DE8330185U1 - Als fahrgeschaeft ausgebildetes geraet fuer die volksbelustigung - Google Patents

Als fahrgeschaeft ausgebildetes geraet fuer die volksbelustigung

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DE8330185U1 DE19838330185 DE8330185U DE8330185U1 DE 8330185 U1 DE8330185 U1 DE 8330185U1 DE 19838330185 DE19838330185 DE 19838330185 DE 8330185 U DE8330185 U DE 8330185U DE 8330185 U1 DE8330185 U1 DE 8330185U1
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Description

9093/me/ho
Gebrauchsmusteranmeldung
Herr Guus van der Veen, Kurt-Schumacher-Str. 29, 2900 Oldenburg
Als Fahrgeschäft ausgebildetes Gerät für die Volksbelustigung
Die Erfindung betrifft ein als Fahrgeschäft ausgebildetes Gerät für die Volksbelustigung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein neuartiges Vernügungsgerät für Volksbelustigungen wie Jahrmärkte o.dgl. zu schaffen, mit dem sich überraschende Bewegungseffekte erzielen lassen.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst worden durch eine Fahrgastgondel, deren Kopfenden auf Kreisbahnen in hauptsächlich lotrechten zueinander parallelen Ebenen bewegbar sind.
Die Fahrgastgondel ist dabei zweckmäßiger Weise eine längliche Plattform mit mehreren Sitzreihen hintereinander. Werden die Kopfenden auf zueinander parallelen lotrechten Kreisbahnen bewegt, wandert die z.B. waagerecht ausgerichtete Längsachse der Fahrgastgondel ebenfalls auf einer Kreisbahn bzw. beschreibt die Fahrgastgondel bei ihrer Bewegung einen Zylinder. Die erfindungsgemäße Neuerung bietet dabei den Vorteil, daß die Kopfenden auf den zugeordneten Kreisbahnen mit ungleichen Geschwindigkeiten umlaufen können, wodurch die Fahrgastgondel
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er,*>ch gleichzeitig Kipp- oder Schaukelbewegungen ausführt. Es ist auch möglich die Kopfenden auf den zugeordneten Kreisbahnen gegensinnig zu bewegen und dabei zusätzlich noch mit unterschiedlichen Bewegungsgeschwindigkeiten zu variieren. Es lassen sich in vorteilhafter Weise vielfache neuartige Bewegungseffekte erreichen.
Fahrgeschäfte müssen leicht transportabel und auch möglichst leicht auf- und abbaubar sein. Dabei wird eine robuste und betriebssichere Bauweise angestrebt. Zur Erfüllung dieser Anforderungen zeichnet sich das erfindungsgemäße Fahrgeschäft räch einer Weiterbildung aus durch zwei voneinander in einem vorbestimmten Abstand aufstellbare Stützen, zwischen denen die Fahrgastgondel an radial um die Stützenenden bewegbaren Auslegern abgehängt ist.
Die Ausleger lassen sich verhältnismäßig problemlos um von den Stützen gehaltene Lager radial schwenken, wobei die an den Auslegern hängende Fahrgastgondel mitgenommen wird.
Die für die Verschwenkung notwendigen Antriebsaggregate , können beliebig ausgestaltet und angeordnet werden. Bei dem erfindungsgemäßen Fahrgeschäft ist mit Vorteil vorgesehen, daß jede Stütze ein Antriebselement für die Radialbewegung des zugeordneten Auslegers aufweist. Dieses Antriebselement kann z.B. ein Hydraulikmotor sein, über den der Ausleger bewegt wird. Da jeder Ausleger ein eigenes Antriebselement hat, lassen sich die vorbeschriebenen Bewegungseffekte und Kombinationen der Bewegungsabläufe der Fahrgastgondel durch indivi-
duelle Steuerung der Antriebselemente mit konstruktionstechnisch einfachen Mittel verwirklichen.
Selbstverständlich ist es auch möglich, z.B. bei einer einfacheren Ausführung des Fahrgeschäftes,beide Ausleger über einen gemeinsamen Zentralantrieb anzutreiben.
Wie vorbeschrieben,bewegt sich die Fahrgastgondel bei einer Bewegung der Ausleger auf einer dem Umfang eines Zylinders entsprechenden Bahn, wenn beide Ausleger identische Schwenkstellungen innerhalb der von ihnen beschriebenen Kreisbahnen einnehmen. Bei unterschiedlichen Schwenkpositionen, z.B. dann, wenn ein Kopfende der Fahrgastgondel vom zugeordneten Ausleger in einem unterem Bereich der Kreisbahn gehalten wird, während das andere Kopfende der Fahrgastgondel gleichzeitig den höchsten Punkt der Kreisbahn erreicht hat, erstreckt sich die Fahrgastgondel diagonal durch den gedachten vorbeschriebenen Zylinder. Da die Diagonale länger ist als die letztlich durch den Abstand Stützen bestimmte Länge des Zylinders ,wird wenigstens eine der Kreisbahnen aus der lotrechten Ebene herausgezogen bzw. werden die Ausleger auf Abbiegung beansprucht. Zur Vermeidung dieser Beanspruchungen ist nach einer anderen Weiterbildung vorgesehen, daß das Fahrgeschäft eine Ausgleichseinrichtung für den sich ändernden Abstand zwischen den Kreisbahnen aufweist. Eine solche Ausgleichseinrichtung karin z.B. derart ausgestaltet sein, daß jeder Ausleger um eine quer zu seiner Längsachse gerichtete Achse schwenkbeweglich an der jeweiligen Stütze angelenkt ist. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist z.B. vorgesehen, daß die Ausgleichsein-
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richtung einen in jeder Stütze gelagerten Radialdrehkopf mit einem Gelenkt umfaßt, an dem der zugeordnete Ausleger um eine quer zur Auslegerlängsachse ausgerichtete Achse schwenkbar angelenkt ist. Selbstverständlich sind auch noch andere Ausfuhrungsmöglichkeiten einer Ausgleichseinrichtung möglich. SO kann z.B. die Fahrgastgondel über ein Längsschiebelager mit der. Auslegern verbunden werden, welches nach Art einer Teleskopführung für den notwendigen Längenausgleich sorgt, ohne daß die Ausleger aus der von ihnen beschriebenen lotrechten Kreisbahn abgelenkt werden.
Eine weitere Lösung für eine Ausgleichseinrichtung, mit der sich in vorteilhafter Weise auch noch ein zusätzlicher Bewegungseffekt erreichen läßt, zeichnet sich dadurch aus, daß die Fahrgastgondel aus gegeneinander in Längsrichtung der Gon del verschiebbaren Abschnitten zusammengesetzt ist. So kann z.B. der die Sitze tragende Rahmen der Fahrgastgondel teleskopartig ineinander geführte Abschnitte aufweisen, die sich bei notwendigem Längenausgleich ohne Festigkeitsminderung gegeneinander verschieben lassen. Diese Verschiebebewegung überlag&rt sich mit den Schaukel- und Pendelbewegungen der Fahrgastgondel, die durch radiale Bewegung der Ausleger um ihre Anlenkpunkte an den Stützen bewirkt wird.
Selbstverständlich kann für den benötigten Ausgleich auch eine Schwenkhalterung der Radialdrehköpfe vorgesehen sein, so daß sich die Radialdrehköpfe gegeüber den ortsfesten Stützen entsprechend gelenkig bewegen können.
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Weiterhin ist bei einer zweckmäßigen Ausgestaltung vorgesehen, daß die Kopfenden der Fahrgastgondel mit Kreuzgeienklagern an den Enden der Ausleger angeienkt sind. Durch die Anlenkung mit Kreuzgelenklagern kann die Fahrgastgondel während des Fahrbetriebes in einer für die Fahrgäste angenehmen aufrechten Position gehalten werden, vor allen Dingen auch dadurch, weil, nach einer anderen Weiterbildung, der Gesamtschwerpunkt der Fahrgastgondel außerhalb der von den Kreuzgelenklagern beschriebenen Kreisbahnen um die Radialdrehköpfe der Stützen und demzufolge tiefer als die Kreuzgelenklager liegt.
Weiterhin zeichnet sich das Fahrgeschäft dadurch aus, daß jeder Ausleger über seine Anlenkpunkte an der Stütze hinaus verlängert ist und daß am verlängerten Auslegerabschnitt ein
Gegengewicht angeordnet ist. Durch die Gegengewichte können
auftretende Belastungen durch Fliehkräfte und dergleichen verhältnismäßig einfach abgefangen werden. Die Gegengewichte ermöglichen es insbesondere in vorteilhafter Weise, daß als Antriebseinrichtungen verhältnismäßig leistungsschwache Aggrega- te eingesetzt werden können.
Zur Erleichterung des Auf- und Abbaus der Fahrgeschäfts ist vorgesehen, daß jede Stütze als auf einen Fahrgestell angeordneter Klappmast ausgebildet ist. Der Klappmast kann z.B. über Hydraulikzylinder aufgestellt werden, so daß das Fahrge schaft nach Einhängung der Fahrgastgondel bereits nahezu voll-
ständig betriebsbereit ist« sobald die Fahrgestelle für jeden
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Klappmast in die für sie bestimmte Position gefahren sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, aus dem sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
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Fig.l eine schematische Vorderansicht des F^fcrge-
schäfts und
Fig.2 eine Seitenansicht der Fahrgeschäfts gemäß
Fig.l
10
In Fig. 1 ist das Fahrgeschäft schematisch in einer Vorderansicht dargestellt. Fahrgestelle 1 und 2 mit angedeuteten Rädern 3 tragen als aufstellbare Klappmasten ausgebildete Stützen 4 und 5.Die Fahrgestelle 1 und 2 werden in einem vorbe- § stimmten Abstand parallel zueinander ausgerichtet aufgestellt 1
und durch zwischengesetzte Distanzplatten 6 und 7 abgestützt f und gesichert. Am freien Ende jeder Stütze 4 und 5 ist ein Ra- | dialdrehkopf 8 bzw. 8a gelagert, der mittels eines nicht wei- I ter dargestellten zugeordneten Antriebselementes um die waage- I rechte Achse 9 bzw. 9a drehbar ist. Jeder Radialkopf weist ein Gelenk auf , welches einen Ausleger 10 bzw. 10a hält, der um die quer zu Auslegerlängsachse ausgerichtete Gelenkachse 11 bzw. 11a gegenüber dem Radialdrehkopf schwenkbar ist, was i
durch gestrichelte Linien angedeutet ist. Der Radialdrehkopf weist außerdem eine Lasche 12 bzw. 12a auf, an der sich ein Gasdruckzylinder ο. dgl. Stoßdämpferelement abstützt, um die $
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Schwenkbewegungen des Auslegers um die Gelenkachse 11 bzw. 11a zu dämpfen.
Jeder Ausleger hat einen über den Radia!drehkopf 8 hinaus verlängerten Abschnitt 13 bzw. I3a, an dem ein Gegengewicht 14 bzw. 14a angeordnet ist.
Am freien Ende jedes Auslegers befindet sich ein Kreuzgelenk 15 bzw. 15a. Die Kopfenden 16 bzw. 16a einer Fahrgastgondel 17 sind über die Kreuzgelenke 15 und 15a mit den Auslegern 10 bzw. 10a verbunden.
Bei einer radialen Bewegung der Ausleger 10 bzw. 10a um die Achsen 9 bzw. 9a der Radialdrehköpfe 8 und 8a der Stützen 4 und 5 kann die fahrgastgondel 17 auf einer Kreisbahn bewegt werden und dabei rsrschieden geneigte Stellungen einnehmen, durch die eine Vielzahl von Variationen der Bewegungseffekte der Fahrgastgondel erreicht werden.
Durch gestrichelte Linien ist eine geneigte Stellung der Fahrgastgondel angedeutet, die dadurch erreicht wird, daß die Ausleger 10 und 10a verschiedene Stellungen innerhalb ihrer um die Achsen 9 und 9a beschriebenen Kreisbahnen aufweisen.
in Fig.2 ist eine Seitenansicht des Fahrgeschäfts gemäß Fig.l dargestellt. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszahlen bezeichnet. Mit 18 und 19 sind die als Klappmast ausgebildete Stützen 4 sichernde Aussteifungen bezeichnet. Die bei radialer Bewegung des Auslegers 10 um die Achse 9 von der Fahr gastgondel 17 beschriebene Kreisbahn 20 ist durch eine strich·" punkierte Linie angedeutet.
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Claims (1)

  1. Ansprüche
    1. Als Fahrgeschäft ausgebildetes Gerät für die Volksbelustigung,
    gekennzeichnet durch, eine Fahrgastgondel (17), deren Kopfenden (16,16a) auf Kreisbahnen (20) in hauptsächlich lotrechten zueinander parallelen Ebenen bewegbar sind.
    2_^ Fahrgeschäft nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei voneinander in einem vorbestimmten Abstand aufstellbare Stützen (4,5), zwischen denen die Fahrgastgondel (17) an radial um p die Stützenenden bewegbaren Auslegern (10,10a) abgehängt ist.
    15 3^ Fahrgeschäft nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stütze M,5) ein Antriebselement für die Radialbe-
    wegung des zugeordneten Auslegers aufweist.
    4. Fahrgeschäft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Ausgleichseinrichtung für den sich ändernden Abstand zwischen den Kreisbahnen (20) aufweist.
    5. Fahrgeschäft nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Ausgleichseinrichtung einen in jeder Stütze (4,5) gelagerten Radialdrehkopf (8,8a) mit einem Gelenk umfaßt, an dem der zugeordnete Ausleger (10,10a) um eine quer zur Auslegerlängsachse ausgerichtete Achse (IA,lla) schwenkbar angelenkt ist.
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    6. Fahrgeschäft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrgastgondel (17) aus gegeneinander in Längsrichtung der Gondel verschiebbaren Abschnitten zusammengesetzt ist.
    7. Fahrgeschäft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfenden (16,16a) der Fahrgastgondel (17) mit Kreuzgelenklagern (15,15a) an den Enden der Ausleger (10,10a) angelenkt sind.
    8. Fahrgeschäft nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesamtschwerpunkt der Fahrgastgondel (17) außerhalb der von den Kreuzgelenklagern (15,15a) beschrie benen Kreisbahnen (20) um die Radialdrehköpfe (8,8a) der Stützen (4,5) liegt.
    9. Fahrgeschäft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ausleger (4,5) über seinen Anlenkpunkt an der Stütze (4,5) hinaus verlängert ist, und daß am verlängerten Auslegerabschnitt (13,13a) ein Gegengewich't (14,14a) angeordnet ist.
    10. Fahrgeschäft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stütze (4,5) als auf einem Fahrgeatell (1,2) angeordneter Klappmast ausgebildet ist.
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