DE828146C - Steuerung fuer einen Motorgreifer mit hydraulischem Antrieb - Google Patents

Steuerung fuer einen Motorgreifer mit hydraulischem Antrieb

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DE828146C
DE828146C DEB8271A DEB0008271A DE828146C DE 828146 C DE828146 C DE 828146C DE B8271 A DEB8271 A DE B8271A DE B0008271 A DEB0008271 A DE B0008271A DE 828146 C DE828146 C DE 828146C
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piston
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DEB8271A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/14Grabs opened or closed by driving motors thereon
    • B66C3/16Grabs opened or closed by driving motors thereon by fluid motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Steuerung für einen Motorgreifer mit hydraulischem Antrieb Es sind bereits Motorgreifer bekannt, deren Schaufeln durch ein hydraulisches Getriebe geöffnet und geschlossen werden. Das hydraulische Getriebe wird von einer Pumpe angetrieben, und die Umsteuerung auf die öffnungs- und Schließbewegung erfolgt durch ein Steuerventil, das die Druckflüssigkeit abwechselnd auf die eine oder -die andere Seite eines Druckkolbens leitet.
  • Bei bekannten Steuerungen dieser Art erfolgt die Umschaltung durch einen Elektromagneten. Dieser ist jedoch, da er sich in dem mit Flüssigkeit gefüllten Behälter befindet, einer Kurzschlußgefahr ausgesetzt, auch bestehen die sonstigen bei elektrischen Apparaten vorkommenden Störungen, und schließlich ist für die Zuleitung ges elektrischen Stromes zu diesem Magneten eine besondere Stromleitung erforderlich, so @daß dafür zusammen mit der Stromleitung für den Antriebsmotor ein sechsadriges Kabel erforderlich ist, das im Betrieb gewisse Schwierigkeiten verursacht.
  • Man hat aus diesem Grunde schon vorgeschlagen, die elektrische Steuerung durch eine mechanische Steuerung zu ersetzen, so daß nur das übliche Zuleitungskabel für den Motor erforderlich ist, und die sonst bei elektrischen Apparaten auftretenden Störungen durch Kurzschluß vermieden werden.
  • Es sind verschiedene Ausführungen solcher mechanischen Steuervorrichtungen bekannt. Soweit dazu Schleifkupplungen in Verbindung mit Zahnradgetriebe verwendet werden, besteht die Gefahr einer raschen Abnutzung mit einer sich -daraus ergebenden unzureichenden Umschaltung. Die Zahnräder sowie die bei einer anderen Ausführung verwendeten Nutenzylinder haben den Nachteil, daß genaue Lagerungen und verwickelte Antriebsvorrichtungen erforderlich sind, die einer starken Abnutzung unterliegen. Dazu kommt noch, daß bei allen bekannten mechanischen Steuerungen für die Umsteuerung Schieber verwendet werden, und zwar sowohl Flachschieber als auch Rundschieber, bei denen zusätzliche Dichtungen notwendig sind, die einer besonderen Wartung bedürfen und bei deren Beschädigung Störungen in der Arbeit des Greifers eintreten müssen. i Die Erfindung schafft eine mechanische Steuerung für Greifer, die die vorstehenden Nachteile nicht aufweist und unter Vermeidung der der Abnutzung unterworfenen und der Wartung bedürftigen Drehteile und Schieber eine sichere Umsteuerung mit verhältnismäßig einfachen Mitteln gewährleistet.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt die Schaltbewegung des Steuerorgans durch einen Schwenkrahmen, der mit zwei Klinken ausgerüstet ist, die im Wege eines Anschlags an einem mit dem Motor umlaufenden Teile so angeordnet sind, daß jeweils eine von ihnen bei der Drehung des Motors in der einen Richtung ausweichen kann, während die zweite zum Zwecke des Umschaltens mitgenommen wird. Als Umschaltorgan dient ein Hahn, vorzugsweise ein Dreiwegehahn, der bei seiner Schwenkung durch den Schaltrahmen über ein geeignetes Gestänge in der einen Lage die Druckleitung der Pumpe mit dem Raum vor dem Kolben des zum Schließen der Greifersöhalen dienenden Kolbens verbindet und in seiner anderen Lage diesen Raum mit dem Ölsumpf in Verbindung setzt.
  • Die Zeichnung zeigt als Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar ist Fig. i eine Draufsicht auf den Getriebekasten mit der Steuerung nach Abnahme des Deckels; Fig. 2 ist ein Schnitt durch Fig. i in Richtung der Linie 11-I1, in der Pfeilrichtung gesehen; Fig. 3 ist ein Schnitt durch Fig. i in Richtung der Linie III-111, in der Pfeilrichtung gesehen; Fig.4 ist eine Einzelteildarstellung der Pumpe und der Umsteuervorrichtung in vergrößertem Maßstab im Schnitt; Fig. 5 ist ein Teil von Fig. 4 in einer abgeänderten Stellung; Fig. 6 und 7 zeigen eine weitere Ausführung des Dreiwegehahnes in zwei Stellungen.
  • In Fig. i ist i der Antriebselektromotor, -der in der üblichen Weise außerhalb des Getriebekastens angebracht ist, und auf dessen Welle 2 innerhalb des Gehäuses ein Zahnrad 3 aufgesetzt ist, das mit der Innenverzahnung einer Trommel 4 im Eingriff steht und diese in Umdrehung versetzt. Die Welle 5 dieser Trommel ragt in das Pumpengehäuse 6 hinein. Sie trägt dort eine Exzenterscheibe 7, deren Zapfen 8 mit Hilfe eines Steines 9 den Gleitrahmen io dieses Steines hin und her bewegt und dadurch die Pumpenkolben i i bzw. i i a betätigt und die in dem Getriebekasten vorhandene Druckflüssigkeit, vorzugsweise dünnflüssiges 01, durch die Leitungen 12 in die gemeinsame, nach dem Umschaltventil führende Leitung 13 drückt (Fig. ,4). Das 01 wird durch die noch zu beschreibende Umschaltvorrichtung in an sich bekannter Weise wechselweise durch die Leitung 14 oder 15 dem Arbeitszylinder für das Öffnen und Schließen des Greifers zugeführt. Dieser enthält einen Kolben 17 und eine an dem Hebelwerk der Greiferschalen anfassende Kolbenstange 18. Der Raum i9 hinter dem Kolben steht dauernd mit der von der Pumpe gelieferten Druckflüssigkeit in Verbindung, während der Raum 20 vor dem Kolben abwechselnd mit dem Druckraum der Pumpe oder mit einer in den Ölsumpf führenden Leitung verbunden werden kann. Die Bewegung des Kolbens in der Pfeilrichtung in Fig. 4, die unter der Wirkung des in dem Raum i9 sich befindenden Drucköls erfolgt, ist die Öffnungsbewegung, während die Schließbe-,vegung in der umgekehrten Richtung des Kolbens durch den Differentialdruck auf den Kolben 17 erfolgt.
  • Gemäß der Erfindung ist an der Trommel 4 ein Anschlag, vorzugsweise eine Rolle 21 vorgesehen, die mit der Trommel umläuft. Ferner ist am Gehäuse eine Welle 22 gelagert, die einen Hebelarm 23 trägt. Das Ende dieses Hebelarmes ist durch einen Lenker 24 mit einem Arm 25 verbunden, der auf eine Welle 26 aufgesetzt ist und zur Bedienung eines mit dieser Welle verbundenen Halmkükens 27 dient.
  • Auf der Welle 22 ist ferner eine Scheibe oder ein Gehäuse 28 fest angeordnet. In diesem Gehäuse sind zwei Klinken 29 und 3o drehbar gelagert. Die Klinken sind doppelarmig, an ihren hinteren Enden greift eine Feder 31 an (Fig. 2), die die Klinken in der gespreizten Lage gegen Anschlagflächen an dem Gehäuse 28 hält. Die Klinken sind in ihrer Länge so bemessen, daß die Rolle 21 bei ihrer Bewegung in der Pfeilrichtung (Fig.2) zwar an der oberen Klinke 29 vorbeigeht, aber auf die untere Klinke 3o auftrifft. Sie nimmt dadurch bei ihrer Weiterdrehung diese Klinke mit und schwenkt den ganzen Rahmen 28 mit der Welle 22 so weit, daß eine an dein Rahmen anfassende Feder 32 den Rahmen und damit auch die Welle 22 weiterdrehen kann, und zwar bis an einen Anschlag, so daß die gesamte Drehung der Welle 22 über den Arm 23, den Lenker 24 und den Arm 25 ein Schwenken der Welle 26 um 9o° bewirkt. Die Rolle 21 kann bei ihrer Weiterbewegung dann an der ausgeschwenkten Klinke 30 vorbeigehen. Die Klinke 29 ist durch diese Schwenkung des Rahmens 28 so weit nach der Mitte der Welle 5 hin bewegt, daß sie jetzt im Wege der Rolle 21 steht; wenn die Trommel 4 mit der Welle 21 ihre Drehung in Richtung des Pfeils fortsetzt, dann trifft die Rolle 21 bei jeder Umdrehung einmal auf die Rückseite, also auf die in Fig. 2 nach oben gerichtete Seite der Klinke 29 auf, diese gibt aber unter der Wirkung der Feder 31 nach, so daß die Rolle vorbeigehen kann, ohne irgendeine Schaltung vorzunehmen. Wird die Drehrichtung der Welle 5 umgekehrt, also der Motor i umgeschaltet, dann trifft die Rolle 21 auf die innere, also in Fig. 2 untere Seite der Klinke 29 auf, nimmt diese mit und schwingt dadurch den Rahmen 28 wieder in die in Fig. 2 dargestellte Anfangslage, dreht also durch die Welle 26 wieder um 9o° zurück.
  • Die Welle 26 dient zur Bedienung eines Hahnkükens 27, das, wie Fig. 4 und 5 zeigen, als Dreiwegehahn ausgeführt ist. In der einen Stellung gemäß F ig. 4 wird die von den Pumpen geförderte Flüssigkeit über die Leitung 13, 14 und durch den Kanal 33 auf die Ringseite des Kolbens 17 geleitet, während die Leitung 15, die mit der Stirnseite des Kolbens 17 in Verbindung steht, über eine Aussparung 34 des Kükens mit dem Innenraum des Gehäuses, also mit dem Ölsumpf in Verbindung steht. Diese Stellung ist die Öffnungsstellung der Greiferarme, d. h. bei dieser Lage würde der Kolben 17 mit der Kolbenstange 18 eine Bewegung in der Pfeilrichtung (Fig. 4) ausführen und damit durch das mit den Schalen verbundene Gestänge diese öffnen.
  • Wird das Hahnküken durch die vorher beschriebene Einrichtung um 9o° in die in Fig. 5 gezeichnete Lage gedreht, dann fließt die Druckflüssigkeit in die beiden Leitungen 14 und 15, und das Drucköl gelangt auf beide Seiten des Kolbens; infolgedessen wird durch den Differentialdruck der Kolben in der entgegengesetzten Richtung bewegt und der Greifer geschlossen.
  • Es ist ersichtlich, daß hier unter Wegfall von Umschaltschiebern mit Dichtungen u. dgl. ein einfacher Hahn für die Umschaltung verwendet wird und die Schaltung dieses Hahnes durch ein in einfacher Weise wirkendes Klinkenwerk erfolgt, so daß keinerlei Störungen zu befürchten und keinerlei Wartung nötig ist.
  • Der Dreiwegehahn kann auch gemäß Fig. 6 und 7 so ausgebildet sein, daß er lediglich die Zuleitung 15 steuert, also diese abwechselnd mit der Ölzuleitung 13 (Fig. 6) oder mit einer nach dem Ölsumpf führenden Leitung 35 verbindet (Fig. 7), während der Ringraum i9 über die Leitung 14 dauernd in unmittelbarer Verbindung mit der Druckleitung 12 der Pumpe stehen kann.
  • Die dargestellte Ausführung dient nur als Beispiel, es kann also das Hebelwerk, der Antrieb und die Pumpe sowie das Greifergestänge in beliebiger Weise ausgebildet sein, wesentlich ist nur, daß für die Umschaltung, die durch die Umkehrbewegung des Motors erfolgt, keinerlei empfindliche Kurven und Nockenscheiben, Zahnräder oder sonstige einer Wartung bedürftige Teile verwendet werden und ferner die Umschaltung unter Vermeidung von Schiebern durch einen Dreiwegehahn vorgenommen wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuerung für einen Motorgreifer mit hydraulischem Antrieb, bei der die zum Umsteuern der Druckflüssigkeit zum Schließen und Öffnen des Greifers erforderliche Bewegung des Steuerorgans von der wechselnden Drehrichtung des Elektromotors abgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltbewegung des Steuerorgans (27) durch einen Schwenkrahmen (28) erfolgt, der mit zwei Klinken (29, 3o) ausgerüstet ist, die im Wege eines Anschlags (2i) an einem mit dem Motor umlaufenden Teile so angeordnet sind, daß jeweils eine von ihnen bei der Drehung des Motors in der einen Richtung ausweichen kann, während die zweite zum Zwecke des Umschaltens mitgenommen wird.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltrahmen (28) mit einer Feder (32) verbunden ist, die ihn nach einer Schwenkung um einen gewissen Winkel weiter in seine Endlage gegen einen Anschlag dreht und blockiert.
  3. 3. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Klinken (29 und 30) sich in ihrer Ruhelage unter der Wirkung einer zwischen ihnen wirkenden Feder (2i) gegen einen Anschlag am Rahmen gehalten werden und bei einer Bewegung nach innen unter Spannung der Feder (3i). ausweichen können.
  4. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Umschaltorgan ein Hahn, vorzugsweise ein Dreiwegehahn (27) dient, der bei seiner Schwenkung durch den Schaltrahmen über ein Gestänge in der einen Lage die Druckleitung der Pumpe mit dem Raum vor dem Kolben des zum Schließen der Greiferschalen dienenden Kolbens (i7) verbindet und in seiner anderen Lage diesen Raum mit dem Ölsumpf in Verbindung setzt.
  5. 5. Steuerung nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dreiwegehahn in der einen Stellung die Druckleitung der Pumpe nur mit dem Ringraum (i9) hinter dem Kolben (i7) für das Öffnen und Schließen der Greiferschalen, dagegen den Raum (20) vor diesem Kolben mit dem Ölsumpf und in seiner zweiten Stellung beide Räume (i9, 20) mit der Druckleitung der Pumpe verbindet.
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