-
Kegelaufstell- und Kugelrüdc.führvorrichtung Es sind solche Anlagen
bekannt, bei welchen die Bewegungen mechanisch, elektrisch oder mechanisch und elektrisch
kor#l>iniert gesteuert werden.
-
Der Gegenstand der l?rfindung betrifft eine Kegelaufstell- und Kugel
rückfüll 7vorrichtung, bei welcher nach einem Schuß d@, Kegel hochgehoben und wieder
auf die l@egelplatte abgestellt werden und gleichzeitig die Kugel wieder zum Spielerstand
zurückbefördert wird. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß für die Betätigung
der beiden Vorrichtuagen voneinander getrennte, durch Druckmittel betriebene Antriebsvorrichtungen
und Mittel vorgesehen sind, die durch ebenfalls durch Druckmedien erzeugte Schaltimpulse
gesteuert werden, wcbei elektrisch betätigte Steuereinrichtungen vorhanden sind,
die den zwangsläufigen Ablauf der Bewegungen der beiden Vorrichtungen derart beeinflussen,
daß durch einen einzigen Schaltvorgang die Kegel gehoben, auf die Kegelplatte abgestellt
werden, die Kugel aufgegriffen und in die zum Spielerstand führende Ablaufbahn zurückbefördert
wird.
-
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigt Fig. i ein Schaltschema für die Kegelaufstell-und die Kugelrückführvorrichtung,
Fig.2 eine halbschematische 'Darstellung der Kegelaufstellvorrichtung und Fig. 3
eine gleiche Darstellung der Kugelrückführvorrichtung, gegenüber Fig.2 in größerem
Maßstab gezeigt.; F,ig.4 veranschaulicht den Kugelheber in geschlossener und, gestrichelt
angedeutet, in geöffneter Stellung;
Fig.5 zeigt in größerem Maßstab
gegenüber Fig. 4 ein Detail des Kugelhebers und Eig.6 einen Schnitt durch ein relaisbetätigtes
Ventil für das Druckmedium.
-
i sind .die Kegel und 2 der Rahmen, um die Kegel i im hochgezogenen
Zustande zu erhalten. Auf der Kegelplatte 3 abgestellt sind diese in vollen Linien
dargestellt und im Rahmen 2 hochgezogen punktiert angedeutet. Jeder Kegel i ist
an einem Seil 4 aufgehängt, wobei alle ,Seile 4 um eine in einem Schlitten 5 gehaltene
Walze 6 geführt sind. An Stelle der Walze 6 kann für jedes Seil 4 eine lose Rolle
vorgesehen werden. Die Seilenden sind an einer weiteren Walze 7 befestigt, welche
als Nachstellvorrichtung, d. h. für die Regulierung der Seillängen, ausgebildet
ist. Der Schlitten 5 wird in einem Gestell 8 gleitend geführt derart, daß bei der
Schlittenbewegung in der einen Richtung die Kegel i an den Seilen 4 auf die Kegelplatte
3 abgestellt, in der andern Bewegungsrichtung des Schlittens 5 in den Rahmen 2 hochgezogen
werden.
-
Zur Bewegung des Schlittens 5 dient ein pneumatischer Zylinder 9 mit
einem Kolben lo und einer Kolbenstange i i, an deren äußerem Ende der Schlitten
5 befestigt ist. An beiden Enden des Zylinders 9 sind Rohrleitungen 12 und 13 zur
Einführung von Druckluft angeschlossen, wobei diese Leitungen von einem Steuerventil
14 ausgehen, welches dazu dient, wahlweise Druckluft in die eine oder in die andere
Zylinderseite zu führen und gleichzeitig jeweils die der mit Druckluft beschickten
Zylinderseite entgegengesetzte von der dort eingeschlossenen Druckluft zu entlasten.
Das Steuerventil mit seiner Schalteinrichtung ist bereits bekannt und soll im nachfolgenden
als Druckluftsteuerorgan bezeichnet sein.
-
An Stelle des Druckluftsteuerorgans kann auch ein Steuerventil angeordnet
sein, zu dessen Betätigung mindestens ein elektrisches Relais verwendet wird.
-
Das Druckluftsteuerorgan besitzt zwei Druckluftzuleitungen 15 und
16, welche von einer von einem Kompressoraggregat 17 herkommenden Hauptleitung ig
abgezweigt sind. Die Zweigleitung 15 führt direkt in das Steuerventil r4, während
@in der Leitung 16 ein Relaisventil i9 .vorgesehen ist. Dieses @in Fig.6 im Schnitt
dargestellte Ventil i9 besitzt einen die Leitung 16 abschließenden Kolben 20. Dieser
hat einen als Anker einer Solenoidspule 21 dienenden Zapfen 22. 23 sind die elektrischen
Zuleitungen zur Solenoidspule 21. Bei einem Stromimpuls wird der Anker 2.2 angezogen
und damit der Durchfluß des Druckmediums durch das Ventil i9 freigegeben. Mit 24
ist eine Stromquelle zur @Speisung der elektrischen Steuerorgane und mit 25 ein
Schalter angedeutet. Es können mehrere solcher Schalter parallel angeordnet am Standort
der Spieler,verteilt sein. Ebenso kann auch ein solcher parallel angeordneter Schalter
an der Kugelrinne vorgesehen sein, welcher von dieser geschlossen wird, wenn sie
von einer Kugel belastet wird.
-
Dadurch ergibt sich eine vollautomatische Steuerung der ganzen ,Anlage,
indem sämtliche Schaltvorgänge nach einem Schuß durch das Gewicht der Kugel auf
der Kugelrinne ausgelöst werden.
-
Die Leitung 16 dient zur Impulsabgabe an einen Druckzylinder 26, dessen
Kolbenbewegung das Schaltgestänge 27 für die Betätigung des Steuerventils 14 beeinflußt
und damit also das ganze Druckluftsteuerorgan. betätigt. Mit jeder Impulsabgabe
durch das Ventil i9 wird das Steuerventil 14 umgeschaltet derart, daß jeweils mit
einem Schaltvorgang das Druckmedium durch die Leitung 12 in das eine Zylinderende
9 fließt und beine darauffolgenden Schaltvorgang das Druckmedium durch die Leitung
13 in das andere Zylinderende geleitet wird, gleichzeitig aber das an der Leitung
12 angeschlossene Zylinderende durch diese Leitung und durch das Ventil 14 entlastet
wird.
-
Strömt die Druckluft vom Ventil 14 durch die Leitung 12 in das zeichnungsgemäß
rechte Zylinderende, wird der Kolben io nach links gedrückt, und die Kolbenstange
11 verschiebt den Schlitten 5 in der Weise, daß die Seile ,4 angezogen und dadurch
die Kegel i in den Rahmen 2 hochgehoben werden. Durch \'erschwenken des Betätigungshebels
28 des Steuerventils 14 wird dieses durch die Zweigleitung 15 zum Steuerventil 14
im umgekehrten Sinne durchflossen, so daß das Druckmedium durch die Leitung 13 in
die linke Zylinderseite fließt und damit den Kolben nach rechts drängt. Durch diese
neue Stellung des Steuerventils 14 wird gleichzeitig die rechte Seite des Zylinders
vom Druck entlastet. Dadurch wird der Schlitten 5 nach rechts bewegt und damit die
Kegel auf die Kegelplatte 3 abgestellt. Damit stehen die Kegel i für einen neuen
Wurf bereit.
-
Organisch mit der Kegelaufstellvorrichtung ist die Steuerung der Kugelrückführvorrichtung
verbunden. Letztere weist im wesentlichen folgende Elemente auf: Eine verschwenkbare
Kugelrinne 29 hinter der Kegelplatte 3 dient für das Zuführen der Kugel zum Kugelheber.
Dieses Zuführen der Kugel zum Kugelheber wird dadurch bewerkstelligt, daß die Kugelrinne
29 einseitig hochgehoben wird, so daß die darin liegende Kugel gegen den Kugelheber
hin abrollt. Zur Ausführung dieser Bewegung der Kugelrinne 29 dient ein stehender
Zylinder 30 mit einem Kolben 31, an dessen Kolbenstange 32 eine Rolle 33
vorgesehen ist, über welche ein Seil 3'4 läuft, dessen eines Ende am Zylinder
30 und das andere Ende an der Kugelrinne 29 befestigt ist. Wenn Druckluft
in den Zylinder 3o auf der Unterseite des Kolbens 31 eingeleitet wird, so hebt sich
letzterer und damit die Rolle 33, wodurch. die Kugelrinne 29 einseitig hochgehoben,
also in eine schiefe Lage gebracht wird. Um die Kugelrinne wieder in die horizontale
Lage zurückzuführen, muß vorerst der Luftdruck unter dem Kolben 31 abgeführt werden.
Um das Herabsinken des Kolbens 31 und damit der Kugelrinne 29 zu beschleunigen,
ist es zweckmäßig, im Zylinder 30 über dem ;Kolben 31 eine Druckfeder 35
anzuordnen, welche den Kolben 3 i beim Nachlassen des Luftdruckes unter diesem wieder
herunterdrückt. Die Druckluft in dem Zylinder 30 wird wiederum von einem
Steuerventil
37 aus gesteuert. Dieses wie auch sein Schaltgestänge
ist genau gleich wie beim vorbeschriebenen Steuerventil 14 ausgebildet. Daher ist
in Fig. 3 nur das Steuerventil 37 mit dem Betätigungshebel 36,
aber
ohne das Schaltgestänge 38, und dem impulsgebenden Druckzylinder 39 mit dem Relaisventil
40 und den dieses betätigenden elektrischen Leitungen 73 und 74 dargestellt.
-
Das Steuerventil 37 wird durch eine -der vom Kompressor 17
herkommenden Druckluftleitung 18 abgezweigten Leitung 43 gespeist. Die eine der
,vom Steuerventil 37 abgehenden Steuerleitungen 44 führt zum Zylinder
30 unter den Kolben 31 und die andere 45 zum Kugelheber. 46 ist die Zweigleitung
mit darin eingeschaltetemRelaisventil zum Druckzylinder 39. In @Fig. 3 ist mit 47
.die Auslaßleitung für das Druckmedium aus dem Steuerventil 37 angedeutet.
-
Der Kugelheber weist vier an einem Rahmen 48 zusammengehaltene, parallel
zueinander angeordnete und einen Trog bildende Stäbe 49, 50 auf, wobei auf jeder
Seite dieses Troges je ein Stab 49 und 5o fest miteinander verbunden und zusammen
am Rahmen 48 bei 51 angelenkt sind. Je ein solches Stabpaar 49, 50 ist am freien
Ende durch hochgebogene Hörner 52 miteinander verbunden. Der Rahmen 48 ist durch
ein Gelenk 53 an einem Support 54 abgestützt, welcher wiederum als Auflage des oberen
Endes der Kugelablaufbahn 55 dient. Am Support 54 ist ferner ein nach unten gerichteter
Träger 56 vorgesehen, welcher am unteren freien Ende ein Gelenk 57 besitzt. An diesem
ist ein Druckzylinder 58 schwenkbar gehalten, in welchem sich ein Kolben befindet,
dessen Kolbenstange 59 am freien Ende eines vom Rahmen 48 herkommenden und parallel
mit den Stäben 49, 5o verlaufenden Stangenpaares 6o angelenkt ist.
-
Der Zylinder 58 dient zum Hochschwingen des Kugelhebers von der herabhängenden,
in Fig. 3 punktiert angedeuteten Stellung in die in vollen Linien gezeigte Lage,
welche eine Neigung gegen die Kugelablaufbahn 55 aufweist, so daß die vom Kugelheber
hochgehobene Kugel in die Bahn 55 abrollt. Am Rahmen 48 ist ferner noch ein Druckluftzylinder
61 angeordnet, dessen Achse parallel zu dem den Kugelheber bildenden Gestänge verläuft.
Der Kolben 62 im Zylinder 61 steht auf der Seite des Rahmens 48 unter dem Einfluß
von Druckluft, welche durch die vom Steuerventil 37 herkommende Zuleitung 45 zugeführt
wird. Die andere Seite des Kolbens 62 wird von einer Druckfeder 63 beeinfluBt. Am
freien Ende der Kolbenstange 64 sind zwei Arme 65 angelenkt, deren andere Enden
wiederum durch Gelenke 66 mit den Stäben 50 gekuppelt sind, wobei die Arme
65 mit den Stäben 5o spitze, gegen den Rahmen 48 hin gerichtete Winkel einschließen,
so daß bei der Bewegung der Kolbenstange 64 in das Innere des Zylinders die Stäbe
49, 5o gegenüber der Mittellinie des Kugelhebers auseinandergespreizt werden.
-
Zum Einführen von Druckluft in den Zylinder 61 ist die vom Steuerventil
herkommende Druckluftleitung 45 an dem am Rahmen 48 angebrachten Zylinderboden angeschlossen.
Ungefähr auf der halben Länge des Zylinders ist eine Druckluftableitung 67 vorgesehen,
,welche zum Hubzylinder 58 tür den Kugelheber führt.
-
Da das Anschlußstück der Druckleitun&45, vom Druckluftsteuerorgan
herkommend, am Zylinder 61 dessen Bewegung mitmachen muß, ist dieser Teil aus einem
biegsamen Material, vorteilhafteres eise aus Gummischlauch, ausgeführt. Das gleiche
gilt auch für die Verbindungsleitung 67 vom Spreizzylinder 61 zum Hubzylinder 58.
-
in der Zeichnung sind die einzelnen Organe in Ruhestellung, also in
der Bereitschaft für einen Schuß, in vollen Linien und in Aktionsstellung für eine
Kugelrückführung gestrichelt gezeigt. Damit ergibt, sich folgende f~ unktion bei
der Kugelrückfünrung: In tcuhestellung ist das Steuerventil 3 7 so eingestellt,
daß dieses durch die Leitung 45 Luftdruck in den Zylinder 61 gibt und damit den
Kolben 62 nach vorwärts, also entgegen der Kraft der Feder b3, bewegt und somit
die liolbenstange 64 aus dem Zylinder oi herausstößt. Durch die Arme 65 werden die
den Kugelheber bildenden Stäbe 49, 50 gegeneinander gezogen, bis die durch deren
Enden gebildeten horner sich berühren. Der Kolben 62 hält in dieser Lage- auch gleichzeitig
die Leitung 67 zum I-iubzylinder offen. Damit ist dessen Kolbenstange 59 ausgestoßen
und dadurch der Kugelheber, wie in r lg. 3 gezeigt, mit einer Neigung gegen die
Kugelablautbahn 55 hochgeschwenkt. Gleichzeitig ist die Leitung 44 durch das Steuerventil
mit dem Auslaß 47 verbunden, so daß der Kolben 31 im Zylinder 3o abgesenkt ist,
wobei diese Kolbenbewegung durch die Feder 35 unterstützt ist. ;Damit liegt die
Kugelrinne 29 in horizontaler Lage hinter der Kegelplatte 3.
-
Soll nun eine in der Kugelrinne 29 liegende Kugel hochgehoben und
der Kugelablaufbahn 55 zugeführt werden, wird das Steuerventil 37 umgesteuert. Damit
werden durch die Leitung 45 die Zylinder 58 und 61 vom Luftdruck entlastet, und
zwar wird zuerst die Druckluft aus dem Zylinder 58 durch das Gewicht des herabsinkenden
Kugelhebers in den Zylinder 61 zurückgestoßen; bis die Kraft der Feder 63 den Druck
auf der iGegenseite des Kolbens 6,2 überwiegt und .damit die Druckluft aus beiden
Zylindern durch den Auspuff 47 abgeleitet ist. Die Feder 63 zieht nun die Kolbenstange
64 in den Zylinder 61 hinein, und damit werden durch die Arme 65 die aus den Stäben
49 und 5o bestehenden Gestänge des Kugelhebers auseinandergespreizt. Das geschieht
während des Niedergehens des Kugel-. hebers in die gestrichelt gezeichnete Lage.
Dabei ist die Spreizung zwischen den Hörnern 52 so groß, daß eine Kugel zwischen
diese hineinrollen kann.
-
Bei der Umsteuerung des Ventils 37, bei welcher die Zylinder 58 und
61 von der Druckluft durch den Auslaß 47 entlastet werden, wird gleichzeitig durch
die Leitung 44 Druckluft in den Zylinder 30 unter dem Kolben 31 eingeführt.
Dieser steigt hoch und damit die an der Kolbenstange 32 angebrachte Rolle 33,
wodurch
<las Seil 3-1 so nachgezogen wird, daß die Kugelrinde 29 in die gestrichelte
schiefe Lage gelangt. Die daraufliegende Kugel rollt gegen den Kugellieber hin und
wird von dessen Hörnern 52 gepackt. Nun wird das Steuerventil 37 wiederum
unigestetfert. Der Zylinder 30 wird von der Druckluft durch die Leitung 44,
das Ventil 37 und den Auspuff 47 entleert, und die Kugelrinne 29 fällt wieder in
die horizontale Lage zurück.
-
Demgegenüber wird vom Ventil 37 Druckluft durch die Leitung
45 in den Zylinder 61 geführt. Der Kolben 62 stößt die Kolbenstange 64 entgegen
der Kraft der Feder 63 heraus, und die Arme 65 ziehen die Gestänge des Kugelhebers
gegeneinander, bis die Spitzen der Hörner 52 sich berühren. Damit wird die inzwischen
eingerollte Kugel im Gestänge festgehalten. Sobald der Kolben 62 den Anschluß der
Leitung 67 freigegeben hat, strömt Druckluft in den Hubzylinder 58. Die Kolbenstange
59 wird dadurch aus diesem herausgestoßen, und damit verschwerlkf sich der Kugelheber
um das Gelenk 57 nach oben, bis die darin gehaltene Kugel in die Kugelablaufbahn
55 abrollt und von hier an den Spielerstand zurückgeleitet wird.
-
Im vorbeschricbenen Beispiel ist die von einem Kompressor erzeugte
Druckluft als Druckmedium für die Betätigung der Bewegungsvorrichtungen vorgesehen.
1,s kann als Druckmedium auch Flüssigkeit, beispielsweise Öl, verwendet werden.
Ein solches flüssiges Medium hat aber gegenüber einem gasförmigen den Nachteil,
daß die Bewegungen weniger elastisch sind und stoßweise und damit härter arbeiten.
Ein weiterer Nachteil des flüssigen gegenüber (lern gasförmigen Druckmedium zeigt
sich beim Auftreten von undichten, vom Medium durchflossenen Organen.
-
Durch elektrische Leitungen und Kontakte sind die beiden an sich unabhängig
.voneinander arbeitenden Teile der ganzen Anordnung, nämlich die Kegelaufstellvorrichtung
und die Kugelrückführvorrichtung, derart miteinander gekuppelt, daß durch eine einzige
Betätigung des beim Spielerstand sich befindlichen elektrischen Schalters 25 sämtliche
Bewegungen selbsttätig und in der verlangten Reihenfolge hintereinander ausgelöst
werden, so daß nach einem Schuß durch eine einzige Schalterbetätigung die Kegel
hochgehoben und wieder auf' die Platte abgestellt werden und die Kugelrückführvorrichtung
alle seine Funktionen ausführt, um dann in der Ruhestellung wieder zum Stillstand
zu kommen. Hierzu dienen folgende Einrichtungen: Der Schlitten 5 besitzt einen mit
dem einen Pol der Stromquelle 24 über den Leiter 68 verbundenen Schleifkontakt 69.
Am Schlittengestell 8 sind zwei Kontaktstücke 70 und 71 so angeordnet, daß
sie bei der Schlittenbewegung der Reihe nach mit dem Schleifkontra kt 69 in Berührung
kommen.
-
Das Kontaktstück 70 ist über die Leitung 72 Und 73 mit .dem
einen Solenoidpol des Relaisventils 4o verbunden und dessen anderer Pol am entgegengesetzten
Pol der Stromquelle 24, von dem die Leitung 68 abzweigt, durch die Leitung 74 angeschlossen.
Das Kontaktstück 7 1 ist durch die Leitung 75 mit dem gleichen Pol der Leitung 23
verbunden, von dem auch die Leitung 68 abzweigt. Damit wird der Schalter 25 überbrückt.
Vom Kontaktstück 71, welches in der Endstellung des Schlittens beim Hochziehen der
Kegel angeordnet ist, führt ferner eine Leitung 76 an einen Kontakt 77, welcher
dann geschlossen wird, wenn der Kugelheber zur Aufnahme einer Kugel bereit steht,
also herabhängt. Von diesem Kontakt führt eine weitere Leitung 78 an den Verbindungspunkt
der Leitungen 72 und 73. .
-
Die in bestimmter Reihenfolge ablaufenden Vorgänge der ganzen Anlage
finden somit in folgender Weise statt: Nach einem Schuß wird der Schalter 25 betätigt
und damit durch das Relaisventil i9 das Steuerventil 14 so geschaltet, daß mittels
des Kolbens io der Schlitten 5 in dem Sinne bewegt wird, daß die Kegel i hochgezogen
werden. Bei ungefähr einem Viertel des Weges des Schlittens kommt der Schleifkontakt
69 in Berührung mit denn Kontaktstück 70. Damit wird der Stromkreis von einem Pol
der Stromquelle 24 zum andern Pol derselben über die Leitung 68, den Schleifkontakt
69, das Kontaktstück 70 und die Leitungen 72,73 und 74 geschlossen.
Dabei wird das zwischen den Leitungen 73 und 74 eingeschaltete Relaisventil 4o betätigt,
durch dessen Impuls eine Schaltung des Steuerventils 37 in der Weise bewirkt wird,
daß durch Einführung von Druckluft in den Zvlinder 3o die eine Seite der Kugelrinne
29 derart hochgehoben wird, daß die darauf liegende Kugel gegen den Kugelheber hin
abrollt. Gleichzeitig wird auch die Druckluft aus den Zvlindern 58 und 61 durch
das Steuerventil 37 abgeleitet, wodurch derKugelliebergegen dieKugelrinne 29 abgesenkt
und diese gleichzeitig gespreizt wird. Damit wird auch der Kontakt 77 geschlossen.
-
Unterdessen geht der Schlitten weiter im Sinne des Kegelhochziehens.
In der Endstellung kommt der Schleifkontakt 69 in Berührung mit dem Kontaktstück
71. Damit werden zwei neue Stromkreise geschlossen. Der eine geht von einem Pol
der Stromquelle 24 über die Leitung 68 nach dem Schlitten 5 und der Kontaktstelle
69 bis 71 und von hier über den Leiter 75 zum Solenoid des Relaisventils i9, welches
über den einen Leiter 23 am andern Pol der Stromquelle angeschlossen ist. Damit
wird im Steuerventil 14 eilt weiterer Schaltvorgang eingeleitet, durch welchen der
Schlitten im umgekehrten Sinn betätigt wird, indem die durch die Druckluftleitung
gespeiste Seite des Zylinders entlastet, dagegen die andere Seite unter Druck gesetzt
wird, so daß der Kolben io und damit der Schlitten 5 in Fig. 2 nach rechts gedrückt
wird, wodurch die Kegel i wieder auf die Kegelplatte abgestellt werden. Gleichzeitig
mit diesem Schaltvorgang wird ein zweiter Stromkreis geschlossen, in welchem das
Relaisventil 40 eingeschaltet ist. Durch den Kontakt 69 bis 71, welcher von einem
Pol der Stromquelle 24 durch die Leitung 68 gespeist wird. fließt der Strom durch
die Leitung 76 zu dem durch den herabgesenkten Kugelheber geschlossenen Kontakt
77,
von hier durch die Leitung 78 und 73 nach dem Solenoid des Relaisventils 40 und
von da durch die Leitung 74 zurück zum andern Pol der ,Stromquelle 24. Das Relaisventil
40 erzeugt einen Impuls auf (las Steuerventil 37, welches damit umgeschaltet wird,
in der Weise. (Maß Druckluft auf den Zylinder 61 gegeben wird. Damit wird zuerst
die Spreizung des Gestänges aufgehoben und auf diese Weise die zwischen den Hörnern
52 liegende Kugel festgehalten. Bei fortschreitender D-uckgabe auf den Kolben 62
wird Druckluft durch die Leitung 67 nach dem Zylinder 58 liiiiiiber;=eleitet, wodurch
der Kugellieber hochgeschwenkt wird, bis die darin gehaltene Kugel in die Kugelablaufbahn
55 abrollt. In dieser Stellung des Steuerventils 37 wird aber gleichzeitig auch
der Zylinder 30 vom Druck entlastet, so daß die Kugelrinne 29 wieder in die
horizontale Lage zurückkehrt. Damit ist auch von allen Organen wieder die Ruhestellung
oder Ausgangslage für einen neuen Schuß erreicht.
-
Bei der Kegelaufstellvorrichtung kann, wie bei bekannten selbsttätigen
Kegelbahnen, die Anordnung auch so getroffen werden, daß nur die gefallenen Kegel
von der Kegelplatte entfernt und die andern stehen gelassen werden. Dies geschieht
durch eine Vorrichtung, mit welcher die Seile der gefallener Kegel beim Abstellen
der Kegel gehemmt werden, so daß die gefallenen Kegel im Rahmen verbleiben.