DE835639C - Abdichtung fuer Geraete fuer kuenstliche Atmung - Google Patents

Abdichtung fuer Geraete fuer kuenstliche Atmung

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DE835639C
DE835639C DED4059A DED0004059A DE835639C DE 835639 C DE835639 C DE 835639C DE D4059 A DED4059 A DE D4059A DE D0004059 A DED0004059 A DE D0004059A DE 835639 C DE835639 C DE 835639C
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sealing
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DED4059A
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Draegerwerk AG and Co KGaA
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Draegerwerk AG and Co KGaA
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H31/00Artificial respiration by a force applied to the chest; Heart stimulation, e.g. heart massage
    • A61H31/02Iron lungs

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

  • Abdichtung für Geräte für künstliche Atmung Es sind Atmungsgeräte, insbesondere solche für die künstliche Atmung, bekannt, bei denen Körperteile die Wandung des Geräts durchsetzen, wobei diese Durchbrüche luftdicht abgedichtet werden müssen.
  • So ist z. B. bei den Geräten für Zwangsbeatmung, wie der sogenannten Eisernen Lunge, der ganze Körper des Patienten mit Ausnahme des Kopfes von einem starren Gehäuse umgeben. Der Gehäusedurchbruch am Hals wird gegenüber diesem luftdicht abgedichtet, damit in dem Gehäuse Druckschwankungen erzeugt werden können. Die Dichtung muß sowohl gegen Überdruck als auch gegen Unterdruck wirksam sein.
  • Die Dichtung muß weiterhin gut schließen, da eine Undichtigkeit nicht nur einen Leerlauf und damit eine Vergrößerung der Luftpumpe erfordert, sondern auch, da die aus der Undichtigkeit ein- und ausströmende Luft den Patienten belästigt und unter Umständen zu unangenehmen Erkältungskrankheiten führt. Zum anderen darf der Dichtungsdruck auf die Körperteile, wie insbesondere auf den Hals, nicht zu groß sein, um den Blutkreislauf zum Kopf nicht zu stören, da schon ein geringer Druck auf den Carotin sinus eine Änderung des normalen Blutdrucks zur Folge hat.
  • Es sind Abdichtungen bekannt, die aus einer Scheibe aus weichem Gummi, vorzugsweise Schwammgummi, bestehen, und die mit einem zentralen Loch versehen sind, dessen Durchmesser kleiner ist als der kleinste Durchmesser des abzudichtenden Körperteils.
  • Soll eine derartige Lochscheibe für die Abdichtung des Halses verwendet werden, so wird die Scheibe, da es Schwierigkeiten bereitet den Kopf durch die verhältnismäßig kleine oeffnung zu zwängen, mit einem Radialschnitt versehen, der z. B. mit Reißverschluß od. dgl. verschlossen werden kann. Aber auch eine derartige Dichtungf bnat en Nachteil, daß die Spannung der Dichtfläche nicht genau einstellbar ist. Die Dichtung ist deshalb nicht stets die optimale und unter Umständen nicht ausreichend.
  • Die Erfindung vermeidet die Nachteile der bisher bekannten Abdichtungen. Sie besteht darin, daß die Abdichtung einen ringförmigen, verhältnismäßig breiten, vorzugsweise aus weichem Material bestehenden Körper bildet. Diese neue Dichtung wird praktisch ohne Dichtungsvorspannung dem Körper des Patienten angelegt, da sie bei dem Auftreten eines Über- bzw. Unterdrucks im Gerät automatisch dichtet.
  • Der auf der jeweiligen Überdruckseite liegende Dichtungsteil wird gegen den abzudichtenden Körperteil, wie z. B. den Hals, gedrückt, und zwar nur in dem Maße, wie der Luftdruck über den dort befindlichen Körperteil gestiegen ist. Dadurch wird jede Beeinträchtigung der Blutgefäße bzw. ihrer Steuerung vermieden. Die Dichtung kann - dabei derart anliegen, daß sie, wenn keine Druckdifferenz herrscht, auch keinen Dichtungsdruck des Abdichtungsbauteils auf den Körperteil ausübt. Abgesehen davon hat die erfindungsgemäße Dichtung noch den weiteren Vorteil, daß sie verhältnismäßig einfach aufgebaut und leicht herstellbar ist. Außerdem können die Dichtungsteile leicht und bequem gedehnt und entsprechend über die Körperteile, wie z. B. über den Kopf, ohne Schwierigkeiten gestreift werden. Die Dichtungen liegen ohne besondere Hilfsmittel dicht an. Weiterhin besteht noch der Vorteil, daß für die erfindungsgemäße Abdichtung auch für unterschiedliche Größen der abzudichtenden Körperteile nur einige wenige Abdichtungsbauteile unterschiedlicher Durchmesser genügen.
  • Um den Hals des Patienten von der Abdichtung zu entlasten, kann diese so ausgebildet werden, daß sie entlang den oberen Schulter- und Brustpartien dem Körper des Patienten anliegt.
  • Der ringförmige Dichtungskörper kann jede beliebige Bauform besitzen. In seiner einfachsten Ausbildung liegt er dem Körper flach an. Er kann aber auch profiliert sein, zweckmäßig derart, daß er nur mit seinen Rändern dem Körper des Patienten anliegt.
  • Bei dieser Ausführungsform ist der Querschnitt der Dichtung etwa V-förmig.
  • Der ringförmige Dichtungskörper kann an einem westenartigen Umhang befestigt sein, der die stets richtige Lage der Dichtung sicherstellt. Außerdem kann mit Hilfe dieses Umhangs die Dichtung so angelegt werden, daß sie stets mit einer, wenn auch nur geringen Kraft dem Körper des Trägers anliegt.
  • Der ringförmige Dichtungskörper kann einen zylinder- oder trichterförmigen, mit Befestigungsflansch versehenen Fortsatz aufweisen, mit dem derDichtungskörper mit der Kammerwand fest und gasdicht verbunden wird.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. I einen Längsschnitt und Abb. 2 eine Ansicht auf die Brustseite, beide teilweise im Querschnitt.
  • In Abb. I ist mit I die Kammer einer Eisernen Lunge angedeutet, in der der Patient 2 liegt. Die Kammer I ist in Höhe der oberen Schulter- bzw.
  • Brustpartien gegenüber dem Körper des Patienten 2 abgedichtet. Dazu dient ein ringförmiger Körper 3, dessen Querschnitt etwa V-förmig ausgebildet ist und der mit seinen beiden Rändern 4 und 5 dem Körper des Patienten eng anliegt. Der Dichtungskörper 3 ist mit dem westenartigen Umhang 6 verbunden, der seinerseits in einen Halsansatz 7 übergeht. Dieser ist mit einem Flansch 8 versehen, mit dem eine gasdichte Verbindung zur Wand der Kammer 1 hergestellt werden kann.

Claims (5)

  1. PATENTANS PRÜCHE: I. Abdichtung für Geräte für künstliche Atmung, dadurch gekennzeichnet, daß diese einen ringförmigen, verhältnismäßig breiten, vorzugsweise aus weichem Material bestehenden Körper bildet.
  2. 2. Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung so ausgebildet ist, daß sie entlang den oberen Schulter- und Brustpartien dem Körper des Patienten anliegt.
  3. 3. Abdichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Dichtungskörper derart profiliert ist, daß er nur mit seinen Rändern dem Körper des Patienten anliegt.
  4. 4. Abdichtung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Dichtungskörper an einem westenartigen Umhang befestigt ist.
  5. 5. Abdichtung nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Dichtungskörper einen zylinder- oder trichterförmigen, mit Befestigungsflansch versehenen Fortsatz aufweist.
DED4059A 1950-06-24 1950-06-24 Abdichtung fuer Geraete fuer kuenstliche Atmung Expired DE835639C (de)

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DE835639C true DE835639C (de) 1952-04-03

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