DE834018C - Einrichtung zur Kontrolle von stereophonischen Anlagen - Google Patents
Einrichtung zur Kontrolle von stereophonischen AnlagenInfo
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- DE834018C DE834018C DEP43643A DEP0043643A DE834018C DE 834018 C DE834018 C DE 834018C DE P43643 A DEP43643 A DE P43643A DE P0043643 A DEP0043643 A DE P0043643A DE 834018 C DE834018 C DE 834018C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04S—STEREOPHONIC SYSTEMS
- H04S7/00—Indicating arrangements; Control arrangements, e.g. balance control
- H04S7/40—Visual indication of stereophonic sound image
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- Stereophonic System (AREA)
- Optical Communication System (AREA)
Description
- Einrichtung zur Kontrolle von stereophonischen Anlagen
Um diesen Schwierigkeiten zu begegnen, wird gemäß .der Erfindung eine Kontrolleinrichtung vorgeschlagen, hei der möglichst am Anfang des Übertragungsweges auf die Kanäle ein Schwingungserzeuger einwirkt, der die Kanäle in gleicher Weise erregt, und bei der möglichst am Ende des Übertra,c"uttgsweges ein wechselweise auf die Kanäle umschaltbares oder gleiche Kontrollinstrutnente in jedem Kanal vorgesehen sind. Die Erregung der Kanäle kann beispielsweise durch einen gemeinsamen oder auch zwei gleichartige Schallsender erfolgen, insbesondere dann, wenn es sich um eine Aufnahmeanlage handelt, bei der am Anfang des Übertragungsweges -Mikrophone Liegen. Als Kontrollinstrument kann ein auf Wechselspannung ansprechendes Instrument vorgesehen sein, das beispielsw-eise bei Aufzeichnungseinrichtungen an das Aufzeichnungsorgan, also am Ende'.des Übertragungsweges angeschlossen wird. Die Erregung der Kanäle kann aber auch mittels Summer erfolgen, der den einzelnen Kanälen gleiche Energie zuführt. Bei Anlagen mit Lichtton können gemäß der Erfindung Fotozellen vorgesehen sein, die gleiches Wechsellicht erhalten, und an die gleiche Anzeigeinstrumente angeschlossen sind oder ein einziges Instrument, das .wahlweise anschlielbar ist; bei @\'iedergabeeinrichtungen kann das Wechsellicht für alle Kanäle durch eine wechsellichterzeugAde Einrichtung hervorgerufen werden; es kann hierzu auch eine mehrspurige Lichttonaufzeichnung dienen.1?s ist bekannt. zur L'bertragung von Tönen mehrere, z. 1i. zwei oder mehr getrennte Kanäle zu benutzen und dalxi eine stereophonische \Virkung zu erzeugen, beispielsweise durch ein entsprechen- des Intensitätsverhältnis in den getrennten Kanälen. \velches ein Maß für die Lage der Schallquelle ist. Bei solchen Anlagen kommt es sehr darauf an, daß das übertragungstnaß der Kanäle gleich und vor allem auch konstant ist. 13ci den vielen Gliedern, die der Vhertragungskanal aufweist, ist es schwierig, diese Bedingung zu erfüllen und dann noch über eine längere Betriebszeit einzuhalten, da die verschiede- nen Glieder sich häufig unterschiedlich abnutzen. I?in ungleiches C`bertragungsmaß kann aber unter Umständen schon bei verhältnismäßig kleinen :\b- weichungen den r;v\\"tttlsclltell Ettekt l@eeintr<ichtigen. - Bei Anlagen mit Lautsprecherwiedergabe wird am Ende des Übertragungsweges, also jedem Lautsprecher ein Mikrophon zugeordnet, an dem gleiche Anzeigeinstrumente liegen oder ein wahlweise einschaltbares Instrument.
- Nach dem Ergebnis der Kontrolle können durch geeignete Korrekturmittel, z. B. Regelwiderstände, die Kanäle untereinander abgeglichen werden.
- Die Erfindung und weitere Einzelheiten werden an Hand der Abb. t bis 3 beispielsweise erläutert. -hl>. i zeigt eine Aufnahmeanordnung. Die NIikroplioneMl undill, sind hekannterweise so ausgebildet und angeordnet, daß sie die stereophonische Wirkung durch Intensitätsunterschiede erzeugen. Zu diesem Zweck erfolgt die Toniibertragung über getrennte Kanäle, über die '\"erstärk.:r 1'1 bzw. v2 zu einem .Aufzeichnungsorgan A, das über getrennte Schreiborgane 0, bzw. OZ getrennte Tonspuren auf einem Aufzeichnungsträger F erzeugt. An Stelle der Schreiborgane O, und O, kühnen auch Lautsprecher oder jeweils Lautsprechergruppen angeschlosen sein, die zur Erzeugung des stereophonischen Effektes in entsprechender Weise angeordnet sind. Gemäß der Erfindung ist in jede;il Kanal ein auf Wechselspannung ansprechendes Instrument Il bzw. 1q eingeschaltet. Ferner ist für die Erregung .der Mikrophone eine konstante Schallquelle S, z. B. Normalschallquelle vorgesehen, die gegenüber den Mikrophonen so angeordnet ist, daß sie die Mikrophone ;in gleichem Maße beaufschlagt, d. h. daß die Beaufschlagung in der Normalen erfolgt. Auf diese Weise bekommt jeder Kanal die gleichen Impulse, welche in -den Instrumenten gemessen werden. Wenn diese Instrumente Unterschiede anzeigen, so ist das Übertragungsmaß der Kanäle ungleich und kann mit Hilfe von Reglern R1 @bzw. R2 an den Verstärkern beglichen werden. Es kann hierfür auch ein einziger Differentialregler oder auch ein einziger Regler vorgesehen werden. An Stelle der ;beiden Instrumente Il und I2 kann vorteilhaft auch ein einziges Instrument verwendet werden. das wechselweise in die Kanäle einschaltbar ist. Eine solche Anordnung gestattet die Überprüfung der Kanäle vom Anfang bis zum Aufzeichnungsorgan und gegebenenfalls auch die Aufzeichnung selbst einzubeziehen; dies kann gemäß der Erfindung beispielsweise dadurch geschehen, daß hinter dem Aufzeichnungsorgan ein zweikanaliger Kontrollkreis eingeschaltet wird. der in ent-
Auch 'hier kann ohne weiteres beim Anschlaß der Lautsprecherprüfung eine Anordnung nach Alb. 2 gewählt werden, bei der auch an Stelle zweier Instrumente ein einziges umschaltbares vorgesehen sein kann. Der Lichtwechsel kann gemäß der Erfindung auch mit Hilfe eines Filmes erzeugt werden, der dafür eine entsprechend mehrspurige Aufzeichnung konstanter Amplitude und gegebenenfalls konstanter Frequenz besitzt, wobei die Aufzeichnungen unter sieh gleich sind.sprechender Weise wie vorher finit Kontrollinstru- menten ausgerüstet ist. l',ei dein 'hier erwähnten Beispiel .der Lichttonaufzeichnung besteht dieser Kontrollkreis aus zwei Fotozellen P1 lrzNv I'.>, auf die das Aufzeichnungslicht der Iwiden Aufzeich- nungsorgane 01 und 0.. fällt, und an die die Kon- trollinstrumente h' und I"' gegebenenfalls unter Einschaltung von Verstärkern angeschlossen sind. Bei ungleichen Anzeigen kann der Abgleich wie vorher durch Einstellung der Regler Rl bzw. R., bewirkt werden. Die Schallquelle kann eitle Frequenz erzeugen, die außerhalb des zu übertragenden, insbesondere außerhalb des hörbaren Tonfrequenzbereiches. z. B. unterhalb dieses Bereiches liegt. Dann ist es unter Umständen möglich, die Kontrolle während des normalen Betriebes durchzuführen, sonst sind da- für Betriebspausen. Unter Umständen kann es auch zweckmäßig sein, Netzschallfrequenz zu benutzen. Wenn der Aufzeichnungsträger F nicht in die Prüfung eingeschlossen werden soll, so können ent- sprechende Kontrollkanäle an das Aufzeichnungs- organ selbst angeschlossen werden. An Stelle des Aufzeichnungsorgans.g kann auch eine Lautsprecheranordnung vorgesehen sein, so daß sich eine stereophonische Besprechungsanlage ergibt, wie dies Ahb. 2 zeigt. Aii jedem Kanal ist ein Lautsprecher L, und L_., angeschlossen; es kön- nen jeweils auch Lautsprechergruppen sein. Für die Kontrolle ist bei jedem Lautsprecher ein Kontroll- mikrophon _1.I1' bzw. _II.,' vorgesehen. z. 13. in Form von 1leßmikrophonen, an die gegebenenfalls unter Einschaltung von geeigneten Verstärkern Kontroll- instrumente Il' bzw. I.=' angeschlossen sind. Mit einer solchen Anordnung kiiiinen die Kanäle ein- schließlich ihrer Lautsprecher überprüft werden. Dabei kann die beschriebene Anordnung auch dahin abgewandelt werden, daß ain Anfang nicht --Mikro- phone sondern Fotozellen liegen, Nvie es bei der Wiedergabelichttontechnik -bekannt ist. Dafür zeigt Alb. 3 im Prinzip eine Anordnung. Die Tonlampe T beleuchtet in bekannter \\ eise über einen Kondensator C den Spalt D, der durch die Linse E auf dem Filin F in einer feinen Licht- linie abgebildet ist, welche die beiden Tonspuren Si und S2 abtastet. Das _Lbtastlicht fällt auf die Fotozellen P1 und P_, an die über die Verstärker hl,bzw. V2 die Lautsprecher L1 hzw L, oder Laut- sprechergruppen angeschlossen sind. Zwischen Ver- stärker undLautsprecher liegen dieKontrollinstru- mente Il und 12. Für die Kontrolle zur Kanalan- gleichung ist eine Scheibe G mit den Schlitzen H oder Löcher mit konstanter Geschwindigkeit dreh- bar vorgesehen, und zwar so, daß sie an Stelle des Films F das von der Tonlampe T ausgehende Licht moduliert, so daß beide Fotozellen die gleichen Lichtimpulse erhalten. Danach kann der Abgleich, wie an Hand der A >b. i beschrieben, vorgenommen werden. Die Einrichtung für die Erzeugung der Lichtwechsel wird vorteilhaft so angeordnet, daß sie in den Strahlengang des Abtastlichtes einschalt- bar ist, so daß sie herausnehmbar ist. wenn die normale Wiedergabe mit dein Film vor sich geht. - Die Erfindung ist nicht nur bei zweikanaliger, sondern auch hei mehrkanaliger Übertragung an--,vendbar: sie ist auch nicht auf Aufnahme- oder Wiedergabeanlagen beschränkt, so kann sie z. B. auch beim Umschreiben von stereophonischen Tonaufzeichnungen angewendet werden. Bei Tonaufzeichnungseinrichtunigen kann sie auch bei anderen als I_ichttonverfahren angewendet werden.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zur Kontrolle von getrennten stereophonischen Kanälen, dadurch gekennzeichnet, daß möglichst am Anfang des Übertragungsweges auf die Kanäle ein Schwingungserzeuger einwirkt, der die Kanäle in gleicher Weise erregt, und daß möglichst am Ende des Übertragungsweges ein wechselweise auf .die Kanäle umschaltbares odergleiche Kontrollinstrumente in jedem Kanal vorgesehen sind.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein auf Wechselspannung ansprechendes, umschaltbares Instrument, z. B. Voltmeter für alle Kanäle oder ein solches für jeden Kanal, an dem ein Mikrophon angeschlossen ist, wobei die Mikrophone von einer, vorzugsweise konstanten, Schallquelle so beaufsc`hlagt werden, daß die Beaufschlagung für alle Kanäle gleich ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schallquelle (S) eine Frequenz außerhalb des Hörbereiches, z. B. unterhalb dieses Bereiches, aufweist.
- Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Abstimmung der Kanäle eine Regeleinrichtung (RI, R") vorgesehen ist.
- Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregung der Kanäle für die Überprüfung mittels Summer erfolgt, der den einzelnen Kanälen die gleiche Energie zuführt.
- 6. Einrichtung zur Kontrolle von getrennten stereophonischen Kanälen, insbesondere nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, d.aß von den Aufzeichnungsorganen (O1, 02) getrennte Kontrollkanäle abgezweigt sind, die mit gleichen Instrumenten ausgerüstet sind oder mit einem einzigen, in die einzelnen Kanäle einschaltbaren Instrument.
- 7. Einrichtung zur Kontrolle von getrennten stereophonischen Kanälen, insbesondere nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Lichtton Fotozellen (P1, P2) vorgesehen sind, die gleiches, vorzugsweise konstantes Wechsellicht erhalten und an die gleichen Anzeigeinstrumente angeschlossen sind oder ein einziges Instrument, das wahlweise anschließbar ist. B. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Wiedergabeeinrichtungen der Lichtwechsel für die Prüfung durch eine mehrspurige Tonaufzeichnung erzeugt wird, die jeder Fotozelle die gleiche Lichtenergie zuführt. g. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Wiedergabeeinrichtungen eine vorzugsweise wahlweise einschaltbare Wechsellicht erzeugende Einrichtung, z. B. Schlitzscheibe (9), vorgesehen ist. io. Einrichtung zur Kontrolle von getrennten stereophonischen Kanälen, insbesondere nach einem der Ansprüche i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß.bei Lautsprecherwiedergabe jedem Lautsprecher ein Mikrophon, z. B. Meßmikrophon, und jedem Mikrophon ein Anzeigeninstrument oder ein wahlweise einschaltbares Instrument zugeordnet ist. i i. Prüffilm für Einrichtungen nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch eine mehrspurige, gleiche Tonaufzeichnung konstanter Amplitude und vorzugsweise auch konstanter Frequenz. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 544 511, 713 092.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP43643A DE834018C (de) | 1949-05-24 | 1949-05-24 | Einrichtung zur Kontrolle von stereophonischen Anlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP43643A DE834018C (de) | 1949-05-24 | 1949-05-24 | Einrichtung zur Kontrolle von stereophonischen Anlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE834018C true DE834018C (de) | 1952-03-13 |
Family
ID=7379643
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP43643A Expired DE834018C (de) | 1949-05-24 | 1949-05-24 | Einrichtung zur Kontrolle von stereophonischen Anlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE834018C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE544511C (de) * | 1928-11-20 | 1932-02-24 | Siemens & Halske Akt Ges | UEberwachungseinrichtung fuer optisch-elektrische Tonwiedergabeeinrichtungen |
| DE713092C (de) * | 1938-11-12 | 1941-10-31 | Zeiss Ikon Akt Ges | Schaltung zur UEberwachung der Symmetrie der Photozellenabtasteinrichtung einer Gegentaktlichttonwiedergabevorrichtung |
-
1949
- 1949-05-24 DE DEP43643A patent/DE834018C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE544511C (de) * | 1928-11-20 | 1932-02-24 | Siemens & Halske Akt Ges | UEberwachungseinrichtung fuer optisch-elektrische Tonwiedergabeeinrichtungen |
| DE713092C (de) * | 1938-11-12 | 1941-10-31 | Zeiss Ikon Akt Ges | Schaltung zur UEberwachung der Symmetrie der Photozellenabtasteinrichtung einer Gegentaktlichttonwiedergabevorrichtung |
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