DE834608C - Verfahren und Vorrichtung zum Pruefen der Haare auf ihre Eignung zum Kaltwellen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Pruefen der Haare auf ihre Eignung zum Kaltwellen

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DE834608C
DE834608C DEL6294A DEL0006294A DE834608C DE 834608 C DE834608 C DE 834608C DE L6294 A DEL6294 A DE L6294A DE L0006294 A DEL0006294 A DE L0006294A DE 834608 C DE834608 C DE 834608C
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curler
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cold
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Walter Lechler
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/48Biological material, e.g. blood, urine; Haemocytometers

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Description

  • lAisher erfolgte die Prüfung der Haare auf ihre Eignung zum Kaltwellen, bzw. die Ermittlung der Konzentration der für das betreffende Haar zu verwendenden Kaltwellflüssigkeit derart, daß. das gesamte Kaltwellverfahren nur an einem Teil der haare am Kopf der zu buhandelnden Person durchgeführt wurde abgesehen davon, daß bei dieser .\rt der Prüfung hesonders vorsichtig vorgegangen werden mußte, dauerte die Prüfung sehr lang (bis 40 Minuten) und ergab eine ganz überflüssige Verlängerung der gesamten Behandlungszeit.
  • Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil beseitigt, indem einige (etwa zehn) Haare der zu behaldelnden Person nach dem Waschen der Haare in noch feuchtem Zustand auf einen geeigneten zwecksmäßig kleinen Lockenwickel aufgewickelt und abgeschnitten werden. Der Lockenwinckel wird dann in einem geeigneten Gefäß in die Kaltwellflüssigkeit versenkt und in einem Warmwasserbad von annähernd 400 C (ungefähre Körpertemperatur) für etwa 4 Minuten der Einwirkung der Flüssigkeit ausgesetzt. Hierauf wird die Kaltwellflüssigkeit lurch die üblicherweise als Stabilisator dienende Flüssigkeit ersetzt und der Lockenwickel weitere 4 Minuten im Warmwasserband stehen gelassen.
  • I)er Lockenwickel wird dann aus der Flüssigkeit herausgenommen und vom Wickler gelöst.
  • Ist bei dieser Rehandlung keine oder nur geringe Lockung eingetreten. so ist das Haar an sich für das Kaltwellen nicht geeignet bzw. ist die verwendete Kaltwellflüssigkeit nicht konzentriert genug. Bei zu starker Lockung muß die Kaltwellflüssigkeit verdünnt werden.
  • Das neue Verfahren erbringt den Vorteil. daß <lie ganze Prüfung knapp 10 Minuten dauert und abseits durchgeführt werden kann, so daß auch bei weniger sorgsamem Umgang mit den Flüssigkeiten keinerlei Schaden entstehen kann. Wesentlich ist auch, daß man willkürlich die richtige Behandlungstemperatur einstellen kann.
  • Die Zeichnung (Fig. 1 und 2) veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel einer für das Prüfverfahren gemäß der Erfindung vortei Ihaften Vorrichtung.
  • Die Fig. I zeigt einen Lockenwickler, auf dessen aus einem geeigneten Werkstoff. wie Preßstoff.
  • Holz. od. dgl., bestehender Körper o die wenigen (etwa zehn) Versuchshaare b aufgewickelt werden.
  • An den Enden des Wickelerkörpers a sind in zwei aufeinander senkrechten Richtungen Einschnitte vorgesehen. in die in an sich bekannter Weise ein endloses oder. wie dargestellt, mit Knoten an den Enden versehene Guinmibändehen r oder Kordelschnur eingelegt wird.
  • Zur Prüfung verwendet man eiii Röhrchen d (Fig. 2) nach Ärt eines REagenzglases, das aus irgendeinem gegen die Behandlungsflüssigkeiten widerstansfähigen Werkstoff, vorzugsweise geeignetem Glas, besteht. Dieses Röhrchen d wird mit der Kaltwellflüssigkeit oder dem Stabilisator c so weit gefüllt, daß der eingebrachte Lockenwirckler a, h e vollkommen untertaucht. I)as Röhrchen mit Inhalt wird beim Prüfen in ein Gefäß mit Warmwasser f eingetaucht. Zum Halten des Röhrchens in dieser Lage kann entweder eine geeignete Form des Gefäßes oder irgendeine an sich bekannte Stützvorrichtung benutzt werden. Mit Rücksicht auf die kurzen Prüfungszeiten findet man jedoch auch mit einem einfachen. becherförmigen Gefäß. in welche. das Röhrelten d jeweils 4 Minuten hineingehalten wird, das Auslangen.

Claims (2)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : Verfahren zum Prüfen der l-laare auf ihre Eignung zum Kaltwellen, dadurch gekennzeichnet, daß einige wenige Haare der zu behandelnden Person nach dem Waschen der Haare in noch feuchtem Zustand auf einen Lockenwickler aufgehracht und abgeschnitten werden. worauf der $Lockenwickel in einem Warmwasserbad von etwa 400 C für je 4 Minutes der Einwirkung der Kaltwellflüssigkeit und dann des üblichen Stabilisators in vollkommen untergetauchtem Zustand ausgesetzt, hierauf aus der Flüssigkeit herausgenommen und vom Wickler gelöst wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der zur Prüfung verwendeten Kaltwell- bzw. Stalil isierungsflüssigkeit (e) sowie des mit den Versuchshaaren (b) bewickelten Wicklers (a. c) ein Röhrchen (d) nach Art eines Reagenzglases verwendet wird.
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