DE840103C - Feststellvorrichtung fuer schwenkbare Fenster von Fahrzeugen, insbesondere Schienentriebfahrzeugen - Google Patents

Feststellvorrichtung fuer schwenkbare Fenster von Fahrzeugen, insbesondere Schienentriebfahrzeugen

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DE840103C
DE840103C DEM8413A DEM0008413A DE840103C DE 840103 C DE840103 C DE 840103C DE M8413 A DEM8413 A DE M8413A DE M0008413 A DEM0008413 A DE M0008413A DE 840103 C DE840103 C DE 840103C
Authority
DE
Germany
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locking device
lever
levers
window
stop
Prior art date
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Expired
Application number
DEM8413A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Korzendorfer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D25/00Window arrangements peculiar to rail vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

  • Feststellvorrichtung für schwenkbare Fenster von Fahrzeugen, insbesondere Schienentriebfahrzeugen Bei Scliienentrielifalirzeugen, Kraftfahrzeugen ti. dgl. \\-erden scliwenkbare Fenster zur Lüftung und für n(irinale Zwecke verwendet. Zur Einstellung des l,eiisters in den einzelnen Öffnungslagen dienen hierbei Veststellvorriclitungen. Solche Feststellvorriclitungen sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Sie genügen aber oft niclitden Anforderungen in Välleu, wo besondere Betriebsumstände zu berücksiclitigen sind. Beispielsweise wird beiderBetätigung des Fülirerstandfensters einer elektrischen Lokoino>ti\@c öder eines Triebwagens die Forderung err leiben, Gala (las Fenster zur Lüftung nur um einen hestinnnten Winkel ge(ittiiet sein darf, da es sonst aus dein zulässigen l'nigrenzungsprofil liinatisragt. Nach der Erfindung wird eine auch für solche Fälle geeignete Feststellvorrichtung für schwenkbare Fenster, insbesondere von Schienenfahrzeugen dadurch geschaffen, daß an dem Fenster und an dessen Umrandung je ein Hebel schwenkbar gelagert und beide Hebel an ihren freien Enden gelenkig miteinander und in jeder Winkelstellung gegeneinander durch Reibungs- oder Formschluß feststellbar sind und daß durch einen Anschlag an dem einen Hebel der Schwenkbereich beider Hebel auf einen Höchstbetrag von z. B. 6o° begrenzt ist und daß ferner an dem die beiden Hebel verbindenden Gelenk eine auslösbare Sperre angeordnet ist, die im eingerückten Zustand den Schwenkwinkel der beiden Hebel auf einen niedrigeren Betrag, etwa 20°, begrenzt. Zweckmäßig ist die Klinke an dem in einer Büchse verschiebbaren Führungsbolzen eines entgegen der Kraft einer Feder bewegbaren Bedienungsgliedes (Druckknopf) befestigt und die Büchse mit dem an der Umrandung des Fensters bzw. an der Wagenwand gelagerten Hebel unnachgiebig verbunden. Durch die Anordnung der Klinke wird die Sicherheit gegeben, daß beim Lüften das Fenster sich nur so weit öffnen läßt, daß es nicht über das Umgrenzungsprofil hinausschwenkt. Jede Unfallgefahr ist daher ausgeschaltet. Erst wenn die Klinke durch den Druckknopf ausgelöst ist, kann das Fenster so weit geöffnet werden, daß sich der Führer hinauslehnen kann, was beispielsweise auf dem Bahnhof zur Beobachtung des Bahnsteiges notwendig ist. Die Feststellvorrichtung ist sehr einfach und daher leicht herstellbar.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i einen Schnitt durch das in der Führerstandwand angeordnete ausschwenkbare Fenster mit der Feststellvorrichtung in Ansicht, Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Verbindungspunkt der beiden Hebel der Feststellvorrichtung, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Feststellvorrichtung bei teilweise ausgeschwenktem Fenster in verkleinertem Maßstab und Fig. .:I eine Draufsicht auf die Feststellvorrichtung bei voll ausgeschwenktem Fenster in verkleinertem Maßstab.
  • Der Führerstandraum eines Triebwagens ist nach vorn, mit einer Reihe gleicher Fenster versehen, von denen die beiden äußeren, an der Seite liegenden ausschwenkbar eingerichtet sind, um zu lüften und um dein Führer die Beobachtung des Bahnsteiges auf den Stationen zu ermöglichen. Von diesen beiden Fenstern i ist eines dargestellt. Es besitzt den Rahmen 2, der in üblicher Weise mit der Fensterumrandung bzw. der Wagenwand 3 schwenkbar verbunden ist. Oben an dem Fenster eist die Feststellvorrichtung angeordnet. Sie besteht nach den Fig. i bis 4 im wesentlichen aus zwei etwa gleich langen Hebeln 4, 5, einer Spannmutter 6 und einer winkelförmigen Klinke 7. Von den beiden Hebeln ist der eine, 4, an einem an der Fensterumrandung bzw. der Wagenwand 3 befestigten Winkel 8 drehbar gelagert und der andere, 5, an einem an der Fenstereinfassung 2 befestigten Winkel cg. Beide Hebel sind bei io gelenkig miteinander verbunden, so daß sie, wenn das Fenster geöffnet und geschlossen wird, verschiedene Winkelstellungen zueinander einnehmen können. Das weiteste Öffnen des Fensters wird durch einen Anschlag begrenzt, und zwar im Ausführungsbeispiel dadurch, daß der Hebel 5 am Ende bei i1 schräg winkelförmig aufgebogen ist und sich diese Aufbiegung an die Seite des Hebels 4 anlegt (Fig. 4).
  • Nach der Erfindung soll nun das erste Öffnen bei etwa 20° begrenzt,werden, damit das Fenster nicht bei Überschreiten des Eisenbahnprofils durch im Wege stehende Maste od. dgl. zerstört wird und der Benutzer Schaden leidet. Es geschieht dies durch die winkelförmige Klinke 7, die an dem Gelenkbolzen io der beiden Hebel 4, 5 befestigt ist. Dieser Bolzen ist in einer Büchse 12 geführt, die in das etwas verstärkte Ende des Hebels .4 eingeschraubt ist. Am freie Ende trägt der Bolzen ein Bedienungsglied, zweckmäßig einen Druckknopf 13, der von einer zwischen ihm und der Büchse 12 angeordneten Feder 14 nach außen gedrückt wird und dadurch die Klinke 7 an den Hebel 4 anliegend hält (Fig. 2). Der kürzere Schenkel 15 der Klinke 7 liegt in allen Stellungen der Feststellvorrichtung an der Umbiegung i i des Hebels 5 an. Er wird also durch diese Umbiegung und damit die ganze Klinke gedreht und geführt. Der längere Schenkel 16 der Klinke 7 hat die Form eines schiefen Vierecks und ist an einer Seite mit einer Leiste 17 versehen, deren Kante 18 in der ersten Stellung des Fensters an eine Seite des Hebels 4 zur Anlage kommt (Fig. 3). Durch diesen Anschlag der Klinke an den Hebel 4 wird also die Stellung der beiden Hebel 4, 5 zueinander so fest gehalten, daß eine weitere Öffnung des Fensters ohne Gewaltanwendung nicht möglich ist. Es ist daher jede Unfallgefahr beim Lüften ausgeschaltet.
  • Damit aus der Lüftungsstellung auch das Fenster in die Stellung nach Fig. ,4 gebracht werden kann, muß der Führer auf den Druckknopf 13 drücken, wodurch die Klinke 7 von dem Hebel 4 abgehoben und außer Wirkung gebracht wird. Hierbei wird die Leiste 17 ebenfalls angehoben und legt sich auf den Hebel 4, so daß die beiden Hebel 4, 5 durch weiteres Ausschwenken des Fensters eine größere Winkelstellung zueinander einnehmen können. Beim Schließen des Fensters geht die Klinke mit ihrer Leiste hinter der Stellung nach Fig. 3 wieder selbsttätig in ihre Sperrstellung zurück.
  • Um nun das Fenster auch in alle Zwischenstellungen einstellen zii können, ist die Buchse 12 außen mit Gewinde versehen, auf dem die Mutter 6 verschraubt werden kann. Durch Anlegen der Mutter an den Hebel 5 werden die beiden Hebel 4, 5'miteinander verspannt, so daß ihre augenblickliche Winkelstellung festgehalten ist. Die Auslösung der Klinke 7 kann an Stelle mit der beschriebenen Druckknopfeinrichtung auch in anderer Weise erfolgen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Feststellvorrichtung für schwenkbare Fenster von Fahrzeugen, insbesondere Schienentriebfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Fenster (1, 2) und an dessen Umrandung (3) je ein Hebel (4, 5) schwenkbar gelagert und beide Hebel an ihren freien Enden gelenkig miteinander verbunden und in jeder Winkelstellung gegeneinander durch Reibungs-oder Formschluß feststellbar sind, daß ferner durch einen Anschlag (i i) an dem einen Hebel .(5) der Sc'hwenkbereic'h beider Hebel (4, 5) auf einen Höchstbetrag von z. B. 6o°' begrenzt ist und daß außerdem an dem die beiden Hebel (4,5) verbindenden Gelenk @(io) eine auslösbare Sperre (7) angeordnet ist, die im eingerückten Zustand den Schwenkwinkel der beiden Hebel (4, 5) auf einen niedrigeren Bereich, etwa 20°, begrenzt.
  2. 2. Feststellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (i i) durch das aufgebogene Ende des einen Hebels (5) gebildet wird.
  3. 3. Feststellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auslösbare Sperre (7) von einer winkelförmigen Klinke gebildet wird, deren längerer Schenkel (16) eine Leiste (17) besitzt, die im eingerückten Zustand der Sperre als Anschlag für den anderen Hebel (4) dient.
  4. 4. Feststellvorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (7) an dem in einer Büchse (i2) verschiebbaren Führungsbolzen (io) eines entgegen der Kraft einer Feder (14) bewegbaren Bedienungsgliedes (Druckkopf 13) befestigt und die Büchse (12) mit dem an der Umrandung des Fensters (1, 2) bzw. an der Wagenwand (3) gelagerten Hebel (4) unnachgiebig verbunden ist.
DEM8413A 1951-02-02 1951-02-02 Feststellvorrichtung fuer schwenkbare Fenster von Fahrzeugen, insbesondere Schienentriebfahrzeugen Expired DE840103C (de)

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