DE829454C - Vorrichtung zur Bereitung von Speiseeis - Google Patents

Vorrichtung zur Bereitung von Speiseeis

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DE829454C
DE829454C DEM7630A DEM0007630A DE829454C DE 829454 C DE829454 C DE 829454C DE M7630 A DEM7630 A DE M7630A DE M0007630 A DEM0007630 A DE M0007630A DE 829454 C DE829454 C DE 829454C
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DE
Germany
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spatula
scraper
circle
screw
boiler
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Expired
Application number
DEM7630A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Georg Mebus
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HANS GEORG MEBUS DIPL ING
Original Assignee
HANS GEORG MEBUS DIPL ING
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23G—COCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G9/00—Frozen sweets, e.g. ice confectionery, ice-cream; Mixtures therefor
    • A23G9/04—Production of frozen sweets, e.g. ice-cream
    • A23G9/08—Batch production
    • A23G9/10—Batch production using containers which are rotated or otherwise moved in a cooling medium
    • A23G9/103—Batch production using containers which are rotated or otherwise moved in a cooling medium the container rotating about its own axis
    • A23G9/106—Batch production using containers which are rotated or otherwise moved in a cooling medium the container rotating about its own axis provided with agitating means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Bereitung von Speiseeis Die Handspatelung mit dein am Mantel eines rotierenden, Kessels langsam von unten nach oben bewegten Flachspatel, dann das Abschleuudern der am Spa.tel haftenden Eismasse und die erneute Bewegung des Spatels am Kesselmantel von unten nach oben stellt nach wie vor die beste und immer wieder angestrebte Speiseeisbereitungsmethode dar. Sie wird auch von den besten Maschinen mit rotierendem Kessel und in ihm umlaufendiem Schraubenspatel nicht gaciz erreicht. Ein wesentlicher Nachteil langsam bewegter oder umlaufender Spatel bisheriger Bauarten ist der, daB es nicht ganz zu verhindern ist, daß sich eine gewisse Eismasse am Spatel festsetzt und dann an der Zirkulation der übrigen im Kessel befindlichen Eismasse nicht teilnimmt.
  • Die vorliegende Erfindung stellt .demgegenüber eine Speiseeisbereitungsmaschine dar, bei der die Handspatelung in vollkommenster Weise automatisch nachgeahmt wird. Es wird dazu ein Spatel verwendet, der einen an sich bekannten Schrauben, abstreifer auf der gesamten von unten bis oben wirksamen Spatellänge nur über einen Teil des Spatelkreises, d. h. Umfanges, z. B. nur über 18o°, besitzt. Während der' Berührungspunkt dieses Schraubenabstreifers am Kesselmantel von unten nach obern: wandert, wird der Spatel verhältnismäßig langsam angetrieben. Ist der Berührungspunkt oben angelangt, so wird d er Spatel in seinem vom Schraubenabstreifer freien Winkel mit großer Geschwindigkeit ,im gleichen Drehsinn so plötzlich weiterbewegt, daB die gesamte am Spatel anhaftende Eismasse und auch die in seiner Bewegungsrichtung befindliche Masse vor dem Spatel an die Kesselwand erneut herangeschleudertwiid. Im Endpunkt dieser schnellen Drehbewegung erreicht der unterste Punkt des Abstreifers wieder den Kesselmantel, um beim nunmehr wieder langsamen Antrieb des Spatels langsam am Kesselmantel nach oben zu wandern usw.
  • Mechanisch wird diese Bewegungsart beispielsweise dadurch erreicht, daß sich im langsamen Spatelantrieb ein Freilauf befindet, der bei der Einkupplung des schnellen Spatelantriebs durch Überholung der langsamen Antriebsbewegung auskuppelt, um bei zwangsläufiger Auskupplung des schnellen Antriebs in der entsprechenden Winkelstellung des Spatels wieder mit der langsamen Drehbewegung mitzunehmen.
  • Die Abbildung zeigt beispielsweise eine Ausführungsmöglichkeit der Gesamtanordnung. Dargestellt ist eine moderne Maschine mit geringer Solemenge und: Unterantrieb.
  • i ist der feststehende Solekessel, 2 die über das Riemenrad 3 von der Motorscheibe 4 angetriebene Gefriertrommel. Eine Stopfbuchse ist trotz des Unterantriebs in bekannter Weise dadurch vermieden, daß die Antriebswelle 5 innerhalb eines in den Solekessel eingeschweißten Rohres 6 verläuft, über das der Kessel gestülpt ist, wobei die Welle die Trommel oben am Ende ihres Stülprohres 7 mitnimmt. Der langsame Antrieb des an. dem Schwenkarm 8 befindnichen Spa,bels 9 erfolgt durch an der Trommelwelle befindliche Exzenter io über ein Freilaufschrittschaltwerk i i fortschaltende Hebel 12. 13 ist der Lagerhalter für die Trommelwelle und die Spatelantriebswelle 14. Zum schnellen Antrieb des Spatels, nachdem der Berührungspunkt des Schraubenabstreifers an der Trommelwand oben angelangt ist, ist beispielsweise auf der Trommelachse unten eine 15 befestigt, die einen über eine zweite in dem Hebel 16 gelagerte Riemenscheibe 17 laufenden Riemen 18 antreibt. Dieser Riemen wird durch eine auf dien Hebel wirkende Federkraft gegen eine an der Spatelwelle befestigte Kurvenscheibe i9 gedrückt, die er durch Friktion bei Überholung des langsamen Freilaufantriebes so lange zum schnellen Antrieb mitnimmt, wie der Abstreifer des Spatels die Gefriertrommel nicht berührt. Die Abbildung zeigt die Form und Lage der Kurvenscheibe in Bezug auf die Ausbildung des Spatelabstreifers beispielsweise für dien Fall, daß der Schraubenabstreifer sich über i8o° dies Spatelkreises erstreckt.
  • Die Schwenkbewegung des Riemenscheibenhebels ist durch einen Anschlag 20 so begrenzt, daß, wenn die Kurvenscheibe sich an ihrer Außenkante an dem Riemenrads vorbeibewegt hat, der Hebel nicht gegen die Spatelantriebswelle schlägt. Desgleichen ist an dem vom Abstreifer freien Teil des Spatelkreises eine Segmentscheibe 21 vorgesehen, die ein Gegenschlagen der Spatelachse gegen die Gefriertrommel verhindert. Die in der Abbildung wiedergegebene Anordnung stellt nur ein Beispiel der vielen Möglichkeiten zum abwechselnd langsamen undschnellen Antrieb des Spatels dar. Der schnelle Antrieb beispielswei;se muß nicht unbedingt durch Friktion, er kann auch durch Zahnräder oder anderswie erfolgen, wobei das auf der Spatelantriebswelle sitzende Zahnrad in seiner Nabe eine Kupplung besitzen könnte, die in Abhängigkeit von der Winkellstellun g der Spatelantrieb.sachse und bei forlnschlüssiger Kupplung dieser Achse mit der Spatelachse auch in Abhängigkeit von der Winkelstellung der Spatelachse periodisch ein- und auszuschalten wäre. Auch ist es möglich, den schnellen Antrieb des Spatels je nach Wunsch bei Abnahme der Drehbewegung von der Trommelachse über eine Untersetzung oder eine Übersetzung vorzunehmen. Möglich ist auch die Abnahme der schnellen Spateld rehurig nicht von der Trommelachse, sondern von einer anderen, Welle, beispielsweise der Antriebsmotorwelle, beispiellsweise auch über ein Flüssigkeitsgetriebe.
  • Weiterhin kann es zweckmäßig erscheinen, keine zu plötzliche Änderung der Drehgeschwindigkeit des Spatels in den Umschaltpunkten vorzunehmen, sondern einen langsameren Übergang der Drehgeschw;indigkeit vom einen in das andere Extrem zu gewä'hrlei,sten, was bei einer Anordnung gemäß der Abbildung z. B. dadurch erfolgen könnte, daß die Kurvenscheibe icg nicht ein um die Spatelant-riebsachse zentrisches Kreisstück bildet, sondern ein exzentrisches Kreisstück oder eine andere Kurvenform. Erwähnt sei noch, daß der Abstreifer, der in der Abbildung beispielsweise nur mit einer halben Windung über die gesamte Spatellänge angedeutet i,st, auch zwei oder mehr in der Höhe übereinandier angeordnete Abstreiferschraubenteile entsprec;hend geringerer Steigung besitzen kann. Auch kann die Aufteilung des Spatelkreises in die beiden Kreisteile mixt und ohne Abstrcifer nach Gesichtspunkten der der Spatelung und des Verlaufs der Drehgeschwindigkeit des Spatels anders als hälftig erfolgen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRCCIIE: i. Vorrichtung zur Bereitung von Speiseeis mit umlaufender Gefriertrommel und darin rotierendem Schraubenabstreifer, dadurch gekennzeichnet, daß ein Spatel verwendet wird, der einen, Schraubenabstreifer auf der gesamten von unten nach oben: wirksamen Spatellänge nur über einen Teil des Spatelkreises (Spatelumfangs) besitzt, daß der Spatel während des Aufwärtswanderns des Berührungspunktes seines Abstreifers am Kes.selina.ntel langsam gedreht wird und daß der Spatel dann, wenn der Berührungspunkt seine obere Endstellung erreicht hat, im gleichen Drehsinn mit großer Geschwindigkeit um dien von seinem Abstreifer freien Winkel weitergedreht wird, wo er bei erneuter Erreichung der unteren Endstellung des Berührungspunktes des Abstreifers am Kesselmantel wieder langsam weitergedreht wird usw.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenabstreifer sich z. B. über 18o° des Spatel'kreises erstreckt und die restlichen i8o° des Spatelkreises keimen Abstreifer besitzen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer über die gesamte Spatelhöhe entweder den Teil einer einzigen Schraubenlinie großer Steigung oder in der Höhe übereinander angeordnet Teile zweier oder mehrerer Schraubenlinien geringerer Steigung besitzt. Vorrichtung nach Anspruch t bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB sich bei automatischem unbegrenztem Andruck des Spatels an die Kesselwand über das vorh Abstreifer freie Stück des. Spatelkreises eine Ablaufkurve oder -vorrichtung erstreckt, die den Abstand der Spatelachse vom Kesselmantel garantiert und- ein Heranschlagen der Achse an die Wand verhindert.
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