DE830228C - Vorrichtung zur Erzeugung von zwei Brennflecken in nur einer ortsfesten Roentgenroehre fuer stereoskopische Roentgendurch-leuchtungen und Roentgenaufnahmen - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von zwei Brennflecken in nur einer ortsfesten Roentgenroehre fuer stereoskopische Roentgendurch-leuchtungen und Roentgenaufnahmen

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DE830228C
DE830228C DEP54293A DEP0054293A DE830228C DE 830228 C DE830228 C DE 830228C DE P54293 A DEP54293 A DE P54293A DE P0054293 A DEP0054293 A DE P0054293A DE 830228 C DE830228 C DE 830228C
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ray
cathode
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rotation
electron impact
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DEP54293A
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English (en)
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Dr Med Adolf Czech
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ADOLF CZECH DR MED
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ADOLF CZECH DR MED
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J35/00X-ray tubes

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  • X-Ray Techniques (AREA)
  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Erzeugung von zwei Brennflecken in nur einer ortsfesten Röntgenröhre für stereoskopische Röntgendurchleuchtungen und Röntgenaufnahmen Es ist bekannt, daß man mit zwei Röntgenröhren, die im Gegenitakt geschaltet sind und deren Brennflecke etwa im Augenabstand voneinander entfernt sind, stereoskopische Röntgenbilder erzielen kann, wenn man die Augen des Betrachters abwechselnd durch eine mechanische Vorrichtung so öffnet und verschließt, daß das eine Auge immer nur das Röntgenbild des einen Brennflecks, das andere Auge das Röntgenbild des anderen Brennflecks erblickt.
  • Es ist ebenso bekannt, daß man Röntgenröhren gebaut hat, welche zwei Glühspiralenkathoden besitzen, die zwei im Augenabstand angeordneten Elektronenaufprallflächen gegenüberstehen.
  • Es ist ferner bekannt, daß, um zwei Brennflecke zu erhalten, auf einer Anode, die einen Durchmesser von etwa 6 bis tocm hat, von jeder Seite her ein Brennfleck durch zwei Kathodenglühspiralen erzeugt wird.
  • Alle diese Röntgenröhren oder auch die behelfsmäßige Technik mit zwei Röntgenröhren, die abwechselnd aufleuchten, bedingen besonders gebaute Transformatoren und Schalttische, sind also an den in fast allen bestehenden Röntgenanlagen _ befindlichen Transformatoren und Schalttischen nur mit großen Umarbeitungen anzubringen, da sie mindestens einen zusätzlichen Heiztrafo und zusätzliche Schalteinrichtungen brauchen.
  • Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun, eine Röntgenröhre zu schaffen, die ohne große Zusatzeinrichtungen an jedem Trafo und Schalttisch anbringbar ist bzw. deren Zusatzeinrichtungen leicht außerhalb der vorhandenen Transformatoren und Schalttische anzubringen ist.
  • Diese technische Aufgabe wird mit der neuen Röntgenröhre gelöst, da sie nur einen Heizfaden und nur eine damit verbundene negative Hochspannungsleitung braucht und ebenso nur eine Zuführung des Anodenstroms. Zusätzlich wären für diese Röhre nur noch. Einrichtungen anzubringen, welche über einen an dei Röhre liegenden Stator und einen in der Röhre befindlichen Rotor die Drehkathode bewegen.
  • Diese Einrichtungen mit Statoren und Rotoren für Drehanodenröhren sind technisch bereits bekannt und nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Die erfindungsgemäße Röhre unterscheidet sich grundlegend von allen bisherigen Röntgenröhrenarten dadurch, daß -in einer ortsfesten Röntgenröhre die Kathode sich zwischen zwei Elektronenaufprallflächen dreht und beim Vorübergang an den Elektronenaufprallflächen Röntgenstrahlen an zwei Punkten erzeugt, die in einer dem Augenabstand etwa entsprechenden Entfernung angeordnet sind.
  • Diese Elektronenaufprallflächen können auf zwei feststehenden oder auf zwei selbstrotierenden Anoden angeordnet sein.
  • Ebenso ist es pnöglich, beide Elektronenaufprallflächen auf der Innenseite nur einer feststehenden oder rotierenden Hohlanode anzuordnen, innerhalb welcher die Drehkathode rotiert.
  • Von dieser Hohlanode ist nur ein ringförmiger, dem Abschnitt eines Kegelmantels entsprechender Teil stromführend, während der übrige Hohlanodenkörper mit einem Nichtleiter ausgekleidet ist.
  • Um den Anodenringteil, der an der Kathodenachse vorbeigleitet, möglichst weit dem elektrischen Feld der Kathodendrehachse entfernt zu halten, kann insbesondere die Drehachse der Hohlanode mit der Drehachse der Kathode einen schrägen Winkel bilden.
  • Durch die Kegelmantelform wird erreicht, daß die Bildwirkung der Brennflecke der eines Strichfokus entspricht.
  • Wie diese Erfindungsgedanken Gestalt annehmen können, wird nun an Hand der Zeichnungen und an einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Fig. i zeigt die Röntgenröhre i, in welcher die Drehkathode 2 so angeordnet ist, daß sie zwei Elektronenaufprallflächen 8 auf -zwei kegelmantelabschnittförmigen feststehenden oder selbstrotierenden Anodentellern 7 jeweils nach einer Drehung von i 8o° gegenübersteht.
  • Die Drehkathode 2 erhält ihre Zuleitung aus dem zweiadrigen Kabel, das einerseits die negative Hochspannung, andererseits die Heizspannung für die Fäden der Glühkathode führt. Eine Zuführung zu der Drehkathode führt über den nur andeutungsweise gezeichneten Schleifring 3.
  • Die Drehkathode 2 ist von einem isolierenden Mantel 4 umgeben, der insbesondere dann wichtig ist, wenn die Drehkathode, wie in Fig. 2 und 3 gezeichnet, sich innerhalb eines Hohlanodenbechers bewegen soll.
  • Ein Rotor 5 wird vom Stator 6 aus zur Drehung gebracht und bewirkt die Drehung der Drehkathode mit Hilfe einer technisch bereits bekannten Vorrichtung so, daß die Drehkathode abwechselnd der einen oder der anderen Elektronenaufprallfläche 8 gegenübersteht. Dadurch, daß die Anoden vor einem Kegelmantelabschnitt liegen, der sich nach dem Beschauer zu verjüngt, ist der Brennfleck 8 optisch verkürzt, und es wird dadurch der Effekt eines Strichfokus erzeugt.
  • Anodenrotor i i und Anodenstator 12 sind nur in Fig.3 gezeichnet. Die Höhlkegeldrehanode besteht aus einem Anodenbecher i o, der innen teilweise mit einer Isolationsschicht 13 so ausgekleidet ist, daß nur ein ringförmiger Kegelmantelabschnitt im Innern der Hohlkegelanode stromführend ist, so daß dadurch nur im Bereich des gezeichneten Brennflecks 8 Röntgenstrahlen ents;ehen können, während auf dem isolierenden Material i 3 keine Röntgenstrahlen entstehen.
  • 9 sind in allen Zeichnungen Austrittsfenster. Im lichten Raum der Drehanode i o dreht sich die Drehkathode 2. Die Achse der Drehanode bildet mit der Achse der Drehkathode einen stumpfen Winkel, damit die stromführenden Teile der Drehanode möglichst weit von der Drehkathode entfernt sind.

Claims (6)

  1. PATENTANSPROCHE: i. Vorrichtung zur Erzeugung von zwei Brennflecken in nur einer ortsfesten Röntgenröhre für stereoskopische Röntgendurchleuchtungen und Röntgenaufnahmen, dadurch gekennzeichnet, daß eine drehbare Kathode zwischen zwei Elektronenaufprallflächen rotiert, die in einer dem Augenabstand etwa entsprechenden Entfernung angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung tia:h Anspru-h t, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektronenaufprallflähen auf zwei feststehenden oder selbstrotierenden Anoden angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektronenaufprallflächen auf einer feststehenden oder rotierenden Hohlanode angeordnet sind, in welcher sich die Kathode dreht.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß von der Hohlanode nur ein ringförmiger, dem Abschnitt eines Kegelmantels entsprechender Teil stromführend ist, während der übrige Hohlanodenkörper aus einem Nichtleiter besteht.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse der Hohlanode mit der Drehachse derKathode-einen schrägen Winkel bildet, um den Anodenringteil, der an der Kathodendrehachse vorbeigleitet, möglichst weit dem elektrischen Feld der Kathodendrehachse entfernt zu halten.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode oder die Anoden, soweit sie die Elektronenaufprallflächen tragen, dem Abschnitt eines Kegelmantels entsprechen, so daß bei Betrachtung von den Strahlenaustrittsfenstern aus die Projektion eines Strichfokus bildgebend wirkt.
DEP54293A 1949-09-08 1949-09-08 Vorrichtung zur Erzeugung von zwei Brennflecken in nur einer ortsfesten Roentgenroehre fuer stereoskopische Roentgendurch-leuchtungen und Roentgenaufnahmen Expired DE830228C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0471627A1 (de) * 1990-08-14 1992-02-19 General Electric Cgr S.A. Bewegbare oszillierende Kathode für Röntgenröhren
US6769842B2 (en) 2001-09-10 2004-08-03 Walter Ag Cutter plate and milling tool

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0471627A1 (de) * 1990-08-14 1992-02-19 General Electric Cgr S.A. Bewegbare oszillierende Kathode für Röntgenröhren
FR2665979A1 (fr) * 1990-08-14 1992-02-21 Gen Electric Cgr Cathode mobile oscillante pour tube a rayons x.
US6769842B2 (en) 2001-09-10 2004-08-03 Walter Ag Cutter plate and milling tool

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