DE826859C - Geschicklichkeitsspiel, bei dem mittels eines Werfers Geschosse auf ein Ziel geschleudert werden - Google Patents

Geschicklichkeitsspiel, bei dem mittels eines Werfers Geschosse auf ein Ziel geschleudert werden

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DE826859C
DE826859C DEP47424A DEP0047424A DE826859C DE 826859 C DE826859 C DE 826859C DE P47424 A DEP47424 A DE P47424A DE P0047424 A DEP0047424 A DE P0047424A DE 826859 C DE826859 C DE 826859C
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Germany
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DEP47424A
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English (en)
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Erwin Plorin
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ERWIN PLORIN
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ERWIN PLORIN
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B65/00Implements for throwing  ; Mechanical projectors, e.g. using spring force
    • A63B65/12Ball-throwing apparatus with or without catchers ; Mechanical projectors, e.g. using spring force
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F9/00Games not otherwise provided for
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Description

  • Geschicklichkeitsspiel, bei dem mittels eines Werfers Geschosse auf ein Ziel geschleudert werden Die Erfindung bezieht sich auf ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem mittels eines durch Federkraft wirkenden Werfers Geschosse auf ein Ziel geschleudert werden. Sie bezweckt, mit besonders einfachen und billigen Mitteln ein handliches Spiel mit neuen Möglichkeiten der Geschicklichkeitsprüfung zu schaffen.
  • Erfindungsgemäß besteht der Werfer für die als Pfeile mit nadelförmiger Spitze und glattem Schaft ausgebildeten Geschosse aus einem in Steillage angeordneten Lauf, einem unter dem Lauf federnd nachgiebig angeordneten Widerlager für den Pfeil und einer mit dem Widerlager schlagartig zusammenwirkenden, durch Fingerdruck zu spannenden Blattfeder. Als Ziel dient eine zweckmäßig waagerecht anzuordnende, in Wertfelder eingeteilte Scheibe. Die Benutzung des Spieles geschieht in der Weise, daß in den feststehenden Lauf von oben her ein Pfeil eingeführt, die Schleuderfeder nach Gefühl und Erfahrung durch Fingerdruck gespannt und darin losgelassen wird, so daß sie durch Beaufschlagen des Widerlagers den Pfeil aus dem Lauf im Steilwurf herausschleudert. Bei richtiger Abstimmung der Federspannung fliegt das Geschoß nach einer Wurfparabel auf die in einiger Entfernung vor dem Werfer angeordnete Scheibe, auf der es in einem der Wertfelder in aufrechter Lage steckenbleibt. Die Wurfweite hängt von der Federspannung und somit das Trefferergebnis von der Geschicklichkeit und Feinfühligkeit des Spielers ab.
  • Wesentlich für das einwandfreie Arbeiten des Werfers ist die Ausbildung des Widerlagers für den in den Lauf eingeführten Pfeil. Als besonders zweckmäßig hat sich die Anordnung einer als Widerlager dienenden zusätzlichen Blattfeder erwiesen, die etwa parallel zu der entspannten Schleuderfeder liegt und unter dem Gewicht des Pfeiles sich um einen Teilbetrag des Durchbiegungsweges der Schleuderfeder durchbiegt. Diese Anordnung ist sehr einfach und raumsparend. Sie bietet außerdem den Vorteil, daß die Wegstrecke, auf der die Schleuderfeder den Pfeil antreibt, stets auf ein bestimmtes festliegendes Maß begrenzt ist.
  • Um zu verhindern, daß durch übermäßiges Durchbiegen der Schleuderfeder der Pfeil über die Zielscheibe hinausfliegt, ist unter der Schleuderfeder ein in der Höhe einstellbarer Begrenzungsanschlag angeordnet.
  • Eine besonders billige und einfache Ausführungsform des Pfeiles besteht aus einem zweckmäßig im Querschnitt quadratischen Schaft aus leichtem Werkstoff, z. B. Holz, und einem die nadelförmige Spitze tragenden metallischen Kopfstück. Es wurde gefunden, da0 ein derartiger Pfeil besonders günstige Flugeigenschaften besitzt. Der quadratische Querschnitt des Schaftes ermöglicht eine gute Führung in dem Lauf.
  • Die Zielscheibe ist erfindungsgemäß aus einer ebenen Weichholz- oder Faserstoffunterlage und einem die Wertfelder aufweisenden Belag aus Papier o. dgl. zusammengesetzt. Damit in jedem Fall der Pfeil mit seiner Spitze, auch wenn diese nicht ganz scharf ist, in der Zielscheibe steckenbleibt, empfiehlt es sich, die Unterlage so auszubilden, daß die Fasern senkrecht zur Scheibenebene gerichtet sind.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Werfers ist in der Zeichnung in Seitenansicht dargestellt, wobei ein Teil des Laufes im Längsschnitt gezeigt ist.
  • Von einer Grundplatte a wird mittels einer senkrechten Stütze b ein über der Grundplatte etwa in ihrer ganzen Länge sich erstreckender Auslegerarm c getragen. Im freien Ende des Auslegerarmes ist unter einem Winkel von etwa 75° ein als Lauf dienender Hohlkörper d mit durchgehender zylindrischer Bohrung befestigt, die zur Aufnahme und Führung des Pfeiles e dient. Der Pfeil ist aus einem im Querschnitt quadratischen Schaft e1 aus Holz oder einem anderen leichten Werkstoff und einem metallischen Kopf e2 mit nadelförmiger Spitze es zusammengesetzt. Das untere Ende des in den Lauf eingeführten Pfeiles wird durch eine Blattfeder f abgestützt, die an der Unterseite des Auslegerarmes c befestigt ist und sich unter dem Gewicht des Pfeiles etwas durchbiegt. Unter der Stützfeder und etwa parallel dazu ist die als Schleuderfeder dienende Blattfeder g angeordnet.
  • Die Grundplatte a trägt einen in der Höhe verstellbaren Anschlag i für die Schleuderfeder g, der verhindert, daß die Schleuderfeder weiter durchgebogen werden kann, als es zum Treffen der Zielscheibe notwendig ist.
  • Der beschriebene Werfer wird auf einen Tisch oder eine andere ebene Unterlage gestellt. In einiger Entfernung wird die nicht dargestellte Zielscheibe waagerecht auf den Tisch gelegt. Dann wird ein Pfeil e in den Lauf d eingeführt, die Feder g durch Fingerdruck gespannt und dann losgelassen, wonach sie schlagartig auf die den Pfeil abstützende Blattfeder f auftrifft und den Pfeil aus dem Lauf herausschleudert, so daß dieser im Steilwurf auf die Zielscheibe fliegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Geschicklichkeitsspiel, bei dem mittels eines durch Federkraft wirkenden Werfers Geschosse auf ein Ziel geschleudert werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Werfer für die als Pfeile mit nadelförmiger Spitze und glattem Schaft ausgebildeten Geschosse aus einem in Steillage angeordneten Lauf, einem unter dem Lauf nachgiebig angeordneten Widerlager für den Pfeil und einer mit diesem Widerlager schlagartig zusammenwirkenden, durch Fingerdruck zu spannenden Blattfeder besteht und daß als Ziel eine zweckmäßig waagerecht anzuordnende, in Wertfelder eingeteilte Scheibe dient. a. Geschicklichkeitsspiel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager für den Pfeil durch eine zusätzliche Blattfeder gebildet ist, die etwa parallel zu der Schleuderfeder angeordnet ist und sich unter dem Gewicht des Pfeiles um einen Teilbetrag es Durchbiegungsweges der Schleuderfeder durchbiegt. 3. Geschicklichkeitsspiel nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß unter der Schleuderfeder ein in der Höhe einstellbarer Begrenzungsanschlag angeordnet ist. 4. Geschicklichkeitsspiel nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Pfeil aus einem zweckmäßig im Querschnitt quadratischen Schaft aus leichtem Werkstoff, z. B. Holz, und einem die nadelförmige Spitze tragenden metallischen Kopfstück zusammengesetzt ist. 5. Geschicklichkeitsspiel nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zielscheibe aus einer ebenen Weichholz-oder Faserstoffunterlage und einem die Wertfelder aufweisenden Belag aus Papier o. dgl. zusammengesetzt ist, wobei die Fasern der Unterlage senkrecht zur Scheibenebene gerichtet sein können.
DEP47424A 1949-06-30 1949-06-30 Geschicklichkeitsspiel, bei dem mittels eines Werfers Geschosse auf ein Ziel geschleudert werden Expired DE826859C (de)

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