DE835599C - Einrichtung zur Geraeuschdaempfung bei Schiffskessel-Entschlammung - Google Patents

Einrichtung zur Geraeuschdaempfung bei Schiffskessel-Entschlammung

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DE835599C
DE835599C DEG2119A DEG0002119A DE835599C DE 835599 C DE835599 C DE 835599C DE G2119 A DEG2119 A DE G2119A DE G0002119 A DEG0002119 A DE G0002119A DE 835599 C DE835599 C DE 835599C
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DE
Germany
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pipe
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DEG2119A
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English (en)
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Hans Richter
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/48Devices or arrangements for removing water, minerals or sludge from boilers ; Arrangement of cleaning apparatus in boilers; Combinations thereof with boilers
    • F22B37/54De-sludging or blow-down devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Geräuschdämpfung bei Schiffskessel-Entschlammung Beim Abschlammen von Dampfkesseln strömt (las Schlammwasser mit sehr hoher Geschwindigkeit aus, da eine Entspannung vom vollen Kesseldruck auf nahezu Atmosphärendruck stattfindet.
  • Durch die starke Entspannung entsteht aber nicht nur eine sehr hohe Strömungsgeschwindigkeit, sondern es tritt gleichzeitig durch die beträchtliche Flüssigkeitswärme des ursprünglich auf Dampftemperatur erhitzten Schlammwassers ein starkes Nachverdampfen ein, bis sich durch Wärmeentzug, der mit diesem Nachverdampfen verbunden ist, die Temperatur des Schlammwassers auf annähernd 1000 abgekühlt hat. Da das spezifische Volumen des auf diese Weise entstehenden Dampfes wesentlich größer ist als das des Wassers und außerdem der Dampf 1>e1 der Expansion seinen eigenen Strömungsgesetzen folgt, so wird die an sich schon sehr hohe Strömungsgeschwindigkeit im Schlammrohr noch weiter erhöht. Außerdem entstehen aber beim Eintritt des ausströmenden Dampf-Wasser-Gemisches in das das Schiff tragende kalte Seewasser starke Geräuschbildungen, und zwar durch Zusammenstürzen der plötzlich abgekühlten Dampfblasen. Dieses Zusammenstürzen der Dampfblasen kann sehr harte Schläge (Implosionen) verursachen und sich weithin übertragende, stark dröhnende Geräusche erzeugen, die sehr lästig sein können.
  • Durch die vorliegende Erfindung soll das Entstehen solcher Geräusche verhindert werden, und zwar dadurch, daß erfindungsgemäß (las ausströmende Schlammwasser vor Erreichen des die Schiffshaut umgebenden kalten Seewassers mit etwas vorgewärmtem Seewasser durchmischt wird.
  • Gemäß der Erfindung wird um das Ende des Schlammrohres ein zweites, das Schlammrohr in gewissem Abstand umgebendes Rohr von größerem Durchmesser angeordnet, das seinerseits wieder von einem weiteren, ebenfalls einen Zwischenraum bildenden Rohr oder rohrförmigem Gehäuse umgeben ist. An der der Schiffshaut gegenüberliegenden Seite trägt das Gehäuse das Schlammrohr und bildet außerdem einen Umlenkkanal, der mit dem Innenraum des das Schlammrohr umgebenden Rohres verbunden ist. Das Schlammrohr selbst ist verkürzt und reicht nur ein kurzes Stück in das es umgebende weitere Rohr hinein, so daß ein Abstand zwischen dem Ende des Schlammrohres und der Schiffshaut entsteht. Beim Ausströmen des Schlammwassers und beim Austritt des Schlammwassers in den erweiterten Raum des das Schlammrohr umgebenden Rohres entsteht ein Sog, der Seewasser aus der Umgebung der Mündung des das Schlammrohr umgebenden Rohres heraussaugt. Dadurch, daß Seewasser angesaugt wird, das aus der unmittelbaren Umgebung des austretenden Schlammwassers stammt, wird erreicht, daß das angesaugte Seewasser kurz- nach Beginn des Schlammausstoßes vorgewärmt ist und an der Stelle, wo Schlammwasser und Seewasser in dem das Schlammrohr umgebenden weiteren Rohr zusammentreffen, keine zu schroffen Temperaturunterschiede vorhanden sind, die zu Dampfblasenzusammenstürzen fuhren könnten.
  • Das das Schlammrohr umgebende Rohr kann an seiner Mündung mit der Schiffshaut abschließen: auch das äußereGehäuse wird zweckmäßig an seiner dem Schlammrohr entgegengesetzten Seite mit der Schiffshaut abschließen, so daß keine herausragenden Teile vorhanden sind. Das äußere Gehäuse trägt zweckmäßig auch den Befestigungsflansch, durch den die Einrichtung mit der Schiffshaut verbunden wird.
  • In manchen Fällen ist es zweckmäßig, die Einrichtung erfindungsgemäß so auszubilden, daß nur das äußere Gehäuse mit der Schiffshaut abschließt. während das das Schlammrohr umgebende Rohr vorher endet. Bei letzterer Anordnung wird ein noch stärkeres Vorwärmen des angesaugten Seewassers erreicht.
  • Bei besonders starker Dampfblasenbildung, vor allem bei sehr langer Abschlammleitung, hei der zusammenhängende große Dampfblasen entstehen können, derart, daß sich regelrechte Dampfpfropfen bilden, die den gesamten Querschnitt der Rohrleitung anfüllen, wird erfindungsgemäß im Schlammrohr kurz vor der Mündung eine ein- oder mehrgängige Drallschnecke eingebaut, die die Dampfblasen zerteilt und Dampf und Wasser durcheinanderwirbelt, so daß derartige übermäßig große Dampfblasen, die zu besonders heftigen Zusammenstürzen führen könnten, unschädlich gemacht werden. In Abb. i ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Das Schlammrohr a endet an der Stelle h, 'hat älso noch eitlen Abstand c von der Außenseite der Schiffshaut d. Das Ende diese; Schlammrohres a. wird von einem Rohr e umgeben, das ringsherum einen Abstand f vom Schlammrohr a hat. Um das Rohr c ist ein ringförmiges Gehäuse angeordnet, das ringsherum einen Abstand 7i von dem Rohr e hat. Das Rohr e ragt nur bis zur Stelle 2' in das Gehäuse g hinein, so daß der am 'Ende des Gehäuses gebildete Umlenkkanal k nicht abgesperrt wird. Beim Ausströmen des Schlammwassers durch das Schlammrohr a. entsteht durch den starken Schlammstrahl, der sich auf den Durchmesser erweitert, also einen Diffusor bildet, an der Umgebung der Mündung des Schlammrohres a ein Sog. Durch diesen Sog wird Seewasser durch den Kanal 1, der durch den Abstand 7c entsteht, angesaugt und durch den Umlenkkanal k in den Innenraum des Rohres e geleitet, wo es sich mit dem Schlammwasser vermischt. Da das Seewasser durch den Kauall ringsherum aus der unmittelbaren Umgebung des austretenden heißen Schlammstrahles. der sich beim Austritt auf den Durchmesser m ausweitet, entnommen wird, ist es schon vorgewärmt, so daß schon nach dem ersten kurzen Ausstoß von Schlamm bei der Mischung mit dem Schlammwasser keine zu starken Temperaturunterschiede mehr bestehen und es innerhalb des Rohres e nicht zu Implosionsbildungen kommen kann, deren Geräusche sich nach außen fortpflanzen würden.
  • In Abb. 2 ist noch eine evtl. mehrgängige Drallschnecke n dargestellt, durch die der ausströmende Schlammstrahl vor Eintritt in das Rohre zerteilt und zerwirbelt wird, so daß etwaige größere Dampfblasen zerspalten und zerstört werden.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb.2 ist weiterhin das Rohrende so kurz ausgeführt, daß es nicht in der Ebene der Außenhaut des Schiffes mündet, sondern schon in einem Abstand o vor der Schiffshaut endet. Dadurch wird erreicht, daß das Seewasser aus einem Raum abgesaugt wird, in dem es noch stärker mit dem heißen Schlammwasser vermischt ist und deshalb eine noch höhere @'orwärinung aufweist.
  • Abb.3 zeigt die :\nordtiting der erfindungsgemäßen Einrichtung an der Schiitshaut unterhalb des Wasserspiegels und die Verbindung mit dem Schlammrohr. Die beim Beginn des Abschlämmen erforderliche Abkühlung des Schlammstrahles wird durch die abkühlende Fläche der Rohrleitung bewirkt. Sobald die Rohrleitung erwärmt ist, tritt die Wirkung der erfindungsgemäßen Einrichtung bereits ein, so daß vom Anfang bis zum Ende des Al>-schlammvorganges die Geräuschbildung, die durch Implosionen entsteht, verhindert wird.

Claims (1)

  1. PATE`TANSI'RCCiiE: i. Einrichtung zur Geräuschdämpfung bei der Schiffskessel-Entschlammung, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlammrohr (a) schon vor Erreichen der Schiffsaußenhaut (dj endet und um das Ende des Schlammrohres (a) ein Rohr oder rohrförmiger Bauteil (e) größeren Innendurchmessers angeordnet ist, um das nochmals ein Rohr oder rohrförmiges Gehäuse (g) angeordnet ist, dessen der Schiffshaut (d) zugewandtes Ende mit dieser in einer Ebene liegt, während das dem Schlammrohr zugekehrte und über das Rohr (e) hinausragende Ende des Rohres oder rohrförmigen Gehäuses (g) das Schlammrohr (a) trägt und innen einen Umlenkkanal (k) bildet, der den Innenraum des Rohres (e) mit dem durch das Gehäuse (g) gebildeten Ringkanal verbindet. a. Einrichtung zur Geräuschdämpfung bei der Schiffskessel-Entschlammung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das das Schlammrohr (a) umgebende Rohr (e) an der der Außenhaut des Schiffes zugewandten Seite mit dieser Außenhaut abschneidet. 3. Einrichtung zur Geräuschdämpfung bei der Schiffskessel-Entschlammung, dadurch gekennzeichnet, daß das das Schlammrohr (a) umgebende Rohr (e) an der der Außenhaut des Schiffes zugewandten Seite in einem Abstand (o) vor der Außenhaut endet. 4. Einrichtung zur Geräuschdämpfung bei der Schiffskessel-Entschlammung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß im Ende des Schlammrohres (a) eine ein- oder mehrgängige Drallschnecke (n) angeordnet ist.
DEG2119A 1944-02-15 1944-02-15 Einrichtung zur Geraeuschdaempfung bei Schiffskessel-Entschlammung Expired DE835599C (de)

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DE835599C true DE835599C (de) 1952-04-03

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DE (1) DE835599C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3047091A (en) * 1960-03-10 1962-07-31 John E Gerli Muffler
US4845887A (en) * 1988-05-23 1989-07-11 Kenneth Snyder Scented mouse trap
US5443371A (en) * 1994-12-12 1995-08-22 Tecumseh Products Company Noise damper for hermetic compressors

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3047091A (en) * 1960-03-10 1962-07-31 John E Gerli Muffler
US4845887A (en) * 1988-05-23 1989-07-11 Kenneth Snyder Scented mouse trap
US5443371A (en) * 1994-12-12 1995-08-22 Tecumseh Products Company Noise damper for hermetic compressors

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