DE828367C - Kegelaufstell- und Kugelrueckfuehrvorrichtung - Google Patents

Kegelaufstell- und Kugelrueckfuehrvorrichtung

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DE828367C
DE828367C DEH596A DEH0000596A DE828367C DE 828367 C DE828367 C DE 828367C DE H596 A DEH596 A DE H596A DE H0000596 A DEH0000596 A DE H0000596A DE 828367 C DE828367 C DE 828367C
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DE
Germany
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ball
cylinder
compressed air
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ball return
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DEH596A
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Walter Heiniger
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    • A63D—BOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
    • A63D5/00—Accessories for bowling-alleys or table alleys
    • A63D5/02—Apparatus for trapping or lifting the balls; Separate devices for returning the balls
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    • A63D5/00—Accessories for bowling-alleys or table alleys
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    • A63D5/08—Arrangements for setting-up or taking away pins
    • A63D2005/083—Threaded pins

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  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Kegelaufstell- und Kugelrüdc.führvorrichtung Es sind solche Anlagen bekannt, bei welchen die Bewegungen mechanisch, elektrisch oder mechanisch und elektrisch kor#l>iniert gesteuert werden.
  • Der Gegenstand der l?rfindung betrifft eine Kegelaufstell- und Kugel rückfüll 7vorrichtung, bei welcher nach einem Schuß d@, Kegel hochgehoben und wieder auf die l@egelplatte abgestellt werden und gleichzeitig die Kugel wieder zum Spielerstand zurückbefördert wird. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß für die Betätigung der beiden Vorrichtuagen voneinander getrennte, durch Druckmittel betriebene Antriebsvorrichtungen und Mittel vorgesehen sind, die durch ebenfalls durch Druckmedien erzeugte Schaltimpulse gesteuert werden, wcbei elektrisch betätigte Steuereinrichtungen vorhanden sind, die den zwangsläufigen Ablauf der Bewegungen der beiden Vorrichtungen derart beeinflussen, daß durch einen einzigen Schaltvorgang die Kegel gehoben, auf die Kegelplatte abgestellt werden, die Kugel aufgegriffen und in die zum Spielerstand führende Ablaufbahn zurückbefördert wird.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i ein Schaltschema für die Kegelaufstell-und die Kugelrückführvorrichtung, Fig.2 eine halbschematische 'Darstellung der Kegelaufstellvorrichtung und Fig. 3 eine gleiche Darstellung der Kugelrückführvorrichtung, gegenüber Fig.2 in größerem Maßstab gezeigt.; F,ig.4 veranschaulicht den Kugelheber in geschlossener und, gestrichelt angedeutet, in geöffneter Stellung; Fig.5 zeigt in größerem Maßstab gegenüber Fig. 4 ein Detail des Kugelhebers und Eig.6 einen Schnitt durch ein relaisbetätigtes Ventil für das Druckmedium.
  • i sind .die Kegel und 2 der Rahmen, um die Kegel i im hochgezogenen Zustande zu erhalten. Auf der Kegelplatte 3 abgestellt sind diese in vollen Linien dargestellt und im Rahmen 2 hochgezogen punktiert angedeutet. Jeder Kegel i ist an einem Seil 4 aufgehängt, wobei alle ,Seile 4 um eine in einem Schlitten 5 gehaltene Walze 6 geführt sind. An Stelle der Walze 6 kann für jedes Seil 4 eine lose Rolle vorgesehen werden. Die Seilenden sind an einer weiteren Walze 7 befestigt, welche als Nachstellvorrichtung, d. h. für die Regulierung der Seillängen, ausgebildet ist. Der Schlitten 5 wird in einem Gestell 8 gleitend geführt derart, daß bei der Schlittenbewegung in der einen Richtung die Kegel i an den Seilen 4 auf die Kegelplatte 3 abgestellt, in der andern Bewegungsrichtung des Schlittens 5 in den Rahmen 2 hochgezogen werden.
  • Zur Bewegung des Schlittens 5 dient ein pneumatischer Zylinder 9 mit einem Kolben lo und einer Kolbenstange i i, an deren äußerem Ende der Schlitten 5 befestigt ist. An beiden Enden des Zylinders 9 sind Rohrleitungen 12 und 13 zur Einführung von Druckluft angeschlossen, wobei diese Leitungen von einem Steuerventil 14 ausgehen, welches dazu dient, wahlweise Druckluft in die eine oder in die andere Zylinderseite zu führen und gleichzeitig jeweils die der mit Druckluft beschickten Zylinderseite entgegengesetzte von der dort eingeschlossenen Druckluft zu entlasten. Das Steuerventil mit seiner Schalteinrichtung ist bereits bekannt und soll im nachfolgenden als Druckluftsteuerorgan bezeichnet sein.
  • An Stelle des Druckluftsteuerorgans kann auch ein Steuerventil angeordnet sein, zu dessen Betätigung mindestens ein elektrisches Relais verwendet wird.
  • Das Druckluftsteuerorgan besitzt zwei Druckluftzuleitungen 15 und 16, welche von einer von einem Kompressoraggregat 17 herkommenden Hauptleitung ig abgezweigt sind. Die Zweigleitung 15 führt direkt in das Steuerventil r4, während @in der Leitung 16 ein Relaisventil i9 .vorgesehen ist. Dieses @in Fig.6 im Schnitt dargestellte Ventil i9 besitzt einen die Leitung 16 abschließenden Kolben 20. Dieser hat einen als Anker einer Solenoidspule 21 dienenden Zapfen 22. 23 sind die elektrischen Zuleitungen zur Solenoidspule 21. Bei einem Stromimpuls wird der Anker 2.2 angezogen und damit der Durchfluß des Druckmediums durch das Ventil i9 freigegeben. Mit 24 ist eine Stromquelle zur @Speisung der elektrischen Steuerorgane und mit 25 ein Schalter angedeutet. Es können mehrere solcher Schalter parallel angeordnet am Standort der Spieler,verteilt sein. Ebenso kann auch ein solcher parallel angeordneter Schalter an der Kugelrinne vorgesehen sein, welcher von dieser geschlossen wird, wenn sie von einer Kugel belastet wird.
  • Dadurch ergibt sich eine vollautomatische Steuerung der ganzen ,Anlage, indem sämtliche Schaltvorgänge nach einem Schuß durch das Gewicht der Kugel auf der Kugelrinne ausgelöst werden.
  • Die Leitung 16 dient zur Impulsabgabe an einen Druckzylinder 26, dessen Kolbenbewegung das Schaltgestänge 27 für die Betätigung des Steuerventils 14 beeinflußt und damit also das ganze Druckluftsteuerorgan. betätigt. Mit jeder Impulsabgabe durch das Ventil i9 wird das Steuerventil 14 umgeschaltet derart, daß jeweils mit einem Schaltvorgang das Druckmedium durch die Leitung 12 in das eine Zylinderende 9 fließt und beine darauffolgenden Schaltvorgang das Druckmedium durch die Leitung 13 in das andere Zylinderende geleitet wird, gleichzeitig aber das an der Leitung 12 angeschlossene Zylinderende durch diese Leitung und durch das Ventil 14 entlastet wird.
  • Strömt die Druckluft vom Ventil 14 durch die Leitung 12 in das zeichnungsgemäß rechte Zylinderende, wird der Kolben io nach links gedrückt, und die Kolbenstange 11 verschiebt den Schlitten 5 in der Weise, daß die Seile ,4 angezogen und dadurch die Kegel i in den Rahmen 2 hochgehoben werden. Durch \'erschwenken des Betätigungshebels 28 des Steuerventils 14 wird dieses durch die Zweigleitung 15 zum Steuerventil 14 im umgekehrten Sinne durchflossen, so daß das Druckmedium durch die Leitung 13 in die linke Zylinderseite fließt und damit den Kolben nach rechts drängt. Durch diese neue Stellung des Steuerventils 14 wird gleichzeitig die rechte Seite des Zylinders vom Druck entlastet. Dadurch wird der Schlitten 5 nach rechts bewegt und damit die Kegel auf die Kegelplatte 3 abgestellt. Damit stehen die Kegel i für einen neuen Wurf bereit.
  • Organisch mit der Kegelaufstellvorrichtung ist die Steuerung der Kugelrückführvorrichtung verbunden. Letztere weist im wesentlichen folgende Elemente auf: Eine verschwenkbare Kugelrinne 29 hinter der Kegelplatte 3 dient für das Zuführen der Kugel zum Kugelheber. Dieses Zuführen der Kugel zum Kugelheber wird dadurch bewerkstelligt, daß die Kugelrinne 29 einseitig hochgehoben wird, so daß die darin liegende Kugel gegen den Kugelheber hin abrollt. Zur Ausführung dieser Bewegung der Kugelrinne 29 dient ein stehender Zylinder 30 mit einem Kolben 31, an dessen Kolbenstange 32 eine Rolle 33 vorgesehen ist, über welche ein Seil 3'4 läuft, dessen eines Ende am Zylinder 30 und das andere Ende an der Kugelrinne 29 befestigt ist. Wenn Druckluft in den Zylinder 3o auf der Unterseite des Kolbens 31 eingeleitet wird, so hebt sich letzterer und damit die Rolle 33, wodurch. die Kugelrinne 29 einseitig hochgehoben, also in eine schiefe Lage gebracht wird. Um die Kugelrinne wieder in die horizontale Lage zurückzuführen, muß vorerst der Luftdruck unter dem Kolben 31 abgeführt werden. Um das Herabsinken des Kolbens 31 und damit der Kugelrinne 29 zu beschleunigen, ist es zweckmäßig, im Zylinder 30 über dem ;Kolben 31 eine Druckfeder 35 anzuordnen, welche den Kolben 3 i beim Nachlassen des Luftdruckes unter diesem wieder herunterdrückt. Die Druckluft in dem Zylinder 30 wird wiederum von einem Steuerventil 37 aus gesteuert. Dieses wie auch sein Schaltgestänge ist genau gleich wie beim vorbeschriebenen Steuerventil 14 ausgebildet. Daher ist in Fig. 3 nur das Steuerventil 37 mit dem Betätigungshebel 36, aber ohne das Schaltgestänge 38, und dem impulsgebenden Druckzylinder 39 mit dem Relaisventil 40 und den dieses betätigenden elektrischen Leitungen 73 und 74 dargestellt.
  • Das Steuerventil 37 wird durch eine -der vom Kompressor 17 herkommenden Druckluftleitung 18 abgezweigten Leitung 43 gespeist. Die eine der ,vom Steuerventil 37 abgehenden Steuerleitungen 44 führt zum Zylinder 30 unter den Kolben 31 und die andere 45 zum Kugelheber. 46 ist die Zweigleitung mit darin eingeschaltetemRelaisventil zum Druckzylinder 39. In @Fig. 3 ist mit 47 .die Auslaßleitung für das Druckmedium aus dem Steuerventil 37 angedeutet.
  • Der Kugelheber weist vier an einem Rahmen 48 zusammengehaltene, parallel zueinander angeordnete und einen Trog bildende Stäbe 49, 50 auf, wobei auf jeder Seite dieses Troges je ein Stab 49 und 5o fest miteinander verbunden und zusammen am Rahmen 48 bei 51 angelenkt sind. Je ein solches Stabpaar 49, 50 ist am freien Ende durch hochgebogene Hörner 52 miteinander verbunden. Der Rahmen 48 ist durch ein Gelenk 53 an einem Support 54 abgestützt, welcher wiederum als Auflage des oberen Endes der Kugelablaufbahn 55 dient. Am Support 54 ist ferner ein nach unten gerichteter Träger 56 vorgesehen, welcher am unteren freien Ende ein Gelenk 57 besitzt. An diesem ist ein Druckzylinder 58 schwenkbar gehalten, in welchem sich ein Kolben befindet, dessen Kolbenstange 59 am freien Ende eines vom Rahmen 48 herkommenden und parallel mit den Stäben 49, 5o verlaufenden Stangenpaares 6o angelenkt ist.
  • Der Zylinder 58 dient zum Hochschwingen des Kugelhebers von der herabhängenden, in Fig. 3 punktiert angedeuteten Stellung in die in vollen Linien gezeigte Lage, welche eine Neigung gegen die Kugelablaufbahn 55 aufweist, so daß die vom Kugelheber hochgehobene Kugel in die Bahn 55 abrollt. Am Rahmen 48 ist ferner noch ein Druckluftzylinder 61 angeordnet, dessen Achse parallel zu dem den Kugelheber bildenden Gestänge verläuft. Der Kolben 62 im Zylinder 61 steht auf der Seite des Rahmens 48 unter dem Einfluß von Druckluft, welche durch die vom Steuerventil 37 herkommende Zuleitung 45 zugeführt wird. Die andere Seite des Kolbens 62 wird von einer Druckfeder 63 beeinfluBt. Am freien Ende der Kolbenstange 64 sind zwei Arme 65 angelenkt, deren andere Enden wiederum durch Gelenke 66 mit den Stäben 50 gekuppelt sind, wobei die Arme 65 mit den Stäben 5o spitze, gegen den Rahmen 48 hin gerichtete Winkel einschließen, so daß bei der Bewegung der Kolbenstange 64 in das Innere des Zylinders die Stäbe 49, 5o gegenüber der Mittellinie des Kugelhebers auseinandergespreizt werden.
  • Zum Einführen von Druckluft in den Zylinder 61 ist die vom Steuerventil herkommende Druckluftleitung 45 an dem am Rahmen 48 angebrachten Zylinderboden angeschlossen. Ungefähr auf der halben Länge des Zylinders ist eine Druckluftableitung 67 vorgesehen, ,welche zum Hubzylinder 58 tür den Kugelheber führt.
  • Da das Anschlußstück der Druckleitun&45, vom Druckluftsteuerorgan herkommend, am Zylinder 61 dessen Bewegung mitmachen muß, ist dieser Teil aus einem biegsamen Material, vorteilhafteres eise aus Gummischlauch, ausgeführt. Das gleiche gilt auch für die Verbindungsleitung 67 vom Spreizzylinder 61 zum Hubzylinder 58.
  • in der Zeichnung sind die einzelnen Organe in Ruhestellung, also in der Bereitschaft für einen Schuß, in vollen Linien und in Aktionsstellung für eine Kugelrückführung gestrichelt gezeigt. Damit ergibt, sich folgende f~ unktion bei der Kugelrückfünrung: In tcuhestellung ist das Steuerventil 3 7 so eingestellt, daß dieses durch die Leitung 45 Luftdruck in den Zylinder 61 gibt und damit den Kolben 62 nach vorwärts, also entgegen der Kraft der Feder b3, bewegt und somit die liolbenstange 64 aus dem Zylinder oi herausstößt. Durch die Arme 65 werden die den Kugelheber bildenden Stäbe 49, 50 gegeneinander gezogen, bis die durch deren Enden gebildeten horner sich berühren. Der Kolben 62 hält in dieser Lage- auch gleichzeitig die Leitung 67 zum I-iubzylinder offen. Damit ist dessen Kolbenstange 59 ausgestoßen und dadurch der Kugelheber, wie in r lg. 3 gezeigt, mit einer Neigung gegen die Kugelablautbahn 55 hochgeschwenkt. Gleichzeitig ist die Leitung 44 durch das Steuerventil mit dem Auslaß 47 verbunden, so daß der Kolben 31 im Zylinder 3o abgesenkt ist, wobei diese Kolbenbewegung durch die Feder 35 unterstützt ist. ;Damit liegt die Kugelrinne 29 in horizontaler Lage hinter der Kegelplatte 3.
  • Soll nun eine in der Kugelrinne 29 liegende Kugel hochgehoben und der Kugelablaufbahn 55 zugeführt werden, wird das Steuerventil 37 umgesteuert. Damit werden durch die Leitung 45 die Zylinder 58 und 61 vom Luftdruck entlastet, und zwar wird zuerst die Druckluft aus dem Zylinder 58 durch das Gewicht des herabsinkenden Kugelhebers in den Zylinder 61 zurückgestoßen; bis die Kraft der Feder 63 den Druck auf der iGegenseite des Kolbens 6,2 überwiegt und .damit die Druckluft aus beiden Zylindern durch den Auspuff 47 abgeleitet ist. Die Feder 63 zieht nun die Kolbenstange 64 in den Zylinder 61 hinein, und damit werden durch die Arme 65 die aus den Stäben 49 und 5o bestehenden Gestänge des Kugelhebers auseinandergespreizt. Das geschieht während des Niedergehens des Kugel-. hebers in die gestrichelt gezeichnete Lage. Dabei ist die Spreizung zwischen den Hörnern 52 so groß, daß eine Kugel zwischen diese hineinrollen kann.
  • Bei der Umsteuerung des Ventils 37, bei welcher die Zylinder 58 und 61 von der Druckluft durch den Auslaß 47 entlastet werden, wird gleichzeitig durch die Leitung 44 Druckluft in den Zylinder 30 unter dem Kolben 31 eingeführt. Dieser steigt hoch und damit die an der Kolbenstange 32 angebrachte Rolle 33, wodurch <las Seil 3-1 so nachgezogen wird, daß die Kugelrinde 29 in die gestrichelte schiefe Lage gelangt. Die daraufliegende Kugel rollt gegen den Kugellieber hin und wird von dessen Hörnern 52 gepackt. Nun wird das Steuerventil 37 wiederum unigestetfert. Der Zylinder 30 wird von der Druckluft durch die Leitung 44, das Ventil 37 und den Auspuff 47 entleert, und die Kugelrinne 29 fällt wieder in die horizontale Lage zurück.
  • Demgegenüber wird vom Ventil 37 Druckluft durch die Leitung 45 in den Zylinder 61 geführt. Der Kolben 62 stößt die Kolbenstange 64 entgegen der Kraft der Feder 63 heraus, und die Arme 65 ziehen die Gestänge des Kugelhebers gegeneinander, bis die Spitzen der Hörner 52 sich berühren. Damit wird die inzwischen eingerollte Kugel im Gestänge festgehalten. Sobald der Kolben 62 den Anschluß der Leitung 67 freigegeben hat, strömt Druckluft in den Hubzylinder 58. Die Kolbenstange 59 wird dadurch aus diesem herausgestoßen, und damit verschwerlkf sich der Kugelheber um das Gelenk 57 nach oben, bis die darin gehaltene Kugel in die Kugelablaufbahn 55 abrollt und von hier an den Spielerstand zurückgeleitet wird.
  • Im vorbeschricbenen Beispiel ist die von einem Kompressor erzeugte Druckluft als Druckmedium für die Betätigung der Bewegungsvorrichtungen vorgesehen. 1,s kann als Druckmedium auch Flüssigkeit, beispielsweise Öl, verwendet werden. Ein solches flüssiges Medium hat aber gegenüber einem gasförmigen den Nachteil, daß die Bewegungen weniger elastisch sind und stoßweise und damit härter arbeiten. Ein weiterer Nachteil des flüssigen gegenüber (lern gasförmigen Druckmedium zeigt sich beim Auftreten von undichten, vom Medium durchflossenen Organen.
  • Durch elektrische Leitungen und Kontakte sind die beiden an sich unabhängig .voneinander arbeitenden Teile der ganzen Anordnung, nämlich die Kegelaufstellvorrichtung und die Kugelrückführvorrichtung, derart miteinander gekuppelt, daß durch eine einzige Betätigung des beim Spielerstand sich befindlichen elektrischen Schalters 25 sämtliche Bewegungen selbsttätig und in der verlangten Reihenfolge hintereinander ausgelöst werden, so daß nach einem Schuß durch eine einzige Schalterbetätigung die Kegel hochgehoben und wieder auf' die Platte abgestellt werden und die Kugelrückführvorrichtung alle seine Funktionen ausführt, um dann in der Ruhestellung wieder zum Stillstand zu kommen. Hierzu dienen folgende Einrichtungen: Der Schlitten 5 besitzt einen mit dem einen Pol der Stromquelle 24 über den Leiter 68 verbundenen Schleifkontakt 69. Am Schlittengestell 8 sind zwei Kontaktstücke 70 und 71 so angeordnet, daß sie bei der Schlittenbewegung der Reihe nach mit dem Schleifkontra kt 69 in Berührung kommen.
  • Das Kontaktstück 70 ist über die Leitung 72 Und 73 mit .dem einen Solenoidpol des Relaisventils 4o verbunden und dessen anderer Pol am entgegengesetzten Pol der Stromquelle 24, von dem die Leitung 68 abzweigt, durch die Leitung 74 angeschlossen. Das Kontaktstück 7 1 ist durch die Leitung 75 mit dem gleichen Pol der Leitung 23 verbunden, von dem auch die Leitung 68 abzweigt. Damit wird der Schalter 25 überbrückt. Vom Kontaktstück 71, welches in der Endstellung des Schlittens beim Hochziehen der Kegel angeordnet ist, führt ferner eine Leitung 76 an einen Kontakt 77, welcher dann geschlossen wird, wenn der Kugelheber zur Aufnahme einer Kugel bereit steht, also herabhängt. Von diesem Kontakt führt eine weitere Leitung 78 an den Verbindungspunkt der Leitungen 72 und 73. .
  • Die in bestimmter Reihenfolge ablaufenden Vorgänge der ganzen Anlage finden somit in folgender Weise statt: Nach einem Schuß wird der Schalter 25 betätigt und damit durch das Relaisventil i9 das Steuerventil 14 so geschaltet, daß mittels des Kolbens io der Schlitten 5 in dem Sinne bewegt wird, daß die Kegel i hochgezogen werden. Bei ungefähr einem Viertel des Weges des Schlittens kommt der Schleifkontakt 69 in Berührung mit denn Kontaktstück 70. Damit wird der Stromkreis von einem Pol der Stromquelle 24 zum andern Pol derselben über die Leitung 68, den Schleifkontakt 69, das Kontaktstück 70 und die Leitungen 72,73 und 74 geschlossen. Dabei wird das zwischen den Leitungen 73 und 74 eingeschaltete Relaisventil 4o betätigt, durch dessen Impuls eine Schaltung des Steuerventils 37 in der Weise bewirkt wird, daß durch Einführung von Druckluft in den Zvlinder 3o die eine Seite der Kugelrinne 29 derart hochgehoben wird, daß die darauf liegende Kugel gegen den Kugelheber hin abrollt. Gleichzeitig wird auch die Druckluft aus den Zvlindern 58 und 61 durch das Steuerventil 37 abgeleitet, wodurch derKugelliebergegen dieKugelrinne 29 abgesenkt und diese gleichzeitig gespreizt wird. Damit wird auch der Kontakt 77 geschlossen.
  • Unterdessen geht der Schlitten weiter im Sinne des Kegelhochziehens. In der Endstellung kommt der Schleifkontakt 69 in Berührung mit dem Kontaktstück 71. Damit werden zwei neue Stromkreise geschlossen. Der eine geht von einem Pol der Stromquelle 24 über die Leitung 68 nach dem Schlitten 5 und der Kontaktstelle 69 bis 71 und von hier über den Leiter 75 zum Solenoid des Relaisventils i9, welches über den einen Leiter 23 am andern Pol der Stromquelle angeschlossen ist. Damit wird im Steuerventil 14 eilt weiterer Schaltvorgang eingeleitet, durch welchen der Schlitten im umgekehrten Sinn betätigt wird, indem die durch die Druckluftleitung gespeiste Seite des Zylinders entlastet, dagegen die andere Seite unter Druck gesetzt wird, so daß der Kolben io und damit der Schlitten 5 in Fig. 2 nach rechts gedrückt wird, wodurch die Kegel i wieder auf die Kegelplatte abgestellt werden. Gleichzeitig mit diesem Schaltvorgang wird ein zweiter Stromkreis geschlossen, in welchem das Relaisventil 40 eingeschaltet ist. Durch den Kontakt 69 bis 71, welcher von einem Pol der Stromquelle 24 durch die Leitung 68 gespeist wird. fließt der Strom durch die Leitung 76 zu dem durch den herabgesenkten Kugelheber geschlossenen Kontakt 77, von hier durch die Leitung 78 und 73 nach dem Solenoid des Relaisventils 40 und von da durch die Leitung 74 zurück zum andern Pol der ,Stromquelle 24. Das Relaisventil 40 erzeugt einen Impuls auf (las Steuerventil 37, welches damit umgeschaltet wird, in der Weise. (Maß Druckluft auf den Zylinder 61 gegeben wird. Damit wird zuerst die Spreizung des Gestänges aufgehoben und auf diese Weise die zwischen den Hörnern 52 liegende Kugel festgehalten. Bei fortschreitender D-uckgabe auf den Kolben 62 wird Druckluft durch die Leitung 67 nach dem Zylinder 58 liiiiiiber;=eleitet, wodurch der Kugellieber hochgeschwenkt wird, bis die darin gehaltene Kugel in die Kugelablaufbahn 55 abrollt. In dieser Stellung des Steuerventils 37 wird aber gleichzeitig auch der Zylinder 30 vom Druck entlastet, so daß die Kugelrinne 29 wieder in die horizontale Lage zurückkehrt. Damit ist auch von allen Organen wieder die Ruhestellung oder Ausgangslage für einen neuen Schuß erreicht.
  • Bei der Kegelaufstellvorrichtung kann, wie bei bekannten selbsttätigen Kegelbahnen, die Anordnung auch so getroffen werden, daß nur die gefallenen Kegel von der Kegelplatte entfernt und die andern stehen gelassen werden. Dies geschieht durch eine Vorrichtung, mit welcher die Seile der gefallener Kegel beim Abstellen der Kegel gehemmt werden, so daß die gefallenen Kegel im Rahmen verbleiben.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRCCHE: i. Kegelaufstell- und Kugelrückführvorrichtung, bei welcher nach einem Schuß die Kegel hochgehoben und aufgestellt werden und die Kugel zum Spielerstand zurückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß für die Betätigung der beiden Vorrichtungen voneinander getrennte, durch Druckmittel betriebene Antriebsvorrichtungen und -Mittel vorgesehen sind, die durch ebenfalls durch Druckmedien erzeugte Schaltimpulse gesteuert werden, wobei elektrisch betätigte Steuereinrichtungen vorhanden sind, die (leg zwangsläufigen Ablauf der Bewegungen .der beiden Vorrichtungen derart beeinflussen, daß durch einen einzige:i Schaltvorgang die Kegel gehoben, auf die Kegell)!atte abgestellt werden, die Kugel aufgeg: ifen und in die zum Spielerstand führende Ablaufbahn zurückbefördert wird.
  2. 2. Kegelaufstellvorrichtung nach Anspruch i, wobei die Bew: ,#uti:;svorriclitung für die Kegelaufstellung ein; -n iii einem Gestell verschiebbar gehaltenen Sclilittcii aufweist, mittels dessen die Kegel an Seilen hochgehoben und wieder auf die Kegelplatte abgestellt werden, dadurch gekennzeichnet, da!3 für die Bewegung des Schlittens an dieseri eine Kolbenstange angreift, deren Kolben in einem doppelseitig wirkenden Zylinder angeordnet ist, wobei an beiden Zylinderenden Druchluftleitungen, von einem Druckluftsteuerorgan herkommend, angeschlossen sind derart, daß abwechselnd die eine und, die andere Zylinderseite, mit Druckluft beschickt und jeweils gleichzeitig die nicht mit Druckluft beschickte Seite durch das Steuerventil des Druckluftsteuerorgans entlastet wird.
  3. 3. Kegelaufstellvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Erzeugung eines Schaltimpulses für das Druckluftsteuerorgan ein durch ein Solenoid gesteuertes Relaisventil vorgesehen ist.
  4. 4. Kugel rückführvorrichtungnach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein verschwenkbarer druckmittelbetriebener Kugelheber und eine ebenfalls -mittels eines 'Druckmittels verschwenkbare Kugelrinne (29) für die Zufuhr der Kugel hinter der Kegelplatte an den Kugelheber vorgesehen sind, :wobei' diese beiden Vorrichtungen von einem gemeinschaftlichen Druckluftsteuerorgan aus derart gesteuert werden, daß, wenn die Kugelrinne gehoben wird, der Kugelheber sich senkt und umgekehrt, daß beim Hochschwenken des Kugelhebers die Kugelrinne abgesenkt wird.
  5. 5. Kugelrückführnorrichtung nach den Ansprüchen,r und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der ein spreizbares Gestänge aufweisende Kugelheber mit einem Hubzylinder verbunden :ist, der mit dem einen Zylinderende an, einem Träger verschwenkbar gehalten ist und die Kolbenstange dieses Zylinders am freien Ende des Kugelhebers angreift derart, daß bei einer Auswärtsbewegung der Kolbenstange der Kugelheber hochgeschwenkt wird, wobei er in der oberen Endschwenklage zur Kugelablaufbahn hin nach unten geneigt ist.
  6. 6. Kugelrückführvorrichtung nach den Ansprüchen i, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Spreizung des Gestänges des Kugelhebers zwischen diesem .Gestänge ein Druckzylinder angeordnet ist, dessen Kolbenstange am äußeren Ende gelenkig mit dem Gestänge verbunden ist, so daß beim Einwärtsziehen der Kolbenstange in den Zylinder das Gestänge nach beiden Seiten gespreizt wird.
  7. 7. Kugelrückführvorrichtung nach den Ansprüchen i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben in dem für die Spreizbewegung des Gestänges des Kugelhebers bestimmten Druckzylinder von einer die Kolbenstange in den, Zylinder hineinziehenden Druckfeder beeinflußt wird. B. Kugelrückführvorrichtung nach den Ansprüchen i, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine vom Druckluftsteuerqrgan für die Kugelrückführvorrichtung herkommende Druckluftleitung an dem der Kolbenstange entgegengesetzten Ende des zur Spreizung des Gestänges des Kugelhebers dienenden Druckzylinders eintritt, wobei unter dem Einfluß der eintretenden Druckluft der Kolben entgegen der auf der an--dern .Kolbenseite wirkenden Federkraft bewegt wird und auf annähernd dem halben Wege des Kolbenlaufes eine weitere Druckluftleitung angeschlossen ist, welche an ihrem andern Ende am Hubzylinder für den Kugelheber angeschlossen ist. g. Kugelrückführvorrichtung nach den Ansprüchen 1, 6 bis &, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuleitungsstück der Druckleitung zu dem für die Spreizung dienenden Druckzylinder sowie die Verbindungsleitung von däesem Spreizzylinder zum Hubzylinder aus biegsamem Material, z. B. aus Gummischläuchen, bestehen. io. Kugelrückführvorrichtung nach den Ansprüchen i und 4, :dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben des die Kugelrinne verschwenkenden Druckzylinders von unten durch. ,Druckluft und von oben durch eine Druckfeder beeinflußt wird und die nach oben austretende Kolbenstange am freien Ende eine Seilrollenführung trägt, wobei das Seil mit seinem einen Ende am Zylinder und mit seinem anderen Ende an dem dem gesenkten Kugelheber entgegengesetzten Ende der Kugelrinne befestigt ist. i i. Kugelrückführvorrichtung nach den Ansprüchen i und io, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Zylinderraum unter dem Kolben führende Druckluftleitung am Druckluftsteuerorgan angeschlossen ist. 12. Kegelaufstell- und Kugelrückführvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diese beiden Vorrichtungen durch elektrische Leitungen und Kontakte derart miteinander gekuppelt sind, daß durch eine einzige Betätigung eines elektrischen Schalters sämtliche Bewegungen in der verlangten Reihenfolge hintereinander ausgelöst werden, wobei nach Ausführung aller dieser Funktionen die Organe in Ruhestellung zum Stillstand kommen. 13. Kegelaufstell- und Kugelrückführvorrichtung nach den Ansprüchen i und 12, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zum Hochziehen und Abstellen der Kegel dienenden Schlitten ein mit dem einen Pol der Stromquelle verbundener Schleifkontakt und an dem den Schlitten führenden Gestell zwei mit dem .Schleifkontakt der Reihe nach in Verbindung tretende Kontaktstücke angeordnet sind. 14. Kegelaufstell- und Kugelrückführvorrichtung nach den Ansprüchen 1, 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß das beim Hochziehen der Kegel durch den Schlitten vom Schleifkontakt zuerst berührte Kontäktstück einen Stromkreis schließt, in den das Solenoid des Relaisventils zur Betätigung des Druckluftsteuerorgans für die Kugelrückführvorrichtung eingeschaltet ist, ferner daß das zweite Kontaktstück an demselben Pol der Stromquelle, der mit dem ersten Kontaktstück und dem sämtliche Bewegungen auslösenden Schalter in Verbindung steht, und an dem Solenoid des Relaisventils angeschlossen ist, und ferner dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Kontaktstück mit dem einen Anschluß des Solenoids des Relaisventils für die Betätigung des Druckluftsteuerorgans für die Kugelrückführvorrichtung und der andere Anschluß dieses Solenoids mit ,dem für den Schleifkontakt entgegengesetzten Pol der Stromquelle verbunden ist. 15. Kegelaufstell- und Kugelrückführvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß in der Leitung vom Solenoid des Relaisventils für das Druckluftsteuerorgan der Kugelrückführvorrichtung und dem Kontaktstück auf dem Gestell des Schlittens in dessen Endstellung ein Schalter angeordnet ist, dessen einer Pol am Träger des Hubzylinders für den Kugelheber und dessen anderer Pol am Kugelheber selber angebracht ist derart, daß der Kontakt bei abgesenktem Kugelheber geschlossen wird. 16.,Kegelaufstell- und Kugelrückführvorrichtung nach den Ansprüchen 1, 12 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere sämtliche Bewegungen auslösende Schalter parallel zueinander angeordnet sind, wovon mindestens einer am Spielerstand vorgesehen ist. 17. Kegelaufstell- und Kugelrückführvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der sämtliche Bewegungen auslösende Schalter an der Kugelrinne derart angeordnet ist, daß er von der daraufliegenden Kugel betätigt wird.
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