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Feststellvorrichtung für schwenkbare Fenster von Fahrzeugen, insbesondere
Schienentriebfahrzeugen Bei Scliienentrielifalirzeugen, Kraftfahrzeugen ti. dgl.
\\-erden scliwenkbare Fenster zur Lüftung und für n(irinale Zwecke verwendet. Zur
Einstellung des l,eiisters in den einzelnen Öffnungslagen dienen hierbei Veststellvorriclitungen.
Solche Feststellvorriclitungen sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Sie genügen
aber oft niclitden Anforderungen in Välleu, wo besondere Betriebsumstände zu berücksiclitigen
sind. Beispielsweise wird beiderBetätigung des Fülirerstandfensters einer elektrischen
Lokoino>ti\@c öder eines Triebwagens die Forderung err leiben, Gala (las Fenster
zur Lüftung nur um einen hestinnnten Winkel ge(ittiiet sein darf, da es sonst aus
dein zulässigen l'nigrenzungsprofil liinatisragt. Nach der Erfindung wird eine auch
für solche Fälle geeignete Feststellvorrichtung für schwenkbare Fenster, insbesondere
von Schienenfahrzeugen dadurch geschaffen, daß an dem Fenster und an dessen Umrandung
je ein Hebel schwenkbar gelagert und beide Hebel an ihren freien Enden gelenkig
miteinander und in jeder Winkelstellung gegeneinander durch Reibungs- oder Formschluß
feststellbar sind und daß durch einen Anschlag an dem einen Hebel der Schwenkbereich
beider Hebel auf einen Höchstbetrag von z. B. 6o° begrenzt ist und daß ferner an
dem die beiden Hebel verbindenden Gelenk eine auslösbare Sperre angeordnet ist,
die im eingerückten Zustand den Schwenkwinkel der beiden Hebel auf
einen
niedrigeren Betrag, etwa 20°, begrenzt. Zweckmäßig ist die Klinke an dem in einer
Büchse verschiebbaren Führungsbolzen eines entgegen der Kraft einer Feder bewegbaren
Bedienungsgliedes (Druckknopf) befestigt und die Büchse mit dem an der Umrandung
des Fensters bzw. an der Wagenwand gelagerten Hebel unnachgiebig verbunden. Durch
die Anordnung der Klinke wird die Sicherheit gegeben, daß beim Lüften das Fenster
sich nur so weit öffnen läßt, daß es nicht über das Umgrenzungsprofil hinausschwenkt.
Jede Unfallgefahr ist daher ausgeschaltet. Erst wenn die Klinke durch den Druckknopf
ausgelöst ist, kann das Fenster so weit geöffnet werden, daß sich der Führer hinauslehnen
kann, was beispielsweise auf dem Bahnhof zur Beobachtung des Bahnsteiges notwendig
ist. Die Feststellvorrichtung ist sehr einfach und daher leicht herstellbar.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Es zeigt Fig. i einen Schnitt durch das in der Führerstandwand angeordnete ausschwenkbare
Fenster mit der Feststellvorrichtung in Ansicht, Fig. 2 einen Längsschnitt durch
den Verbindungspunkt der beiden Hebel der Feststellvorrichtung, Fig. 3 eine Draufsicht
auf die Feststellvorrichtung bei teilweise ausgeschwenktem Fenster in verkleinertem
Maßstab und Fig. .:I eine Draufsicht auf die Feststellvorrichtung bei voll ausgeschwenktem
Fenster in verkleinertem Maßstab.
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Der Führerstandraum eines Triebwagens ist nach vorn, mit einer Reihe
gleicher Fenster versehen, von denen die beiden äußeren, an der Seite liegenden
ausschwenkbar eingerichtet sind, um zu lüften und um dein Führer die Beobachtung
des Bahnsteiges auf den Stationen zu ermöglichen. Von diesen beiden Fenstern i ist
eines dargestellt. Es besitzt den Rahmen 2, der in üblicher Weise mit der Fensterumrandung
bzw. der Wagenwand 3 schwenkbar verbunden ist. Oben an dem Fenster eist die Feststellvorrichtung
angeordnet. Sie besteht nach den Fig. i bis 4 im wesentlichen aus zwei etwa gleich
langen Hebeln 4, 5, einer Spannmutter 6 und einer winkelförmigen Klinke 7. Von den
beiden Hebeln ist der eine, 4, an einem an der Fensterumrandung bzw. der Wagenwand
3 befestigten Winkel 8 drehbar gelagert und der andere, 5, an einem an der Fenstereinfassung
2 befestigten Winkel cg. Beide Hebel sind bei io gelenkig miteinander verbunden,
so daß sie, wenn das Fenster geöffnet und geschlossen wird, verschiedene Winkelstellungen
zueinander einnehmen können. Das weiteste Öffnen des Fensters wird durch einen Anschlag
begrenzt, und zwar im Ausführungsbeispiel dadurch, daß der Hebel 5 am Ende bei i1
schräg winkelförmig aufgebogen ist und sich diese Aufbiegung an die Seite des Hebels
4 anlegt (Fig. 4).
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Nach der Erfindung soll nun das erste Öffnen bei etwa 20° begrenzt,werden,
damit das Fenster nicht bei Überschreiten des Eisenbahnprofils durch im Wege stehende
Maste od. dgl. zerstört wird und der Benutzer Schaden leidet. Es geschieht dies
durch die winkelförmige Klinke 7, die an dem Gelenkbolzen io der beiden Hebel 4,
5 befestigt ist. Dieser Bolzen ist in einer Büchse 12 geführt, die in das etwas
verstärkte Ende des Hebels .4 eingeschraubt ist. Am freie Ende trägt der Bolzen
ein Bedienungsglied, zweckmäßig einen Druckknopf 13, der von einer zwischen ihm
und der Büchse 12 angeordneten Feder 14 nach außen gedrückt wird und dadurch die
Klinke 7 an den Hebel 4 anliegend hält (Fig. 2). Der kürzere Schenkel 15 der Klinke
7 liegt in allen Stellungen der Feststellvorrichtung an der Umbiegung i i des Hebels
5 an. Er wird also durch diese Umbiegung und damit die ganze Klinke gedreht und
geführt. Der längere Schenkel 16 der Klinke 7 hat die Form eines schiefen Vierecks
und ist an einer Seite mit einer Leiste 17 versehen, deren Kante 18 in der ersten
Stellung des Fensters an eine Seite des Hebels 4 zur Anlage kommt (Fig. 3). Durch
diesen Anschlag der Klinke an den Hebel 4 wird also die Stellung der beiden Hebel
4, 5 zueinander so fest gehalten, daß eine weitere Öffnung des Fensters ohne Gewaltanwendung
nicht möglich ist. Es ist daher jede Unfallgefahr beim Lüften ausgeschaltet.
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Damit aus der Lüftungsstellung auch das Fenster in die Stellung nach
Fig. ,4 gebracht werden kann, muß der Führer auf den Druckknopf 13 drücken, wodurch
die Klinke 7 von dem Hebel 4 abgehoben und außer Wirkung gebracht wird. Hierbei
wird die Leiste 17 ebenfalls angehoben und legt sich auf den Hebel 4, so daß die
beiden Hebel 4, 5 durch weiteres Ausschwenken des Fensters eine größere Winkelstellung
zueinander einnehmen können. Beim Schließen des Fensters geht die Klinke mit ihrer
Leiste hinter der Stellung nach Fig. 3 wieder selbsttätig in ihre Sperrstellung
zurück.
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Um nun das Fenster auch in alle Zwischenstellungen einstellen zii
können, ist die Buchse 12 außen mit Gewinde versehen, auf dem die Mutter 6 verschraubt
werden kann. Durch Anlegen der Mutter an den Hebel 5 werden die beiden Hebel 4,
5'miteinander verspannt, so daß ihre augenblickliche Winkelstellung festgehalten
ist. Die Auslösung der Klinke 7 kann an Stelle mit der beschriebenen Druckknopfeinrichtung
auch in anderer Weise erfolgen.