DE832132C - Verbesserungen an Dochtbrennern fuer Leuchtoel und aehnliche fluessige Brennstoffe - Google Patents
Verbesserungen an Dochtbrennern fuer Leuchtoel und aehnliche fluessige BrennstoffeInfo
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Description
- Verbesserungen an Dochtbrennern für Leuchtöl und ähnliche flüssige Brennstoffe Diese Erfindung bezieht sich auf Dochtbrenner für Leuchtöl und andere bei hohen Temperaturen zur Spaltung oder Verkokung neigender Brennstoffe und ist besonders bei Zündflammen anwendbar.
- Bei den üblichen Formen von Leuchtölbrennern mit einem zylindrischen oder flachen Docht, die mit einer gelben Flamme brennen, ist die Kopffläche des Dochtes einer intensiven Strahlung von der direkt über ihm brennenden Flamme ausgesetzt. Die sich daraus ergehende hohe Temperatur ruft leicht eine Spaltung oder Verkokung des in den Docht hochgesogenen Leuchtöls hervor. Dieses führt zu allmählicher Koksablagerung auf dem Kopfende des Dochtes durch gebildeten Koks und stört damit die Zufuhr von Leuchtölen, so daß die Flamme allmählich kleiner wird und schließlich verlöscht. Um den Brenner wieder hell zu machen, ist es notwendig. den Kohlenstoff von dem Docht zu entfernen, z. B. durch Entfernung eines Teiles des Dochtes.
- Ein Ziel der Erfindung ist es, die bis zum Reinigen des Dochtes erforderliche Zeit zu vergrößern und zu diesem Zweck die Spaltung oder Verkokung des Leuchtöls im Docht herabzusetzen.
- Entsprechend der Erfindung umfaßt ein Brenner für flüssige Brennstoffe für das verlängerte Verbrennen von leicht verkokenden Brennstoffen eine Schicht von als Docht wirkenden Absorptionsstoffen, die auf ihrer einen Seite in Berührung mit einer nicht mit Öffnungen versehenen Wand von guter Wärmeleitfähigkeit steht, während die andere Seite mindestens über einen Teil ihrer Oberfläche freigelegt ist, daß sie über den ganzen freigelegten Teil Dämpfe abgeben kann, wobei diese freigelegten Teile nicht der direkten Strahlung der Flamme oder einem Luftstrom ausgesetzt sind.
- Auf diese Weise wird die Verdampfung des Leuchtöls nicht an der kleinen Stirnfläche des Dochtes, die der intensiven Strahlung aus der Flamme ausgesetzt ist, erzeugt, sondern an einer größeren Dochtoberfläche, -die eine mildere Erhitzung erfährt.
- Nach einer Ausführungsform der Erfindung hat der Docht die Form eines Zylinders oder Rohres, der im Innern angebracht ist und mit seiner äußeren Oberfläche mit einem ungelochten Metallrohr mit guter Wärmeleitfähigkeit in Berührung steht, während der obere Teil seiner Innenfläche vollständig freigelegt ist, so daß sie von ihrer gesamten Fläche Dämpfe abgeben kann, aber nicht der direkten Flammenstrahlung oder einem Luftstrom ausgesetzt ist. Der Docht kann von dem Metallrohr getragen werden, so daß er zusammen mit dem Rohr in dem Brenner eingesetzt oder aus diesem entfernt werden kann.
- Der Brenner nach der Erfindung ist besonders als Zündflamme für einen Hauptbrenner anwendbar, z. B. für Kletterflammenbrenner, da eine Zündflamme lange Zeiträume hindurch ohne Reinigung brennen muß.
- Eine besondere Ausführungsform der Erfindung wird als Beispiel mit Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben, die einen schematischen Querschnitt durch einen Kletterflammenbrenner darstellt, der mit einer Zündflamme als Verkörperung der Erfindung ausgerüstet ist. Der Hauptbrenner besteht aus einem ringförmigen Brennerrohr i, der einen Docht aus absorbierendem Material enthält, um. den Brennstoff aufzusaugen, und der mit einem Rohr 5, durch welches der Brennstoff zugeführt wird, versehen ist. Der Hauptbrenner ist an einer oder mehreren Stellen unterbrochen, um ein oder mehrere Zündflammen vorzusehen, die dauernd brennen bleiben, um den Hauptbrenner anzuzünden, wenn ihm Brennstoff zugeführt wird.
- Die Zündflamme umfaßt ein Rohr 3, das aus einem Metall von guter Wärmeleitfähigkeit, wie Aluminium oder Kupfer, besteht, und ist mit einer Augkleidung 4 aus einem absorbierenden Stoff, wie Baumwolle, Asbest, oder keramischem Material ausgerüstet, um als Docht zu wirken. Das Rohr 3 ist in ein äußeres Rohr 2 eingesetzt, dessen unterem Ende fortlaufend Brennstoff durch eine Leitung 6 zugeführt wird zu einem Flüssigkeitsspiegel, so daß das untere Ende des Rohres 3 eingetaucht ist und der Brennstoff durch den Docht 4 in den oberen Teil hinaufgesogen wird.
- Wenn die Zündflamme angezündet ist, wird die durch seine Flamme entwickelte Wärme leicht über das Rohr 3 verteilt dank dessen guter Wärmeleitfähigkeit. Als Ergebnis hiervon wird die Wärme an der Absorptionsschicht nach unten hin verteilt, eher als daß sie an deren Oberkante konzentriert wird. Diese Wärmeverteilung verursacht eine Verdampfung des durch den Docht aufgesaugten Brennstoffes und wirkt gleichzeitig dahin, zu verhindern, daß die Temperatur der Oberkante zu einem solchen Wert ansteigt, daß sie eine Spaltung oder Verkokung des Brennstoffes bewirkt. Selbst wenn eine solche Verkokung am Kopf des Dochtes stattfinden sollte, wo er der .direkten Flammenstrahlung ausgesetzt ist und dieser Teil des Kopfes durch den gebildeten Kohlenstoff verstopft werden sollte, so würde dies das Funktionieren der Zündflamme nicht behindern, da eine Verdampfung des Brennstoffes weiterhin an der Innenfläche des Dochtes erfolgen kann. Da keine Luft durch das Rohr 3 zugeführt wird,'kann sich in ihm keine Flamme bilden.
- Ein Docht, der in der beschriebenen Art und Weise arbeitet, hält, wie gefunden wurde, beträchtlich länger, ohne die Notwendigkeit einer Behandlung, wie Reinigen oder Kürzen, als ein Docht, bei welchem die Verdampfung an der Oberkante infolge der direkten Strahlung aus der Flamme erfolgt. Darüber hinaus kann er jedoch, falls erforderlich, leicht umgekehrt oder ersetzt werden, da das Rohr, welches das Absorptionsmaterial umgibt, die Entfernung des Letztgenannten erleichtert.
- Der Hauptbrenner i ist dargestellt als ausgerüstet mit durchlochten Schalen 7 und 8 in der Art der üblichen Kletterflammenbrenner.
- Es sei darauf hingewiesen, daß die Erfindung nicht auf die beispielsweise gegebenen Konstruktionseinzelheiten beschränkt ist, z. B. ist es nicht notwendig, einen rohrförmigen Docht zu verwenden, der innen in ein Metallrohr eitigepaßt ist, da der Docht sich auch außerhalb solch eines Rohres befinden kann oder ein flacher Docht verwendet werden kann, der entlang und in Verbindung mit einem flachen Metallstreifen angebracht ist. Auer die in der Zeichnung gezeigte .Ausführungsform ist einfach und zweckmäßig.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Brenner für flüssige, zum Verkoken neigende Brennstoffe, gekennzeichnet durch einen Docht aus absorbierenden Stoffen, der an seiner einen Seite in Berührung mit einer gut wärmeleitenden, nicht gelochten Wandung steht, während die andere Seite mindestens über einen Teil ihrer Oberfläche voll freigelegt ist, aber so angeordnet ist, daß er nicht der direkten Strahlung aus der Flamme oder einem Luftstrom ausgesetzt ist. z. Brenner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Docht aus absorbierenden Stoffen die Form eines Rohres besitzt, das innerhalb und mit Berührung der Außenfläche mit einem gut wärmeleitenden, nicht gelochtem Metallrohr angeordnet ist. 3. Brenner nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Docht und Brenner gemeinsam auswechselbar angeordnet sind. 4. Verwendung der Brenner nach Anspruch i his 3 als Sparbrenner für einen Hauptbrenner, z. B. für Kletterflammenbrenner.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE832132C true DE832132C (de) | 1952-02-21 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEN2854A Expired DE832132C (de) | 1940-04-22 | 1950-10-03 | Verbesserungen an Dochtbrennern fuer Leuchtoel und aehnliche fluessige Brennstoffe |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE832132C (de) |
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1950
- 1950-10-03 DE DEN2854A patent/DE832132C/de not_active Expired
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