DE84041C - - Google Patents

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DE84041C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B12/00Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior
    • F16B12/44Leg joints; Corner joints
    • F16B12/50Metal corner connections

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Eckenband für Pappkästen und dergl. kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, dafs um die aus einem Streifen Metallblech herausgestanzte und in die Höhe gebogene Spitze herum die dadurch entstandene Oeffnung.durch Wegschneiden weiteren Materials erweitert ist, wodurch die scheerende Einwirkung, welche die gewöhnlich zu dicht an einander liegenden Ränder auf die Pappe sonst ausüben, vermieden und zugleich einem Loslösen des Eckenbandes vorgebeugt wird. Die Spitzen sind zweckmäfsig, während sie im Uebrigen ihrer Länge nach gerade sind, nur nach ihrem Ende zu in weiter unten beschriebener Weise längsweise ein wenig gebogen, um das Umlegen der Spitze beim Eintreiben zu erleichtern. Aufserdem sind sie, mit Ausnahme des Endtheiles, in der Querrichtung gebogen, wodurch sie eine gröfsere Stärke und Starrheit erlangen.
In Fig. ι der Zeichnung ist das Eckenband von derjenigen Seite gezeigt, welche dem Inneren der Schachtel zugekehrt ist, wenn das Band an derselben befestigt ist.
Fig. 2 stellt das Eckenband (hinsichtlich Fig. 1) von der linken Seite und Fig. 3 vom unteren Ende gesehen (zur Hälfte, nach Linie 3-3, Fig. 1, geschnitten) dar.
Fig. 4 veranschaulicht einen Theil der Seite einer Schachtel mit daran befestigtem Eckenbande, dessen Spitzen durch punktirte Linien angedeutet sind.
Fig. 5 ist eine Draufsicht von Fig. 4 und zeigt die eine Seite des Eckenbandes im Schnitt.
Fig. 6 veranschaulicht theilweise im Schnitt eine Matrize zum Stanzen der Befestigungsspitzen und zum Herausschneiden des weiteren Materials. Der Metallstreifen ist durch punktirte Linien angedeutet, während die Stelle, an welcher das Ende der Spitze sich befindet, durch χ bezeichnet ist.
Fig. 7 und 8 stellen die Arbeitsflächen der Stanze bezw. der dazugehörigen Matrize dar.
Fig. 9 zeigt die Befestigungsspitze für sich und vergröfsert. Die letzten vier Darstellungen dienen zur Erläuterung der Einrichtung des Spitzentheiles.
Die Eckenbänder werden im umgebogenen Zustande (wie in Fig. 4 und 5) über die Ecken der Schachteln gelegt, worauf alsdann die Spitzen durch einen in die Schachtel eingebrachten Ambos umgelegt werden.
An einem dünnen Streifen Metallblech A (Fig. ι bis 5) sind die Spitzen α durch Herausstanzen des Materials an den in Fig. 1 oben durch punktirte Linien bezeichneten Stellen angearbeitet. Diese Spitzen werden, wie in Fig. 3 gezeigt, aufwärts und schräg nach innen, ferner in der Querrichtung α1 gebogen. Nach dem zugespitzten Ende zu macht man sie zweckmäfsig im Verhältnifs zur Breite etwas schwächer als an den übrigen Theilen, zu dem Zweck, dafs die Spitze beim ersten Anschlagen gegen den Ambos sofort nach ihrem Durchdringen
durch die Pappe eine rasche und scharfe Einwärtsbiegung erfährt, um alsdann weiterhin von neuem an der Innenseite der Schachtel in die Pappe einzudringen. Die kleinen Biegungen ä2 am Ende der Spitzen (Fig. 3 und 9) begünstigen gleich bei der ersten Berührung mit dem Ambos das Umlegen der Spitzen und verhindern eine Biegung nach der falschen Richtung.
Diese Biegungen α2 werden dadurch
hervorgerufen, dafs man die Spitze der Stanze, wie bei a3 in Fig. 6 und 7 gezeigt, etwas abschrägt. Die Fläche <z4 verhindert, dafs nach dem zugespitzten Ende zu ein Druck auf die Spitze seitens der Stanze ausgeübt wird, und verhindert dadurch zugleich, dafs die hakenförmigen Enden wieder gerade gebogen werden. Aufser dem zur Herstellung der Spitze dienenden Material, welches in Fig. 1 durch punktirte Linien umgrenzt ist, wird am Rand Material weggeschnitten, um die Oeffnung zu vergröfsern (Fig. 1). Hierdurch wird vermieden, dafs die ausgestanzte Spitze später, wenn sie umgelegt wird, eine scheerende Wirkung auf das Papier ausübt. Zugleich verhindert die so erweiterte Oeffnung ein Loslösen der Spitze, wie solches etwa durch irgend eine Kraft veranlafst werden könnte, die im Sinne eines Abstreifens des Papiers (der Pappe) von der Spitze wirken würde.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein Metallband zur Eckverbindung von Pappkä'sten und dergl., gekennzeichnet durch die Erweiterung der nach dem Ausstanzen der Spitzen (a) im Blechstreifen entstandenen Oeffnungen durch Wegschneiden weiteren Materials, zum Zwecke, beim Einschlagen und dem dabei stattfindenden Umbiegen der Spitzen ein Nebeneinanderlegen der Kanten derselben und der Oeffnungen im Blech, sowie die dabei eintretende scheerende Wirkung auf die Pappe etc. zu vermeiden. Eine Ausführungsform des in Anspruch 1 bezeichneten Metallbandes, gekennzeichnet dadurch, dafs die im Uebrigen ihrer Länge nach gerade Spitze nur nach ihrem Ende (a2) zu ein wenig gebogen ist, u m das Umlegen derselben beim Eintreiben zu erleichtern.
    Eine Ausführungsform des in Anspruch 1 bezeichneten Metallbandes , gekennzeichnet dadurch, dafs die Spitze mit Ausnahme des Endtheiles in der Querrichtung gebogen ist, zum Zweck, dieselbe zu verstärken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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