DE836207C - Verbindungsanordnung fuer Hohlraumwellenleiter - Google Patents

Verbindungsanordnung fuer Hohlraumwellenleiter

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DE836207C
DE836207C DEC2607A DEC0002607A DE836207C DE 836207 C DE836207 C DE 836207C DE C2607 A DEC2607 A DE C2607A DE C0002607 A DEC0002607 A DE C0002607A DE 836207 C DE836207 C DE 836207C
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DE
Germany
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plane
waveguide
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wave
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Application number
DEC2607A
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English (en)
Inventor
Marc Felix Gustave Jouguet
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Compagnie Industrielle des Telephones SA
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Compagnie Industrielle des Telephones SA
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/02Bends; Corners; Twists

Landscapes

  • Waveguides (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)
  • Surface Acoustic Wave Elements And Circuit Networks Thereof (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 10. APRIL 1952
C 2607 Villa j 21 ax
ist als Erfinder genannt worden
Bekanntlich haben die sogenannten H0-Wellen oder T£0-Wellen, die sich in einem Hohlleiter mit kreisförmigem Querschnitt ausbreiten können, bemerkenswerte Eigenschaften, die ihnen für praktische Anwendungen große Bedeutung verleihen: einerseits werden sie durch geringe zufällige Deformationen, welche der Querschnitt des Hohlleiters aufweisen kann, wenig verändert; andererseits sind die Ströme, welche sie in der Wand des Hohlleiters erregen, reine Querströme, so daß sie nur einer geringen Dämpfung unterliegen, die um so kleiner ist, je höher die Frequenz ist.
Hingegen stößt ihre Anwendung auf Schwierigkeiten auf Grund des Umstandes, daß sie nur in den Hohlleitern mit geradliniger Achse bestehen und folglich eine Krümmung nicht überschreiten können, ohne dabei, wenigstens teilweise in Wellen des gewöhnlich mit E1 oder TM1 bezeichneten Typs, umgeformt zu werden, ausgenommen bei gewissen besonderen Werten des Winkels, um welchen die Krümmung die Achse des Hohlleiters verdreht, wie dies in einem anderen Vorschlag einer Anordnung zur Übertragung von Wellen in Hohlleitern dargelegt ist.
Die Erfindung hat eine Anordnung zur Verbindung von zwei Hohlleitern mit kreisförmigem Querschnitt, as deren Achsen verschiedene und beliebige Richtungen haben, zum Gegenstand, welche es ermöglicht, eine H0-WeIIe des ersten Hohlleiters in den zweiten Hohlleiter ohne merklichen Energieverlust überzuführen.
Um die Erfindung verständlich zu machen, ist es angebracht, auf . einige wesentliche Eigenschaften der .//„-Wellen und der Ej-Wellen hinzuweisen.
I. Zunächst sei der Fall der. Ausbreitung dieser Wellen in einem geradlinigen Hohlleiter untersucht.
a) Bei einer gegebenen Frequenz können verschiedene //O-Wellen (in um so höherer Anzahl je größer die Frequenz ist) bestehen, welche den Nullstellen der Besselschen Funktion erster Ordnung entsprechen, die üblicherweise mit J1 bezeichnet wird. Im folgenden wird mit μη die «-te Nullstelle dieser Funktion bezeichnet, die nicht Null ist. Die entsprechende Welle ist die Welle H0 n. Alle H0-Wellen besitzen eine Umdrehungssymmetrie um die Achse des Hohlleiters. Die Phasengeschwindigkeit ändert sich mit dem Index n.
b) Bei einer gegebenen Frequenz kann auch eine mehr oder weniger hohe Zahl von Zi1-Wellen bestehen, die den Nullstellen der Funktion J1 entsprechen.
Der »-ten Nullstelle von J1, die nicht Null ist, d. h. der Nullstelle un entspricht die Zi1,„-Welle. Bei ein und derselben Frequenz haben die /J01n-WeIIe und die Zi1,„-Welle gleiche Phasengeschwindigkeit.
c) Für jede E11 „-Welle gibt es zwei durch die Achse des Hohlleiters gehende Symmetrieebenen. Sie werden als Hauptebene und als Gegenhauptebene bezeichnet. Sie sind rechtwinklig und kennzeichnen sich durch die folgenden Eigenschaften:
i. In jedem Punkt der Haupt ebene steht das elektrische Feld senkrecht auf dieser Ebene, und das magnetische Feld ist radial, d. h. nach der Schnittlinie der Hauptebene und der Querschnittsebene gerichtet. 2. In jedem Punkt der Gegenhauptebene ist das elektrische Feld in dieser Ebene enthalten und das magnetische Feld senkrecht zu dieser Ebene gerichtet.
Es gibt in der Gegenhauptebene Knotenlinien, die parallel zu der Achse des Hohlleiters verlaufen. In jedem Punkt dieser Geraden ist das magnetische Feld Null, während das elektrische Feld parallel zu der Achse des Hohlleiters verläuft.
II. Im folgenden wird der Fall der Ausbreitung in einem Hohlleiter mit gekrümmter Achse untersucht. Es sei angenommen, daß diese Achse in einer Ebene enthalten ist, die als Ebene Q bezeichnet wird. Wenn eine Zi1-WeIIe mit ihrer Hauptebene senkrecht zu der Ebene Q steht, wird sie als eine Zi1'-Welle bezeich net. Wenn ihre Haupt ebene mit der Ebene Q zusammenfällt, wird sie als eine £1"-Welle bezeichnet. Die /ZOi„- und Ti11 „-Wellen werden durch drei Wellen ersetzt, die, bei einer gegebenen Frequenz, etwas verschiedene Phasengeschwindigkeiten haben:
a) Zwei gemischte Wellen, die als (Zi0, „ + E1, „)-Welle und (H0,„— Zi1, „)-Welle bezeichnet werden, wobei die Zi1, „-Komponente dieser Wellen mit ihrer Haupt ebene mit der Ebene Q zusammenfällt.. Man kann auch diese gemischten Wellen mit den Ausdrücken (/Z0, „ + E1", „) und (/Z0, „—E1", „) bezeichnen.
b) Eine E1, „-Welle, deren Gegenhauptebene mit der Ebene Q zusammenfällt; sie kann als E1', „-Welle bezeichnet werden.
III. Im folgenden wird der Einfluß einer Krümmung auf die Ausbreitung dieser Wellen untersucht. Wenn ein Hohlleiter mit kreisförmigem Querschnitt eine Krümmung aufweist, ruft eine H0, „-Welle dort zwei oben definierte, gemischte Wellen hervor". Diese Wellen breiten sich mit verschiedenen Phasengeschwindigkeit en aus und daraus folgt, daß man im allgemeinen am Ausgang der Krümmung ein Gemisch einer H0, „-Welle und einer E1 , „-Welle erhält, deren Hauptebene mit der Ebene Q der Krümmung zusammenfällt.
Es sei Θ der Winkel, um den die Krümmung die Achse des Hohlleiters dreht. Dieser Winkel ist in Fig. ι ersichtlich, die einen Schnitt durch die Ebene Q des gekrümmten Hohlleiters darstellt.
In dem Sonderfall, wo Θ, ausgedrückt in Radianten, ein ganzes Vielfaches des Winkels
Θ _ f1«
(I)
ist, wobei λ die Wellenlänge im freien Ratime und Z? der Radius des Querschnitts des Hohlleiters sind, tritt die H0, „-Welle vollständig am Ausgang der Krümmung auf.
Wenn der Winkel Θ die Hälfte eines ganzen Vielfachen von Θο M, formt die Krümmung die H0, „-Welle vollständig in eine E1", „-Welle um.
Ebenso wird eine E1, „-Welle, deren Hauptebene mit der Ebene Q zusammenfällt, d. h. eine E1", „-Welle, im allgemeinen in ein Gemisch einer H0, „-Welle und einer E1", „-Welle umgeformt. Wenn der Winkel Θ ein ganzes Vielfaches von O0 ist, tritt sie allein am Ausgang der Krümmung auf. Wenn der Winkel Θ die Hälfte eines ganzen Vielfachen von Θο ist, wird sie vollständig in eine ZZ0, „-Welle umgeformt.
Nachdem auf diese Eigenschaften hingewiesen wurde, ist der Grundgedanke der Arbeitsweise der den Gegenstand der Erfindung bildenden Anordnung leicht zu verstehen.
Diese Anordnung kennzeichnet sich dadurch, daß zwischen zwei Hohlleitern- mit kreisförmigem Querschnitt, deren Achsen miteinander einen beliebigen Winkel bilden, drei Hohlleiterabschnitte mit kreisförmigem Querschnitt und mit gekrümmter Achse aufeinanderfolgend in drei Ebenen Q1 bzw. Q2 bzw. Q3 derart angeordnet sind, daß die Ebene Q2 senkrecht zu der Ebene Q1 und die Ebene Q3 senkrecht zu der Ebene Q2 ist, wobei die Winkel, welche die gekrümmten Achsen am Eingang und am Ausgang dieser Abschnitte miteinander bilden, bei den beiden äußersten Abschnitten Werte Q1 bzw. <93, die halbe ganze Vielfache von Radianten sind, und bei dem mitt-
R-y2
leren Abschnitt einen solchen Wert Θ2 besitzen,
COS Cn —"
cos β -f- sin O1 sin Θ3 cos Cv1 cos &3
wobei λ die Wellenlänge im freien Raum und R der Radius des Querschnitts der Hohlleiter ist. ,
Im folgenden wird an Hand der Fig. 2 und 3 die Wirkungsweise einer derartigen Anordnung erläutert.
Es sei angenommen, daß in einem geradlinigen Hohlleiter G1, dessen Achse M1 — M2 ist (Fig. 2), sich eine Zi0, „-Welle fortpflanzt. Bei M2 ist an den Hohlleiter G1 ein Knie C1 angeschlossen, das aus
einem Hohlleiter mit kreisförmigem Querschnitt besteht, dessen Achse nach einem Bogen M2 —M3 gekrümmt ist, der bei M2 eine Tangente zu Af1M2 bildet und in einer Ebene Q1 liegt, welche M1 M2 enthält. An das Knie C1 ist ein Knie C2 angeschlossen, welches dem vorhergehenden analog ist. Seine Achse ist nach einem Bogen Af3—M4 gekrümmt, der bei M3 dieselbe Tangente besitzt wie der Bogen M2 —M3. Dieser Bogen Af3—M4 liegt in einer Ebene Q2, die
ίο senkrecht auf Q1 steht und durch die den Bogen M2-Ai., und Ai3—M4 gemeinsame Tangente bei M3 geht. An das Knie C2 ist bei M4 ein Knie C3 angeschlossen, welches C1 und C2 analog ist. Seine nach dem Bogen Af4—M5 gekrümmte Achse hat bei M4 dieselbe Tangente wie der Bogen M3—M4 und liegt in der Ebene Q3, welche durch diese gemeinsame Tangente senkrecht zu der Ebene Q2 errichtet ist. Schließlich ist mit dem Knie C3 ein geradliniger Hohlleiter G2 verbunden, dessen Achse M5—M6 bei Af3 die Achse Af4—Af5 tangiert und in der Ebene Q3 liegt.
Die Kniestücke C1, C2, C3 können gemäß der Erfindung, an Stelle einer direkten Verbindung, auch durch Stücke von geradlinigen Hohlleitern getrennt sein. Die Bogen Af2—Af3, Af3—M4 und M4—M5 können Kreisbogen oder Bogen von beliebigen ebenen Kurven sein.
Mit Q1 bzw. Θ2 bzw. Θ3 werden die Werte bezeichne:, welche der oben definierte Winkel Q (Fig. 1) bei den Kniestücken C1, C2'und C3 annimmt.
Der Winkel, welchen die Richtung der Achse M-—Af0 des Hohlleiters G2 mit der Richtung der Achse Af1—Ai2 des Hohlleiters G1 bildet, wird mit β bezeichnet.
Wie ersichtlich, sind die Geraden M1—Af2 und Af--Af,. im allgemeinen nicht in der gleichen Ebene.
Die Winkel Q1 und Q3 sind gemäß der Erfindung
halbe ganze Vielfache des durch die Formel (1) definierten Winkels Q0. Man setzt daher, wenn" K und K' ganze positive Zahlen oder Null sind,
I 2/ V 2
= A"-I-
J1
]/2 Z? I \ μ» A ^2 Zi
(2)
Der Winkel Θ2 kann einen beliebigen Wert haben, den man, wie später gezeigt wird, stets so wählen kann, daß der Winkel β einen gegebenen Wert hat. Nach den oben angeführten Eigenschaften wird die in G1 fortgepflanzte HOt „-Welle durch das Knie C1 in eine E1, „-Welle umgeformt, wenn die Ebene Q1 als Hauptebene und die Ebene Q2 als Gegenhauptebene angenommen wird. Diese ZT1, „-Welle überschreitet das Knie C2 ohne wesentliche Veränderung, da sie für dieses Knie eine E11 „-Welle ist. Für das Knie C3 ist sie hingegen eine Zi1", „-Welle, und dieses Knie verwandelt sie vollständig in eine Zf0, „-Welle, die sich dann in dem Hohlleiter G2 fortpflanzt. Damit ist der Übergang der H0, „-Welle des Hohlleiters G1 zu dem Hohlleiter G2 durchgeführt.
Man kann leicht den Winkel β als Funktion von Q1, Θ2 und Q3 berechnen. Man braucht dazu lediglich die Indikatrix der Tangenten der Linie M1—M6 zu betrachten. Man kann als positive Umlaufrichtung auf M1—M6 die Richtung von M1 nach M0 wählen. Es sei M ein beliebiger Punkt auf M1—M6. Man errichtet in einem Punkt 0 des Raumes (Fig. 3) eine Strecke Om parallel zu der positiven Tangente der Linie M1M6 in M. Es sei w der Punkt, wo diese Strecke die Kugelfläche mit dem Mittelpunkt 0 und dem Radius gleich der Einheit schneidet. Wenn M die Linie M1—M6 beschreibt, dann beschreibt w die Indikatrix der Tangenten. Dem Segment M1—M2 entspricht der feste Punkt m2. Den Bogen M2M3, M3 —M4 und M4—M5 entsprechen die Bogen von großen Kreisen m2 —W3 = Q1 bzw. W3—W4 = Q2 bzw. W4—w. = Q3. Der Strecke M5—M6 entspricht der feste Punkt W5. Der Winkel β wird durch den Bogen eines großen Kreises W2—W5 gemessen.
Es gibt zwei mögliche Ausrichtungen für das Knie C2 in der Ebene Q2 und zwei mögliche Ausrichtungen für das Knie C3 in der Ebene Q3.
Daraus folgt, daß es vier mögliche Anordnungen für die drei Kniestücke gibt, und diesen vier Anordnungen entsprechen die vier in den Fig. 3 a, 3 b, 3 c und 3d dargestellten Indikatrizes. Da jedoch Q1, Q2 und Q3 gegebene Werte haben, gibt es nur zwei mögliche Werte für den Winkel ß. Die Figuren 3 a und 3 b zeigen den gleichen Winkel /J1 und die Figuren 3 c und 3 d den gleichen Winkel ß2. Die bekannten Formeln der sphärischen Trigonometrie ergeben:
β
= cos Q1 cos Q2 cos Q3 + sin Q1 sin Q3. (3)
Der Winkel β ist in der Praxis bekannt. Man kann demnach, wenn man für Q1 und Q3 die besonderen, durch die Formeln(2) gegebenen Werte gewählt hat, mit Hilfe der Formel (3) den Wert des Winkels Q2 des ,mittleren Knies der Verbindungsanordnung gemäß der Erfindung bestimmen.
So ergibt sich:
cos /S1 + sin O1SmO3 . x
cos ly« =
cos 1
cos 1
Das in dieser Formel zu nehmende Vorzeichen ist durch folgende Regel bestimmt: Es sei angenommen, daß ein Beobachter auf der sphärischen Indikatrix steht und die Indikatrix der Tangenten durchläuft. Bei W3 und W4 dreht er sich um einen Winkel von 900. Wenn er diese Drehung beide Male in der gleichen Richtung ausführt (der Fall der Fig. 3 a und 3 b), muß in der Formel (4) das Minuszeichen genommen werden. Im entgegengesetzten Falle (Fig. 3c und 3d) muß das Pluszeichen genommen werden.
Wenn die Werte K und K', die ganze positive Zahlen oder Null sein können, gewählt sind, ergibt die Formel (4) den Winkel Q2, sofern cos Q2 zwischen iao — ι und + ι liegt. Es gibt immer wenigstens eine Lösung, es kann auch zwei Lösungen geben.
Im folgenden werden Beispiele von Werten angegeben, welche die Winkel, die die Kniestücke der Verbindungsanordnung gemäß der Erfindung definie- Jas ren, in einem besonderen Falle annehmen.
Es sei angenommen, daß man eine H0, j-Welle übertragen will. Es ist dann μη = μχ und die Formel wird:
θο=ΐ55—Grad. (5)
Es sei außerdem angenommen, daß das Verhältnis = V5 ist. Die Formel (5) ergibt dann O0 = 31 °.
Ximmt man K = K' = o, so ergeben die Formeln (2) O1 = Θ3 = 15,5°.
Für β = 20° ergibt die Formel (4) eine einzige Lösung entsprechend dem Minuszeichen (Anordnung der Fig. 3a und 3b): O2 = 16,2°.
Für β = 40° ergibt sie zwei Lösungen: O2 = 62,7° und O2 = 51,5°.
Die erste Lösung entspricht den Anordnungen der Fig. 3a und 3b, die zweite denjenigen der Fig. 3c und 3d.
Es kann in der Praxis zweckmäßig sein, die Achse des Hohlleiters G2 eine gegebene Verschiebung d ausführen zu lassen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn man wünscht, daß die Achsen von G1 und G3 sich in der gleichen Ebene befinden. Um dieses Ziel zu erreichen, kann man gemäß einer Weiterbildung der Erfindung in die Anordnung an einer im übrigen beliebigen Stelle einen S-förmigen Hohlleiter einschalten, wie er in Fig. 4 dargestellt ist. Da die Achsen am Eingang und am Ausgang dieses S-förmigen Hohlleiters parallel gerichtet sind, wird durch diesen Hohlleiter keine Störung in die Wirkungsweise der Anordnung eingeführt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Anordnung zur Verbindung von zwei Hohlleitern mit kreisförmigem Querschnitt, deren Achsen einen beliebigen Winkel β miteinander bilden, dadurch gekennzeichnet, daß, zum Zwecke eines verlustfreien Übergangs einer sich in einem dieser Hohlleiter fortpflanzenden H0- oder TE0-Welle in den zweiten Hohlleiter, zwischen den beiden zu verbindenden Hohlleitern drei Hohlleiterabschnitte mit kreisförmigem Querschnitt und gekrümmter Achse aufeinanderfolgend in drei Ebenen Q1 bzw. Q2 bzw. Q3 derart angeordnet sind, daß die Ebene Q2 senkrecht zu der Ebene Q1 und die Ebene Q3 senkrecht zu der Ebene Q2 steht, wobei die Winkel, welche die gekrümmten Achsen am Eingang und am Ausgang dieser Abschnitte miteinander bilden, bei den beiden äußersten Abschnitten Werte O1 bzw. O3, die halbe ganze
    Vielfache von Radianten sind, und bei dem
    mittleren Abschnitt einen solchen Wert O2 besitzen, daß
    _ cos β X sin O1 sin O3
    COS Cf2 = γτ — ,
    cos O1 cos O3
    wobei μη die n-te von Null abweichende Nullstelle dermit/jbezeichnetenBesselschenFunktion(Tabellen von Jahnke und Emde), λ die Wellenlänge im freien Raum und R der Radius des Querschnittes der Hohlleiter sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hohlleiterabschnitt mit geradliniger Achse zwischen wenigstens zwei Abschnitten mit gekrümmter Achse vorgesehen ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf irgendeinen der Abschnitte ein zusätzlicher Abschnitt folgt, dessen Achse so gekrümmt ist, daß ihre Richtungen am Eingang und am Ausgang parallel verlaufen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    O 3795 3.52
DEC2607A 1948-04-08 1950-09-28 Verbindungsanordnung fuer Hohlraumwellenleiter Expired DE836207C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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GB590351A (en) * 1944-01-25 1947-07-15 Western Electric Co Improvements in wave guides

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