DE837563C - Elektrometer - Google Patents

Elektrometer

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DE837563C
DE837563C DEP27336D DEP0027336D DE837563C DE 837563 C DE837563 C DE 837563C DE P27336 D DEP27336 D DE P27336D DE P0027336 D DEP0027336 D DE P0027336D DE 837563 C DE837563 C DE 837563C
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electrometer
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DEP27336D
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English (en)
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Dr-Ing Theodor Gast
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THEODOR GAST DR ING
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THEODOR GAST DR ING
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  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Elektrometer Die leistungslose Messung von Spannungen und damit anderer elektrischer Größen spielt in der Meßtechnik eine bedeutende Rolle. Das klassische Instrument hierfür, das bisher in der Verlustlosigkeit der Messung nicht übertroffen wurde, ist das Elektrometer, meist in der Form des Faden- oder nuadrantenelektrometers. Ein großer Nachteil dieser Instrumente ist jedoch, daß sie nur eine visuelle Ablesung gestatten, daß es also nicht möglich ist, eine Registrierung, Fernübertragung oder gar Regelung mit ihnen vorzunehmen.
  • Mit der Einführung der Verstärkerröhre in die Meßtechnik wurde deshalb ein anderer Weg beschritten, indem die sog. Elektrometerröhre geschaffen wurde. Diese zeichnet sich durch eine besonders gute Gitterisolation und einen geringen Energieverbrauch am Gitter aus. Mit einer solchen Röhre gelingt es, in Verbindung mit weiteren Verstärkerstufen Spannungen verhältnismäßig verlustarm zu registrieren oder zu Regelzwecken zu benutzen. Jedoch zeigt auch dieser Weg grundsätzliche Mängel. Einmal stellen solche Elektrometerröhren kostspielige Sonderanfertigungen dar: Auch können durch diese Röhren Störungen im Meßkreis verursacht werden, da sie elektrische Leistung am Gitter abgeben. Schließlich aber gehen die Röhrendaten, da ja die Meßspannung direkt verstärkt wird, voll in die Messung ein, und dies bedeutet, daß die Eichung eines solchen Röhrenelektrometers dauernd überwacht werden muß, denn. es kann nicht damit gerechnet werden, daß die Röhrendaten für eitle derartige Anwendung genügend konstant sind.
  • Die vorliegende Erfindung vermeidet nicht nur die geschilderten Nachteile der bekannten Einrichtungen, sondern es werden darüber hinaus durch das besonders verwendete Meßprinzip neuartige. Anwendungsmöglichkeiten erschlossen. Die Erfindung benutzt als eigentliches Meßelement die schon erwähnten normalen Elektrometer, also eine Anordnung, bei der ein beweglicher Leiter in einem elektrischen Feld entsprechend der zu messenden Spannungsdifferenz gegen eine Rückstellkraft bewegt wird. Bei der Erfindung wird aber nun die Bewegung des Leiters nicht direkt optisch gemessen, sondern sie dient dazu, wiederum die Änderung einer Potentialverteilung in einem weiteren elektrischen Feld zu bewirken, die dann zur Anzeige dient. Da dieser zweite gekoppelte Vorgang unter Energiezufuhr und ohne wesentliche Rückwirkung auf das eigentliche Meßsystem durchgeführt werden kann, ergibt sich hierbei ohne weiteres die notwendige Verstärkung der Meßenergie. Die eigentliche Messung verbraucht hierbei aber nicht mehr Energie als ein normales Elektrometer. Es ist möglich, die beiden Meßglieder, nämlich die bewegliche Elektrode des Elektrometers und die Steuerelektrode, für die Anzeige.unmittelbar zu koppeln bzw. zu einem einzigen Glied zu vereinigen oder aber durch Übertragungsglieder, z. B. eine Übersetzung, zu verbinden. Im einzelnen sei die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen erläutert.
  • Zunächst zeigen Bild i und 2 im Prinzip bekannte Ausführungsformen von Elektrometersystemen, die für den vorliegenden Fall besonders geeignet sind.
  • Bei dem Folienelektrometer nach Bild i befindet sich die Folie, die an Bändern federnd aufgehängt ist, zwischen den beiden festen Elektroden 2 und 3, welche ein elektrisches Feld erzeugen. In Bild 2 ist das bewegliche Blatt i zwischen zwei Torsionsfäden 4 und 5 drehbar aufgehängt, und seine eine Seite bewegt sich dadurch wiederum zwischen den beiden festen Elektroden 2 und 3.
  • Eine besonders für die vorliegende Erfindung ausgebildete Abwandlung dieser Anordnung zeigt Bild 3. Bei dieser Ausführungsform sind die beiden Seiten 6 und 7 des drehbaren Blättchens elektrisch getrennt, und jede von ihnen ist mit einem der Torsionsfäden 4 und 5 verbunden. Zusammen mit den jeder Blatthälfte zugeordneten zwei festen Elektroden erhält man also zwei vollkommen getrennte Systeme, von denen das eine als Meß- und das andere als Steuersystem für die Anzeige benutzt werden kann.
  • Bild 4 zeigt eine allgemein gebräuchliche grundsätzliche Schaltung von Elektrometern, bei denen an die festen Elektroden zur Erhöhung der Empfindlichkeit eine Hilfsspannung angelegt wird. Es ist aber auch möglich, die Erfindung in gleicher Weise bei anderen bekannten Elektrometerschaltungen zu verwenden, die eine zusätzliche Spannungsquelle nicht 1?enötigen: Es ist i wieder die bewegliche Elektrode, die zwischen den beiden Platteng und 3 liegt. 8 ist eine Hilfsspannungsquelle und 9 ein Potentiometer, das die Spannungsverteilung zwischen den Platten 2 und 3 und dem beweglichen Teil i zu regeln gestattet. Die Bedeutung der drei Schutzwiderstände io wird noch später erläutert. Die zu messende Spannung wird zwischen den _ Punkten i i und 12 angelegt. Es ergibt sich dann eine Bewegung der Elektrode i bei nicht zu großen Ausschlägen proportional der angelegten Spannung. Um die Bewegung der Meßelektrode entsprechend den Vorschlägen der vorliegenden Erfindung zu messen, gibt es verschiedene Wege. Bei einer Ausführung gemäß Bild 3 können z. B. an dem elektrisch getrennten Steuerkreis alle üblichen elektrischen Meßmethoden zur Kapazitätsmessung angewendet werden, um die Bewegung des Blättchens festzustellen.' Sind Meß- und Steuerelektrode identisch, wie das zumeist der Fall sein wird, muß dafür gesorgt werden, daß sich Meß- und Anzeigekreis elektrisch nicht beeinflussen. Am besten ist es in diesem Fall, wenn der Anzeigekreis mit einer anderen Frequenz betrieben wird, als sie im Meßkreis auftritt. Häufig wird im Meßkreis nur Gleichstrom auftreten. Es genügt dann, den Anzeigekreis mit Wechselstrom beliebiger Frequenz zu betreiben. Überhaupt ist die Messung des Ausschlages mit Wechselstrom sehr vorteilhaft.
  • Bild 5 zeigt eine grundsätzliche Schaltung für die Messung der Bewegung des Elektrometerblattes durch einen Wechselstromkreis. Hierbei sind die in Bild 4 bereits erläuterten Schaltelemente für den Meßkreis weggelassen. Über den Transformator 13, dessen Sekundärwicklung eine Mittelanzapfung besitzt, und die hochisolierten Kondensatoren 14 wird den festen Elektrometerelektroden eine Wechselspannung möglichst hoher Frequenz zugeführt. Die zwischen der beweglichen Elektrode und der Mittelanzapfung des Transformators entstehende Spannung ist dann der Differenz der Teilkapazitäten und damit dem Ausschlag der beweglichen Elektrode bei nicht zu großen Ausschlägen proportional. Diese Spannung wird im Verstärker 15 verstärkt, im Gleichrichter 16 gleichgerichtet und dem Anzeigeinstrument icg zugneführt. Um dtie Richtung des Ausschlages feststellen zu können, erfolgt die Gleichrichtung phasenabhängig. Es wird hierzu durch die Hilfswicklung 17 am Transformator 13 dem Gleichrichter die Speisespannung auch direkt zugeführt. Der Kondensator 18 riegelt den Verstärker gegen die Meßspannung am Elektrometer ab. Ebenso dienen die schon erwähnten Widerstände io in Bild 4 dazu, Elektrometerkreis und Hochfrequenzkreis zu trennen.
  • Bild 6 zeigt eine Schaltung, die den gleichen Zweck erfüllt und sich bei der Verwendung des Elektrometers als Indikator in Wechselstrombrücken bewährt hat. Hierbei liegen in den Zuleitungen zu den Elektrometerplatten die Primärseiten von zwei Transformatoren 2o, deren Sekundärseiten mit entgegengesetztem Wicklungssinn parallel geschaltet sind. Ein dritter Transformator 21 in der Folienleitung führt eine Hilfswechselspannung zu. Der NN'echselstrom verteilt sich je nach Lage der Folie auf die beiden Transformatoren. Die Spannung auf der gemeinsamen Sekundärseite hängt daher von der Stellung der Folie ab.
  • Die Schaltung ist nur anwendbar, wenn zwischen den Anschlägen, die von den Platten und der Folie fuhren, eine äußere kapazitive Verbindung besteht. Diese ist im Bild gestrichelt angedeutet.
  • Eine weitere Möglichkeit der Meßwertübertragung kann dadurch erreicht werden, daß durch Verlagern der Folie die Rückkopplung eines Oszillators gesetzmäßig geändert wird. Gitterwechselspannung, Anodenstrom und schließlich der Spannungsabfall an einem Arbeitswiderstand sind von der Lage der Folie und damit von der zu messenden Spannung abhängig.
  • Bild 7 zeigt eine Anordnung tnit getrennter Meß-und Steuerelektrode gemäß Bild 3. 7 ist die Elektrode ini Meßkreis der wie üblich aufgebaut ist. 6 ist die Steuerelektrode. Beide haben durch die Spannbänder 4 und 5 getrennte Ausführungen nach rußen. 22 ist ein Verstärker mit phasenabhängigem Gleichrichter und 23 das Anzeigeinstrument. Die Wirkungsweise ist durch (las bisher Gesagte ohne weiteres verständlich. Die Schaltung wird durch die vollständige Trennung der Kreise sehr vereinfacht, jedoch können in der gezeigten Ausführungsforin Fehler durch die Trägheit der Folie und durch Verformungen auftreten. Es ist hierauf bei der mechanischen Ausbildung des Gerätes zu achten.
  • Dadurch, (laß bei den beschriebenen Anordnungen nach der Erfindung die Anzeige von der Differenz zweier Kapazitäten abhängt, gehen die Röhrendaten nicht mehr in dem Maße in die Messungen ein, wie dieses z. B. bei unmittelbarer Spannungsmessung mit Röhrenverstärkern der Fall ist. Bei der erfindungsgemäßen Anordnung läßt sich die Konstanz jedoch noch durch eine einfache selbsttätige Kompensation verbessern. Bild 8 gibt hierfür ein Beispiel. Der an dem konstanten Widerstand 24, der im Anzeigekreis liegt, erzeugte Spannungsabfall wird in den Eingangskreis zurückgeführt. Hierdurch wird der Ausschlag des Elektrometers kompensiert, und bei hohem Übertragungsmaß der urkompensierten Anordnung und genügend großem Kompensationswiderstand ist das Übertragungsmaß der kompensierten Anordnung im wesentlichen durch den Kompensationswiderstand bestimmt und von Änderungen der Verstärkerdaten weitgehend unabhängig. Gleichzeitig wird die mechanische Rückstellkraft durch eine elektrische Feder zu einer wesentlich höheren Gesamtrückstellkraft ergänzt. Hierdurch erhöht sich das Auflösungsvermögen für rasch ablaufende Vorgänge.
  • Auf diese Weise läßt sich der Ausschlag außer bei Meßgleichspannungen auch bei Meßwechselspannungen selbsttätig kompensieren. Im letzteren Fall kann jede störende Beeinflussung der Meßspannung durch Trennen der Meß- und Kompensationsspannung durch die bekannten elektrischen Weichen vermieden werden. Soll auch bei der Messung von Gleichspannungen jede störende Beeinflussung des Meßkreises vermieden werden, so wird vorteilhaft eitre Ausbildung dies Elektrometers nach Bild 3 gewählt. Bild 9 gibt hierfür ein Ausführungsbeispiel. Die Meßspannung wird bei 25 angelegt und bewegt die Elektrode 26. Die andere Elektrode 27 steuert in schon beschriebener Weise den Anzeigekreis. Der dabei am Widerstand 28 erzeugte Spannungsabfall wirkt auf die Elektrode 26 zurück und kompensiert deren Ausschlag, ohne auf den :Meßkreis Einfluß au haben. Die Meßspannung kann auch eine Wechselspannung sein, wobei sich als Vorteil der Wegfall aller elektrischer Trennglieder ergibt.
  • Bild io zeigt noch die Schaltung eines phasenabhängigen Gleichrichters, wie er bei der Erfindung benutzt werden kann. Der Transformator 29 wird unmittelbar durch den Oszillator gespeist, während bei 3o die Ausgangsspannung des Verstärkers zugeführt wird. Bei 31 kann noch ein Gleichstromverstärker angeschlossen werden.
  • Bild i i zeigt eine Gegentaktendstufe des Verstärkers, die gleichzeitig eine phasenabhängige Gleichrichtung zuläßt. Der Transformator 32 wird wiederum vom Oszillator gespeist und gibt auf den Transformator 33 durch die Mittelanzapfung eine symmetrische Hilfsspannung. Die Gleichrichtung der bei 34 zugeführten Ausgangsspannung der Vorstufe in der Endstufe ist also phasenabhängig.
  • Verfolgt man den Ausschlag der beweglichen Elektrode eines Elektrometers rechnerisch, so ergibt sich für kleine Ausschläge a in guter Näherung Hierbei bedeutet U die Hilfsspannung in Volt, h die Meßspannung in Volt, e den Abstand der Platten, C die Rückstellkraft in Dvn/cm, F die Fläche der Platten in cmE, e die Iiielektrizitätskonstante.
  • Die Auslenkung der beweglichen Elektrometerelektrode ist also abhängig von dem Verhältnis der angelegten Spannungen U und V und umgekehrt proportional der Federkonstante C. Macht man C sehr klein, so wird die Anzeige unstabil. Wird aber jetzt eine lagerabhängige Rückstellkraft eingeführt, etwa durch sichelförmige Ausbildung der Elektroden bei einem nach Art eines Quadrantenelektrometers aufgebautem Gerät, so kann eine Abhängigkeit der Anzeige von L erzielt werden. Auf diese Weise wird ein Quotientenmesser geschaffen.
  • Wird umgekehrt die Federkonstante sehr groß gemacht, so wird im wesentlichen das Produkt von U h für den Ausschlag maßgebend, und das Elektrometer wird zu einem Produktenmeßgerät. Beide Maßnahmen lassen sich mit großen Vorteilen bei den bereits beschriebenen Anordnungen mit Meßwertverstärkung anwenden. Besondere Vorteile ergeben sich aber dann, wenn einem derartigen Produkte bildenden Elektrometer die Spannungen U und h als Wechselspannungen zugeführt werden. Es ergibt sich nämlich 'dann, daß die Anzeige phasenempfindlich ist und damit direkt zur Leistungsmessung für Wechselstrom geeignet ist. Die Dämpfung der Folie und die Trägheit der Abstandsmeßanordnung bewirken nämlich, daß am Anzeigegerät der zeitliche Mittelwert Tiber die Periode erscheint. Ganz besondere Vorteile ergeben sich dann, wenn ein solches Wechselstromelektrometer als Brückenindikator angewendet wird.
  • Bild 12 gibt hierfür ein Beispiel. Die Brücke besteht aus den vier Kondensatoren 35, 36, 37 und 38. Die Speisespannung für die Brücke wird bei 39 zugeführt. In die Diagonale der Brücke wird-das Elektrometer eingeschaltet. Die Anzeige erfolgt in der schon beschriebenen Weise mittels einer Hilfsspannung. Die Spulen der Übertragungstransformatoren für diese Hilfsspannung sind mit Kondensatoren zu Schwingungskreisen ergänzt, die auf die Hilfsfrequenzen abgestimmt sind.
  • Das Anzeigegerät zeigt die Verstimmung der Brücke infolge Kapazitätsänderungen direkt an. Ändern sich jedoch die dielektrischen Verluste, z. B. des Kondensators 35, so ist die entstehende Diagonalspannung zwischen Folie und Brückenmitte um 9o° verschoben, und das Instrument spricht nicht an. Es ist deshalb noch in bekannter Weise bei 4o eine weitere Hilfsspannung vorgesehen, deren Vektor, von dem Potential der Brückenmitte an gerechnet, auf dem Vektor der Brückenspannung senkrecht steht. Wird die Folie an diese Hilfsspannung gelegt, reagiert sie nur noch auf dielektrische Verluste und nicht mehr auf kapazitive Verstimmungen. Der wesentliche Vorteil der beschriebenen Anordnung liegt darin, daß sie ohne weiteres eine Messung mit erheblicher Meßenergie über weite Frequenzbereiche in einer Wechselstrombrücke unter getrennter Bestimmung von Kapazität und Verlust auch im Hochfrequenzgebiet gestattet. Es ist lediglich notwendig, die Hilfsfrequenz entsprechend zu legen und die geometrischen Abmessungen des Meßsystems geeignet zu wählen.
  • Die beschriebenen Anordnungen sind auch geeignet, mittels eines Servomotors einen' selbsttätigen Brückenabgleich vorzunehmen und den Verstellweg zu registrieren. Man kann mit einer derartigen Brücke dann Kurven der Dielektrizitätskonstante, der dielektrischen Verluste von Isolierstoffen in Abhängigkeit von Frequenz, Temperatur und anderen Variablen unmittelbar aufzeichnen.

Claims (7)

  1. PATE NTANSr'Rücltc: i. Elektrometer mit einem beweglichen Leiter, der sich in einem elektrischen Feld bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Leiters eine Potentialänderung in einem weiteren elektrischen Feld bewirkt, die dann zur Anzeige dient.
  2. 2. Elektrometer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die zu messende Spannung bewegte Elektrode zugleich auch sich in dem zweiten Feld bewegt und so die Potentialänderung hervorruft.
  3. 3. Elektrometer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied für die Anzeige mittelbar über Übertragungsglieder betätigt wird.
  4. 4. Elektrometer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied für die Anzeige mechanisch mit dem beweglichen Teil des Elektrometers vereinigt, aber elektrisch von ihm getrennt ist.
  5. 5. Elektrometer nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das gesteuerte Feld ein Wechselfeld ist.
  6. 6. Elektrometer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem beweglichen Teil des Elektrometers eine Wechselspannung zugeführt wird und daß die beiden festen Platten die hierdurch aufgebrachte Wechselspannung den beiden Primärwicklungen zweier Transformatoren zuführen, deren Sekundärwicklungen gegeneinandergeschaltet sind. Die abgenommene Differenzspannung ist dann nach Größe und Phasenlage gegenüber der Erregerspannung ein Maß für die Auslenkung (Bild 6).
  7. 7. Elektrometer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden gleichen Sekundärwicklungen eines Transformators die Hilfsspannung jeweils den beiden festen Platten zuführen, während die Anzeigespannung zwischen der Mittelanzapfung der beiden Wicklungen und dem beweglichen Teil des Elektrometers abgenommen wird (Bild 5). B. Elektrometer nach Anspruch 5 bis 7, .dadurch gekennzeichnet, daß die am Elektrometer abgenommene Anzeigespannung einem Verstärker und einem phasenabhängigen Gleichrichter zugeführt wird. 9. Elektrometer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichrichtung mit Hilfe zweier in Gegentakt geschalteter Verstärkerröhren unter Zuhilfenahme einer Hilfswechselspannung phasenabhängig erfolgt. io. Elektrometer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Bewegung des Steuergliedes die Rückkopplung oder Abstimmung eines Oszillators geändert wird und die Änderung des Anodenstromes zur Anzeige ausgenutzt wird. i i. Elektrometer nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß von einem durch den Anzeigestrom durchflossenen Widerstand eine Spannung abgegriffen wird, welche auf den beweglichen Teil des Elektrometers zurückwirkt. 12. Elektrometer nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß es durch Veränderung der Rückstellkraft des beweglichen Teils zu einem Produkt oder Quotienten bildenden Gerät gemacht wird. 13. Verwendung der Elektrometeranordnung nach Anspruch i bis 1o als Brückenindikator in einer Brücke, insbesondere in einer Wechselstrombriicke. 14. Verwendung der Elektrometeranordnung Mach Anspruch 13, derart, daB es einen Servomotor zum selbsttätigen Abgleich insbesondere einer Wechselstrombrücke betätigt und der Verstellweg zur Anzeige dient. Angezogene Druckschriften: Dr. W. Schwerdtfeger, »Elektrische MeB-technik I«, Winter-Verlag, Leipzig 1937, S. 48. Abb. 34.
DEP27336D 1948-12-28 1948-12-28 Elektrometer Expired DE837563C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2021151785A1 (de) * 2020-01-30 2021-08-05 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Strommessumformer zum messen des durch einen elektrischen leiter fliessenden stroms und verfahren zur ausgabe von messwerten bei einem strommessumformer mit ausgabe der energieflussrichtung bei wechselströmen

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WO2021151785A1 (de) * 2020-01-30 2021-08-05 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Strommessumformer zum messen des durch einen elektrischen leiter fliessenden stroms und verfahren zur ausgabe von messwerten bei einem strommessumformer mit ausgabe der energieflussrichtung bei wechselströmen
US12270838B2 (en) 2020-01-30 2025-04-08 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Current transducer for measuring the current flowing through an electrical conductor, and method for outputting measured values in a current transducer with output of the energy flow direction for alternating currents

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