DE831990C - Apparat zum Behandeln von Loesungen mit Gasen - Google Patents

Apparat zum Behandeln von Loesungen mit Gasen

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DE831990C
DE831990C DEP55888A DEP0055888A DE831990C DE 831990 C DE831990 C DE 831990C DE P55888 A DEP55888 A DE P55888A DE P0055888 A DEP0055888 A DE P0055888A DE 831990 C DE831990 C DE 831990C
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Germany
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compressed air
gas
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gases
pressure
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DEP55888A
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Inventor
Heinrich Rech
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J19/0006Controlling or regulating processes
    • B01J19/0013Controlling the temperature of the process
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F23/00Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
    • B01F23/20Mixing gases with liquids
    • B01F23/23Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J2219/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J2219/00049Controlling or regulating processes
    • B01J2219/00162Controlling or regulating processes controlling the pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J2219/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J2219/19Details relating to the geometry of the reactor
    • B01J2219/194Details relating to the geometry of the reactor round
    • B01J2219/1941Details relating to the geometry of the reactor round circular or disk-shaped
    • B01J2219/1942Details relating to the geometry of the reactor round circular or disk-shaped spherical

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Description

  • Apparat zum Behandeln von Lösungen mit Gasen Die Erfindung bezieht sich auf einen Apparat zum Behandeln von Lösungen mit Gasen, z. B.
  • Sympathol, wobei <ler Wasserstoff so lange im Kreislauf durch die Flüssigkeit Igepumpt wird, bis die Flüssigkeit vollständig gesättigt ist.
  • Zur Zeit behilft man sich mit Schüttelapparaten, wobei man den Wasserstoff aus einer Flasche in ein Gefäß läßt, in welchem sich die FlüssigZkeit befindet und druckdicht al>heschlossen ist. Durch das Schütteln bekommt man al>er nur eine Oberflächcnberührung, wobei das Binden des Wasserstoffes mit der Flüssigkeit sehr langsam und umständlich vonstatten geht.
  • Durch den Gegenstand der Erfindung werden sämtliche erforderlichen Bedingungen erfüllt.
  • Man denke sich ein Gefäß oder eine Hohlkugel nach Fig. T mit Wasser gefüllt. Wenn man nun in diese T Hohlikugcl Preßluft bei A hineinschickt, so wird nach dem bekannten Heron.sball das Wasser bei B herausspritzen. Wenn man nun an Stelle des Wassers ein Gas in die Hohlkugel füllt und Ibei A wieder Preßluft einläßt, so wird bei B ein Gemisch von Luft und Gas ausströmen. Da nun dieses Gemisch zur Hydrierung nicht verwendbar ist, trennt man das Gas von der Luft durch eine Scheidewand C nach Fig. 2. Diese ScheidewZand C (Fig. 2) ist als eine Halbhohlkugel mit einem Flansch aus Rohgummi gebildet, die sich im Innern der Hohlkugel an die Wandung anlegt. Wenn man nun bei A Preßluft einläßt, so wird sich diese Scheidewand C eindrücken, und zwar so lange, bis sie die Stellung nach Fig. 3 erreicht hat und somit sämtliches Gas, das im Raum D (Fig. 2) vorhanden war, restlos ausgedrückt hat, Ida die Scheidewand C oder besser gesagt Membran C an das Innere der Wandung der Hohlkugel durch die Preßluft fest eingedrückt wird und sich der Raum D bis Null reduziert hat, so daß kein schädlicher Raum vorhanden sein kann. Je höher die Förderhöhe des Gases sein soll, um so höher muß der Druck der Preßluft sein; also kann man die Gasförderhöhe ganz nach Belieben steigern, soweit man Preßluft zur Verfügung hat.
  • Um nun dieses Aggregat als Pumpe wirken zu lassen, wird die Preßluft zwangsläufig gesteuert und bei B als Druckstutzen ein Druckventil und bei E als Saugstutzen ein Saugventil eingebaut (Fig. 4).
  • Der Druckstutzen B steht mit der Düse F (Fig. 5) in Verbindung, die in dem Gefäß H, welches druckdicht abgeschlossen ist, liegt, und der Saugstutzen E liegt mit dem Stutzen G des Gefäßes H in Verbindung, so daß die nicht gebundene Gasmenge immer wieder abgesaugt wird oder besser gesagt, abströmt, da in dem Gefäß ein Uberdruck bestehen muß, weil das Gas von einer Flasche mit einem Überdruck in clas gesamte Aggregat eingelassen worden ist und immer wieder von neuem von der Pumpe in die Flüssigkeit gedrückt wird. Das Gas, welches bei der Hydrierung mit der Flüssigkeit gebunden ist, wird aus einer Gasflasche über eine Vorlage N in der Saugleitung von Zeit zu Zeit ersetzt.
  • Um nun einen dauernden Gasstrom zu erreichen, welcher zur Vermeidung einer Zukristalbsierung der Düse F (Fig. 5) - erforderlich ist, ist dieses Aggregat nach Fig. 4 zweimal aufzubauen, so daß man ein doppeltwirkendes Aggregat erhält nach Fig. 6. Die beiden Scheidewände oder Membran nen C sind durch eine Kuppel stange J so untereinwander verbunden, daß, wenn auf der einen Seite angesaugt, auf der anderen Seite gedrückt wird. Die Kuppel stange J ilst in zwei Führungsbuchsen K geführt und durch je eine Stopfbuchse oder Simmerringe gegen Austreten der Preßluft abgedichtet.
  • Der in den beiden Totlagern abfallende Gas strom wird durch einen Windkessel L, der mit einem Manometer und Ablaßhahn versehen ist und in den beide Druckleitungen speisen, ausgeglichen (Fig. 7).
  • Von dem Windkessel L geht der Anschlußstutzen M nach der Düse F (Fig. 5), wobei dann ein dauernder Gasstrom erreicht wird.
  • Die Saugleitung E (Fig. 8) holt das Gas über eine Vorlage N, welche durch den Stutzen 0 mit dem Stutzen G (Fig. 5) in Verbindung steht, um ein Ablagern der mitgerissenen Kristalle von Flüssigkeiten zu bewerkstelligen. Die Vorlage ist mit einem Valcuummanometer und einem Ablaßhahn ausgestattet.
  • Fig. 9 stellt die Anordnung der Preßluftsteuerung dar. Auf der Kuppel stange J ist ein Stellring P, der mittels Stellschraube festgesetzt rist. Dieser Stellring P bewegt am Ende des Hubes die Nocken Qt ibzw. Q2 in axialer Richtung nach links oder rechts, je nach Einwirken der Preßluft, die dann je auf einer Steuerstange R1 und R2 mit dem Steuerkolben S stark verbunden und in den Führungsaugen T1 und T2 gelagert sind. Der Steuer-kolbenS bewegt sich saugend in dem Steuerzylinder U, der mit Kanälen ausgestattet ist (Fig. Io).
  • Die Preßluft strömt durch den Kanal I Stellung I (Fig. Io) über dem Steuerkolben S durch den Kanal 2 in den Preßluftzylinder (Fig. II) Stellung in den Raum 3 und hat den Kolben 4 bereits schon nach rechts gedrückt in Richtung 5. Hierbei ist die Luft aus dem Raum 6 durch den Kanal 2' über den Steuerkolben S durch den Auspuffkanal 7 ins Freie (Filg. I0, Stellung I) gegangen.
  • Nach diesem Arbeitsgang des Kolbens 4 (Fig. ii.
  • Stellung 1) strömt die bereits verbrauchte Preßluft aus der Blase links (Fig. 9 durch das l'reßluftrohr 1t, in den Kanal W1 (s. Fig. 1 1, Stellung 1) über den Rundschieberkoll)en 4 dul-cll den Xuspuizfkanal S-1 1 ins Freie. Gleichzeitig strömt neue Preßluft in den Kanal Y2 über den Rundschieberkolben 4 in den Kanal W2 durch das Preßluftrohr V2 in die Blase rechts (Fig. g).
  • Hierdurch wird das Membran C in Blase links und Blase rechts durch die starre Verbindung mit der Kuppelstange J (Fig. 9) in axialer Richtung nach rechts bewegt. Der Stellring P schiebt danii vor dem Ende des I lubes den Nocken Q2. mit ihm idie Steuerstange R.2 und Steuerkolben 5 so weit nach rechts, bis Stellung II (Fig. io) erreicht ist.
  • Hierbei tritt jetzt Preßluft in den Kanal 1' ül)Cr den SteuerkolbenS durch den Kanal 2' durch eine Rohrleitung Z2 in den Raum 6 und hat bereits den Kolben 4 nach Fig. in (StellungII) in dem Zylinder nach links bewegt.
  • Bei dieser Stellung tritt jetzt Preßluft in den Kanal Yj über den Kolben 4 durch den Kanal W durch das Rohr Vt qn die Blase links und schiebt die Membran C in Blase links und rechts durch die Venbindung Ider Kuppelstange J wieder nach links; der Stellring am Eade des Hubes dem Nocken Q1 mit ihm die Steuerstange Rt und Steuerkolben S so weit nach links, bis die Stellung I (Fig. Io) erreicht ist. Die Preßluft strömt durch den Kanal 1 (Stellung I, Fig. Io) über den Steuerkolben S durch den Kanal II durch das Preßluftrohr Z, in den Preßluftzylinder (Fig. 1 1, Stellung 1) in den Raum 3 und hat den Kolben 4 bereits nach rechts gedrückt uin Richtung 5. So wiederholt sich das Spiel, solange Preßluft zuströmen kann.
  • Fig. I2: Die Preßluft wird von einem Preßluftbehälter entnommen, der als Wasserabscheider ausgebildet und durch einen Kompressor, der, mittels Motor angetrieben, auf der Grundplatte des Aggregates montiert iist, gespeist wird. Man kann auch den Behälter durch eine Preßluftleitung speisen.
  • An den Preßluftseiten der beiden Blasen oder Hohlkugeln sind je ein Hahn angebracht, um das Wasser, das mit der Preßluft einströmt, von Zeit zu Zeit abzulassen. Die beiden Hähne auf der Gasseite haben den Zweck, mitgerissene Flüssigkeit von Zeit zu Zeit aus dem Gasraum der Blase abzulassen.
  • Die Ibeiden Manometer auf der Preßluftleitung VX und V2 fdienen zur Kontrolle der Preßluft. Die Preßluft und der Gasdruck, welchen das Manometer auf dem Gaswinidkessel L anzeigt, müssen bei einem wirtschaftlichen Arbeiten des Aggregates in gleicher Höhe sein. Man kann die Preßluft mit Hilfe eines Ventils von Hand oder automatisch dem jeweils erforderlichen Gasdruck anpassen, damit keine Preßluft verlorengeht.
  • Bci eiller richtigen Funktion des Apparates muß der Druck in dem Gaswindkessel und in der Vorlage N auf gleicher Höhe sein. Steigt der Druck im Gaswindkessel, so fällt der Druck in der Vorlage, da das Gasvolumen in dem ganzen Aggregat einschließlich Gefäß (Fig. 5) so weit konstant ist, als sich das Gas mit der Flüssigkeit bindet.
  • Tritt die Erscheinung auf, daß der Druck in dem Gaswindkessel steigt und in der Vorlage fällt, so kann das Aggregat stehenbleiben. Diese Erscheinung ist dann ohne weiteres auf eine Zukristallisierung in Gefäß H (Fig. 5) zurückzuführen, welcher man dann durch Erhöhung der Preßluft entgegentreten kann, solange es noch im Anfangsstadium ist. Bleibt dies natürlich ohne Erfolg, so ist es ratsam, die Düse F aus dem Gefäß H (Fig. 5) auszubauen und von den Kristallen frei zu machen.
  • Fig. 12 stellt die komplette Zusammenstellung des Apparates dar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Apparat zum Behandeln von Lösungen mit Gasen, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier geteilter Hohlkugeln (Fig.6) mit Einlaßventilen(E), Auslaßventilen (B) und Preßluftstutzen (A), mit je einer als Halbhohlkugel ausgebildeten, mit einem Flansch versehenen Scheidewand (C) aus Gummi und einer an den beiden Scheidewänden angreifenden, in axialer Richtung sich durch Führungsbuchsen mit Stopfbuchsen bewegenden Kuppelstange (J).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet Idurch eine von den Auslaßventilen (B) zu einem mit Manometer und Ablaßhahn versehenen Wjndkessel (L, Fig. 7) führenden Druckleitung und eine von den Gaseinlaßventilen (E) zu einer mit Vakuummanometer und Ablaßhahn versehenen Vorlage (N, Fig. 8) führenden Saugleitung.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen I und 2, gekennzeichnet durch einen auf der Kuppelstange (J) mittels Stellschraube festgesetzten, die Nocken (Qt und Q2) der Steuerstange (R, R2) betätigenden Stellring (P), einen mit der Steuerstange verbundenen Steuerkolben (s. Fig. 10) im Steuerzylinder (U) zwecks selbsttätiger, abwechselnder Zuführung der Preßluft über die Preßluftstutzen (A) in die jeweiligen Hohlkugelhälften.
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