DE840202C - Sicherheitseinrichtung fuer Zweiradfahrzeuge mit Seitenwagen - Google Patents

Sicherheitseinrichtung fuer Zweiradfahrzeuge mit Seitenwagen

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DE840202C
DE840202C DEP3064A DE0003064A DE840202C DE 840202 C DE840202 C DE 840202C DE P3064 A DEP3064 A DE P3064A DE 0003064 A DE0003064 A DE 0003064A DE 840202 C DE840202 C DE 840202C
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DE
Germany
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sidecar
motorcycle
safety device
sidecars
power transmitter
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Expired
Application number
DEP3064A
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English (en)
Inventor
Oskar E Peter
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L3/00Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L1/00Brakes; Arrangements thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L3/00Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof
    • B62L3/02Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof for control by a hand lever
    • B62L3/023Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof for control by a hand lever acting on fluid pressure systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

  • Sicherheitseinrichtung für Zweiradfahrzeuge mit Seitenwagen Die Erfindung betrifft eine Sicherheitseinrichtung beim Fahren mit Seitenwagen, durch die das bekannte Hochgehen des Seitenwagens während der Fahrt in der Kurve verhindert wird. Erfindungs;-gemä l3 wird dies durch eine Bremseinrichtung, vorzugs«°rise hydraulisch, in zwangsläufiger Verbindung mit der Lenkstange des Motorrades erreicht. Je nach dem Winkeleinschlag der Lenkstange nach der Seite hin, an welcher der Seitenwagen in Fahrtrichturig gesehen am Motorrad angeschlossen ist, wird zwangsläufig und automatisch mehr oder weniger, also stufenweise, die Bremsanlage bekannter Art am Rad des Seitenwagens betätigt und entsprechend der Seitenwagen abgebremst.
  • Ist der Seitenwagen, in Fahrtrichtung gesehen, rechts vom Motorrad angeschlossen und wird bei dieser Kombination bei mittlerer Geschwindigkeit eine Rechtskurve gefahren, so bäumt sich der Seitenwagen durch seine kinetische Energie auf und versucht plötzlich in die Höhe zu gehen. Das Mom,ent des Hochgehens wird zusätzlich durch die not'; wendige Innenspur des Seitenwagenrades erhöht, da bekanntlich dasselbe zu den Rädern des Motorrades etwa 2I, 5 cm 'nach innen zeigt bzw. spuren muB, um das einseitige Ziehen des Seitenwagens während der Fahrt auszuschalten. Dasselbe würde in der Linkskurve passieren, wenn der Seitenwagen am Motorrad links montiert ist. Besonders leicht, schon bei kleinen Geschwindigkeiten, ist ein plötzliches Hochgehen des Seitenwagens in der Kurve zu verzeichnen, wenn derselbe unbelastet, also ohne Beifahrer, gefahren wird. Die Mehrzahl der Unglücksfälle beim Fahren mit Seitenwagen ist auf diesen Nachteil bzw. auf diese Ursache zurückzuführen.
  • Durch die Erfindung wird dieser Nachteil des Seitenwagenfahrens beseitigt und die Verkehrssicherheit bedeutend erhöht. Das Hauptmerkmal der Erfindung ist darin zu sehen, daß die stufenweise Bremsung des Seitenwagenrades in Abhängigkeit vom jeweiligen Lenkereinschlag des Motorrades erfolgt und daß die Abbremsung des Seitenwagens bei Kurvenfahrten vollkommen automatisch ohne jegliche Gedankenarbeit des Motorradfahrers vor sich geht. Als Ausführungsbeispiel zeigt die Zeichnung eine hydraulisch betätigte Sicherheitseinrichtung, jedoch kann die Betätigung auch durch mechanische Mittel erfolgen, ohne daß dadurch das Wesen der Erfindung geändert wird. Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist die einstellbare Anschlagschraube am Kolben des hydraulischen Kraftgebers für den Betätigungshebel der Lenkstange. Dadurch wird erreicht, daß das Ansprechen der Bremsanlage des Seitenwa,genrades in Verbindung mit dem Lenkstangeneinschlag funktionsmäßig verschieden eingestellt werden kann, so daß jeweilig die zweckbedingt bestmöglichen Verhältnisse erreicht werden. Bemerkt wird noch, dar der hydraulische Kraftgeber nur einseitig durch den Lenkereinschlag beaufschlagt bzw. betätigt wird und sich die einseitige Betätigung danach richtet, auf welcher Seite der Seitenwagen am Motorrad angeschlossen ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in den Fig. 1 bis 3 dargestellt.
  • Fig. 1 zeit den hydraulischen Kraftgeber (Pumpe) im Längsschnitt in Verbindung mit der Lenkstange des Motorrades; Fig. 2 zeigt den hydraulischen Kraftgeber (Pumpe) in betätigter Stellung durch den Einschlag der Lenkstange, und Fig.3 zeigt die komplette Sicherheitseinrichtung mit Motorrad und rechts angeschlossenem Seitenwagen in Draufsicht; der hydraulische Kraftgeber (Pumpe) ist in der Normalstellung entsprechend der Fig. 1.
  • In den Fig. 1 bis 3 bezeichnet i den hydraulischen Kraftgeber (Pumpe) mit seinem Kolben 2, mit Dichtungsmanschette 3, einstellbarer Anschlagschraube 4, Schraubenfeder 5 und Anschluß- bzw. Austrittsöffnung 6. Der hydraulische Kraftgeber 1 bis 6 ist am Motorradrahmen '7 befestigt. Die Lenkstange 8 des Motorrades ist schwenkbar am Steuer kopf 9 des Motorrades angeordnet und trägt den Betätigungshebel 1o für den hydraulischen Kraftgeber 1 bis 6. Der hydraulische Kraftgeber i bis 6 steht mittels der Rohr- oder Schlauchleitung 1 1 in Verbindung mit der Bremsanlage 12 bekannter Ausführung des Seitenwagenrades 13. Der Seitenwagen 14 ist am Motorrad 15 rechts gemäß Fig. 3 angeschlossen. 16 bezeichnet einen Anschlag.
  • Die Arbeitsweise der Sicherheitseinrichtung nach der Erfindung ist kurz folgende: Als Ausführungsbeispiel ist eine hydraulisch betätigte Sicherheitseinrichtung gewählt. Es wird vorausgesetzt, daß die Gesamtanlage entlüftet und mit Druckflüssigkeit gefüllt wurde. Da in dem Beispiel der Seitenwagen 14 rechts am' Motorrad 15 angeschlossen ist, so wird der hydraulische Kraftgeber bzw. die Druckpumpe t nur betätigt und somit die Bremsanlage 12 des Seitenwagenrades 13 in Verbindung mit der Rohrleitung 11, wenn beim Fahren einer Rechtskurve die Lenkstange 8 des Motorrades 15 rechts eingeschlagen wird (Fig.2). Wird die Lenkstange nach links eingeschlagen, so wird mittels der Schraubenfeder 5 der Kolben 2 mit Dichtungsmanschette 3 an den Anschlagstift 16 in die Anfangs: stellung ,gedrückt, wo der Kolben 2 stiehenbleibt und der Lenker 8 des Motorrades, 15 ungehindert frei ausschwenken kann. Je nach dem Einschlag der Lenkstange 8 in der Rechtskurve wird auch der hydraulische Kraftgeber 1 mehr oder weniger durch den Betätigungshebel 1o beaufschlagt bzw. betätigt, und somit drückt der mittels des hydraulischen Gestänges 11 angeschlossene normale Bremszylinder, der seinen Sitz in der Bremsanlage 12 des Seitenwagenrades 13 hat, die Bremsbacken mehr oder weniger gegen die Bremstrommel des Seitenwagenrades 13, wodurch der Seitenwagen 14 stufenweise abgebremst wird. Diese stufenweise Abbren@-sung des Seitenwagens in Abhängigkeit vom jeweiligen Lenkereinschlag entspricht in zweckmäßiger Weise den Erfordernissen des absolut sicheren Seitenwagenfahrens, d. h. wird das Motorrad mit Seitenwagen nur wenig rechts eingeschlagen, so entsteht auch nur ein kleines Moment des Hochgehens des Seitenwagens, und somit wird der Seitenwagen auch nur schwach abgebremst; wird dagegen eine enge Rechtskurve gefahren, so ist gleichfalls das Moment des Hochgehens , entsprechend größer, und durch den größeren Lenkerausschlag wird nunmehr auch der Seitenwagen entsprechend stärker abgebremst, wodurch das Hochgehen des Seitenwagens vermieden wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Sicherheitseinrichtung für Zweiradfahrzeuge mit Seitenwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkstange (8) des Zweiradfahrzeuges (15) mit der Betätigungseinrichtung der Bremsanlage (12) bekannter Art des Seitenwagenrades (13) verbunden ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung ein hydraulischer Kraftgeber bzw. eine Druckpumpe (1) ist, die durch einen Hebel (1 o) an der Lenkstange (8) beaufschlagt wird und durch ein hydraulisches Gestänge (11) mit der Bremsanlage (12) verbunden ist. 3.. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (2) mit Dichtungsmanschette (3) des hydraulischen Kraftgebers (1) eine einstellbare Anschlagschraube (4) hat.
DEP3064A 1950-08-25 1950-08-25 Sicherheitseinrichtung fuer Zweiradfahrzeuge mit Seitenwagen Expired DE840202C (de)

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DE840202C true DE840202C (de) 1952-05-29

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ID=5647895

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1995034462A3 (de) * 1994-06-10 1996-02-15 Wilfried Donner Bremse und kupplung zwischen einem einspurigen zugfahrzeug und einem ein- oder zweispurigen anhänger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1995034462A3 (de) * 1994-06-10 1996-02-15 Wilfried Donner Bremse und kupplung zwischen einem einspurigen zugfahrzeug und einem ein- oder zweispurigen anhänger

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