DE826478C - Drehtransformator fuer Lichtbogenschweissung - Google Patents
Drehtransformator fuer LichtbogenschweissungInfo
- Publication number
- DE826478C DE826478C DEP22905A DEP0022905A DE826478C DE 826478 C DE826478 C DE 826478C DE P22905 A DEP22905 A DE P22905A DE P0022905 A DEP0022905 A DE P0022905A DE 826478 C DE826478 C DE 826478C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rotary transformer
- transformer
- welding
- air gap
- voltage
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000003466 welding Methods 0.000 title claims description 21
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 11
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 210000004243 sweat Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F29/00—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
- H01F29/08—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators
- H01F29/12—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators having movable coil, winding, or part thereof; having movable shield
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Arc Welding Control (AREA)
Description
- Drehtransformator für Lichtbogenschweißung Der Erfindungsgegenstand ist ein Schweißtransformator in Bauart eines Einphasendrehtransforrnators, also ein Transformator mit Verstellbarkeit der sekundären Wicklungsachse gegenüber der primären Wicklungsachse und mit einem quer zu diesen Wicklungsachsen liegenden Luftspalt zwischen Primär- und Sekundärwicklung.
- Während jedoch beim gewöhnlichen Einphasendrehtransformator dieser Luftspalt zwecks Vermeidung von Blindstromverbrauch und Spannungsverlust möglichst klein gehalten ist, wird er beim erfindungsgemäßen Schweißtransformator absichtlich wesentlich größer gemacht.
- Durch diese größere Bemessung des Luftspaltes, die im Verhältnis zu den übrigen den magnetischen Kraftftuß bestimmenden Maschinenabmessungen ausgelegt ist, wurden auf einfache Art die für den Schweißbetrieb erforderlichen Voraussetzungen geschaffen, nämlich: t. eine brauchbare Spannungsstromkennlinie (Schweißcharakteristik), 2. eine weitgehende Regulierfähigkeit.
- Aus den Fig. i und 2 geht die Überlegung, die dabei zur Anwendung gebracht wurde, hervor.
- Fig. i zeigt die Spannungsstromkennlinien eines Einphasendrehtransformators mit normalem (kleinem) Luftspalt bei vier verschiedenen Ankerstellungen im Schweißbetrieb (Sekundärspannung über Sekundärstrom aufgetragen).
- Fig.2 zeigt eine analoge Kurvenschar eines gleich großen Einphasendrehtransformators, jedoch mit großem Luftspalt, also eines Schweißtransformators der erfindungsgemäßen Ausführungsart. Zum Vergleich sind in beiden Fällen die vier Kurven herausgegriffen, welche den angenommenen vier Stufen des Sekundärstromes 5o, 10o, 200, 3oo Amp. entsprechen, bei einer Schweißspannung (Betriebsspannung) von rund 2o Volt.
- `'Während bei den Kurven in Fig. i wegen ihres flachest und fast parallelen Verlaufes, d. 1i. mangels genügender Steilheit, die den kleinen Stromstärken entsprechende Zündspannung zu klein ausfällt und ein Schweißbetrieb und ein Zünden des Lichtbogens praktisch unmöglich ist, wird in Fig. 2 zufolge des größeren Luftspaltes des Transformators bzw. zufolge der größeren magnetischen Streuung in diesem größeren Luftspalt eine größere Steilheit der Charakteristik im Betriebspunkt erreicht und es tritt zufolge des stark divergierenden Verlaufes der Kurven ein nur geringes Absinken der Zündspannung beim Herabregulieren des Schweißstromes auf, so daß auch bei der untersten Stromstufe noch eine gute Zündspannung vorhanden und eine weitgehende Regulierfähigkeit gewährleistet ist, ohne daß hierbei die Zündspannung nach oben über die zulässige Berührungsspannung ansteigt oder nach unten unter die für eine gute Zündung nötige Grenze fällt.
- F ig. 3 zeigt schematisch den mechanischen Auf-)tau und die Schaltung des Drehtransformators nach der Erfindung. Der Ständer ist wie bei einer gewfihnlichen Drehstrommaschine dreisträngig gewickelt. Zwei Stränge U-X und W-Z werden je nach dem Verhältnis der Netzspannung zur Maschinenspannung in Serie oder parallel vom Netz gespeist, während der dritte Strang je nach gewünschter Härte der Charakteristik offen, über Widerstände geschlossen oder kurz geschlossen wird. Der Anker ist entgegen dem bei Schweißbetrieb auftretenden Drehmoment festgehalten, jedoch durch einen Verstellmechanismus b, c, d, e in der Drehrichtung lageveränderlich einstellbar. Der Schweißstrom wird durch magnetische Induktion in der Sekundärwicklung, also im Anker, erzeugt. Zwei Enden dieser Ankerwicklung, welche an sich eine ein- oder mehrsträngige Wicklung sein kann, sind über Schleifringe oder eine sonstige Stromabnahmevorrichtung zu den sekundären Anschlußklemmen K geführt. Über diese Klemmen wird der Schweißstrom abgenommen und der Schweißstelle S zugeführt. Durch Verstellen des Ankers wird die Zündspannung und damit die Stärke des Schweißstromes nach Bedarf geregelt. , Der Verstellmechanismus ist gegen die feste Unterlage starr abgestützt. Er kann aber auch elastisch altgestützt sein, wie z. B. in Fig. 3a gezeigt. Diese federnde Abstützung f wirkt sich dahin aus, daß sich beim Auftreten des Schweißstromes, also nach erfolgter Zündung, zufolge des sich entwickelnden Drehmomentes der Anker etwas verdreht, also in eine andere Stellung kommt, als er im t\ugenblick der Zündung noch inne hatte, nämlich in eine solche Stellung. bei welcher (las Ankerdrehmoment und die Federreaktion sich das Gleichgewicht halten. Der neuen Stellung, also der Betriebsstellung des Ankers, entspricht aber eine andere Charakteristik als der Anfangsstellring, nämlich eine Charakteristik mit geringerer Zündspannung.
- In Fig. 4 ist zum Ausdruck gebracht, wie sich diese Erscheinung auf den Schweißbetriel) auswirkt:
Die mit i bezeichnete. atis Fig.2 übernommene weiche Betriel>skennliuie für 3oo .Nullt. gelte für Betrieb mit starr altgestütztem Verstellarin und offenem dritten Strang der 1'rimärwichlung. Die mit 2 bezeichnete harte Kennlinie gelte für Betrieb mit starr abgestütztetit Verstellarin und kurz ge- schlossenetn dritten Strang der I'riniärwicklung bei gleicher Nullstellung wie i. Die mit 3 bezeichnete Kennlinie sei jene harte [#eiinliiiie. welche der ge- federten:\1>stiitzuti`r und dein Kurzsclilul.i des dritten Stranges der 1'riniürwicklung und wie bei i dem Schweißstro in 3oo _\inl>. entspricht. Dieser so er- mittelten @etr iehskurve 3 entspricht nun eine be- deutend geringere .\nfangsspannung, »:inilich K~.3 gegenüber Kzt bei kurve i, w()111 aber die gleiche lietriel>sstrtitnstärke. Durch dir gcringere Anker- spannung hat die Betrieltskurvt: 3 gegenüber der Betriebskurve 2 -zwar den \ aclitei1 eitler schlechteren Zündspannung hz, andererseits alter Test Vorteil eines besseren Leistungsfaktors (cos rE ), cla der Leistungsfaktor ini umgekehrten Verhältnis zu KZ steht. Dadurch, daß nun der Verstellarm nicht starr, sondern elastisch gegen die feste Unterlage ab- gestützt ist, und der dritte 1'rini:irstrang kurz- geschlossen wird, arbeitet der Transformator im Anlauf nach Kennlinie _>, also mit guter 7iin(iurig und springt dann sofort nach erfolgter Zündung zufolge der Federwirkung auf die htirve 3 über, wo der Transformator trotz. der harten Charakteristik nur 300 Aml). abgibt und während des lietri(@ltes mit verbessertem Leistungsfaktor arbeitet; bei :\tis- setzen des Schweißstromes kehrt jedoch die Anker- spannung selbsttätig wieder auf den hohen :\iifaiigs- wert der Charakteristik 2 zurück, st> (laß für den folgenden Betriebsbeginn immer eitle gute Zünd- Spannung bereitsteht. Diese federnde M)stiitzung des Verstellhebels gegeit die feste Unterlage ist daher in diesem Zusaninie^nhang als eine neue Maß- nahme zur Verbesserung iles Leistungsfaktors an- zusehen.
Claims (3)
- PATENT A\SPYCCHE: i. Transformator für l.ichtltogettschweißunr. dadurch gekennzeichnet, daß er ein Drehtransforrnator titit vergrößertem Luftspalt ist.
- 2. Drehtransformator für LiclitltOgenschvveißung nach :\tispruch t. dadurch gekennzeichnet, (laß außer den für die ausgelegte Betriebsspannung bei einphasigem Betrieb erforderlichen primären Wicklungssträngen noch weitere \1'icklungssträngc vorhanden sind, durch welche die magnetische Streuung itn Luftspalt zti beeinflussen ist.
- 3. I)relitransform:itot- für Lichtbogenschweißung nach :\tispruch i und 2. dadurch gekennzeichnet, daß der .\nker sticht starr gegen Umlauf arretiert ist. sondern bei auftretendem Sekundärstrom sich selbsttätig elastisch in der Drehrichtung et`vas verstellen kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP22905A DE826478C (de) | 1948-11-28 | 1948-11-28 | Drehtransformator fuer Lichtbogenschweissung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP22905A DE826478C (de) | 1948-11-28 | 1948-11-28 | Drehtransformator fuer Lichtbogenschweissung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE826478C true DE826478C (de) | 1952-01-03 |
Family
ID=7368950
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP22905A Expired DE826478C (de) | 1948-11-28 | 1948-11-28 | Drehtransformator fuer Lichtbogenschweissung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE826478C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1200976B (de) * | 1964-07-01 | 1965-09-16 | Hugo Neyer | Schweiss-Drehtransformator |
-
1948
- 1948-11-28 DE DEP22905A patent/DE826478C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1200976B (de) * | 1964-07-01 | 1965-09-16 | Hugo Neyer | Schweiss-Drehtransformator |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE826478C (de) | Drehtransformator fuer Lichtbogenschweissung | |
| DE648943C (de) | Drehzahlregler mit einer Wirbelstrombremse | |
| DE839224C (de) | Magnetelektrische Kleinmaschine wechselnder Antriebsgeschwindigkeit | |
| DE404642C (de) | Regelungsanordnung fuer eine Dynamomaschine | |
| DE367223C (de) | Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung einer mit verschiedenen Geschwindigkeiten umlaufenden und mit einer Batterie zusammenarbeitenden Dynamomaschine | |
| DE417028C (de) | Tourenregler fuer Elektromotoren | |
| DE420509C (de) | Selbsterregte Gleichstrommaschine mit Nebenschlussregelung und einer Zusatzerregung,die durch eine Stabilisierungseinrichtung auf konstanter Stromstaerke erhalten wird | |
| DE613804C (de) | Einrichtung zur Regelung parallel laufender Drehstrom- oder Wechselstromturbogeneratoren oder Zentralen | |
| DE606403C (de) | Selbstanlasser fuer Drehstrommotoren | |
| DE829032C (de) | Asynchron-Schweissumformer | |
| DE538293C (de) | Verfahren und Anordnung zum Betriebe von elektrischen Motoren mit Wechselstromerregung, insbesondere Einphasenwechselstromkollektormotoren fuer Bahnbetrieb | |
| DE421719C (de) | Regelvorrichtung zum Ingangsetzen eines Spinnstuhles mit Drehstromfluegelmotoren | |
| DE374376C (de) | Umlaufende Anlassvorrichtung fuer Elektromotoren | |
| DE527722C (de) | Einrichtung zur Drehzahlregelung von Repulsionsmotoren | |
| DE909829C (de) | Motor | |
| DE755411C (de) | Anordnung zur Drehzahlregelung von Elektromotoren kleiner Leistung mit Dreifach-T-Anker | |
| DE975622C (de) | Umsteuerbarer Einphasen-Asynchron-Kondensatormotor | |
| DE324324C (de) | Elektrischer Regler | |
| DE454080C (de) | Anordnung zur Erzielung einer annaehernd von der Belastung unabhaengigen Drehzahleinstellung bei elektrischen Motoren mit Ankerstromregelung | |
| DE402168C (de) | Elektrischer Einzelantrieb von Baumwoll-Vorspinnmaschinen (Flyer) und aehnlichen Maschinen | |
| DE602585C (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von Fernsprechadergruppen mit verbesserten elektrischen Werten | |
| DE333826C (de) | Vorrichtung zur wahlweisen Einschaltung verschiedener Messstromkreise zur Bestimmungdes elektrischen Energieverbrauchs in Netzen | |
| DE694792C (de) | Elektromagnetischer Regler fuer Stromerzeuger, insbesondere fuer elektrische Anlagen auf Fahrzeugen | |
| DE589482C (de) | Verfahren zum Anlassen von Induktionsmotoren, insbesondere Doppelmotoren | |
| AT131838B (de) | Schaltungsanordnung für elektrische Zugförderung mit Compoundmotoren. |