonnenen Produktwerte abgefühlt und dann regulär oder, bei Vorhandensein eines das negative Vorzeichen kennzeichnenden Steuerloches, komplementär auf das Zählwerk gegeben und dort vereinigt. Nach Aufnahme des dritten Produktes muß dann, zweckmäßig unter der Einwirkung eines besonderen Steuerloches, der Summenwert der Determinante aus der dritten Karte durch Lochung festgehalten werden. Mit Hilfe einer steuerlochabhängigen Schaltung können die nicht zu lochenden Karten i und 2 in grundsätzlich bekannter Weise leer durch die Lochvorrichtung transportiert werden.
  • Zur Beschleunigung der Arbeit können jedoch in diesem Fall die nicht zu lochenden Karten unter Umgehung der Lochvorrichtung direkt abgelegt werden. Dazu dient das Ableitblech B, welches normalerweise die abgefühlten Karten direkt in das Ablegefach A fallen läßt. Wenn aber das Relais VIII anspricht, welches beim Abfühlen des besonderen Steuerloches auf der dritten Karte erregt wird und gemäß Fig.3beiumgelegtemSchalter Si einenAbleitmagneten AM einschaltet, dann wird das Ableitblech B aus der Bahn der abgefühlten Lochkarten herausgehoben, so daß diese Lochkarte der Locheinrichtung zugeführt wird. Die Fig. 5 zeigt die mechanische Anordnung dieses Ableitbleches. In der gestrichelten Stellung des Ableitbleches B, also bei erregtem Magnet AM, gelangen die Karten K, also jeweils die dritte Karte, auf welcher der Daterminantenwert gelocht ist, von Transportrollen T mit Hilfe der Greifertrommel G weiter zur nicht dargestellten Lochvorrichtung. Wenn aber bei Durchgang der Karten i und 2 der Ableitmagnet AM in Ruhe ist, legt sich das Ableitblech B in den Weg dieser Karten und bewirkt deren Abgleiten in das Ablegefach A. Dadurch ergibt sich gleichzeitig der Vorteil der Aussortierung der gegebenenfalls allein weiterzuverarbeitenden dritten Lochkarten.
  • Die Berechnung von Determinanten höheren Grades und damit auch die Auflösung linearer Gleichungen höheren Grades läßt sich nach dem oben Gesagten ohne weiteres jeweils auf die Berechnung von Determinanten zweiten Grades zurückführen. Alle hierzu notwendigen Multiplikationen, Subtraktionen und Summierungen werden ohne Schwierigkeiten in der angegebenen Weise durch Lochkarten bewältigt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung für eine durch Lochkarten gesteuerte Multiplikationsmaschine, mit welcher mehrere Faktoren zu Produkten vereinigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur selbsttätigen Ermittlung des Vorzeichens eines Produktes die durch Steuerlöcher gekennzeichneten Vorzeichen der einzelnen Faktoren auf Schaltorgane (z. B. Relais 1... IV) einwirken, durch deren Kombination das Vorzeichen des Produktes bestimmt wird.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestimmung des Produktvorzeichens durch ein besonderes Relais (V bzw. VI) erfolgt, das im Stromkreis einer Kontaktkombination (I b, Il b bzw. I I I b, I V b) der den einzelnen Faktoren zugeordneten Schaltorgane (Relais I ... IV) angeordnet ist.
  3. 3. Schaltung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur additiven bzw. subtraktiven Vereinigung zweier nach den Ansprüchen i und 2 errechneter Produkte beliebig wechselnd @r Vorzeichen (P i, P2) in demselben Arbeitsgang die Zahlenwerte dieser Produkte einem Zählwerk (Z 5) regulär bzw. komplementär zugeführt werden, während die Vorzeichenbestimmung für die Summe bzw. Differenz der Produkte sowohl von dem Erregungszustand der die Vorzeichen der Einzelprodukte bestimmenden Schaltorgane (Relais V, VI) als auch davon abhängt, ob der die Summe oder Differenz bildende Zähler (Z 5) bei negativer Vereinigung der beiden Produkte überzogen wird oder nicht. I. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der komplementäre Wert eines auf den Zähler (Z 5) zu gebenden Produktes von Umsteuerrelais (U1, U2) hergestellt wird, deren Erregung von dem Erregungszustand der die Vorzeichen der Einzelprodukte (P i, P2) bestimmenden Schaltorgane (V, VI) abhängig ist. 5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsteuerrelais in einem Stromkreis (A) angeordnet sind, der über eine Kontaktkombination (Va, VI a) der die Vorzeichen der Einzelprodukte bestimmenden Relais (V, V1) verläuft. 6. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Überziehen des Zählers (Z 5) ein besonderer Kontakt (K) geschlossen wird, der einen Stromkreis (B) für die Erregung eines besonderen Relais (VII) schließt. 7. Schaltung nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorzeichenbestimmung für die Summe oder Differenz der Produkte durch ein Relais (16) erfolgt, das in einem Str inkreis (C) liegt, der über eine bestimmte Kombination der Kontakte des besonderen Relais (VII) und der die Vorzeichen der Einzelprodukte bestimmenden Relais (V, VI) verläuft. B. Schaltung nach den Ansprüchen 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (R 16), welches das Vorzeichen für die Summe oder Differenz der Produkte bestimmt, auch die Einschaltung des das Steuerloch erzeugenden '.Magnets (lI'M ii) einleitet. g. Schaltung nach Anspruch 3 bis 8, gekennzeichnet durch eine nach Durchführung der Summierung und Vorzeichenbestimmung die Lochung des Ergebnisses in freien Spalten der ausgewerteten Lochkarte bewirkende Lochvorrichtung (Magnete WM o bis WM 9). io. Schaltung nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Multiplikation jedes einzelnen Lochkartenergebnisses entsprechend den Ansprüchen 3 bis 9 mit je einem weiteren Faktor und die. daran anschließende Addition bzw. Subtraktion der dadurch gewonnenen neuen Produkte durch erneute Anw:ndung der Schaltung nach den Ansprüchen i bis 9 erfolgt und das Ergebnis in die jeweils letzte ausgewertete Karte einer zusammengehörenden Gruppe gelocht wird. ii. Schaltung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die nur ausgewerteten, jedoch nicht zu lochenden Karten einer Gruppe sofort nach Auswertung über ein besonderes Ableitblech (B) abgelegt werden, ohne durch die Lochvorrichtung zu laufen. 12. Schaltung nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß das Ableitblech (B) aus der Kartenbahn herausgehoben wird durch einen besonderen Ableitmagnet (AM), der unter der Wirkung eines besonderen Steuerloches der jeweils letzten auszuwertenden und zu lochenden Karte einer Gruppe anspricht.
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