DE83623C - - Google Patents

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DE83623C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/02Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with gravity feed or drip lubrication

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei allen bisher in den Handel gebrachten Schmierapparaten bezw. Tropfölern u. s. w., bei welchen man die Tropfenschmierung durch ein Glas d beobachten kann, war nicht zu vermeiden, dafs eben dieses Glas nach einiger Zeit durch das OeI beschmutzt und völlig undurchsichtig wurde. Dieser Uebelstand kommt bei Oelern, welche sich an feststehenden Maschinentheilen befinden, daher, dafs der sich in der Spitze c bildende Oeltropfen infolge der Adhäsion sich an den Wänden des Obertheiles fortbewegt, bis er, da er keinen anderen Ausweg hat, an das Glas d gelangt.. Durch den Gegenstand der Erfindung ist ein solches Beschmutzen der Schaugläser vollständig ausgeschlossen.
Die Erfindung besteht im wesentlichen aus der Spirale a, welche bei Fig. 1 bis 3 in den Obertheil b eingeschraubt ist. Die Fig. 1 bis 3 zeigen die Neuerung an einem sogen. Tropföler angebracht mit einigen Details.
Bei Tropfölern an beweglichen Theilen kann die Adhäsion gar nicht zur Wirkung kommen, da der Tropfen, sobald er an die Oeffnung kommt, durch die Centrifugalkraft an die Glaswand d geschleudert wird. Da man aber durch das schmutzige Glas α die Anzahl und Gröfse der Tropfen nicht mehr wahrnehmen kann, konnte entweder keine genaue Regulirung stattfinden oder es mufste der Apparat alle paar Tage aus einander genommen und das Glas gereinigt werden, was doch immer eine geraume Zeit in Anspruch nahm.
Bei der Einrichtung gemä'fs der Erfindung kann sich das OeI nicht mehr an den Wänden der Spitze c ablagern, denn sobald es an die Spirale α kommt, wird es die Gänge derselben hinabgeleitet und tropft an deren Spitze ab. Ebenso wenig kann das OeI fortgeschleudert werden, da es sich an den Windungen der Spirale fängt und hinabgeführt wird.
In den Fig. 4 und 5 ist die Erfindung an einem Cylinder-Schmierapparat mit sichtbarer Tropfenschmierung angebracht dargestellt.
Die Wirkung der Spirale α bei diesem Apparat ist genau dieselbe, nur mit dem Unterschied, dafs bei dem einen das OeI hinab, beim anderen jedoch hinauf geleitet werden mufs.
Ist das OeI, welches hier mittels Druckes durch die Oeffnung α getrieben wird, an die Spitze c gelangt, so hat es das Bestreben, durch den mit Wasser gefüllten Glasbehälter in die Höhe zu steigen und gleichzeitig auch an der Spitze zu haften. Dadurch schlägt sich das OeI ebenso, wie bei Fig. 1, an den Wänden der Spitze an und gelangt dann allmählich an die Glaswand d.
Auch diesem Mifsstand wird abgeholfen, wenn die Spirale α angebracht wird. Das OeI kann sich dann nicht an der Wand festsetzen, es verfängt an der Spirale, steigt an derselben empor und verläfst sie an ihrer Spitze, kann aber nicht mehr an die Glaswand d kommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Tropföler, bei dem zur Vermeidung des Niederschlages von OeI an den Glaswänden das Ende der Tropfspitze zu einer kegelförmig zulaufenden freien Schraube ausgebildet ist, die sich unmittelbar an die Tropföffnung anschliefst und dem austretenden Oeltropfen den Weg nach der Seite versperrt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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