DE83989C - - Google Patents

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DE83989C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/24Flyer or like arrangements
    • D01H7/26Flyer constructions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 76: Spinnerei.
Flügel für Vorsipnnmaschinen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Flügel für Vorspinnmaschinen, welcher zum Aufwickeln des Vorgespinnstes auf die Spule benutzt wird, nachdem das Gespinnst das Streckwerk der Maschine passirt hat.
Die Verbesserung besteht in der Combination des den Gespinnstfaden zunächst aufnehmenden hohlen Flügelarmes mit einem am Rohrende des letzteren drehbar angeschlossenen Schwing-arme, der infolge der Rotation des Flügelarmes stetig das Bestreben hat, radial zur Spulenachse einzuschwingen und somit als Presserarm oder Centrifugaldrücker beim Aufwickeln des Gespinnstes auf die Spule dient.
Durch diese Construction wird erreicht, dafs der Flügel das Gespinnst beim Aufwickeln stetig andrückt, dasselbe eine gröfsere Dichte erhält und zufolge dessen eine weit gröfsere Menge auf die Spule aufgenommen werden kann; weiterhin ist der Vortheil erzielt, dafs man das Gespinnst bei etwaigem Reifsen in jeder Lage des Flügels wieder knüpfen kann, da nunmehr der Gespinnstfaden auf einer längeren Strecke frei liegt.
In beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 eine Seitenansicht des Flügels mit Spindel und Spule und desjenigen Theiles der Maschine, welcher deren Antrieb mittelst konischer Räder zeigt, Fig. 2 eine Ansicht des von der Spindel abgenommenen Flügels und Fig. 3 ein Längenschnitt durch Flügel und' Spule.
Der Flügel besteht aus einem auf das obere Ende der Spindel 7 passenden Nabenrohr 19, an dessen Querträger 21 symetrisch zwei schräg nach abwärts gerichtete Arme 23 und 24 sitzen. Der eine derselben 23 ist als konisches Rohr ausgebildet und mit einem längs durchgehenden schmalen Schlitz 25 versehen, der zur Einführung des Gespinnstfadens dient, nachdem derselbe die Oeffnung 26 passirt hat, die in radialer Richtung am oberen Nabenrohrende ig angeordnet ist.
Am unteren Rohrende des Armes 23 befindet sich ein Zapfen 27 (Fig. 1 und 2), auf welchem ein doppelarmiger Hebel 28, 29, der sogenannte Presserarm (Centrifugaldrücker), sitzt, welcher in Ebenen schwingt, die man sich durch die verticale Flügelachse gelegt denken kann. Der obere Arm 29 dieses Presserarmes 28, 29 dient hierbei als Beschwer- oder Schwunggewicht, indem dasselbe bei der Drehung infolge seiner Masse das Bestreben hat, möglichst nach aufsen zu schwingen und somit stetig den unteren Arm 28 nach einwärts zu drängen, dessen endseits angeschlossener Schuh 30 mit Schlitzführung 31, 32 versehen ist, um den Gespinnstfaden vom Rohrarm 23 aus zur Spule zu leiten.
Zweckmäfsig wird der Arm 28 von der Stelle 34 aus, wo der Gespinnstfaden übergleitet, so gekrümmt, dafs die Mittelachse des Rohrarmes 23 in allen Lagen des Presserarmes 28, 29
in der Schwingungsebene des Armes 28 liegt, da hierdurch dem Gespinnstfaden bei jeder Lage des Armes 28 eine correcte Führung gegeben wird.
Die Verbindung des neuen Flügels (Fig. 2) mit der Spindel 7 und der Spule 18 bezw. auch der Antrieb beider und ebenso die Hubbewegung letzterer gleichzeitig mit ihrer Drehung erfolgen in der allgemein bei dieser Art Maschinen bekannten Art und Weise.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Flügel für Vorspinnmaschinen, gekennzeichnet durch einen den Faden vom hohlen FlUgelarm zur Spule leitenden Presserarm (28,29), welcher beim Aufwickeln des Gespinnstes infolge seines oberen Schwungarmes mit seinem unteren Arm radial einschwingt und somit den Faden stetig gegen die Spule drängt und dicht aufwickelt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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