DE840129C - Elektrische Heizvorrichtung - Google Patents
Elektrische HeizvorrichtungInfo
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- DE840129C DE840129C DEP10644A DEP0010644A DE840129C DE 840129 C DE840129 C DE 840129C DE P10644 A DEP10644 A DE P10644A DE P0010644 A DEP0010644 A DE P0010644A DE 840129 C DE840129 C DE 840129C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K3/00—Tools, devices or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
- B23K3/04—Heating appliances
- B23K3/047—Heating appliances electric
- B23K3/0471—Heating appliances electric using resistance rod or bar, e.g. carbon silica
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Description
- Elektrische Heizvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Heizvorrichtung, bei der eine Elektrode, z. B. Kohleelektrode, einen zu erwärmenden Körper berührt. Die Erfindung hat u. a. die Aufgabe, die Lebensdauer der Elektrode, die sonst verhältnisinäßig rasch abbrennt, zu verlängern und gegebenenfalls auch eine bessere Wärmeausnutzung zu erzwingen.
- Erfindungsgemäß sind die der Hitze ausgesetzten Teile der Elektrode durch Umhüllung gegen zu raschen Abbrand geschützt. Es empfiehlt sieh, besonders die Elektrode in eine Höhlung des zu erwärmenden Körpers ragen zu lassen, deren Boden sie berührt. Vorteilhaft ist es ferner, die Elektrode an der ßeriihruilgsstelle zii verjüngen, insbesondere treppenartig abzustufen. Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. Die Fig. i und 2 zeigen als Ausführungsbeispiel einen Lötkolben. Ein aus Kupfer bestehender Kolben i hat eine Längsbohrung 2, die nach der Kolbenrückseite bei 3 offen ist. In diese Bohrung ragt eine Elektrode 4, die mit ihrem treppenartig verjüngten Ende 5 den Boden 6 der Bohrung berührt, wenn der Kolben erhitzt werden soll.
- Die Elektrode 4 wird durch einen federnden Halter 7 gegen .den Boden 6 gedrückt und kann von diesem beim Abschalten des Kolbens mittels eines Exzenters 8 und eines Handgriffes 9 abgehoben werden. Der Kolben i sitzt an einem kastenartigen, mit hohlem Handgriff io versehenen Halter i i, der gleichzeitig die an den einen Pol 12 der Heizleiturig angeschlossene Stromzuführung .des Kolbens bildet. Der andere Pol 13 ist an den federnden Halter 7 angeschlossen. Die Heizleitung ist durch den hohlen Handgriff io geführt.
- Diese Heizungsanordnung -bietet folgende Vorteile: Der Kolbenkörper i wird unmittelbar durch die Berührung mit der Elektrode geheizt. Wärmeübergangswiderstände sind also vermieden. Es tritt also kein hohles Wärmegefälle im Kolben auf und infolgedessen braucht auch die Elektrode 4 nicht zu stark erhitzt zu werden. Der Sauerstoffzutritt zu den heißen Teilen der Elektrode, .dem verjüngten Teil 5, ist durch Anordnung der Elektrode in der Höhlung 2 erschwert. Infolgedessen brennt die Elektrode nur sehr langsam ab, hat also eine hohe Lebensdauer. Dadurch, .daß die Elektrode nicht zu oft ausgewechselt zu werden braucht, werden Betriebspausen vermieden. Die ganze Anordnung ist sehr betriebssicher und einfach. Sie kann bei etwaigen Störungen auch durch ungeschultes Personal ohne weiteres wieder instand gesetzt werden.
- Bei der Ausführungsform nach Fig. i reicht eine Heizspannung von etwa 6 V aus. Steht eine höhere Heizspannung zur Verfügung, soll ein Lötkolben schneller oder ein größerer Lötkolben erhitzt werden, dann kann man auch, wie Fig.3 zeigt, zwei Elektroden 41, 42 verwenden, die je @in eine Höhlung 21, 22 des Kolbens i ragen und an die beiden Pole 12, 13 der Heizstromquelle angeschlossen sind. Unter Umständen können jedoch auch beide Elektroden in die gleiche Höhlung greifen. Durch den Lötkolb-enkörper selbst sind die beiden Elektrodenberührungsstellen in Reihe geschaltet. Dadurch fällt ein besonderer elektrischer Anschluß für den Kolbenkörper fort. Bei Verwendung Non Drehstrom für die Heizung 'können in entsprechender Weise drei Elektroden verwendet werden, die durch den Kolbenkörper in Stern geschaltet sind. Entsprechendes gilt für Ströme 'höherer Phasenzahl. Die Höhlungen 21 und 22 sind durch die isolierenden Manschetten 43 gleichzeitig gegen den Eintritt von Luftsauerstoff abgedichtet.
- Bei den Anordnungen nach Fig. i bis 3 wird man in der Regel auf die Verwendung von Heiztransformatoren, die die Netzspannung auf entsprechend niedrigere Heizspannung von 6 oder 12 V umformen, angewiesen sein. Will man einen solchen Heiztransformator vermeiden, dann kann man eine Anordnung gemäß Fig. 4 verwenden. Hier ist der zu erwärmende Körper in mehrere elektrisch voneinander ,durch Isolierschichten 14 isolierte Teile ioi bis io5 usw. unterteilt. Jeder Teil 'hat zwei Bohrungen 21, 22, in die je eine Elektrode 41, 42 ragt. Die Elektrode 42 des einen Teils ist jeweils mit der Elektrode 41 des anderen Teils in Reihe geschaltet, so daß also sämtliche Elektrodenberührungsstellen in Reihe liegen. Beträgt an einer Berührungsstelle die Spannung 5 bis io V, dann müssen bei i io V Netzspannung zwanzig bzw. zehn Elektroden in Reihe geschaltet werden. Man erhält auf .diese Weise eine sehr wirksame Heizung für Kochplatten, Herde, Bügeleisen, Heizplatten, Heißwasserspeicher, Durchlauferhitzer usw. bei einfacher betriebssicherer Anordnung.
- Fig.5 zeigt im Querschnitt einen Tauchsieder, der aus einem hohlen Kupferkörper io6 besteht, gegen .dessen Höhlungsboden 6 die Elektrode 4 mit ihrem verjüngten Ende,5 durch eine Feder 15 gedrückt wind. Bei größeren Tauchsiedern werden. entsprechend mehr Elektroden verwendet. Auch hier ist die Elektrode 4 durch eine Isolationszwischenlage 44 abgedichtet. Die Elektrode hat an dieser Stelle eine kolbenförmige Erweiterung45.
- Fig. 6 zeigt eine Heizvorrichtung für einen Schmelztiegel 16. Das Tiegelmetall bildet *vorspringende Taschen 17, in die die Elektroden 4 ragen. Es sind hier drei Elektroden und drei Taschen vorgesehen, die an einen in Stern geschalteten Transformator 18 angeschlossen sind. Ähnliche Anordnungen können für Kochtöpfe, Heizhauben od. dgl. verwendet werden.
- Die Kohle kann auch einen festhaftenden Schutzüberzug, z. B. aus Kupfer, haben.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Heizvorrichtung, .bei der eine Elektrode, z. B. eine Kohleelektrode, einen zu erwärmenden Körperberührt, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die der Hitze ausgesetzten Teile (5, Fig. i) der Elektrode (4) durch Umhüllung gegen zu raschen Abbrand geschützt sind.
- 2. Heizvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode (4, Fig. 1) in eine Höhlung (2) des zu erwärmenden Körpers (i) ragt.
- 3. Heizvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode (4) in der Nähe der Berührungsstelle verjüngt, insbesondere treppenartig abgestuft ist (bei 5). Heizvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in einer oder mehreren Höhlungen (21, 22, Fig. 3) des zu beheizenden Körpers (i) wenigstens zwei in Reihe geschaltete (41, 42) oder bei mehrphasigem Heizstrom an den verschiedenen Phasen liegende Elektroden (
- 4, Fig. 6) ragen.
- 5. Heizvorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zu erwärmende Körper in zwei oder mehrere elektrisch gegeneinander (durch Schichten 14, Fig. 4) isolierte Teile (ioi bis io5) unterteilt ist, die mittels in Höhlungen (21, 22) dieser Teile (ioi bis 'io5) ragender Elektroden (41, 42) elektrisch überbrückt sind.
- 6. Heizvorrichtung nach Anspruch i bis 5 für Lötkolben, dadurch gekennzeichnet, daß der Lötkolben (i, Fig. i und 2) eine nach der Kolbenrückseite (bei 3) zu offene Längsbohrung (2) hat, deren Boden (6) die Elektrode (4) berührt.
- 7. Heizvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode (4) an einem federnden Halter (7) gelagert ist, durch dessen Bewegung (mittels Exzenter 8) der Heizstrom abgeschaltet werden kann. B. Anwendung der Heizvorrichtung nach Anspruch i bis ; auf Heizplatten, Tauchsieder, Bügeleisen, Ileizwalzen od. dgl. g. Anwendung der Heizvorrichtung nach Anspruch i bis 5 auf Schmelztiegel, Töpfe, Heizliauben od. dgl. io. I-Ieizvorrichtung nach Anspruch i bis dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode einen festhaftenden Schutzüberzug hat. i i. Heizvorrichtung nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug aus Kupfer od. dgl. besteht. 1a. Elektrische Heizvorrichtung nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung der Elektrode in einer Höhlung des erwärmenden Körpers :der zwischen der mit oder ohne einen festhaftenden Schutzüberzug versehenen Elektrode und der Höhlung verbleibende Luftspalt wenigstens teilweise mit einem festen Isolierstoff derart ausgefüllt ist, daß dieser eine Art Kolbendichtung bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP10644A DE840129C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Elektrische Heizvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP10644A DE840129C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Elektrische Heizvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE840129C true DE840129C (de) | 1952-05-29 |
Family
ID=7362993
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP10644A Expired DE840129C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Elektrische Heizvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE840129C (de) |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP10644A patent/DE840129C/de not_active Expired
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