DE839743C - Plansitznadeldüse für Voreinspritzung - Google Patents
Plansitznadeldüse für VoreinspritzungInfo
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- DE839743C DE839743C DENDAT839743D DE839743DA DE839743C DE 839743 C DE839743 C DE 839743C DE NDAT839743 D DENDAT839743 D DE NDAT839743D DE 839743D A DE839743D A DE 839743DA DE 839743 C DE839743 C DE 839743C
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M61/00—Fuel-injectors not provided for in groups F02M39/00 - F02M57/00 or F02M67/00
- F02M61/04—Fuel-injectors not provided for in groups F02M39/00 - F02M57/00 or F02M67/00 having valves, e.g. having a plurality of valves in series
- F02M61/10—Other injectors with elongated valve bodies, i.e. of needle-valve type
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- F02M45/02—Fuel-injection apparatus characterised by having a cyclic delivery of specific time/pressure or time/quantity relationship with each cyclic delivery being separated into two or more parts
- F02M45/04—Fuel-injection apparatus characterised by having a cyclic delivery of specific time/pressure or time/quantity relationship with each cyclic delivery being separated into two or more parts with a small initial part, e.g. initial part for partial load and initial and main part for full load
- F02M45/08—Injectors peculiar thereto
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- F02M61/16—Details not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M61/02 - F02M61/14
- F02M61/20—Closing valves mechanically, e.g. arrangements of springs or weights or permanent magnets; Damping of valve lift
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M2700/00—Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
- F02M2700/07—Nozzles and injectors with controllable fuel supply
- F02M2700/074—Injection valve actuated by fuel pressure for pressurised fuel supply
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Fuel-Injection Apparatus (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 26. MAI 1952
O 99Ia/46c*
Es wird von jeher angestrebt, in Dieselmotoren eine weniger schlagartige Verbrennung dadurch zu
erreichen, daß der Zündverzug mit Hilfe der Voreinspritzung und Verbrennung einer kleineren Teilmenge
überbrückt wird. Die Bestrebungen, eine solche Voreinspritzung durch eine entsprechend gesteuerte
Einspritzpumpe zu erreichen, stoßen dadurch auf Schwierigkeiten, daß durch das zwischen
Einspritzpumpe und Einspritzdüse liegende Volumen der Druckleitung usw. die Steuerungsvorgänge der
Einspritzpumpe meist sehr entstellt an der Einspritzstelle anlangen.
Es ist dementsprechend schon versucht worden, eine solche Voreinspritzung durch entsprechende
Gestaltung der Einspritzdüse allein oder gemeinsam mit einer entsprechenden Gestaltung des
Steuerungsvorganges in der Einspritzpumpe zu erzielen.
Vorliegende Erfindung bezieht sichauf eine Nadeleinspritzdüse, welche, je nach der Lage des Falles,
mit einer normalen Einspritzpumpe oder mit einer für Voreinspritzung besonders hergerichteten Pumpe
zusammenarbeitend, eine Voreinspritzung erreichen soll. Das Erzielen von Voreinspritzungsv'orgängen
bei Nadeldüsen stößt insbesondere dadurch auf Schwierigkeiten, daß es, insbesondere in der Serienfertigung,
kaum möglich ist, die entsprechenden Überdeckungen und genauen axialen Lagen von
Steuerkante od. dgl. bei Verwendung der üblichen konischen Nadelsitze zu erzielen.
Bei vorliegender Erfindung handelt es sich deshalb um eine Plansitzdüse. Diese Nadeldüse ist in
der üblichen Form mit einer Feder belastet oder, in einer verbesserten Ausführung, mit zwei nacheinander
wirksam werdenden Belastungsfedern. Die unter dem Plansitz angeordnete Zerstäubungs-
bohrung ist diejenige, welche für die Voreinspritzung dient, indem der Brennstoff in üblicher Weise untej
einen Ringraum unter den Nadelkolben tretend, die Nadel gegen den Federdruck anhebt und die Voreinspritzöffnung
freilegt. In Verbindung mit der entsprechenden pumpenseitigen Nachförderung steigt
der Brennstoffdruck unter der Nadel jedoch weiter, so daß der Nadelkolben weiter angehoben wird, bis
er nach einem entsprechenden Hub eine oder mehrere ίο Bohrungen für die Haupteinspritzung freilegt, so
daß nunmehr die Haupteinspritzung in dem inzwischen durch die Voreinspritzung aufgeheizten
Verbrennungsraum erfolgen kann. Da die Kante des Nadelkolbens, welche eine oder mehrere Bohrungen
für die Haupteinspritzung freilegt, bei nicht sehr großer Einspritzmenge und dementsprechend geringem
Nachschub die Haupteinspritzbohrungen nur teilweise freilegt, paßt sich diese Düse zugleich in
bezug auf ihren Zerstäubungsquerschnitt an dieZeitao menge an.
Die Zeichnung stellt axiale Schnitte durch solche Nadeleinspritzdüsenelemente dar.
In Abb. ι ist am Düsenhalter 1 die Nadelführung 2
in der üblichen Weise durch eine Verschraubung befestigt. Der Brennstoff tritt über die Bohrung 3 in
der Nadelführung 2 in den Ringraum 4 unter der Nadel 5 ein. Sobald der Druck genügend gestiegen
ist, um den Federdruck zu überwinden, hebt er die Nadel 5 an und läßt den Brennstoff über die Voreinspritzbohrung
6 in den Verbrennungsraum zerstäuben.
Hierdurch erfolgt nun dort eine Primärverbrennung der relativ kleinen Menge, welche durch die
Zerstäubungsbohrung 6 eintritt. Da die zugehörige Einspritzpumpe so l)emessen ist, daß sie wesentlich
mehr nachfördert als dem Ausfluß aus der Zerstäubungsbohrung 6 entspricht, steigt der Druck im
Ringraum 4 weiter an, so daß der Nadelkolben 5 gegen die Feder weiterhin angehoben wird, bis die
Zerstäubungsbohrung 7, von der eine oder mehrere vorhanden sein können, von der Kante 8 des Nadelkoll>ens
freigegeben wird. Dadurch kann nun der Brennstoff über den wesentlich größeren Querschnitt
der Zerstäubungsbohrung 7 in die inzwischen im Verbrennungsraum entstandene Flamme der Vorverbrennung
eingespritzt werden. Bei Teilbelastungen wird die entsprechende Einstellung der Mengenregulierung
der Einspritzpumpe den Nadelkolben nur so weit anheben, daß die Zerstäubungsbohrung7
nur teilweise von der Kante 8 freigegeben wird.
In Abb. 2 mündet in der Nadelführung 2 die Brennstoffzuführungsbohrung 3 in den Querkanal
31, über welchen der Brennstoff in den Ringraum 32, welcher aus der Nadel ausgespart ist,' gelangt. Von
diesem Ringraum aus führt eine Schrägbohrung 33 den Brennstoff wiederum zu dem Ringraum 4, wobei
die Funktion in der gleichen Weise wie vorbeschrieben vor sich geht. Der Vorteil der Ausführung
Abb. 2 besteht vor allen Dingen in der besseren feinmechanischen Ausführungsmöglichkeit
und in der Ersparnis von Abmessungen in der brennraumseitigen, aus motorseitigen Gründen oft
beengten Partie. Der Plansitz der Nadel 5 über der Voreinspritzbohrung 6 ist in vorliegendem Beispiel
in an sich bekannter Weise durch leichte Aushöhlung 9 der Nadelstirnseite zu einem Planringsitz
gestaltet. Die Haupteinspritzbohrungen 7 sind in diesem Ausführungsbeispiel nicht direkt von der
Nadelkante 8 gesteuert, sondern diese Nadelkante steuert einen Ringraum 10, in den dann die Haupteinspritzbohrungen
7 münden.
Abb. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform, welche im übrigen der Ausführungsform 2 entspricht, jedoch
sich dadurch unterscheidet, daß der Planringsitz durch eine entsprechende Aussparung 9 aus der
Nadelführung geschaffen wird, wobei dann die Voreinspritzl)ohrung 6 mit dieser Aussparung 9 verbunden
ist. Diese Ausführung ist besonders für solche Fälle zweckmäßig, wo die Voreinspritzbohrung
nicht in der Achse der Düsennadel angeordnet sein soll.
Claims (3)
1. Nadeldüse für Voreinspritzung in Dieselmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß der Nadelsitz
als Plansitz ausgeführt ist und die Voreinspritzöffnung abschließt, während der zylindrische
Nadelkolben eine oder mehrere öffnungen für die Haupteinspritzung verdeckt und
diese nach einem Hub, während welchem nur die Voreinspritzbohrung zerstäubt, öffnet.
2. Nadeldüse für Voreinspritzung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß etwa ein
Durchmesser hoch über der die Haupteinspritzung steuernden Nadelkante ein Rjngraum aus der
Nadel ausgespart ist, der einerseits mit der Brennstoffzuführungsbohrung aus der Nadelführung,
andererseits mit einer schräg zur Nadelachse die Nadel durchdringenden öffnung mit
dem Ringraum unter der Nadel verbunden ist.
3. Nadeldüse für Voreinspritzung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d»ß die Nadelführung
unter dem Plansitz der Nadel eine Bohrung enthält, in welche die Voreinspritzbohrung
axial oder seitlich gerichtet mündet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
5020 5.52
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE839743C true DE839743C (de) | 1952-04-10 |
Family
ID=579775
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT839743D Expired DE839743C (de) | Plansitznadeldüse für Voreinspritzung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE839743C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1984001980A1 (en) * | 1982-11-12 | 1984-05-24 | Perkins Engines Group | Fuel injection valve |
| DE4038443A1 (de) * | 1990-12-01 | 1992-06-04 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Kraftstoffeinspritzvorrichtung |
| US5407131A (en) * | 1994-01-25 | 1995-04-18 | Caterpillar Inc. | Fuel injection control valve |
| US5474234A (en) * | 1994-03-22 | 1995-12-12 | Caterpillar Inc. | Electrically controlled fluid control valve of a fuel injector system |
-
0
- DE DENDAT839743D patent/DE839743C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1984001980A1 (en) * | 1982-11-12 | 1984-05-24 | Perkins Engines Group | Fuel injection valve |
| DE4038443A1 (de) * | 1990-12-01 | 1992-06-04 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Kraftstoffeinspritzvorrichtung |
| US5407131A (en) * | 1994-01-25 | 1995-04-18 | Caterpillar Inc. | Fuel injection control valve |
| US5474234A (en) * | 1994-03-22 | 1995-12-12 | Caterpillar Inc. | Electrically controlled fluid control valve of a fuel injector system |
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