DE8330187U1 - Regal mit regalpfosten aus dickwandigen walzprofilen - Google Patents

Regal mit regalpfosten aus dickwandigen walzprofilen

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DE8330187U1 DE19838330187 DE8330187U DE8330187U1 DE 8330187 U1 DE8330187 U1 DE 8330187U1 DE 19838330187 DE19838330187 DE 19838330187 DE 8330187 U DE8330187 U DE 8330187U DE 8330187 U1 DE8330187 U1 DE 8330187U1
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PATENTANWÄLTE F.W.VlEMMfcRICH '-'OeWj MÜLLER · D. GROSSE · F. POLLMEIER - 3 -
10. OKT. 1983 f'us· 74 O56
Fritz Schäfer Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
Fritz-Schäfer-Str. 20, 5908 Neunkirchen
Regal mit Regalpfosten aus dickwandigen Walzprofilen
Die Neuerung betrifft ein Regal mit Regalpfosten aus dickwandigen Walzprofilen und mit an diesen lösbar zu befestigenden Trägern/ insbesondere Längs- und/oder Quertraversen, Konsolen, Kragarmen o.dgl., wobei die Regalpfosten in ihren Wänden, z.B. den Profilflanschen oder Profilstegen, vorzugsweise in einer
Reihe hintereinander angeordnete, ausgestanzte Schlitze
aufweisen, in denen die Träger mit angeformten Einhängenasen
oder -haken lösbar zu befestigen sind.
Zum Aufbau hochbelastbarer, formsteifer Regale ist es bereits
bekannt, Regalpfosten aus dickwandigen Walzprofilen, bspw.
U-/ T-/ oder auch H- bzw. Doppel-T-Profilen sowie gegebenenfalls im Querschnitt quadratisch oder rechteckigen Rohren, zu fertigen.
Bedingt durch die relativ große Wanddicke der Walzprofile
müssen dabei die zur lösbaren Befestigung der Träger dienenden und in einer Reihe hinter- bzw. übereinander angeordneten
Schlitze eine relativ große Breite haben, damit sie sich unter Benutzung haltbarer Stanzstempel problemlos herstellen lassen.
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Regelmäßig ist es deshalb erforderlich, die Schlitze mit einer Breitenabmessung vorzusehen, welche zumindest annähernd der jeweiligen Wanddicke der Walzprofile entspricht.
Um eine gegen seitliche Beanspruchungen stabile und zugleich verschiebesichere Festlegung der Träger in den Schlitzen der Regalpfosten zu gewährleisten, müssen deren Einhängenasen oder -haken eine Ausbildung erhalten, welche die Breite der Schlitze möglichst vollständig ausfüllt und dann mit einer sichtbaren Spaltbildung zwischen den Schlitzrändern und den Seitenflächen der Einhängenasen oder -haken wirksam begegnet.
Um dieses Ziel auf einfache und sichere Art und Weise unter Benutzung relativ leichtgewichtiger aber formstabiler Träger zu erreichen, wird neuerungsgemäß vorgeschlagen, daß die Träger als Preß- und/oder Biegeformteile aus relativ dünnem Blech gefertigt sind und dabei wenigstens über ihre Einhängenasen oder -haken hinweg ausgeprägte Sicken oder Wulste aufweisen, deren Profilhöhe auf die Breite der Schlitze in den Wänden der Regalpfosten abgestimmt ist.
Es hat sich gezeigt, daß diese Ausgestaltung der Träger bei geringem Konstruktionsgewicht eine hohe Formstabilität ergibt und dabei eine hochbelastbare, spielfreie Verbindung mit den aus dickwandigen Walzprofilen bestehenden Regalpfosten gewährleistet.
Ein weiterbildendes Neuerungsmerkmal besteht darin, daß die Sicken oder Wulste eine der Form der Einhängenasen oder -haken wenigstens annähernd folgende, z. B. bogen- oder nierenförmige, Gestalt haben. Trotz relativ geringer Wanddicke erhalten auf diese Art und Weise die Einhängenasen oder -haken eine Aussteifung, die sie auch gegen hohe Stoßbelastungen dauerhaft widerstandsfähig
PATENTANWÄLTE F.W.«HEMMBRICH > ÜElVj MUL'L'ER '■ Ό. GROSSE · F. POLLMEIER - 5 _
macht.
Besonders bewährt hat es sich in weiterer Ausgestaltung des Neuerungsgedankens, wenn die Sicken oder Wulste in den Einhängenasen oder -haken eine vom freien Nasen- oder Hakenende aus zu den Stützbereichen der Träger hin stetig - keilförmig ansteigende Profilhöhe haben und dabei die Profilhöhe in den Stützbereichen wenigstens annähernd der größten Schlitzbreite in den Wänden der Regalpfosten entspricht. Es wird hierdurch nicht nur das Einhängen der Träger in die Schlitze der Regalpfosten erleichtert, sondern zugleich auch sichergestellt, daß die Träger in ihrer Stützlage spielfrei und damit gegen Wackeln gesichert festgehalten sind.
Besonders bewährt hat sich eine Ausgestaltung, bei welcher neuerurgsgemäß die Träger mit mindestens zwei im Abstand nebeneinander liegenden, deckungsgleichen Einhängenasen oder -haken versehen sind, in denen die Sicken oder Wulste mit einander zugewendeter Lage vorgesehen sind.
An einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Neuerung nachfolgend erläutert. Es zeigt
Figur 1 in räumlicher Darstellung einen Regalpfosten mit daran befestigtem Träger,
Figur 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in Figur 1 und Figur 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in Figur 1.
Die Zeichnung zeigt von einem Regal, das vorzugsweise zerlegbar ausgebildet ist, lediglich einen aufrechten Regalpfosten 1 und einen damit verbundenen, waagerecht gerichteten Träger 2, der bspw. als Konsole oder Kragarm gestaltet ist. Der Träger 2
PATENTANWÄLTE F.W.'WeMMERICH'-'CE/iO MUIÜER'-'D. GROSSE · F. POLLMEIER
kann natürlich auch als Längs- und/oder Quertraveirse, also als Verbindungsglied zwischen mehreren im Abstand voneinander vorgesehenen Regalpfosten 1, ausgebildet werden.
Die Regalpfosten 1 bestehen aus dickwandigen Walzprofilen, die beim gezeigten AusfUhruntjfsbeispiel einen H- bzw. Doppel-T-Querschnitt haben/ welche aber ohne weiteres auch einen U- oder T-Querschnitt haben bzw. als Rohre mit quadratischer oder rechteckiger Querschnittsform gestaltet sein können.
Wenigstens eine Wand der Regalpfosten 1, bspw. die beiden in gleicher Ebene liegenden und voneinander weg gerichteten Flansche 3' des im Querschnitt H- oder doppel-T-förmigen Regalpfostens 1 sind mit ausgestanzten Schlitzen 4 versehen/ während die beiden gegenüberliegenden Flansche 3" und der Steg 3'" im gezeigten Ausführungsbeispiel keine solchen Schlitze 4 haben. Selbstverständlich wäre es aber auch denkbar/ die weiteren Flansche 3" und den Steg 3'" des Regalpfostens 1 im Bedarfsfalle mit solchen Schlitzen 4 auszustatten»
Die Schlitze 4 in den Flanschen 3' des Regalpfostens 1 sind durch Stanzen hergestellt und in zwei Reihen über die Länge des Regals 1 verteilt angeordnet. Damit sich die Schiit? *"» 4 durch Stanzen sicher herstellen lassen, weisen sie eine Breite auf, die mindestens gleich der Wanddicke der Flansche 31 ist.
Die Träger 2, die gemäß Fig. 1 bis 3 als Konsolen oder Kragarme gestaltet sind, werden als Preß- und/oder Biegeformteile aus relativ dünnem Blech gefertigt und haben dabei ein nach unten offenes Rinnenprofil. An ihren oben liegenden, ebenen Steg 5 schließen sich beidseitig nach abwärts gerichtete Wangen 61 und 6" an, die sich vom freien Ende zum Befestigungsende hin keilförmig verbreitern, wie das ohne weiteres aus den Figuren 1 und ersichtlich ist.
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Am Befestigungsende des Trägers 2 ist jede der beiden Wangen 6" und 6" einerseits mit einem aufwärts gerichteten Einhängehaken 81, 8" versehen und weist andererseits eine darunter liegende Stütznase 91, 9" auf.
Mit den Einhängehaken 8' und 8" läßt sich der Träger 2 jeweils in paarweise nebeneinanderliegende Schlitze 4 des Regalpfostens 1 einhängen, dergestalt, daß diese die Flansche 3' des Regalpfostens 1 oberhalb der Schlitze 4 hintergreifen, während sich zugleich die Stütznasen 91 , 9" unterhalb der Schlitze 4 gegen die Außenseite der Flansche 3' abstützen.
Da die Wanddicke der als Preß- und/oder B^egeformteile aus Blech gefertigten Träger 2 wesentlich geringer bemessen ist, als die Wanddicke der aus Walzprofilen bestehenden Regalpfosten 1, ergibt sich normalerweise zwischen den Einhängehaken 81, 8" der Träger 2 und den Schlitzen 4 in den Regalpfosten 1 ein beträchtlicher Luftspalt. Dieser Luftspalt beeinträchtigt aber den sicheren Seitenhalt der Träger und kann sogar bei der Einwirkung von Seitenkräften auf die Träger 2 zu einer unerwünschten Verformung der Einhängehaken 8' und 8" führen.
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist deshalb der Träger 2 wenigstens über seine Einhängehaken 8' und 8" hinweg mit ausgeprägten Sicken oder Wulsten 10', 10" versehen, deren Profilhöhe auf die Breite der Schlitze 4 in den Flanschen 3' des Regalpfostens 1 abgestimmt ist, wie das deutlich aus Figur 3 hervorgeht.
Die Sicken oder Wulste 10' oder 10" haben eine der Form der Einhängehaken 8', 8" wenigstens annähernd folgende, z.B. bogen- oder nierenförmige/ Gestalt, wie das die Figur 1 und 2 erkennen lassen.
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Während Figur 3 erkennen läßt, daß die Sicken oder Wulste 10' oder 10" über ihre ganze Länge eine gleichbleibende Profilhöhe haben können, wird es sich vielfach als zweckmäßig erweisen, diese Sicken oder Wulste 10", 10" eine vom freien Ende der Einhängehaken 8', 8" aus auf die Stütznasen 91, 9" zu mit einer stetig, also keilförmig, ansteigenden Profilhöhe vorzusehen. Hierbei sollte die Profilhöhe der Sicken oder Wulste 10', 10" im Bereich oberhalb der Stütznasen 91, 9" so bemessen sein, daß sie der Breite der Schlitze 4 in den Flanschen 3' des Regalpfostens 1 entspricht und damit eine Seitenspiel unterbindende Festlegung der Träger 2 an den Regalpfosten 1 bewirkt.
Bewährt hat es sich auch, die Sicken oder Wulste 10', 10" so in die Einhängehaken 81 und 8" einzuprägen, daß ihr Profil von außen nach innen gerichtet ist, die Sicken oder Wulste 10', 10" also mit einander zugewendeter Lage vorgesehen sind. Hierdurch ist dann die vorteilhafte Möglichkeit gegeben, die Breite des Steges 5 an den Trägern 2 auf den Abstand zwischen den äußeren Längskanten der paarweise nebeneinander liegenden Schlitze 4 im Regalpfosten 1 abzustimmen, wie das deutlich die Figur 3 zeigt.
Die vorstehend beschriebene Ausgestaltung der Träger 2 ergibt bei geringem Konstruktionsgewicht eine hohe Formstabilität und Tragfähigkeit derselben und gewährleistet zugleich eine sichere und spielfreie Halteverbindung mit den als Walzprofile ausgebildeten Regalpfosten 1.

Claims (4)

. Il ■ I · I PATENTANWÄLTE F.W.'MeMMERICh'-'gERD MÖLLER*·'D. GROSSE · F. POLLMEIER 10. OKT,1983 f-us. 74 öse Fritz Schäfer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Fritz-Echäfer-Straße 2o, 5908 Neunkirchen Schutzansprüche
1. Regal mit Regalpfosten aus dickwandigen Walzprofilen
und mit an diesen lösbar zu befestigenden Trägern, insbesondere Längs- und/oder Quertraversen, Konsolen, Kragarmen o.dgl., wobei die Regalpfosten in ihren Wänden, z.B. den Profilflanschen oder Profilstegen, vorzugsweise in einer Reihe hintereinander angeordnete, ausgestanzte Schlitze aufweisen, in denen die Träger mit angeformten Einhängenasen oder -haken lösbar zu befestigen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (2) als Preß- und/oder Biegeformteile aus relativ dünnem Blech gefertigt sind und dabei wenigstens über ihre Einhängenasen oder -haken (81, 8") hinweg ausgeprägte Sicken oder Wulste (101, 10") aufweisen, deren Profilhöhe auf die Breite der Schlitze (4) in den Wänden (3') der Regalpfosten (1) abgestimmt ist.
2. Regal nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sicken oder Wulste (10', 10") eine der Form der Einhängenasen oder -haken (81, 8") wenigstens annähernd folgende, z. B. bogen- oder nierenförmige, Gestalt haben (Fig. 1 und 2) .
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PATENTANWÄLTE F.W.'heMMIERICH'-'äEht) MDIIiLer'''D. GROSSE · F. POLLMEIER - 2 -
3. Regal nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicken oder Wulste (10', 10") in den Einhängenasen oder -haken (81, 8") eine vom freien Nasen- oder Hakenende aus zu den Stützbereichen (91, 9") der Träger (2) hin stetig - keilförmig - ansteigende Profilhöhe haben und dabei die Profilhöhe in den Stützbereichen (9'f 9") wenigstens annähernd der größten Breite der Schlitze (4) in den Wänden (3') der Regalpfosten (1) entspricht.
4. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (2) mit mindestens zwei im Abstand nebeneinanderliegenden, deckungsgleichen Einhängenasen oder -haken (81, 8") versehen sind, in denen die Sicken oder Wulste (101, 10") mit einander zugewendeter Lage vorgesehen sind (Fig. 3).
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19902614A1 (de) * 1999-01-23 2000-08-03 Schulz Bibliothekstechnik Gmbh Fachboden

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19902614A1 (de) * 1999-01-23 2000-08-03 Schulz Bibliothekstechnik Gmbh Fachboden
DE19902614C2 (de) * 1999-01-23 2001-10-04 Schulz Bibliothekstechnik Gmbh Fachboden

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