DE82780C - - Google Patents

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DE82780C
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wood
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DENDAT82780D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27HBENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27H3/00Manufacture of constructional elements of tubes, coops, or barrels
    • B27H3/02Manufacture of barrel staves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Manufacture Of Wood Veneers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind Maschinen zum Fugen von Fafsdauben bekannt, mittels welcher die zur Bildung von Dauben dienenden Hölzer an ihren Rändern so bearbeitet werden, dafs die Hölzer den erforderlichen Umrifs bezw. die gewünschte Längskrümmung erhalten. Bei dieser Maschine kommen sogenannte Anhalteleisten zur Verwendung, welche zur Führung bei der Bewegung der Schneideisengestelle schräg zur Daubenholzlängsachse dienen, wenn die Hölzer durch die Maschine hindurchgeführt werden, um durch mehr oder weniger starkes Abarbeiten der Ränder des einzelnen Holzes die gewünschte Längskrümmung zu erzielen.
Bei Maschinen der vorstehend gekennzeichneten Art erfolgte das Einstellen der auf die Schneideisengestelle wirkenden Anhalteleisten zum Einstellen der Schneidmesser nach Mafsgabe der jeweiligen Daubenbreite mittels Hand, worauf durch Längsbewegung der genannten Gestelle auf den Anhalteleisten mittels Kurbelstangentrieb die Messer vom durch die Maschine gehenden Daubenholze weg- bezw. wieder gegen dasselbe heranbewegt werden, um die Längskrümmung zu erzielen.
Bei der Maschine nach vorliegender Erfindung soll die durch die Veränderungen in der Daubenbreite bedingte Veränderung in der Schneideisenstellung und die Führung zum Fugen der Dauben auf selbstthätigem Wege sich vollziehen, was durch das Voneinanderbewegen und Aneinanderrücken der Schneideisen oder Messer durch selbstthätig sich einstellende Anlagen geregelt wird, zwischen denen der Stab Lagerung findet; diese Anlagen wirken dabei auf geeignete Zwischenmechanismen und Rädergetriebe, welche die Stellung der oben genannten Anhalteleisten verändern, um dadurch zunächst die Stellung der Gestelle, dann aber gleichzeitig die Stellung der Schneidmesser zu regeln.
Fig. ι zeigt im Grundrifs, Fig. 2 in Ansicht eine Maschine zur Bildung der Längskrümmung von Daubenhölzern nach vorliegender Erfindung.
Fig. 2 a zeigt einen Querschnitt nach Linie A-A in Fig. 1 und Fig. 3 a einen solchen nach Linie B-B in Fig. 1.
α sind vier in Drehung versetzte Schneidmesser im Gestell b, welche mittels Röllchen auf den Anhalteleisten c Führung erhalten, wenn das Gestell dieser Leisten unter Vermittelung der Hubscheiben y, der von letzteren zeitweise in Drehung versetzten Scheiben y" und der Schubstangeny'" parallel zum Daubenholze bewegt wird, wobei letzteres, durch Stöfser % getrieben, durch die Maschine hindurchgeht. Hierbei erhält das flach liegende Daubenholz beim Durchgang durch die Schneidmesser α, deren Gestelle sich entsprechend der schräg gestellten Anhalteleisten c gegen das Daubenholz χ (Fig. 1 und 3 a) bezw. von demselben wegbewegen, die gewünschte Längskrümmung oder Fugung.
Um ein gleichzeitiges Bearbeiten beider Kanten des Daubenholzes zu sichern, sind die bei e drehbar gelagerten Führungen d vorgesehen, welche in waagrechter Ebene sich bewegen können, indem sie durch in einander greifende Zahnsectoren f mit einander in Verbindung
stehen und sich gemeinschaftlich bewegen, wobei Federn oder Gewichte diese Führungen stets zusammenzuklappen suchen.
Damit sich ferner die vor, zwischen und hinter den Schneidmessern α angeordneten Führungen d* so einstellen, dafs im Bedarfsfalle diese Messer an der einen Daubenholzkante mehr Holz abarbeiten als an der anderen Kante, sind diese Führungen d* mittels Zapfen e* auf einer Platte g gelagert, die bei h schwalbenschwanzartig geführt ist und durch Drehung eines auf Schraubenspindel k sitzenden Handrades k' (Fig. 3 a) bezw. durch Drehung einer Wiegewelle i mit anschliefsenden Gelenken j schräg eingestellt werden kann.
Z sind weitere sich selbst einstellende Anlagen, die ihrerseits durch Zwischenmechanismen und Kegelräder die Anhalteleisten c so einstellen, dafs die Schneidmesser immer in der der erforderlichen Längskrümmung entsprechenden richtigen Weise gegen die Daubenholzränder anarbeiten.
m sind Kegelräder, durch deren in der nachbeschriebenen Weise erfolgende Drehung die Anlageleisten c nach Mafsgabe der Daubenholzbreite verstellt werden. Zwei dieser Kegelräder sitzen auf der Querwelle m1 (Fig. 3 a), die — durch Eingriff einer der Kupplungen ο oder o1 in die Nabe einer der Riemscheiben ρ ' — durch den offenen Riemen p1 oder den gekreuzten Riemen j?2 in der einen oder anderen Richtung in Drehung versetzt wird.
Der Eingriff der Kupplungen in die Riemscheibennaben erfolgt durch Verdrehung einer der mit Armen besetzten Wiegewellen q q', die der Wirkung von Zugfedern q2 qs unterstehen; Gewichte r (Fig. 2 a) suchen die Kupplungen aufser Eingriff mit den Riemscheibennaben zu halten und legen sich hierdurch die Arme s2 s3 an die Arme qi q5 auf den Wiegewellen s sl an, wodurch letztere auf die Wiegewellen q ql wirken. Die an den Hebeln t tl sitzenden Gewichte r werden durch die Hubscheiben uul angehoben, die bei angehobenen Hebeln 111 mit ihren Seitenflächen gegen die Hebel q6 q7 auf den Wellen q q1 wirken und dadurch letzteren zeitweise eine Wiegebewegung ertheilen. So lange die Hebel 111 angehoben sind, kann ein Eingriff der Kupplungen oo1 in die Naben der Riemscheiben ρ nicht stattfinden. Nach dem Anheben der Hebel ttl durch die Hubscheiben mm1 werden erstere von den Fangnasen t2 in gehobener Stellung gehalten; währenddessen heben die seitlich aus den Hubscheiben u u1 vorstehenden Stifte u2 u3 die gewichtbelasteten Arme ν ν1 so weit empor, dafs sie von den Nasen v2 v3 gefangen werden können, wenn durch Einbringen flach liegender Stäbe die Anlagen / infolge einer gröfseren Stabbreite aus einander bewegt werden. Ist aber die Stabbreite nur eine geringe und werden die Anlagen / nicht zur Seite geschoben, so fallen die Arme vv1 auf die Fangnasen i2 und die Hebel 111 mit den Gewichten r werden freigegeben. Dabei halten seitlich an den Wiegewellen s s angebrachte Gewichte die Kupplungen in der oben angedeuteten Weise aufser Eingriff und die Stellung der Anhalteleisten c wird nicht verändert. Werden dagegen breitere Stäbe als vorher in die Maschine eingeführt, so erfafst unter Auseinandergehen der Anlagen Z eine der Fangnasen v2 v3 den entsprechenden Arm ν oder vl, welcher nicht herabfallen kann, infolge dessen auch der Hebel t oder tl gehalten bleibt. Unterdessen ist durch Drehung der Hubscheiben u oder ul der Arm qe oder q7 an der Welle q oder ql zur Seite verschoben und dadurch letztere selbst gedreht worden, was ein Einrücken der Kupplung ο oder o1 in die Nabe der zugehörigen Riemscheibep zur Folge hat. Durch ein am Ende der Welle η sitzendes Zahnrad und ein auf Welle m1 sitzendes Zahnrad werden dann die Kegelräder m in der einen oder anderen Richtung in Umdrehung versetzt und dadurch die Anhalteleisten c mehr oder weniger schräg eingestellt; gleichzeitig stellen sich die Messer α durch die gelenkige Verbindung ihrer Halter b mit den Anhalteleisten c in die richtige Arbeitsstellung zum Daubenholze ein, worauf — wie schon oben angegeben — das ganze Gestell mit den Messern entlang dem Daubenholze bewegt wird; hierbei erfolgt durch die am Gestell gelagerten und an den Anhalteleisten c entlanglaufenden Röllchen eine geringe Seitwärtsbewegung der Messer nach Mafsgabe der gewünschten Längskrümmung.
Mit der Drehung der Welle ml wird gleichzeitig eine Längsverschiebung der auf ihr sitzenden Mutter m2 veranlafst, auf deren plattenartiger Erweiterung tnB ein bei m4 drehbar gelagerter Winkelhebel w sitzt. Durch Zwischengelenk Z1 ist das eine Ende dieses Winkelhebels mit einer der Anlagen / verbunden, während das andere Ende des letzteren durch ein verschiebbares Verbindungsglied n>x mit dem Arm w2 auf der Achse w3 verbunden ist. Bei Drehung der letzteren werden unter Vermittelung der Gelenkstangen η>* die Fangnasen v3 und v2 eingestellt. Bei Verschiebung der Anlagen Z verstellt sich der Winkelhebel w, während bei Drehung der Welle ml und damit verbundener Verschiebung der Mutter m2 die Wiegerolle n>% (Fig. 2 a) gedreht wird und die Fangnasen v2 v3
wirkungslos
werden. Inzwischen ist auch die vorher eingerückt gewesene Kupplung 0 oder o1 wieder ausgerückt und die Anhalteleisten c stehen so lange still, bis ein Stab von anderer Breite die Anlagen Z von neuem verschiebt.
χ sind die Riemscheiben und Zahnräder zur Einleitung von Bewegung in die Riem-
scheiben ρ bezw. zur Drehung der die Kegelräder m tragenden Längswellen, die durch Aussparungen in dem hin- und hergeschobenen Gestell hindurchgehen, um eine freie Bewegung des Gestelles nach Mafsgabe der Anhalteleisten zu ermöglichen.
Um die Schneidmesser α nach Mafsgabe der Breite der zu fugenden Daubenhölzer einzustellen, wird zunächst ein Holz zwischen die Anlagen / eingeführt. Durch das Spiel der oben beschriebenen Mechanismen wird eine der Kupplungen, o, mit der Nabe der Riemscheibe ρ in Eingriff gebracht und werden unter Vermittelung der Kegelräder m und der Längswellen die Anhalteleisten c entsprechend schräg eingestellt, worauf durch Abwälzen der Hubscheiben y' auf im Innern der Kurbelscheibej'-" gelagerten Röllchen diese Scheiben zeitweise gedreht werden und dann durch die Kurbelstangen y'" das Gestell b hin- und hergeschoben wird, wobei gleichzeitig das Abarbeiten der Längskanten des vom Stöfser ^ vorwärtsgeschobenen Daubenholzes erfolgt. Durch zeitweises Einrücken der Kupplung o1 in die vom gekreuzten Riemen j?2 umgebene Riemscheibe ρ erfolgt die Rückstellung der Anhalteleisten c.
Bei regelmäfsiger Form der Daubenhölzer und demzufolge bei gleichmäfsiger und richtiger Bearbeitung der Daubenholzseitenkanten behalten die Führungen d* ihre Lage bei; ist aber zuweilen die eine Seitenkante nicht so vollständig wie die andere, so werden durch Drehung des Handrades k\ und der Spindel k nebst Schneckengetriebe die Führungen d* entsprechend aus ihrer mittleren Lage verstellt, wobei gleichzeitig durch Kippen der Platte g die Schneidmesser relativ schräger eingestellt werden, so dafs nunmehr an der den Schneidmessern naher liegenden Kante des Daubenholzes mehr Holz abgearbeitet wird als an der anderen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zum Fugen von Fafsdauben mittels rotirender Messer mit einer die selbstthätige Einstellung dieser Messer nach Mafsgabe der Daubenholzbreite hervorrufenden Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs Anlagen (I), deren Stellung zu einander durch die Daubenholzbreite bestimmt wird, durch ihre Verschiebung eine Fang- bezw. Sperrvorrichtung (w v) bethätigen bezw. verschieben, so dafs mittels Daumenscheiben (u U1J und Wiegewellen (qql) eine Kuppelungseinrückung (ρ ο bezw. ρ ox) erfolgt, um Wellen (m) in Umlaufsbewegung in gewünschter Richtung zu versetzen und dadurch die die Messerrahmen führenden Anhalteleisten (c) einzustellen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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