DE8317128U1 - In einem Zusatzgehäuse untergebrachtes Tarifgerät - Google Patents

In einem Zusatzgehäuse untergebrachtes Tarifgerät

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DE8317128U1
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tariff
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terminal
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    • G01R11/02Constructional details
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    • GPHYSICS
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    • G01R22/06Arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. electricity meters by electronic methods
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    • HELECTRICITY
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    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
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Description

FH 83/13 - 3 -
"In einem Zusatzgehäuse untergebrachtes Tarifgerät"
Die Neuerung betrifft ein in einem Zusätzgehäuse untergebrachtes Tarifgerät zur Befestigung auf dem Klemmenblock eines Elektrizitätszählers, auf einer Zählertafel oder zur separaten Wandmontage und mit elektrischen Verbindungsmitteln .
Es ist bekannt, Zusatzgeräte am Elektrizitätszähler nach DIN 43 860 anzuordnen. Diese Geräte werden mit einem Befestigungsbügel an dem ebenfalls genormten Klemmenblock des Elektrizitätszählers angebracht. Eine in den Hauptabmessungen festgelegte Kappe dient rfann zum Abdecken eines solcherart angebrachten Gerätes. Diese Anordnung ist für Tarifgeräte insofern nachteilig, als die Kappe lediglich mit ihrer Abdeckfunktion für das Gerätegehäuse einen vermehrten Aufwand bedeutet. Zugleich wird aufgrund | der so gebildeten Doppelwandung die im Gerät entstehende |
Wärme schlechter abgeleitet und so die Lebensdauer der f
elektronischen Bauelemente nachteilig beeinflußt.
Es ist weiterhin bereits vorgeschlagen worden, den Be- |
festigungsbügel als Bodenplatte auszubilden und darauf die in einem Gehäuse gehaltene Geräteelektronik steckbar im nach DIN 43 860 Teil 2 vorgesehenen Bereich auf der dem Elektrizitätszähler abgekehrten Seite anzubringen. Beim Lösen des Gehäuses ergeben sich hierbei ungünstige Hebelwirkungen und auch Probleme mit der elektrischen Sicherheit.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, für ein direkt an einem Elektrizitätszähler oder wahlweise auch separat an einer Zählertafel oder Wand anzuordnendes Tarifgerät ein Gehäuse mit zugehörigen ausreichenden elektrischen Verbindungsmitteln zu schaffen, bei dem die bei den bekannten f Geräten vorhandenen Nachteile vermieden werden. Hierbei s soll insbesondere eine sichere und einfache Befestigung
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FH 83/13 - 4 -
Unter günstigen Montagebedingungen des Tarifgerätes sowie die elektrische und meßtechnische Sicherheit gewährleistet sein.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß das genormte Außenmaße aufweisende Zusatzgehäuse mit einem zumindest teilweise oberhalb der Klemmenblockhöhe fest angeordneten Zwischenboden sowie mit einem abnehmbaren Deckel versehen ist, zwischen denen die Bauelemente des Tarifgerätes untergebracht sind, und eine im Klemmenblockbereich aus dem Zwischenboden nach unten vorstehende Steckverbinderleiste als Verbindungsmittel zu einer über dem Klemmenblock des Elektrizitätszähler, auf der Zählertafel oder separat anoringbaren Anschlußbrückenleiste vorgesehen ist. Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der Neuerung sind Gegenstände der Unteransprüche.
Ein Gehäuse gemäß der Neuerung hat den Vorteil, daß im Bereich oberhalb des Zwischenbodens das Tarifgerät mit seinen Bauelementen in einem geschlossenen Raum untergebracht werden kann, während der untere Teil als Arischlußraum dient. Das Anbringen des Tarifgerätes auf der zuvor auf dem Klemmenblock befestigten und dort sachgerecht verdrahteten Anschlußbrückenleiste erfolgt nur noch durch Aufstecken. Die Anschlußbrückenleiste dient zugleich als Abdeckung für die Anschlußklemmen des Elektrizitätszählers, so daß nach erfolgter Montage und gegebenenfalls einer Plombierung Manipulationen am ZähleranschluL bei abgenommenem Tarifgerät verhindert werden.
Das Tarifgerät kann auch separat auf einer Zählertafel oder an der Wand angebracht werden, indem die Anschlußbrückenleiste ohne jegliche Veränderung an entsprechend vorgesehenen Löchern befestigt und das Zusatzgehäuse danach aufgesetzt wird. Lediglich der für den Durchtritt des Klemmenblocks im Zusatzgehäuse vorgesehene Ausschnitt muß dann durch ein einschiebbares Wandteil verschlossen werden.
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FH 83/13 - 5 -
Die Neuerung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht mit teilweise angeschnittenen Wandungen ein Zusatzgehäuse für Tarifgeräte mit elektrischen Verbindungsmitteln, während in
Fig. 2 ein Teilschnitt im Anschlußbereich wiedergegeben ist.
Zur Unterbringung des Tarifgerätes ist ein in den Hauptabmessungen genormtes Zusatzgehäuse 1 mit einem fest angeformten Zwischenboden 1a versehen, oberhalb dessen Raum für lediglich nur andeutungsweise dargestellte Bauelemente 2 des Tarifgerätes vorhanden ist. Zum Einbau der letzteren ist das Zusatzgehäuse an seiner Oberseite mit einem abnehmbaren Deckel 3 verschlossen, der über ein Fenster 3a verfügt und mittels plombierbarer Schrauben 4 gesichert ist. Unterhalb des im wesentlichen geschlossenen Zwischenbodens ist ausreichender Anschlußraum zum Herstellen der elektrischen Verbindungen zwischen dem Tarifgerät und einer Anschlußbrückenleiste 5 einerseits sowie zwischen letzterer und einem Klemmenblock 6 eines zugehörigen nicht dargestellten Elektrizitätszählers vorhanden.
Der Klemmenblock ist in seinen Hauptmaßen wie Höhe, Breite und Tiefe genormt. Die an diese Hauptmaße angepaßte Anschlußbrückenleiste besteht im wesentlichen aus der eigentlichen Tragbrücke 5a mit zwei seitlichen Fußteilen 5b und einer Schraubklemmen-Steckverbinderleiste 5c. Das Gegenstück zu letzterer ist eine Steckverbinderleiste 2a, die durch eine im Zwischenboden befindliche Öffnung 1b in den darunter befindlichen Anschlußraum hindurchtritt und die elektrische Verbindung zur Anschlußbrückenleiste herstellt (Fig. 2). Das Zusatzgehäuse ist weiterhin mit einem für das Aufsetzen auf den Klemmenblock erforderlichen Ausschnitt 1c an der entsprechenden Wandseite versehen, der mit einem nicht darge-
FH 83/13 - 6 -
stellten einschiebbaren Wandteil bei vom Elektrizitätszahler getrennter Anordnung des Zusatzgehäuses bodenbündig verschlossen werden kann.
Die gegenseitige Anordnung von Anschlußbrückenleiste und Zwischenboden ist nun so getroffen, daß mittels der entweder auf dem Klemmenblock an genormten Schraubstellen 6a oder bei getrennter Anordnung auf einer Zählertafel mit Bohrungen 5d in den Fußteilen befestigbaren Tragbrücke bei aufgesetztem Zusatzgehäuse die elektrische Verbindung selbsttätig zwischen den Steckverbinderleisten 5c und 2a hergestellt ist. Der Zwischenboden 1a kann, wie in Fig s 1 dargestellt, stufig ausgebildet sein, um einerseits Raum für die Bauelemente des Tarifgerätes und andererseits ausreichend Abstand für die Steckverbinderleisten oberhalb der Tragbrücke zu gewinnen. Die Breite der Tragbrücke ist dabei so gewählt, daß der Klemmenblock auf der Oberseite bis auf einen Isolierstoffrand 6b, der üblicherweise zum Einprägen der Klemmenbezeichnungen benutzt wird, vollständig abgedeckt ist.
So kann der Elektrizitätszähler vorschriftsmäßig angeschlossen und auch die zum Tarifgerät führenden Leitungen aus dem Klemmenblock herausgeführt werden. Nach dem Aufsetzen der Tragbrücke und gegebenenfalls ihrer Plombierung an den Schraabstellen 6a sind die Schraubklemmen im Klemmenblock nicht mehr zugänglich. Anhand der nicht abgedeckten Klemmenbezeichnungen lassen sich jedoch ohne Schwierigkeiten die für das Tarifgerät vorgesehenen Anschlußdrähte an die jeweiligen Schraubklemmen der Leiste 5c führen. Die den Schraubklemmen in einer parallelen Reihe zugeordneten Steckverbinder stellen dann nach Aufsetzen des Tarifgerätes über die Steckverbinderleiste 2a selbsttätig die elektrische Verbindung zu den Bauelementen und der Elektronik des Tarifgerätes her.

Claims (6)

• · · ■ Is * «I Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH 6000 Frankfurt 70, Theodor-Stern-Kai 1 FH 83/13 .spa-wö 06. Juni 1983 Schutzansprüche:
1. In einem Zusat-gehäuse untergebrachtes Tarifgerät zur Befestigung auf dem Klemmenblock eines Elektrizitätszählers, auf einer Zählertafel oder zur separaten Wandmontage und mit elektrischen Verbindungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß das genormte Außenmaße aufweisende Zusatzgehäuse (1) mit einem zumindest teilweise oberhalb der Klemmenblockhöhe (6) fest angeordneten Zwischenboden (1a) sowie mit einem abnehmbaren Deckel (3) versehen ist, zwischen denen die Bauelemente (2) des Tarifgerätes untergebracht sind, und eine im Klemmenblockbereich (6) aus dem Zwischenboden (1a) nach unten vorstehende Steckverbinderleiste (2a) als Verbindungsmittel zu einer über dem Klemmenblock (6) des Elektrizitätszählers, auf der Zählertafel oder separat anbringbaren Anschlußbrückenleiste (5) vorgesehen ist.
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FH 83/13 - 2 -
2. Tarifgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenboden (1a) bis auf eine Öffnung (1b) für die Steckverbinderleiste (2a) geschlossen zu einem darunter befindlichen Anschlußraum ausgebildet ist.
3. Tarifgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußbrückenleiste (5) als Tragbrücke (5a) mit darauf angeordneter Schraubklemmen-Steckverbinderleiste (5c) ausgebildet ist.
4. Tarifgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragbrücke (5a) der Kleirimenblockhöhe angepaßte und seitlich über den Klemmenblock (6) greifende Fußteile (5b) aufweist, die mit letzterem an den genormten Schraubstellen (6a) mechanisch verbindbar sind.
5. Tarifgerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessungen der Tragbrücke (5a) derart gewählt sind, daß der gesamte Klemmenblockbereich (6) lediglich mit Ausnahme der am Isolierstoffrand (6b) eingeprägten Klemmenbezeichnungen abdeckbar ist.
6. Tarifgerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der abnehmbare, mit einem Fenster (3a) versehene Deckel (3) des Zusatzgehäuses (1) plombierbar ist.
DE8317128U In einem Zusatzgehäuse untergebrachtes Tarifgerät Expired DE8317128U1 (de)

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DE8317128U1 true DE8317128U1 (de) 1984-08-23

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DE8317128U Expired DE8317128U1 (de) In einem Zusatzgehäuse untergebrachtes Tarifgerät

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