DE836862C - Geraet zur annaehernden Verwirklichung eines Schallstrahlers nullter Ordnung - Google Patents

Geraet zur annaehernden Verwirklichung eines Schallstrahlers nullter Ordnung

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DE836862C
DE836862C DEP46948A DEP0046948A DE836862C DE 836862 C DE836862 C DE 836862C DE P46948 A DEP46948 A DE P46948A DE P0046948 A DEP0046948 A DE P0046948A DE 836862 C DE836862 C DE 836862C
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DE
Germany
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spherical
sound
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Expired
Application number
DEP46948A
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English (en)
Inventor
Karl A Schmitt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gottlob Widmann & Soehne K G
Original Assignee
Gottlob Widmann & Soehne K G
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/20Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics
    • H04R1/22Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired frequency characteristic only 
    • H04R1/227Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired frequency characteristic only  using transducers reproducing the same frequency band

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Otolaryngology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description

  • Gerät zur annähernden Verwirklichung eines Schallstrahlers nullter Ordnung 1)1e l:rtitidulig bczielit sich auf einen Schallstraliler nullter Ordnung. Die atmende Kugel, d. h. ein Körlrei-. dessen Radius sich im Takt des Ton-und verkleinert, ist bekantitlich der ideale Schallerzeuger. Allerdings ist Iris lieutz# (Ur 1\-tigelsti-ahler mehr theoretische Vorstelltitig als praktische Wirklichkeit geblieben, trotz inaimigfacher Versuche, die sich teils auf Werkstoff mirl P@irtiigelrung der hohlen, kugelförmigen Meni-Irranell. teils atit die Mittel zu ihrem Antriel> gerichtet haben, tvol-i auch vorgeschlagen worden ist, den Strahler als Kondensatorschallgerät mit kugelfi>i-inigcii Elektroden auszubilden. Es ist jedoch bisher nicht bekanntgeworden, daß einer dieser \'crsticlie zu praktischem Erfolg geführt hätte.
  • 1)ie vorliegende Erfindung löst nun die Aufgabe, einen Kugelstrahler zu schaffen, durch die Anordnung einer Vielzahl von selbständigen Lautwiedergabesystetnen in einem Aggregat von annähernder Kugelforte. Wenn auch diese Lösung vom theoretischen Standpunkt aus als eine annähernde erscheint, so kann sie doch, praktisch gesehen, für sich in Anspruch nehmen, die gestellte Aufgabe besser gelöst zu haben als alle vorhergehenden Versuche; dies hauptsächlich, weil ,sie sich zur Schallwiedergabe bewährter Systeme, z. B. der dynamischen Lautsprechersysteme, bedient. Dabei liegt der Aufwand für einen Kugellautsprecher geinäß der Erfindung etwa in der gleichen Größenordnung oder darunter wie der für ein Großl@autsprechersvstt:m gleicher Leistung, für die bekanntlich großflächige Schallwände vorgesehen werden müssen. Der Vielfachantrieb von Einzelmembranen durch kleine Lautsprechersysteme bei dem Lautsl>rech°r gemäß der Erfindung ermöglicht es, durch Steigerung der Kraftliniendichte einen beträchtlich liüliert°ii elektroakustischen Wirkungsgrad zu erzielen. als er bei einem einzigen großen System erreicht werden könnte.
  • Eine zweckmäßige Weiterbil(lung der l?rtincIung richtet sich darauf, das kugelförmige Aggregat zugleich als huftresonator auszubilden, und zwar vorzugsweise dein kugeligen Hohlraum solche Abinessungen zu geben, claß seine Eigenfrequenz ini Bereich der tiefen Frequenzen, etwa in der Größen-Ordnung voll 6o Hz liegt, um die @requenzkurv e des Lautsprechers durch Verstärkung und Hebung der Bässe möglichst der idealen Frequenzkurve anzunähern. Damit jedoch die Resonanzfrequenz eine nicht allzu ausgeprägte Bevorzugung erfährt, kann der Kugelhohlraum nach einer anderen Weiterleitung der Erfindung mit einem leichten, porösen, luftverdrängenden Stoff, z. B. Gaze, gefüllt werden, wodurch (lie Resonanzkurve verflacht wird. Die Eigenfrequenz dies Kugel'lhohlraums wird Zwecknläßig etwas höher als die durchschnittliche Resonanzfrccluenz der Einzellautsprecher gewählt. Diese erhalten verschiedene Resonanzfredu@elizen, lleisl»elsweise zwischen 30 Hz und 60 Hz, so daß sich insgesamt keine scharfe Resonanzspitze, sondern ein flachc-s N'Iaximum ergibt, an welches sich (las ebenfalls abgeflachte Maximum des Hohlraums anschließt. Durch diese Maßnahmen wird die nach tiefen Frequenzen abnehmende Empfindlichkeit des menschlichen Gehörs weitgehend ausgeglichen.
  • Ein besonderer Vorteil des Kugelstrahlers besteht darin, (:aß bei räumlich großer Ausdehnung der Schallduelle die Schalldruckverteilting vollkommen gleichmäßig ist.
  • Damit besteht eine gewisse Ähnlichkeit mit einer großen Kugelleuchte, die bei hoher Lichtstärke eine relativ geringe Leuchtdichte besitzt und dadurch erheblich blenclungs- und schlag schattenfreier ist als eine gleich helle, aller räumlich kleine Lichtquelle.
  • Die beim Kugelstrahler erreichte geringe Schalldichte (phon/em2 Oberfläche) macht es erklärlich, claß hei der Beschallung von großen, all sich akustisch ungünstigen Räumen, wie Hallen, Kirchen usw., eine auffallend geringere Neigung zti akustischer Rückkopplung besteht.
  • Bei der vorstehend beschriebenen Ausführung des Kugelstrahlers sind sämtliche Einzellautspreclier gleichphasig gepott, d. h. alle Membranen bewegen sich gleichzeitig nach innen bzw. nach außen.
  • Durch verschiedenartigen Anschluß der Einzelsysteme ergibt sieh eine Reihe weiterer Möglichkeiten, voll denen eine herausgegriffen sei: \\'erden beispielsweise die Lautsprecher einer Kugelhälfte so angeschlossen, daß ihre Membranen sich bei einem Stromstoß nach innen bewegen, während die Membranen der anderen Kugelhälfte sich nach außen bewegen, so ist die Schallverteilung nicht mehr gleichmäßig kugelförmig, sondern achterförmig. d. 1i. die Anordnung besitzt eine ausi. Gerät zur annähernden Verwirklichung eines Schallstrahlers nullter Ordnung, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Vielzahl von selbständigen Lautwiedergabesystemen (2) in einem Aggregat (i) von annähernder Kugelform.
  • 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das kugelförmige Aggregat -zugleich als Luftresonator ausgebildet ist.
  • 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eigenfrequenz des Kugelhohlraums in den Bereich der tiefen Frequenzen gelegt ist.
  • .4. Gerät nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Kugelhohlraum die Resonanzschwingung dampfende Mittel vorgesehen sind, vorzugsweise eine Füllung (5) aus einem leichten, porösen, luftverdrängenden Stoff.
  • 5. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, (iaß die Resonanzfrequenzen der einzelnen Svsteme stark voneinander verschieden sind.
  • 6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Resonanzfrequenzen der einzelnen Systeme so aufeinander abgestimmt sind, (aß sieh eine durchgehende Anhebung der tiefen Frequenzen ergibt.
  • 7. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergelienclen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der einzelnen Systeme gegenüber den anderen Systemen gegenphasig gepolt ist. gesprochene Richtwirkung nach zwei Seiten und ist damit für lange, schmale Räume geeignet.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Besclireil)ung eines Ausführungsbeispiels, aus der Zeichnung und den Allsprüchen. Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel. in vereinfachter Darstellung einen Schnitt durch die Mitte eines Kugelstrahlers gemäß der Erfindung.
  • Der Kugelstrahler bestellt aus einem kugelförmigen Träger i aus möglichst schalltotem Werkstoff, z. B. Holzfaserstoff. Der Durchmesser der Kugel richtet sich nach der geivünscliten Resonanzfrequenz. Über die Kugeloberfläche ist regelmäßig verteilt eine Anzahl von möglichst ('licht aneinander gerückten, vorzugsweise kreisrunden Öffnungen i°, :der-en jede die Schallöffnung eines inwendig angeordneten elektrodynamischen Lautsprechers 2 ist. Mit 3 ist die Zuleitung, mit d die Aufhängung des Geräts bezeichnet, während 5 die Füllung des Kugelliollilra:ums mit einer leichten, porösen luftverdrängenden Masse, z. B. Gaze oder Watte, bezeichnet, wobei es die Aufgabe dieser Füllung ist, die Ausbildung scharf ausgeprägter Resonanzspitzen zu verhindern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
DEP46948A 1949-06-25 1949-06-25 Geraet zur annaehernden Verwirklichung eines Schallstrahlers nullter Ordnung Expired DE836862C (de)

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DEP46948A DE836862C (de) 1949-06-25 1949-06-25 Geraet zur annaehernden Verwirklichung eines Schallstrahlers nullter Ordnung

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DE836862C true DE836862C (de) 1952-04-17

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ID=7382066

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965542C (de) * 1952-09-27 1957-06-13 Siemens Ag Piezoelektrischer Schwinger aus Keramik
US3082839A (en) * 1959-03-27 1963-03-26 Joseph E Whitcas High-fidelity loudspeaker system
US3720787A (en) * 1970-03-28 1973-03-13 Victor Company Of Japan Omni-directional globular speaker system
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US4890689A (en) * 1986-06-02 1990-01-02 Tbh Productions, Inc. Omnidirectional speaker system
US5436976A (en) * 1992-12-28 1995-07-25 Dougherty; Donald J. Omni-directional stereo speaker

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