DE837576C - Elektronenentladungsroehre - Google Patents

Elektronenentladungsroehre

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DE837576C
DE837576C DER2454A DER0002454A DE837576C DE 837576 C DE837576 C DE 837576C DE R2454 A DER2454 A DE R2454A DE R0002454 A DER0002454 A DE R0002454A DE 837576 C DE837576 C DE 837576C
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DE
Germany
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tube
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glass bottom
shielding
pins
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Expired
Application number
DER2454A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas James Henry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RCA Corp
Original Assignee
RCA Corp
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00—Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/28—Non-electron-emitting electrodes; Screens
    • H01J19/40—Screens for shielding

Landscapes

  • Vessels, Lead-In Wires, Accessory Apparatuses For Cathode-Ray Tubes (AREA)

Description

  • Elektronenentladungsröhre Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Eliektronenentladungsröhren, und zwar insbesondere auf solche Röhren sehr kleiner Abmessungen, die als Subminiaturtype bezeichnet werden.
  • Als .der Bedarf nach sehr kleinen Elektronenröhren entstanden war, wurde das Problem der elektrostatischen Abschirmung der Elektro&nzuleitungen der Röhre gegeneinander immer größer und vielseitiger. Die Abschirmung der Elektrodenzuleitungen innerhalb einer Elektronenen,t.ladung,sröhre ist mit Metallplatten ,verschiedener Form und Anordnung durchgeführt worden. Außerdem wurden die "Zuleitungsstifte, die durch die Grundplatte der Röhre hindurchragen, wirksam abgeschirmt, z. B. durch einen metallischen zentralen Ansatz, der über einen der Steckerstifte in der Grundplatte geerdet ist. Manche Arten von Röhren verwenden einen Glaskörper, in welchen die Steckerstifbe für die Zuleitungen eingeschmolzen sind und der als ein knopfartiger Glasboden bekannt ist. Dieser Glasfuß oder diese Glasgrundplatte ist im allgemeinen mit; einem Entlüftungsröhrchen versehen, durch welches die Elektronenröhre evakuiert wird, nachdem die gläserne Grundplatte mit dem Röhrengefäß verschmolzen worden ist. Um die Elektrodenkapazität im Glasboden selbst zu vermindern, werden geendete Metallstreifen innerhalb des Pumpröhrchenis angebracht.
  • Es liegt auf der Hand, daß solche Verfahren der elektrostatischen Abschirmung eine Menge von Nachteilen besitzen. Ein solcher Nachteil besteht in der Notwendigkeit, spezielle Abschirmplatten auf Lager zu halten. Außerdem sind beim Zusammenbau der Röhre zur Anbrin.gung und zur Befestigung der Abschirmkonstruktion besondere Arbeitsgänge notwendig.
  • Als die Größe der Röhren sich verminderte, wurde der Zusammenbau der Röhrenteile in zunehmendem Maße schwieriger. Auch ist bei Röhren der Miniaturtype wegen der kleinen Abmessungen des Glasfußes kein Pu.mpröhrchen im Glasfuß vorgesehen, sondern die Röhre wird oben am Gehäuse evakuiert. Bis jetzt ist in diesen Röhren keine elektrostatische Abschirmung innerhalb des Glasbodens vorgenommen worden.
  • Ein Zweck der Erfindung besteht daher darin, bei einer Vakuumröhre eine verbesserte Abschirmeinrichtung vorzusehen, welche übliche Röhrenkonstruktionsteile benutzt und welche in die Röhre während. eines normalen Arbeitsganges eingeeetzt werden kann. Ein weiterer Zweck der Erfindung bestehtdaher darin, von der Benutzung von speziellen Konstruktionselementen zur Abschirmung der Steckerst@ifte unabhängig zu werden und: die Arbeitsgänge des Einbaues der genannten Konstruktionselemente in die Röhre zu vermeiden.
  • In Fig. i sst eine teilweise im Vertil,kalschnitt dargestellte Ansicht einer Röhre und der erfindungsgemäßen Abschirmmittel enthalten; Fig. 2 ist ein Querschnitt längs der Schnittebene II-II in Fig. i, in der Richtung der Pfeile gesehen; Fig. 3 ist eine Draufsicht eines. Röhren.glasbodens gemäß der Erfindung, ebenfalls dm Schnitt gezeichnet und Fig.4 eine teilweise im Schnitt gezeichnete Seitenansicht der Röhre und der Abschirmmittel gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
  • Die Fig. i zeigt einen Teil einer Elektronenentladungsröhre mit einem Glasgefäß io. Das eine Ende dieses Gefäßes ist durch Einschmelzen eines runden knopfartigen Glasbodens 12, der im einzelnen in Fig.3 dargestellt ist, verschlossen. Das Glasgefäß io enthält eine Anode 1!4, eine Steuerelektrode 16 und eine Kathode 18. In dem Boden 12 und senkrecht durch ihn hindurchlaufend sind eine Mehrzahl von Elektroden 20, 22, 23, 24, 26 und 28 eingeschmolzen. Diese Stecker für die Zuleitungen sind vorzugsweise in einem Kreis angeordnet, wie in Fig.2 dargestellt. Der Kreis liegt gewöhnlich konzentrisch zu dem kreisförmigen Bodenumfang. Die Kathode 18 ,ist mit dem Zuleitungsstift 28 verbunden, während die Steuerelektrode 16 und die Anode 14 an die Stifte 26 und 24 angeschlossen sind. Zusätzlkiche Stifte, wie die Stifte 20, 22, 23 und 25, können zur Befestigung innerer Röhrenteile benutzt werden oder als Zuleitungen für zusätzliche Elektroden.
  • Im Mittelpunkt des. Kreises, auf dem strich die Zuleitungsstifte befinden,. ist ein Abschirmstift 30 eingeschmolzen. Dieser Abschirmstift reicht durch den Glasboden 12 in das Röhreninnere hinein. Das Ende des Stiftes 30 ist so abgebogen, daß ein Teil 32 entsteht, der oberhalb der Oberfläche des Glasbodens entlang läuft. Der Teil 32 ist im Punkt 33 an den Zuleitungsstift 28 angeschweißt. Der Stift 28 bildet die Verbindung von der Kathode der Röhre 18 gewöhnlich zu einem für Hochfrequenz geerdeten Punkt außerhalb der Röhre. Der Stift 28 kann aber auch eine Zuleitung zu einer Abschirtnungselektrode bilden, die innerhalb der Röhre liegt und mit einem Erdungspunkt in einem äußeren Stromkreis verbunden ist.
  • Bei dieser Anordnung hat der Stift 30 die Wirkung einer elektrostatischen Abschirmung zwischen einander gegenüberliegenden Stiften auf dem Kreis. Die Fig. n und 2 zeigen, daß der Stift 24 an,die Anode 14 gegenüber dem Stift 26 angeschlossen ist, welcher auf dem die Steckerstifte enthaltenden Kreis diametral gegenüberliegt und mit der Steuerelektrode 16 verbunden :ist. Der Stift 30 in der Mitte des Stiftkreises schirmt also den Stift 24 gegenüber dem Stift 26 ab. Der kurze Teil des Stiftes 3o, der oberhalb des Glasbodens .12 verläuft, und der abgewinkelte Teil 32dieses Stiftes üben ebenfalls eine Abschirmwirkung zwischen den Stiften 24 und 26 oberhalb des Glasbodens aus. Außerdem wird durch den Stift 3o der Stift 26 auch gegenüber anderen Stiften, die um einen geringen Betrag gegenüber der Ebene der Stifte 26 und 30 verschoben sind, abgeschirmt, beispielsweise gegenüber dem Stift 23 (Fig. 2). Außerdem ist die Abschirmwirkung nicht an die Anbringung einer elektrostatischen Abschirmung zwischen den Stiften 26 einerseits und den Stiften 23 und 24 andererseits gebunden. Es ist ferner klar, daß der Stift 30 bei seinem Durchtritt :durch den Glasboden 12- in der Mitte des Stiftkreises auch eine Abschirmung zwischen beliebigen, auf entgegengesetzten Seiten des Stiftkreises befindlichen Stiften ausübt. So wird beispielsweise innerhalb des Glasbodens durch den Stift 30 auch der Stift 25 gegen 23 abgeschirmt und der Stift 20 gegen den Stift 22.
  • Der abgewinkelte Teil 32 des Stiftes 30 bewirkt eine Abschirmung oberhalb des Glasbodens 121 und ferner zwischen den Zuleitungen, -die auf entgegengesetzten Seiten :dieses abgewinkelten Stückes 32 liegen. So wird beispielsweise die Zuleitung 26 von den Zuleitungen 20, 23 und 24 abgeschirmt (Fig. 2). Die Abschirmwirkung dieses Stiftteiles 32 ist ganz ähnlich derjenigen, wie sie eine vertikale Platte, die an dieser Stelle angebracht wäre, ausüben würde. Der Teil 32 übt außerdem in verschiedenem Maße eine Abschirmung zwischen den Leitungen 22 oder 25 und einer der Zuleitungen 20, 23 und 24 aus.
  • Die Anbringung dieses Abschirmstiftss 30 hat sich zur Ausschaltung einer übergroßen Kopplung zwischen den Stiften 24 und 26, d. h. zwischen dem Eingangs- und dem Ausgangskreis bewährt. Außerdem können z. B. auch die Stifte 20 und 22 als Zuleitungen für das Steuergitter und die Anode benutzt werden oder als Zuleitungen zu anderen Elektroden, wenn diese gegeneinander abgeschirmt werden sollen. Experimentell wurde festgestellt, daß ein derartiger Stift 30 eine übergroße Kopplung und eine bei hohen Frequenzen auftretende Rückkopplung zwischen den Ausgangs- und den Eingangszuleitungen und -kreisen der Röhre vermindert. Fig. i zeigt den Abschirmstift 3,0, der nach unten über den Glasboden hinausragt und dort abgeschnitten ist. Der Stift 30 kann jedoch auch als ein :Mittelzapfen 34 ausgeführt werden, der einseitig in den Glasboden eingeschmolzen ist, wie es, die Fig. 3 zeigt.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 4 enthalten, die eine Elektronenentladungsröhre zeigt, welche aus einer Anode 4o, einer Steuerelektrode 42 und einer Kathode 44 innerhalb des Glasgefäßes 46 besteht. Ebenso wie bei der Ausführungsform nach Fig. i ist das Glasgefäß 46 am einen Ende durch einen knopfartigen Glasboden 48, der mit dem Rand des Gefäßes 46 verschmolzen ist, abgeschlossen. In .dem Glasboden 48 sind, ähnlich wie bei Fig. i, eine Reihe von Zuleitungsstiften 50, 52, 54, 56 und 58 in einem zum Glasbod'enumfang konzentrischen Kreise angeordnet. Diese Zuleitungsstifte ragen um kurze Stücke nach oben über den Boden 48 hinaus, um eine Verbindung mit den Elektroden herstellen zu können. Nach unten ragen die Stifte über den Boden 48 um längere Stücke hinaus, die in einem äußeren Hochfrequenzkre.is verlötet werden können. Der Stift 54 ist mit der Kathode 44 verbunden, während die Zuleitungsdrähte 52 und 5o an das Steuergitter 42 und die Anode 4o angeschlossen sind. Um eine elektrostatische Abschirmung innerhalb des Glasbodens zu bewerkstelligen, ist im Mittelpunkt des Stiftkreises ein. Draht 6o eingeschmolzen. Dieser Draht 6o kann innerhalb der Röhre mit dem Draht 54, der an der Kathode liegt, verbunden und somit geerdet werden. Eine Möglichkeit der Verbindung des Drahtes 6o mit dem Zuleitungsdraht 54 ist in Fig. i bis 3 dargestellt. Man kann den Draht 6o aber auch, wie in Fig. 4 gezeigt, so weit nach unten aus dem Glasboden herausragen lassen, daß er in der äußeren Schaltung an einen für Hochfrequenz geerdeten Punkt angelötet werden kann.
  • Bei der Konstruktion von Röhren nach Fig. i bis 4 wurde festgestellt, daß die Abschirmdräh,te 30 und 6o von derselben Größe sein und aus demselben Werkstoff bestehen können wie die anderen Drähte, .die durch den Glasboden der Röhre hindurchlaufen. Es ist daher nicht nötig, irgendwelche speziell für diesen Zweck konstruierte Abschirmmittel oder andere verwickelte Konstruktionen in die Röhre einzubauen. Außerdem ist ersichtlich, daß während des Arbeitsganges des Einschmelzens der Zuführungsleitungen in den Glasboden die Abschirmstifte 30 und 6o in dem gleichen Arbeitsgang angebracht werden können. Die zusätzlichen Arbeitsgänge, die bisher zur Befestigung von Abschirmungen in der Röhre nötig waren, lassen sich also ersparen. Die Erfindung gewährleistet somit eine einfache, aber wirksame Abschirmung zur Vermeidung kapazitiver Kopplungen im Gebiet des Glasbodens. Die Vereinfachung der Abschirmkonstruktion und die Ausschaltung besonderer Arbeitsgänge zur Befestigung von Abschirmblechen vermindert auch die Herstellungskosten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. E'lektronehemladungsröhre, bestehend aus einem Gefäß mit einem Glasboden, einer Mehrzahl von Leitern, die durch Einschmel.zstellen in diesen Glasboden hindurchlaufen und innerhalb des Gefäßes mit den Elektroden der Röhre verbunden sind, einem leitfähigen Stift, der in diesem Glasboden in dem Bereich zwischen zweien dieser Leiter eingeschmolzen ist und in die Röhre hineinragt, wobei dieser in die Röhre hineinragende Teil, des Stiftes abgebogen ist, so daß er einen Winkel mit der Achse bildet und die Anordnung so getroffen ist, daß dieser Stift als elektrostatische Abschirmung zwischen den beiderseits von ihm befindlichen Elektroden (Leitern) dienen kann.
  2. 2. Röhre .nach Anspruch i, in welcher die Elektroden der genannten Röhre wenigstens eine Anode, ein Steuergitter und eine Kathode umfassen und in welcher der Stift innerhalb des Röhrengefäßes mit der Kathode der Röhre verbunden ist und der zuerst erwähnte Teil dieses Stiftes unmittelbar zwischen den an die Anode und an die Steuerelektrode angeschlossenen Leitern liegt.
  3. 3. Röhre nach Anspruch i oder Zy .in welcher der durch dien Glasboden hindurchragende Teil ,des genannten Stiftes bis zu dem mit der Kathode verbundenen Leiter verläuft und, mit ihm unmittelbar verbunden ist.
DER2454A 1946-05-21 1950-06-21 Elektronenentladungsroehre Expired DE837576C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US837576XA 1946-05-21 1946-05-21

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DE837576C true DE837576C (de) 1952-04-28

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ID=22180503

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DER2454A Expired DE837576C (de) 1946-05-21 1950-06-21 Elektronenentladungsroehre

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