DE830889C - Vorrichtung zum raumbegrenzten Selbstkleben - Google Patents

Vorrichtung zum raumbegrenzten Selbstkleben

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DE830889C
DE830889C DES18928A DES0018928A DE830889C DE 830889 C DE830889 C DE 830889C DE S18928 A DES18928 A DE S18928A DE S0018928 A DES0018928 A DE S0018928A DE 830889 C DE830889 C DE 830889C
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DE
Germany
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adhesive
self
space
repellent
frame
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Expired
Application number
DES18928A
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English (en)
Inventor
Willy Salchow
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31DMAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER, NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B31B OR B31C
    • B31D1/00Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles
    • B31D1/0075Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles by assembling, e.g. by laminating
    • B31D1/0081Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles by assembling, e.g. by laminating by attaching individual objects to webs or sheets
    • B31D1/0087Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles by assembling, e.g. by laminating by attaching individual objects to webs or sheets the webs or sheets being provided with apertures for the objects, e.g. with means for making the apertures

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  • Adhesive Tapes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum raumbegrenzten Selbstkleben Die Erfindung ist eine Vorrichtung zum raumbegrenzten Selbstkleben in mannigfaltiger Abwandlung.
  • Papier an abgezirkelten Stellen klebefähig zu machen ist schwierig, und zwar vornehmlich bei Verwendung von Selbstklebestoffen. Der dazu erforderliche hohe technische Aufwand steht meist in keinem tragbaren Verhältnis zum wirtschaftlichen Wert des Erzeugnisses. Daher beschränkte sich bisher die Nutzbarmachung des Selbstklebens auf die Verarbeitung von streifenförmigen Klebstoffaufstrichen und hier vorzugsweise in der Benutzung von beschichtetem Band.
  • Das fabrikmäßig mit Selbstklebestoff beschichtete Band aus Papier, Zellglas, Gewebe u. dgl. von unterschiedlicher Klebkraft ist ein idealer Werkstoff, der sich unübersehbar vielfältig verwenden läßt, wenn es mit den -Mitteln der Erfindung geschieht. Die wesentlichen Merkmale der Erfindung sind: Eine gegebene Selbstklebeftäche ist durch einen ihr aufgeklebten Rahmen teilweise klebunwirksam gemacht; der Abdeckrahmen hält die Klebschicht über der Oberfläche des festzuhaltenden Gegenstandes so lange klebeunwirksam schwebend, wie sie nicht durch den Abdeckrahmen gedrückt mit einer Gegenfläche in Berührung kommt.
  • Nachstehend wird die Erfindung in einer Reihe von Beispielen beschrieben und in einer Zeichnung dargestellt. In der Zeichnung bedeutet Abb. r das Wesen der Erfindung, Abb. 2 ein Beispiel für das einseitige Wirken der Erfindung, Abb.3 ein Beispiel für das zweiseitige Wirken der Erfindung mit nebeneinander angeordneten Klebflächen.
  • :'11>b.4 Etiketten, Abb. 5 Streifband, Abb.6 Deckelverschluß, Abb. 7 Haftbeutel, Abb. 8 Schachtelv erschluß, Abb. 9 Haftlineale, Abb. io das Montieren eines Haftlineals und Abb. ii und 12 Beispiele für das zweiseitige Wirken der Erfindung mit übereinanderliegenden Klebflächen.
  • i. Beispiel (Abb. i) Der Rahmen i aus beliebigem Stoff ist mit der Selbstklebehaut 2 hinterkleidet. Solange die Haut 2 nicht durch den Rahmen auf die festzuhaltende Gegenfläche 3 gepreßt ist, schwebt sie infolge ihrer eigenen Spannung über jener, so daß der Rahmen nach Belieben verschoben werden kann. Maßstäblich ist die Darstellung übertrieben.
  • z. Beispiel (Abb. 2) In ein steifes Kartonblatt 4 ist das Fenster 6 gestanzt, das einen Teil der Klebfläche 7 des Klebbandes 5 freigibt. Auch hier kann das Kartonblatt 4 wie ein gewöhnliches Blatt gehandhabt werden, solange nicht absichtlich die Klebfläche 7 durch das Fenster 6 an eine Gegenfläche gepreßt wird, was schon durch bloßes Überfahren der Rückseite des Klebbandes 5 mit der Fingerkuppe geschieht.
  • 3. Beispiel (Abb.3) Der Unterschied zum vorherigen Beispiel besteht darin, daß die mittlere Klebfläche zu den benachbarten Klebflächen seitenvertauscht liegt, so daß zwei neutrale Gegenflächen, z. B. zwei Blatt Briefpapier, miteinander zusammengehalten Nverden, wenn die Vorrichtung der Abb.3 zwischen sie zu liegen kommt.
  • 4. Beispiel (Abb.4) Etiketten mit einfacher und doppelter Haftfläche und Kleinetiketten auf gemeinsamem Träger B. Diese Selbstklebeetiketten sollen nicht die bekannten gummierten Etiketten ersetzen, obgleich sie bequemer im Gebrauch sind, sondern sie sollen vorzugsweise dort zum Einsatz kommen, wo feuchte Klebmittel verpönt sind, beispielsweise bei gelatinierten Filmen (Röntgenfilmen), bei oberflächenempfindlichen glatten Materialien (Glas, poliertes Metall, Kunststoff) u. a.
  • Größere Etiketten solcher Art können in einer angepaßten Schachtel ohne besondere Schutzdecke verwahrt werden, wenn die mit den Schriftträgern verklebten Klebbandabschnitte 5, die auf der Rückseite durch geeignete Präparierung (z. B. Narbung) klebstoffabweisend sind, aufeinander zu liegen kommen. Für kleinere Etiketten wäre solches Stapeln zu umständlich und kostspielig. Sie werden besser auf einem gemeinsamen Schutzblatt 8 vereinigt, und zwar auf folgende einfache Weise: Die klebstoffabweisende Schutzunterlage 8, der Klebstoff träger 5 und der gelochte Schriftträger 4 werden in Form langer- Bänder im Fließverfahren miteinander vereinigt. Dann wird dieses Dreifachband mit den Schlitzen 9 versehen, die die Schutzunterlage 8 nicht ganz zertrennen, so daß der Zusammenhang gewährt bleibt. Der Benutzer kann nun ohne Beschwer Etikett um Etikett abtrennen, auf den auszuzeichnenden Gegenstand legen und hier durch Fingerkuppendruch auf die Klebbandrückseite im Raum des Fensters 6 im Nu zum Haften bringen.
  • 5. Beispiel (Abb.S) Das Verkleben der Enden eines Streifbandes aus Papier, vor allem aus durchscheinendem Material (Pergamyn, Zellglas), bedingt geeigneten Klebstoff und eine gewisse Geschicklichkeit, die oft nicht vorhanden sind. Dann lxwälirt sich ein Band io mit dem Loch i i, das mit dein Fleck 12 aus Selbstklebeband hinterkleidet ist. Ist (las Streifband aus nichtfaserndem 1XIaterial, z. B. Zellglas, ist es wiederholt verwendbar.
  • 6. B eispiel (Abb.6) Bei Taschen, Mappen, Umschlägen minderen Wertes aus Papier sind häufig Verschlüsse erwünscht, für die die bekannten Verschlüsse entweder unzweckmäßig oder unwirtschaftlich sind. Die Vorkehrung der A-bb.6 ist dann ein recht tauglicher Ersatz. Die ausgesparten Flecke der Klehbandhinterkleidung 15 in der Klappe 13 der Tasche 1 4 kommen beim Schließen der Tasche i4 auf den klelistoffabweisenden Streifen r6, z. B. aus selbstklel>endem Zellglas, zu liegen. Mit einfachem Eindrücken der Fenster der Klappe 13 mit der Fingerkuppe wird die Tasche geschlossen. Mit simplem Unterfahren der Klappenkante mit dem Daumennagel wird sie geöffnet. Bei geeigneter Klehstoffwahl ist dieser Vorgang oft wiederholbar.
  • 7. Beispiel (_1b1.7) Beutel für Kleinzeug, 1)eisl)iclsweise 13i-iefmarken, Fotos usw., zum Befestigen an llriefen u. a: Sie sind im Gebrauch angenehmer als die üblichen Klammern. Von den gezeigten Neiden Formen ist die vorteilhafter, bei der der Haftfleck 16 und die selbstklebende Verschlußlasche 17 getrennt sind. Doch materialsparender und in der Fertigung einfacher ist es, Heftfleck und '\'erscliltißlasclie aus einem Stück Selbstklehehand zu machen.
  • B. B e i s p i e l (. @bl>. 8 Schachtelverschluß aus den Mitteln des vorherigen Beispiels. Das klel>stoffabweisende Band aus Zellglas wird von der Klappe i8 getragen, oder die ganze Schachtel ist aus einem Material mit hlebstoffabweisender Oberfläche gearbeitet. Die Schachtelklappen werden zwischen die Finger einer lland genommen, um das Behältnis zu schließen.
  • 9. Beispiel (:@lili.9und i'011 Selbstklebende Lineale bzw. .@l>deckleisten beliebiger Länge, Breite oder Formung. 1)ie au sie zu stellenden Ansprüche sind recht unterschiedlich. Soll die linealartige Vorrichtung nur kurze Zeit auf gewöhnlichem Papier liegen, z. B. als Führungsmittel für Stift oder lir:ser, darf die Klebwirkung nur milde :ein, weil sonst der fasernde Stoff des Blattes beschädigt würde. Das gleiche gilt, wenn die Vorrichtung zum Abdecken unerwünschter Teile einer Vorlage bei fotografischen Arbeiten dienen soll; hier ist mit geringer Haftkraft auszukommen. Handelt es sich aber um umfangreiche Montagen von Filmen auf Glasscheiben, ist ein strengerer Selbstkleber zuverlässiger.
  • .\1s ständig benutzte Werkzeuge muß das Klebband nach Verschmutzung und Ermüdung für den Benutzer austauschbar sein (Abb. io). Ferner müssen die Klebflächen hinter den Fenstern während der Arbeitsruhe von einem klebstoffabweisenden Streifen i9 geschützt sein. I>as Material des Lineals selbst muß solide und zuweilen elastisch sein; Blech und Kunststoffe sind besonders geeignet.
  • Soll außer (lern zu bearbeitenden Material auch das Haftlineal fixiert werden, muß es beiderseitig klebewirksam sein (A11.3).
  • io. Beispiel (Abb. ii und 12) Gelegentlich müssen die Klebflächen für beiderseitige Heftung übereinanderliegen. Steht für solche Aufgabe nur einseitig beschichtetes Klebband zur Verfügung, ist die .lnordnung der Abb. i i und 12 zweckmäßig.
  • i1. Beispiel (A11.12) Der Erfindungsgedanke setzt nicht die volle Umrah'm'ng der abgezirkelten Klebfläche voraus. Wenn die Klebfläche hart an der Kante der Vorrichtung sich befinden soll, darf der Abdeckrahmen offen sein.

Claims (1)

  1. PATEVTA\SPRI.'CHE i. Vorrichtung zum raumbegrenzten Selbstkleben, gekennzeichnet durch einen Rahmen, der mit einer elastischen selbstklebenden Fläche so hinterkleidet ist, daß diese erst klebewirksam wird, wenn sie durch den Rahmen gedrückt ist. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine klebstoffabweisende Unterlage, die zur umrahmten Klebfläche korrespondiert. 3. Vorrichtung nach Anspruch, i, dadurch gekennzeichnet, daß sie Teil eines Etiketts ist (Abb. 4). 0 Etiketten nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Mehrfachbande auf einer klebstoffabweisenden Unterlage (8) so getrennt werden, daß in der Unterlage (8) nur Schlitze (9) entstehen, die den Zusammenhalt wahren. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie Teil eines Gürtelbandes (Streifbandes) (io) ist. 6. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie Teil eines Verschlusses ist (Abb. 6 und 8). 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie Teil eines linealartigen Mittels ist (Abh. 3, 9 und io).
DES18928A 1950-09-05 1950-09-05 Vorrichtung zum raumbegrenzten Selbstkleben Expired DE830889C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE1000550A4 (nl) * 1987-05-12 1989-01-31 Unibind Ltd Werkwijze voor het verwezenlijken van kleefbare bladen en kleefbare bladen bekomen door toepassing van deze werkwijze.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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BE1000550A4 (nl) * 1987-05-12 1989-01-31 Unibind Ltd Werkwijze voor het verwezenlijken van kleefbare bladen en kleefbare bladen bekomen door toepassing van deze werkwijze.

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