DE834719C - Induktor zum Erhitzen von zylindrisch oder aehnlich geformten Werkstuecken im Umlaufverfahren - Google Patents

Induktor zum Erhitzen von zylindrisch oder aehnlich geformten Werkstuecken im Umlaufverfahren

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DE834719C
DE834719C DED1101D DED0001101D DE834719C DE 834719 C DE834719 C DE 834719C DE D1101 D DED1101 D DE D1101D DE D0001101 D DED0001101 D DE D0001101D DE 834719 C DE834719 C DE 834719C
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DE
Germany
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loops
inductor
workpiece
heating
main loop
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Expired
Application number
DED1101D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Kuhlbars
Dr-Ing Gerhard Seulen
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Deutsche Edelstahlwerke AG
Original Assignee
Deutsche Edelstahlwerke AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/36Coil arrangements
    • H05B6/365Coil arrangements using supplementary conductive or ferromagnetic pieces

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

  • Induktor zum Erhitzen von zylindrisch oder ähnlich geformten Werkstücken im Umlaufverfahren Die Erfindung betrifft einen aus mehreren Heizleiterschleifen bestehenden Induktor zum Erhitzen von metallischen Werkstücken, die Zylinder- oder eine ähnliche Rotationsform aufweisen, wobei das Aufheizen im Umlaufverfahren vor sich geht. Das mit dem Induktor auszuübende Verfahren kann dabei einem Erhitzen entweder an der Oberfläche oder zur Gänze dienen, und sofern anschließend abgeschreckt wird, kann eine entsprechende Härtung des Werkstückes erzielt werden.
  • Induktoren zum Erhitzen von zylindrischen Werkstücken im Umlaufverfahren, die als Heizleiterschleifen ausgebildet sind und sich als solche über der Werkstückoberfläche schließen, gehören einem älteren, nicht vorveröffentlichten Vorschlag an. Die Schleife deckt nach diesem Vorschlag die Breite des zu behandelnden Werkstückes und erstreckt sich höchsten<. über die Hälfte der Mantelfläche des zylindrischen während des Aufheizens mehrfach umlaufenden Werk Stückes. In ebenfalls nicht vorbekannter Abwandlun# dieser Induktorform ist ferner für den gleichen Ver. wendungszweck vorgeschlagen worden, rechteckigekreisring-, rauten-, trapezförmige oder ähnlich ausgebildete Heizleiterschleifen zu verwenden. Gegebenenfalls können auch mehrere solcher Schleifen zueinander anstellbar sein und sich zu einer gemeinsamen Einwirkung ergänzen. Der letztgenannte Vorschlag diente dem Zweck, den Induktor auf verschiedene Werkstückbreitenabmessungen einstellen zu können. Solche Induktoren haben sich in der Praxis bewährt; indes haben Versuche ergeben, daß sich ihr Wirkungsgrad steigern und gleichzeitig die Aufheizwirkung feinstufig abstimmbar gestalten läßt, wenn eine Gestaltung gemäß der vorliegenden Erfindung vorgesehen wird. Diese kennzeichnet sich durch eine Hauptschleife und eine oder mehrere von dieser haarnadel- oder U- oder V-förmig ausgehende Nebenschleifen, die untereinander und mit der Hauptschleife in Reihen- oder Parallelschaltung liegen und in einer Richtung sich erstrecken, die von derjenigen der Hauptschleife abweicht. Die Nebenschleifen werden, vorzugsweise in oder angenähert in Umlaufrichtung des Werkstückes sich erstreckend, dort vorgesehen, wo im Werkstück ein erhöhter Wärmebedarf auftritt. Gegebenenfalls kann eine , Vielzahl solcher Nebenschleifen parallel zueinander vorgesehen sein.
  • Der Induktor mit seinen Nebenschleifen bildet eine gekrümmte Fläche, die in erster Annäherung das Abbild der Mantelfläche des Werkstückes ist, wobei es in manchen Fällen vorteilhaft sein kann, daß er sich über die Hälfte des Werkstückumfanges hinaus erstreckt. Es ist nicht erforderlich, daß alle Schleifen in dieser gekrümmten Fläche liegen, vielmehr ist es gelegentlich von Vorteil, wenn eine oder mehrere Schleifen in einer anderen Fläche liegen, und zwar gilt dies insbesondere für die Hauptschleife.
  • Es erhöht den Wirkungsgrad von Leiterschleifen, wenn die Leiter mit Magnetjochen versehen sind. Diese bestehen aus geschichteten Blechen oder aus sog. Masse. Solche Joche können auch bei Induktoren gemäß der Erfindung angewendet werden, und zwar sowohl auf den Haupt- als auch auf den Nebenschleifen. Der an sich hohe Wirkungsgrad des Induktors gemäß der Erfindung wird hierdurch noch gesteigert.
  • Mit Induktoren der gekennzeichneten Art läßt sich eine äußerst empfindliche Anpassung an die jeweils gestellte Erhitzungsaufgabe erreichen, indem aus den verschiedenen Möglichkeiten der Ausbildung der Nebenschleifen und deren Anordnung zur Hauptschleife eine geeignete Auswahl getroffen wird. Verbunden mit dem hohen Wirkungsgrad ergeben sich so praktisch besonders wertvolle Induktortypen für das Erhitzen und gegebenenfalls für das Härten zylindrisch oder ähnlich geformter Werkstücke.
  • Im nachfolgenden werden an Hand der Zeichnungen eine Reihe Ausführungsformen der Erfindung beschrieben. Die zeichnerische Darstellung ist rein schematisch, und alle Teile, die der Halterung und Führung der Schleifen dienen, Stromzuführungen u. dgl. sowie die Abschreckeinrichtungen für den Fall des nachfolgenden Härtens sind der Übersicht halber fortgelassen.
  • Abb. i zeigt den Lagerzapfen i einer Kurbelwelle, der von Kurbelwangen 2' und 2" begrenzt wird. Zum Aufheizen dieses Lagerzapfens wird gemäß der Erfindung eine Reihenschaltung von drei Heizleiterschleifen verwendet, von denen die Hauptheizleiterschleife 3 in Achsrichtung des Werkstückes liegt, während die haarnadel-, U- oder V-förmig von dieser ausgehenden Nebenschleifen 7 und 8 sich in Umfangsrichturig des Werkstückes erstrecken. Zur weiteren Erhöhung des Wirkungsgrades sind bügelförmige Magnetjoche 9, io über den einzelnen Heizleiterschleifenabschnitten angeordnet. In der Abb. i sind diese Magnetjoche nur auf einem Teil der Heizleiterschleifen dargestellt. Sie können selbstverständlich auch über den gesamten Heizleiterschleifen angeordnet oder ferner nur dort verwendet werden, wo ein besonders starkes Aufheizen des Werkstückes erfolgen soll. Der Hochfrequenzstrom wird über Zuführungen 4 und 5 der Hauptheizleiterschleife 3 und damit den in Reihe geschalteten Nebenschleifen 7 und 8 zugeführt. Der Stromverlauf ist durch Pfeile deutlich gemacht. Während der Behandlung des Werkstückes wird dieses in Richtung des Pfeiles 6 gedreht. Unter den Heizleiterschleifen, die aus den entgegengesetzt stromdurchflossenen Ästen 3' und 3" bzw. 7' und 7" bzw. 8' und 8" bestehen, tritt ein sehr wirkungsvolles Aufheizen ein. Da die unter den Nebenschleifen 7 und 8 umlaufenden Werkstückgebit#te bei jeder Umdrehung wesentlich länger der Einwirkung ausgesetzt bleiben als die unter der Hauptleiterschleife 3 umlaufenden Teile des Werkstückes, findet unter den Schleifen 7 und 8 eine erhöhte Wärmezufuhr statt. Durch diese kann bei geeigneter Bemessung die elektrische Streuung zu den begrenzenden Teilen 2' und 2" und die Wärmewanderung zu diesen Teilen völlig ausgeglichen werden.
  • Durch zweckentsprechende Anordnung der Nebenschleifenäste kann beim Hirten ohne weiteres ein Verlauf der Härteschicht erzielt werden, wie er beispielsweise in Abb. 2 näher veranschaulicht ist. Diese Abbildung zeigt in vergrößerter Teildarstellung der Abb. i die Anordnung der Schleife 7 im Gebiet der Hohlkehle zwischen Wange 2' und Zapfen i. Der gewünschte Härteverlauf ist durch die schraffierte Fläche 17 dargestellt. Um die hierfür erforderliche Temperaturverteilung zu erzielen, wird die Schleife 7, welche aus den beiden Ästen 7' und 7" besteht, mit dem Ast 7" an der Wange hochgeführt, und zwar um so höher, je weiter die Härteschicht 17 an der Wange hinaufsteigen soll. Auch durch die Form der Magnetjochbleche 9 kann die Form und Ausdehnung der erhitzten und infolgedessen durch Abschrecken gehärteten Schicht beeinflußt werden.
  • In Abb.3 ist eine ähnliche Form des Induktors dargestellt wie in Abb. i, und deren Wirkungsweise ergibt sich sinngemäß aus <lein zu Abb. i Ausgeführten. Im allgemeinen wird die Wärmewirkung in den Hohlkehlgebieten des Werkstückes bei Anwendung dieses Induktors geringer sein als bei der Ausführungsform nach Abb. i.
  • Abb. 4 zeigt eine andere Ausführungsform des Erfindungsgedankens. Die Hauptschleife 3 erstreckt sich in Achsrichtung des Werkstückes, und die Nebenschleifen 7a, 7 b,' 8 a und 8 b erstrecken sich unter einem Winkel zur Hauptschleife 3 und zur Umlaufrichtung des Werkstückes. Die Heizwirkung ist naturgemäß eine andere als bei den bisher erörterten Formen.
  • Abb.5 zeigt eine weitere Form des Erfindungsgedankens, die aus einer größeren Anzahl mit Magnetjochen 9 versehener Nebenschleifen 18 besteht, die sich in Umfangsrichtung des Werkstückes erstrecken. Die Nebenschleifen sind in diesem Fall streng genommen unmittelbar Bestandteile eines Astes der Hauptschleife 3. Die Speisung des Induktors erfolgt von den Zuführungen 4 und 5 aus. Um die Heizwirkung in Achsrichtung des Werkstückes zu beeinflussen, sind die Längen der einzelnen Nebenschleifen 18 unterschiedlich.
  • Ein möglichst gleichmäßiges Erhitzen in Achsrichtung des Werkstückes wird mit einem Induktor nach Abb.6 erzielt. Die parallel zueinander angeordneten Nebenschleifen 18 bilden einen Winkel mit der Achse des zu behandelnden Werkstückes oder Werkstückabschnittes. Mit der Ausführungsform nach Abb. 5 besteht insofern Ähnlichkeit, als auch hier die Nebenschleifen Bestandteile eines Astes der Hauptschleife 3 sind. Allerdings liegt die Hauptschleife 3 in einer anderen Flächenebene als die sich in der gekrümmten Mantelfläche des Zylinders erstreckenden Nebenschleifen. Das gleiche gilt für die Ausführungsform nach Abb. 7, nur daß hier die Nebenschleifen 18 sich in Achsrichtung erstrecken.
  • Sowohl bei der Ausführungsform nach Abb. 6 als auch nach Abb.7 können Wirkungsgrad und gewünschte Temperaturverteilung verbessernd durch die Anordnung von Magnetjochen 9 bzw. g' und g" beeinflußt werden, deren Anordnung beispielsweise so erfolgen kann, wie dargestellt. Sie können aber auch größere Abschnitte der einzelnen Äste überdecken. Insbesondere ist es möglich, eine andere Anordnungsweise an den Stirnenden g' und g" vorzusehen, um den Erhitzungsverlauf im Hohlkehlengebiet nach Wunsch zu beeinflussen.
  • Der Erfindungsgedanke ist vornehmlich im Zusammenhang mit dem Anwendungsfall des Oberflächenerhitzens bzw. -liärtens von Kurbelwellenzapfen beschrieben. Er kann sinngemäß auch Anwendung finden, wenn es sich darum handelt, Lagerstellen an glatten Wellen, Paßlager, Halslager oder ähnliche Werkstückteile einer Behandlung zum Zweck des Oberflächenhärtens zu unterziehen. Auch Erwärmungen über den gesamten Querschnitt und damit auch Härtungen bis in den Kern lassen sich mit Vorrichtungen nach der Erfindung mit Erfolg durchführen. Was die Schaltung anlangt, so kann an Stelle der in den Ausführungsbeispielen gewählten Reihenschaltung der einzelnen Schleifen eine Parallelschaltung treten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus mehreren Heizleiterschleifen bestehender Induktor zum Erhitzen von metallischen zylindrisch oder ähnlich geformten Werkstücken im Umlaufverfahren, - gekennzeichnet durch eine Hauptschleife und eine oder mehrere von dieser haarnadel-, (J- oder V-förmig ausgehende Nebenschleifen, die untereinander und mit der Hauptschleife in Reihen- oder Parallelschaltung liegend sich in einer von der Hauptschleife abweichenden Richtung erstrecken.
  2. 2. Induktor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenschleifen sich gegenüber Werkstückabschnitten erhöhten Wärmebedarfs in oder angenähert in Werkstückumlaufsrichtung erstrecken, gegebenenfalls in einer Vielzahl parallel zueinander.
  3. 3. Induktor nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schleife, vorzugsweise die Hauptschleife, sich in einer anderen Flächenebene erstreckt als die übrigen Schleifen. Angezogene Druckschriften USA.-Patentschrift Nr. 2164310; französische Patentschriften Nr. 814759, 814502.
DED1101D 1942-08-08 1942-08-08 Induktor zum Erhitzen von zylindrisch oder aehnlich geformten Werkstuecken im Umlaufverfahren Expired DE834719C (de)

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DED1101D DE834719C (de) 1942-08-08 1942-08-08 Induktor zum Erhitzen von zylindrisch oder aehnlich geformten Werkstuecken im Umlaufverfahren
FR896835D FR896835A (fr) 1942-08-08 1943-07-29 Inducteur pour chauffer des pièces cylindriques ou de formes semblables dans le procédé à rotation

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EP0027828A1 (de) * 1979-10-24 1981-05-06 Maschinenfabrik Alfing Kessler GmbH Induktor zum Aufheizen von rotierenden metallenen Werkstücken, insbesondere Kurbelwellen, zum Zweck der Oberflächenhärtung mit unterschiedlichen Einwirktiefen

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