DE835569C - Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von SchuhwerkInfo
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- DE835569C DE835569C DEL3134A DEL0003134A DE835569C DE 835569 C DE835569 C DE 835569C DE L3134 A DEL3134 A DE L3134A DE L0003134 A DEL0003134 A DE L0003134A DE 835569 C DE835569 C DE 835569C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B9/00—Footwear characterised by the assembling of the individual parts
- A43B9/04—Welted footwear
- A43B9/06—Welted footwear stitched or nailed through
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- In dem Patent 8o9 142 ist ein Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk nach Art des Rahmeneinstechverfahrens beschrieben, bei dem unter der dünnen Lederbrandsohle bzw. einer aus Kunststoff oder anderen Werkstoffen bestehenden Brandsohle am Rande ein keilförmig zugeschärfter Rahmen aus Rahmenleder angeschärft wird, an dessen nach unten abgebördelter dickerer, eine Lippe bildender Kante der Schaft angenäht wird, worauf gegebenenfalls unter Anwendung eines außen aufgelegten Rahmens die Laufsohle befestigt wird.
- Dieses Verfahren läßt sich also sowohl für das Rahmeneinstechverfahren als auch für das Durchnähverfahren (Mackay) verwenden. Es wird dadurch die Anwendung einer sehr dünnen Brandsohlenschicht ermöglicht, die doch eine außerordentlich hohe Festigkeit durch den aufgenähten Rahmen erhält. Ein solcher Schuh wird von hochwertigem Material unabhängig, ist außerdem aber sowohl durch Nähen, Nageln als auch thermoplastische Klebung reparaturfähig. Insbesondere wird erreicht, daß der Leisten während der Herstellung im Schuh verbleiben kann, was sich bei der Verwendung von an sich geringerem Material für Oberleder und Bodenleder veredelnd auswirkt.
- Im Patent 8o9 142 ist bereits erwähnt, daß man diesen keilförmigen Brandsohlenrahmen auch so anordnen kann, daß der dünnere Teil des keilförmigen Rahmens nach außen und dabei bündig. mit der Brandsohlenkante liegt, während der dickere Teil, also die nach unten gerichtete Lippe, nach der Innenseite der Brandsohle stehentleibt.
- Die Erfindung macht es sich zur Aufgabe, ein nach diesem Verfahren hergestelltes Schuhwerk in seiner Gesamtausführung stabiler auszubilden und insbesondere eine Verbindung von nach unten stehender Lippe nebst Schaft und gegebenenfalls Rahmen mit der Brandsohle zu erreichen.
- Die Erfindung besteht darin, daß die nach unten gerichtete Lippe des Brandsohlenversteifungsrahmens, dessen dünnere Kante nach der Außenkante der dünnen Brandsohle verläuft, nach dem Annähen des um die Brandsohle herumgelegten Schaftes nach innen zurückgeschlagen und an der dünnen Brandsohle angeklebt wird, worauf die Laufsohle befestigt wird.
- Dabei ist es möglich, dieses Verfahren sowohl für den zwiegenähten Schuh als auch für den nach dem Goodvearv erfahren eingestochenen Rahmenschuh anzuwenden. Daher wird bei Anwendung eines Rahmens für die Befestigung der Laufsohle, der riebst dem Schafteinschlag mit der nach unten gerichteten Lippe gedoppelt ist, nach Zurückschlagen und Ankleben der Lippe nach außen umgelegt, worauf die Laufsohle an diesem Rahmen gegebenenfalls unter Anwendung eines Zwischenleders artgedoppelt wird.
- Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung beispielsweise in einer Ausführungsform beim Schuh, der nach dem Rahmeneinstechverfaliren hergestellt ist, dargestellt, und zwar zeigt Abb. i im Querschnitt die Brandsohle mit dem angenähten Brandsohlenversteifungsrahmen mit nach unten gerichteter Lippe und daran angenähtem Schafteinschlag und Rahmen; Abb. 2 zeigt den Querschnitt nach Fertigstellung des Schuhes, d. 1i. nach Zurückschlagen der nach unten gerichteten Lippe und dein nach außen umgelegten Rahmen mit der angedoppelten Laufsohle.
- Ebenso wie beim Gegenstand des Patents 809 142 ist an der dünnen I_e<lerl>randsolile bzw. einer aus Lederersatz. Kunststoff oder anderen Werkstoffen bestehenden Brandsohle t am Rand ein keilförmig artgeschärfter Rahmen z aus Rahmenleder mittels Steppnaht angenäht, und zwar derart, daß die dünnere Kante 2a des keilförmigen Versteifungsrahmens 2 nach der Außenkante der dünnen Brandsohle verläuft und mit dieser bündig liegt. Die dickere, nach der Sohlenmitte zu liegende freie Lippe 4 des Versteifungsrahmens 2 wird nach unten umgebogen; an ihr wird der Schafteinschlag 5 und gegebenenfalls gleichzeitig der außeli aufgelegte Rahmen 6 mittels der N alit ,- artgedoppelt.
- Nunmehr wird diese Lippe 4 nach innen zurückgeschlagen und an der dünnen Brandsohle mittels zwischengeschmierten. insbesondere thermoplastischen Klebstoffs 14 angeklebt, worauf die Laufsohle 9 an dem nach außen umgelegten Rahmen 6 (s. Abb. 2) durch die Naht in artgedoppelt wird.
- In bekannter Weise kann, wie beim Gegenstand des Hauptpatent, Ausballinasse i i und. gegebenenfalls ein Detorsionskeil 1 2 Anwendung finden, der in der Skizze nicht dargestellt ist.
- Bei Wegfall des Rahmens 6 kann auch leim zwiegenähten Schuh die Laufsohle unmittelbar durchgenäht werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRi,CHL.: i. Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk nach Patent 8o9 i42, dadurch gekennzeichnet, daß die nach unten gerichtete Lippe (.4) des unter der dünnen Lederbrandsohle (i) angenähten keilförmig zugeschärften Versteifungsrahmens (2), dessen dünnere Kante (2a) nach derAußenkante der dünnen Brandsohle verläuft, nach dem Annähen des um die Brandsohle herumgelegten Schaftes (5) nach innen zurückgeschlagen und an der dünnen Brandsohle (i) angeklebt wird, worauf die Laufsohle befestigt wird.
- 2. Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Rahmeneinstechverfaliren der äußere Rahmen (6) nebst Schafteinschlag (5) mit der nach unten gerichteten Lippe (4) gedoppelt wird und nach Zurückschlagen und Ankleben der Lippe (4) an der Brandsohle (i) an dem nach außen umgelegten Rahmen (6) die Laufsohle (9) artgedoppelt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL3134A DE835569C (de) | 1948-10-02 | 1950-07-21 | Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE809142T | 1948-10-02 | ||
| DEL3134A DE835569C (de) | 1948-10-02 | 1950-07-21 | Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE835569C true DE835569C (de) | 1952-04-03 |
Family
ID=7256066
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL3134A Expired DE835569C (de) | 1948-10-02 | 1950-07-21 | Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE835569C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITMC20090172A1 (it) * | 2009-07-23 | 2011-01-24 | Novarese S R L | Procedimento di lavorazione per la fabbricazione di una intersuola per calzature ed intersuola con esso ottenuta. |
| CN102342625A (zh) * | 2010-08-06 | 2012-02-08 | 文体艺 | 具有鞋内底结构组件的布鞋类产品 |
-
1950
- 1950-07-21 DE DEL3134A patent/DE835569C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITMC20090172A1 (it) * | 2009-07-23 | 2011-01-24 | Novarese S R L | Procedimento di lavorazione per la fabbricazione di una intersuola per calzature ed intersuola con esso ottenuta. |
| WO2011010336A1 (en) * | 2009-07-23 | 2011-01-27 | Novarese S.R.L. | Operating process for the production of an insole for footwear and insole thus obtained |
| US8813388B2 (en) | 2009-07-23 | 2014-08-26 | Novarese S.R.L. | Operating process for the production of an insole for footwear and insole thus obtained |
| CN102342625A (zh) * | 2010-08-06 | 2012-02-08 | 文体艺 | 具有鞋内底结构组件的布鞋类产品 |
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