DE838499C - Rauch- oder Gasabzugsrohr, insbesondere Kaminelement und Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents

Rauch- oder Gasabzugsrohr, insbesondere Kaminelement und Verfahren zur Herstellung desselben

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Publication number
DE838499C
DE838499C DEN3201A DEN0003201A DE838499C DE 838499 C DE838499 C DE 838499C DE N3201 A DEN3201 A DE N3201A DE N0003201 A DEN0003201 A DE N0003201A DE 838499 C DE838499 C DE 838499C
Authority
DE
Germany
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block
component according
smoke
producing
gas exhaust
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Expired
Application number
DEN3201A
Other languages
English (en)
Inventor
Edouard Maurice Nitsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EDOUARD MAURICE NITSCH
Original Assignee
EDOUARD MAURICE NITSCH
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Publication date
Application filed by EDOUARD MAURICE NITSCH filed Critical EDOUARD MAURICE NITSCH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/02Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for carrying away waste gases, e.g. flue gases; Building elements specially designed therefor, e.g. shaped bricks or sets thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Rauch- oder Gasabzugsrohr, insbesondere Kaminelement und Verfahren zur Herstellung desselben haucl]ahzugsrolire bestehen gewühal'ich aus Ziegeln oder sonstigen gebrannten Steinen. Sie erfüllen ihren Zweck insofern, als sie genügend widerstandsfähig gegen Hitze sind und in genügender Weise Wärmeisolierung und Dauerhaftigkeit aufweisen. Zur Herstellung sind jedoch Facharbeiter erforderlich.
  • Um letzterem Rechnung zu tragen, sind bereits Kaminsteine bekannt, die durch Aufeinandersetzen zum Kamin ausgebildet werden, ohne daß Spezialfachleute erforderlich sind.
  • In den _Nbl). i, 2, 3 und .4 sind derartige Kaminsteine im Querschnitt und in Abb. 4 im Längsschnitt dargestellt. Diese Steine ibesitzen ein verllältnismäßig hohes Wärmeleitungsvermögen, bedingt durch die geringe Isolierfähigkeit des Steinrnaterials. Die abziehenden Gase kühlen sich infolgedessen beim Zug von unten nach oben rasch ab, eine Abkühlung, die das Ziehen des Kamins beeinträchtigt. Soweit das Kaminrohr selbst durch seitliche Ausnehmungen (Abb. a ,und 3) umfaßt ist, findet auch in diesen Ausnehmungen, die von oben nach unten durchlaufen, ein Zug statt, der den Wärmeaustausch erhöht und die Abkühlung der Wände der eigentlichen Kaminwandung erleichtert. Die verhältnismäßig großen Temperaturunterschiede bei Kaminsteinen und Kaminen dieser Art ergeben Spannungen, mit der Folge von Rißbildungen, insbesondere im Bereich der Stöße (Abb.3 und 4). Solche Spannungen liegen sogar beim Kamin nach Abb. i in erhöhtem Maße vor, bedingt durch die ungleichmäßige Wandstärke. Dem trägt die vorliegende Erfindung dadurch Rechnung, daß der Kaminstein aus einem inneren Rohr hoher Widerstandsfähigkeit gegen Wärme gebildet ist, das in einem Block, unter Vermittlung einer Zwischenhülse, angeordnet ist.
  • In Abb. 5 bis 13 sind Ausführungsformen von Kaminsteinen, zum Teil im Schnitt, zum Teil in Draufsicht, dargestellt. Abb. io und ii zeigen Formen zur Herstellung der Kaminsteine.
  • Gemäß Abb. 5 besteht der Kaminstein aus dem äußeren Block i aus Beton, dessen äußere Form parallelepipedisch ist und die Einführung in Mauern üblicher Dimension erleichtern soll. Innerhalb des mit einer zylindrischen Durchbrechung versehenen Blockes i befindet sich das eigentliche Kaminrohr 2 aus gegen Hitze widerstandsfähigem D-Iaterial, z. B. aus gebranntem Tonmaterial. Das Rohr ist im Querschnitt kreisförmig oder aber auch vieleckig. Das Rohr 2 besitzt dieselbe Höhe wie der Block i, ist jedoch in diesem. versetzt angeordnet, so daß es oben aus dem Block i vortritt, während es unten zurücktritt. Zwischen dem Röhr 2 und dem Block i ist eine Hülse 3 angeordnet, die aus gut wärmeisolierendem Material besteht. Die Hülse 3 .besitzt, N an den Größenabmessungen abgesehen, denselben Querschnitt wie das Rohr 2. Die Hülse 3 besteht, wie erwähnt, aus isolierendem, unverbrennbarem Material und muß eine gewisse Elastizität aufweisen. Zu diesem Zweck besteht sie aus Zellenbeton, Asbestfasermaterial, Diatomit, Glaswolle, Mineralwolle od. dgl. Dieses Material wird eingegossen, eingefüllt od. dgl.
  • Die Herstellung eines derartigen Kaminsteines kann in einfacher Weise erfolgen, wie an Hand der Abb. io und ii erläutert werden soll. In eine Form 4 wird der Betonblock i eingegossen, dessen äußere Form parallelepipedisch ist und der eine innere zylindrische Durc.hbrechung aufweist, deren Durchmesser dem Außendurchmesser der zu bildenden isolierenden Hülse 3 entspricht. Isst der Betonblock i auf diese Weise gegossen, wird er auf eine Unterlage 5 gesetzt, die in der Mitte einen oben abgesetzten Sockel 6 aufweist. Dieser Sockel hat die Aufgabe, das zentrierte Aufsetzen des inneren Rohres 2, das das Rauchrohr darstellt, zu erleichtern. In den Zwischenraum zwischen dem Rohr 2 und dem Block i wird nun das oben angegebene Isoliermaterial eingegossen oder auf sonstige Weise angebracht. Dieses Material schafft auch eine gewisse Verbindung zwischen dem Block i und dem eigentlichen Rauchrohr 2.
  • Da das Rauchrohr :2 auf dem Sockel 6 sitzt, so liegt es gegenüber dem Block i axial versetzt, so daß es oben vorsteht und unten zurücktritt. Die einzelnen Steine können somit, wie aus Abb. 8 ersichtlich, unter gegenseitigem Ineinandergreifen aufeinandergesetzt werden, der vorstehende Teil 21 des Rohres 2 greift in den Raum 2E ein, der durch das Zurückversetzen des Rohres 2 gebildet ist. Es liegt somit eine Sicherung gegen radiale Verschiebung vor. Wie aus Abb. 12 ersichtlich, können die einzelnen Rohre, Hülsen und Blöcke auch außen und innen rechteckigen bzw. viereckigen Querschnitt aufweisen. Jeder Block'kann, wie ausAbb. i3 ersichtlich, mehrere Rohre 2 und Hülsen 3 aufweisen.
  • Es ist erkennba r, .daß die Au f richturig ei nes Kann i ne s ohne Mörtelaufwand erfolgen 'kann und vor allen Dingen ohne die Hilfeleistung von Facharbeitern. Die gegenseitige Versetzung der Rohre 2 gegenüber den Blöcken i gibt eine genügende Abdichtung selbst dann, wenn eine Vermörtelung nicht vorliegt. Das innere Rohr 2 aus Ton, feuerfestem Beton od. dgl. leistet hohen Temperaturen Widerstand und kann sich zufolge der Elastizität der Hülse 3 verhältnismäßig frei ausdehnen. Schließlich und endlich sorgt die Zwischenhülse 3 für eine genügende Isolierung und verhindert damit ein Abkühlen des Rauches durch die Außenluft. Der Kaminzug ist dadurch erhöht. Die parallelepipedische Form der Blöcke i erleichtert ihre Einführung in Mauern, selbst wenn sie aus Stein, Ziegel od. dgl. bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bauelement zur Herstellung von Rauch-oder Gasabzugsrohren, insbesondere Kaminen, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe aus einem inneren Rohr (2) aus wärmewiderstandsfähigem Material, einem äußeren Block (i) und einer dazwischenliegenden Hülse (3) aus Isoliermaterial besteht. z. Bauelement nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenhülse (3) aus elastischem Material besteht. 3. Bauelement nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenhülse (3) die gleiche Form besitzt wie das Innenrohr(2) und eng an diesem anliegt. 4. Bauelement nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Rohr (2) gegenüber dem Außenblock (i) axial versetzt :liegt. 5. Bauelement nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenblock (i) eine äußere parallelepipedische Form besitzt. 6. Bauelement nach einem der :Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Innen, roh, (2) und die Hülse (3) einen kreisförmigen, rechteckigen oder quadratischen Querschnitt besitzen. 7. Verfahren zur Herstellung des Bauelementes nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man zunächst den hohlzylindrischen Block (i) gießt, im zylindrischen Hohlraum des Blockes einen Rohrstutzen (2) zentriert und den Zwischenraum mit isolierendem Material (3) ausfüllt. 8: Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß man das Innenrohr (2) im Hohlraum des Blockes (i) erhöht anordnet.
DEN3201A 1949-11-30 1950-12-01 Rauch- oder Gasabzugsrohr, insbesondere Kaminelement und Verfahren zur Herstellung desselben Expired DE838499C (de)

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FR838499X 1949-11-30

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DEN3201A Expired DE838499C (de) 1949-11-30 1950-12-01 Rauch- oder Gasabzugsrohr, insbesondere Kaminelement und Verfahren zur Herstellung desselben

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DE (1) DE838499C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033398B (de) * 1954-01-21 1958-07-03 August Schell Schornstein mit einem Aussenmantel und einem Innenmantel bzw. mehreren Innenmaenteln sowie Isoliermantel bzw. -maenteln
US4545293A (en) * 1981-03-30 1985-10-08 Schiedel Gmbh & Co. Multiple-casing chimney
EP0599305A1 (de) * 1992-11-25 1994-06-01 Grünzweig + Hartmann AG Multischalen-Element, Vorrichtung und Verfahren zum Anbringen von flexibelen Isolierplatten zwischen den Wänden von diesem Element

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033398B (de) * 1954-01-21 1958-07-03 August Schell Schornstein mit einem Aussenmantel und einem Innenmantel bzw. mehreren Innenmaenteln sowie Isoliermantel bzw. -maenteln
US4545293A (en) * 1981-03-30 1985-10-08 Schiedel Gmbh & Co. Multiple-casing chimney
EP0599305A1 (de) * 1992-11-25 1994-06-01 Grünzweig + Hartmann AG Multischalen-Element, Vorrichtung und Verfahren zum Anbringen von flexibelen Isolierplatten zwischen den Wänden von diesem Element

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