DE833131C - Federspitzenlegierungen - Google Patents

Federspitzenlegierungen

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DE833131C
DE833131C DEP12257A DEP0012257A DE833131C DE 833131 C DE833131 C DE 833131C DE P12257 A DEP12257 A DE P12257A DE P0012257 A DEP0012257 A DE P0012257A DE 833131 C DE833131 C DE 833131C
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DE
Germany
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alloys
metals
iridium
ruthenium
beryllium
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Expired
Application number
DEP12257A
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English (en)
Inventor
Gretelore Raunecker
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WC Heraus GmbH and Co KG
Original Assignee
WC Heraus GmbH and Co KG
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Publication date
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22C—ALLOYS
    • C22C30/00—Alloys containing less than 50% by weight of each constituent
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22C—ALLOYS
    • C22C27/00—Alloys based on rhenium or a refractory metal not mentioned in groups C22C14/00 or C22C16/00
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22C—ALLOYS
    • C22C5/00—Alloys based on noble metals
    • C22C5/04—Alloys based on a platinum group metal

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

  • Federspitzenlegierungen Die bekannten Legierungen mit Iridium und Ruthenium als wesentliche Bestandteile konnten bisher für Federspitzen nicht verwendet werden, da sie zu weich sind. Man hat zwar schon Legierungen mit einem überwiegenden Gehalt an Wolfram, Molybdän, Chrom und anderen hochschmelzenden ?Metallen mit einem Iridium- oder Rutheniumgehalt unter 25010 für Federspitzen hergestellt, doch entsprechen diese Legierungen hinsichtlich Tintenbeständigkeit und Härte nicht den höchsten Ansprüchen. Man hat weiterhin versucht, Iridium-und Rutheniumlegierungen durch einen Zusatz von Bor, Kohlenstoff oder Silicium zu härten. Die Härtung ist auch möglich,*doch lassen die Legierungen hinsichtlich einer vorzüglichen Aufschweißbarkeit auf Gold und ihrer mechanischen Eigenschaften noch Wünsche offen; beim Bearbeiten von Federspitzen aus diesen Legierungen kann Brüchigkeit auftreten, die die Herstellung scharfkantiger Spitzen erschwert.
  • Die vorliegende Erfindung hat nun einen überraschend einfachen Weg gefunden, um die Iridium-und Rutheniumlegierungen so zu verbessern, daß sie in jeder Hinsicht strengen Anforderungen an die Eigenschaften der Federspitzen genügen.
  • Erfindungsgemäß wird den Iridium- und Rutheniumlegierungen zur Anwendung in Federspitzen ein Berylliumzusatz unter i %, und zwar in Mengen von o,o5 bis o,5 %, gegeben. Die Iridium-oder Ruthenium-Beryllium-Legierungen ,der Erfindung enthalten als weiteren Bestandteil die bisher in Federspitzenlegierungen benutzten hochschmelzenden Metalle, wie Wolfram, Chrom, Molybdän und Rhenium, wobei in bekannter Weise gegebenenfalls mehrere dieser Metalle- zugegen sind. Die hochschmelzenden Metalle Wolfram, Chrom, Molybdän und Rhenium sind hierbei insgesamt in Mengen von 20 bis 70°/0, vorzugsweise ,4o bis 60°/o, zugegen. An Stelle oder im allgemeinen noch besser in Verbindung mit einem oder mehreren der genannten hochschmelzenden Metalle sind die Eisenmetalle Eisen, Kobalt und Nickel oder die Metalle Tantal und Niob, gegebenenfalls mehrere dieser Metalle, in Mengen von i bis i511/0, vorzugsweise .I bis io°/o, zugegen. Bei eindhn Iridium- und/oder Rutheniumgehalt von mindestens i 5 °/o und dem genannten Berylliumgehalt von 0,05 bis o,5°/0 können an Stelle von oder neben den eben genannten Unedelmetallen noch andere Platinmetalle als Iridium und Ruthenium treten.
  • Zum Unterschied von Legierungen, die von Platinbeimetallen nur Palladium und Osmium enthalten, wird durch den Berylliumzusatz bei Iridium und Ruthenium enthaltenden Legierungen, ähnlich %%-ie hei den Legierungen des Platins selbst, eine starke Härtesteigerung erzielt. Wesentlich hierbei ist, daß diese Härtesteigerung bei den Iridium und Ruthenium enthaltenden Legierungen erreicht wird, ohne daß gleichzeitig andere Nachteile, wie Sprödigkeit oder Verschlechterung der Aufschweißbarkeit auf Gold, in Kauf genommen werden müssen.
  • Oberraschenderweise ist die Tintenbeständigkeit der Iridium und Ruthenium enthaltenden Legierungen beim Zusatz von Beryllium als härteerhöhenden Bestandteil besser als beispielsweise bei entsprechend zusammengesetzten Iridium- und Rutheniumlegierungen mit einem Gehalt an Bor, Kohlenstoff oder Silicium.
  • Eine Legierung der 1?rfindung weist beispielsweise folgende Zusammensetzung auf: 35°/o Iridium, io°/o Ruthenium, 48°/o \Volfram, 711/o Kobalt, 0,0711/o Beryllium.

Claims (3)

  1. PATENTANSPPi'CltH: i. Federspitzenlegierung, gekennzeichnet durch nachstehende Zusammensetzung: 20 bis 70°/0, vorzugsweise 4o bis 6011/o, eines oder mehrerer der Metalle Wolfram, Chrom,.Molylldän und Rhenium, 0,o5 bis 0,5°/o Beryllium, Rest Iridium und/oder I\'utliellium.
  2. 2. Federspitzenlegierung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie an Stelle oder neben den Metallen \\'olfraln, Chrom, Molybdän oder Rhetiium ein oder mehrere der Metalle Eisen, Kobalt, Nickel, Tantal und N ioll in :Mengen von t bis t5"/0, vorzugsweise d bis 1011/o, enthält.
  3. 3. Federspitzenlegierung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie bei einem Iridium- und/oder Rutlieniuntgehalt von mindestens i 5 °/o und einem Beryll'iumgehalt von 0,o5 bis 0,5°/o an Stelle von oder neben den in Anspruch i und 2 genannten Unedelmetallen noch andere I'latililnetalle als Iridium und Rutllellium enthalten.
DEP12257A 1948-10-02 1948-10-02 Federspitzenlegierungen Expired DE833131C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1116418B (de) * 1955-06-13 1961-11-02 Siemens Ag Schreibstift zum Erzeugen von Schreibspuren durch Einwirkung eines elektrischen Potentials auf metallisierte Aufzeichnungstraeger
DE1276332B (de) * 1964-11-07 1968-08-29 Heraeus Gmbh W C Verwendung einer Legierung auf Ruthenium-Rhenium-Basis als Werkstoff zur Herstellung von Schreibfederspitzen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1116418B (de) * 1955-06-13 1961-11-02 Siemens Ag Schreibstift zum Erzeugen von Schreibspuren durch Einwirkung eines elektrischen Potentials auf metallisierte Aufzeichnungstraeger
DE1276332B (de) * 1964-11-07 1968-08-29 Heraeus Gmbh W C Verwendung einer Legierung auf Ruthenium-Rhenium-Basis als Werkstoff zur Herstellung von Schreibfederspitzen

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