DE837632C - Verfahren zur Herstellung von Riffelzylindern fuer Textilmaschinen, insbesondere Spinnereimaschinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Riffelzylindern fuer Textilmaschinen, insbesondere Spinnereimaschinen

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DE837632C
DE837632C DES3004A DES0003004A DE837632C DE 837632 C DE837632 C DE 837632C DE S3004 A DES3004 A DE S3004A DE S0003004 A DES0003004 A DE S0003004A DE 837632 C DE837632 C DE 837632C
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DE
Germany
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machines
corrugated
production
cylinders
particular spinning
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Expired
Application number
DES3004A
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English (en)
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Hans Drueg
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Spinnbau GmbH
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Spinnbau GmbH
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25FPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC REMOVAL OF MATERIALS FROM OBJECTS; APPARATUS THEREFOR
    • C25F3/00Electrolytic etching or polishing
    • C25F3/02Etching
    • C25F3/06Etching of iron or steel

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

  • Die Herstellung von Riffelzylindern für Spinnereimaschinen, z. B. Ringspinnmaschinen, ist wegen der Präzision, die dabei zu beobachten ist, und wegen der an solche Zylinder zu stellenden Anforderungen nicht einfach, Die durch die Bedingungen der Praxis bestimmten Riffelprofile haben je nach Art, Dimension und Qualität der zu verarbeitenden Faserstoffe sehr unterschiedliche Gestalt, und .die Ausbildung der Profile an zylindrischen Rohwerkstücken .ist demzufolge an eine Unzahl von Werkzeugen, Arbeitsmaschinen und -vorgängen geknüpft, die das Enderzeugnis ziemlich kostspielig machen. Da die Profilgestaltung der Riffel den Wirkungsgrad der mit Riffelzylindern ausgestatteten Maschine erheblich beeinflussen kann (Fadenbrüche beim Spinnen sind häufig auf ungünstige Riffelverhältnisse zurückzuführen), bildet die Endbearbeitung der Riffelzylinder ein besonderes Problem.
  • Bisher werden die Riffel von Riffelzylindern durch Hobeln, Ziehen oder Räumen hergestellt, und die scharfen Profilkanten, die dabei entstehen, durch Schleifen und Polieren entfernt. So sorgfältig man dabei vorgeht, bleibt es doch nicht immer aus, daß die Riffelprofilkanten roch mikroskopisch feine Schärfen behalten, die genügten, um Fadenbrüche herbeizuführen, wenn die scharfen Kanten mit schweren Druckwalzen u. dgl. in der Maschine zusammenarbeiten. Meist schleifen sich die Riffelzylinder erst im Betriebe nach längerem Lauf ab.
  • Die Erfindung bezweckt die Beseitigung der geschilderten Nachteile und Mängel. Sie besteht darin, daß die mechanisch vorgearbeiteten Riffelprofile auf elektrochemischem Wege so weit abgetragen werden, daß ihre greifenden Kanten voll abgerundet sind. Eine derartige Profilrundung geschieht zweckmäßig in einem stromdurchflossenen Säurebad.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise verdeutlicht.
  • Fig. i zeigt .den stank vergrößerten Teilquerschnitt durch einen Räffelzylinder üblicher Herstellung; Fig. 2 ist ein Teilquerschnitt durch einen Riffelzylinder, der gemäß Erfindung behandelt ist. Der Riffelzylinder i gemäß Fig. i hat schmale Längsnuten 2, die mit breiteren Feldern 3 abwechseln, welche bei der mechanischen Bearbeitung des Zylinders durch Hobeln oder Ziehen stehenbleiben. Durch den Bearbeitungsvorgang entstehen an den Felderkanten 4 messerscharfe Grate, deren Beseitigung auf die verschiedenste Weise angestrebt worden ist. Das übliche Schleifen und Polieren entfernt zwar einen Teil der Grate, ohne indessen dieKanten abzurunden, was zurErzielung eines einwandfreien Laufs nötig wäre. Es wurde zwar schon versucht, durch galvanische Behandlung den Riffelprofilen Glätte zu verleihen, doch werden auf diese Weise auch nur die von der mechanischen Bearbeitung herrührenden Grate weggeätzt und demzufolge nicht viel mehr erreicht als durch mechanisches Schleifen und Polieren möglich ist.
  • Es zeigte sich nun, daß elektrochemische Einwirkung auf die Zylinderoberfläche dann zum Ziele führt, wenn die Profile selbst in ihrer Gestalt beeinflußt werden, indem der Profilwerkstoff so weit abgetragen wird, daß die greifenden Kanten 4 voll abgerundet werden, und somit ein vollkommen neues Profil entsteht, das weder Kanten noch wesentlich breite Felderflächen 3 aufwehst.
  • Die Erkenntnis, daß die Profile im Ganzen umzuformen-sind, um die gewünschten Vorteile zu erzielen, kann auf einfache Weise in einem stromdurchflossenen Säurebad verwirklicht werden.
  • Riffelzylinder von der in Fig. i dargestellten Profilgebung werden z. B. in ein Schwefelphosphorsäurebad zwischen Elektroden gehängt, deren Anode sie bilden. Durch die Elektroden wird gin Strom von etwa i5o Amp. geschickt, der für -eine solche Dauer auf die Werkstücke einwirkt, daß eine Werkstoffabtragung von den Kanten 4 der Profile her erfolgt, bis die Werkstücke das in. Fig.2 dargestellte Profil erhalten haben; bei welchem nicht nur die Kanten verschwunden, sondern auch die Felder 3 ihre ursprüngliche schwache Krümmung zugunsten einer stärkeren Krümmung 5 verloren haben. Durch Versuch lassen bich für jedes Profil die geeigneten Behandlungsdaten, wie Säuregrad, Säurekonzentration, Stromdichte, Stromstärke und Behandlungsdauer, leicht ermitteln. Entgegen der Erwartung erhalten die Profile durch eine solche Substanzverminderung keine uneinheitliche Gestalt, sondern bleiben vollkommen reielmäßig in der Form. Sie bedürfen keiner weiteren mechanischen Nacharbeit mehr, und das umständliche Schleifen und Polieren sowie etwaige Profilberichtigungen fallen weg. Der Arbeitsgang vereinfacht und verbilligt sich, während der so hergestellte Riffelzylinder den an ihn in .der Maschine gestellten Anforderungen wesentlich besser genügt als ein solcher mit nur geglätteter Oberfläche.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRIJCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Riffelzylindern für Textilmaschinen, insbesondere Spinnereimaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanisch vorbearbeiteten Riffelprofile auf elektrochemischem Wege so weit abgetragen werden, daß ihre greifenden Kanten voll abgerundet sind.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Riffelprofile in einem stromdurchflossenen Säurebad abgerundet werden.
DES3004A 1950-04-29 1950-04-29 Verfahren zur Herstellung von Riffelzylindern fuer Textilmaschinen, insbesondere Spinnereimaschinen Expired DE837632C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087867B (de) * 1955-02-09 1960-08-25 Reynolds Metals Co Herstellung von Aluminiumfolien fuer elektromagnetische Wicklungen
DE1289466B (de) * 1960-11-28 1969-02-13 Standard Internat Corp Verfahren zum Herstellen von Gegenstaenden, vorzugsweise aus Kunststoff, mit gekruemmten, mit Reliefmustern versehenen Oberflaechen durch Abformen von der Innenflaeche einer gekruemmten Form

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087867B (de) * 1955-02-09 1960-08-25 Reynolds Metals Co Herstellung von Aluminiumfolien fuer elektromagnetische Wicklungen
DE1289466B (de) * 1960-11-28 1969-02-13 Standard Internat Corp Verfahren zum Herstellen von Gegenstaenden, vorzugsweise aus Kunststoff, mit gekruemmten, mit Reliefmustern versehenen Oberflaechen durch Abformen von der Innenflaeche einer gekruemmten Form

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